{Gesehen} Quantico Season 1

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Quelle: imdb.com

Worum geht es:
This drama explores the lives of young FBI recruits who have come to the Quantico base in Virginia for 21 weeks of training to become special agents. The recruits have been thoroughly vetted and are considered the best and the brightest — but each one possesses secrets, including hidden reasons for enlisting. One recruit is harboring the biggest secret of all, and ends up being suspected of masterminding the biggest and most deadly attack on U.S. soil since 9/11.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: ABC
Jahr: 2015
Staffel: 1 von bisher 2
Anzahl Folgen/Staffel: 22
Laufzeit einer Folge: etwa 45 Minuten
Schauspieler: Priyanka Chopra, Jake McLaughlin, Johanna Brady, Aunjanue Ellis, Yasmine Al Massri, Josh Hopkins, Tate Ellington, Graham Rogers

Meine Meinung:
Es scheitn ein Trend bei Serien des Senders ABC zu sein, dass sie mit Flash Forwards und/oder verschiedenen Zeitebenen spielen. So auch hier in Quantico: Jede Folge (soweit ich mich erinnere) ist geteilt in eine Hälfte, welche Alex und ihre Kollegen bei ihrer Ausbildung in Quantico zeigt und eine zweite Hälfte an einem Terrorangriff auf New York Central Station, zu einem Zeitpunkt, an dem Alex & Co ihre Ausbildung beendet haben. Und einer von ihnen soll der Terrorist sein…

Ich glaube die Serie hätte mir super gefallen, wenn sie sich auf die Ausbildung in Quantico konzentriert hätte ohne den ganzen Verschwörungskram. Auch wenn die Ausbildung alles andere als realistisch dargestellt wird (hoffe ich zumindest aus tiefstem Herzen) fand ich diese Szenen höchst unterhaltsam und auch spannend. Nicht zuletzt, weil jeder der Agents-in-training irgendwelche Geheimnisse hat, die er zu verbergen sucht. Mehr schlecht als recht natürlich, das versteht sich ja von selbst.
Es hat einfach das ganze Drama einer Internats-Serie: Liebe, Freundschaft, Verrat, Rivalität, Gruppenbildung, Prüfungs-/Schulstreß – nur mit etwas älteren Protagonisten. Etwas seicht, aber umso unterhaltsamer. Pretty Little Liars in erwachsen und mit etwas glaubwürdigeren Charakteren. Und deutlich diverser: es gibt muslimische und jüdische Agenten, homosexuelle, verschiedenste Backgrounds von privilegiert bis eben nicht, Agenten mit Kindern, die sie während der Ausbildung kaum sehen können und entsprechend vermissen, etc. Der Teil war echt super.

Der Terroranschlag und die vielen Verschwörungstheorien darum fand ich dagegen eher mau. Anfangs war es noch ganz spannend, aber mit der Zeit nervte das Schema doch sehr. Jede Folge ist Alex davon überzeugt, dass genau diese Person der Terrorist sein muss und auf einmal deutet alles darauf hin, obwohl er/sie bisher so unverdächtig war – bis er/sie es in den letzten Minuten der Episode dann doch nicht sein kann. Und in der nächsten Folge dann wieder mit jemand anders von vorne. Aber da die Staffel ja noch x Folgen zu dem Zeitpunkt hat, ist dem Zuschauer von Anfang an klar, dass x es eben nicht sein wird und damit war es dann nur noch langweilig zuzusehen, wie Alex vermeintlich unwiderlegbare Beweise gegen jemand sammelt, der nach jeglicher Fernsehlogik eben einfach nicht der Schuldige sein kann.

Ich habe die Staffel nicht komplett gesehen, sondern nur bis einschließlich Folge 13, weil mir dann der Verschwörungsteil einfach zu doof wurde. In der Theorie ist es wohl spannend, weil man die ganze Zeit rätselt, wer den wohl nun der Terrorist unter den Agenten sein wird, aber ganz ehrlich, ich fand die Frage nicht wirklich interessant.

3 Sterne - klein

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{Gelesen} Hugh Laurie: Bockmist

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Originaltitel: The Gun Seller
Übersetzer*in: Ulrich Blumenbach
Taschenbuch, 447 Seiten
Heyne, 2008
ISBN: 978-3-43324-3
Goodreads

Meine Meinung:
Sein Name ist Lang. Thomas Lang. Er ist ein sogenannter Sicherheitsberater, kennt sich mit modernsten Waffen und Nahkampftechniken aus, aber nicht mit Frauen. Und ausgerechnet in eine solche verliebt er sich, als er in eine internationale Affäre um Drogen- und Waffenhandel verwickelt wird. Bockmist eben!

Meine Meinung:
Auch wenn ich bisher keine einzige Folge Dr. House gesehen habe, ist mir der Name Hugh Laurie natürlich ein Begriff. Und ich war neugierig darauf, wie er sich als Autor so macht.
Und nun ja, ich bin etwas zwiegespalten.

Auf der einen – positiven – Seite ist da der Stil und der Humor, die wie für mich gemacht waren. Sehr schwarzer Humor, gewürzt mit viel Zynismus und einer sehr pessimistischen Weltsicht, was einfach toll ist. Und vermutlich auch der einzige Grund warum ich das Buch zu Ende gelesen habe.

Und auf der anderen, negativen Seite ist die Handlung an sich, die einfach nichts war. Nicht nur unrealistisch, sondern auch sehr oft komplett unlogisch. Es ist im besten Fall durchschnittliche Thriller-Kost, die ich inhaltlich ziemlich direkt nach dem Lesen auch wieder vergessen habe. Klischees werden bedient, Charaktere handeln inkonsistent und entwickeln sich kaum weiter. Es war zwar stellenweise auch spannend, aber für mich einfach irgendwann viel zu weit weg von jeglicher Realität. Ich konnte es einfach nicht mehr ernst nehmen.

Alles in allem, ist das Buch wohl etwas als Parodie auf James Bond und Jason Bourne-Romane und dergleichen gedacht und in dem Sinn funktioniert es wohl auch gut. Aber meins war es nicht, dazu ist mir eine logische, konsistente Handlung einfach zu wichtig.

3 Sterne - klein

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{Media Monday} #295

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Jeden Montag stellt Wulf von Medien-Journal Fragen rund um die verschiedensten Medien:

1. Diese Frage ist mir schlichtweg zu offen gestellt, dazu fällt mir gerade nichts ein.

2. Meine Vorliebe für Serien teilen im Freundes-/Bekanntenkreis nur die wenigsten, denn/aber genau dafür gibt es dann ja das Internet mit vielen tollen Leuten.

3. Twin Peaks muss ich mir unbedingt beizeiten noch einmal ansehen, immerhin muss ich vor dem Start der dritten Staffel noch meine Erinnerungen auffrischen.

4. Wenn es ums Binge Watchen geht fehlt mir meistens schlicht und ergreifend die Zeit dazu.

5. One Day at a Time hatte ich bis vor kurzem überhaupt nichts auf dem Schirm, jetzt allerdings bin ich total begeistert.

6. Wenn in nicht einmal anderthalb Monaten DVB-T Geschichte sein wird ist mir das egal.

7. Zuletzt habe ich meinen Rezeptordner durchsortiert und das war inspirierend, weil ich jetzt wieder richtig Lust habe Rezepte auszuprobieren.

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{Gelesen} Wolfgang Hohlbein: Der Untergang

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Taschenbuch, 405 Seiten
Ullstein, 2003
ISBN: 978-3-548-25554-5
Die Chronik der Unsterblichen #4
Goodreads

Klappentext:
Noch immer sind der Schwertkämpfer Andej und sein Gefährte Abu Dun auf der Suche nach der Puuri Dan, die Andrej über das Rätsel seiner Herkunft aufklären soll. In einem gefährlichen Hinterhalt werden sie von Kindern mit seltsamen Kräften schwer verletzt und erlangen erst in einem Zigeunerlager das Bewusstsein zurück. Dort, so scheint es, ist der Unsterbliche endlich am Ziel seiner Reise angelangt.

Meine Meinung:
Jedes Mal, wenn ich bei der Reihe ein dämliches Buch lese, denke ich mir, wenn das nächste nicht direkt besser wird, hör ich auf. Und? Das nächste ist besser, ich schöpfe Hoffnung und das übernächste ist dann wieder doof und alles beginnt von vorne. Ich versteh eh nicht, wie man solche Schwankungen in einer Buchreihe haben könnte.

Also nicht, dass die besseren Bücher wirklich gut wären, die ganze Reihe bietet ja eher anspruchslose Unterhaltung, aber es ist doch ein Unterschied im Vergleich zu den schlechteren Büchern. Wie dem hier.

Zum einen war ich schon in der Mitte des Buches angekommen, bis ich endlich mal das Gefühl hatte, dass sich so langsam etwas wie Handlung entwickelt. Alles vorher war einfach nur Geplänkel, dass sich nirgendwo hin bewegte, sondern nur irgendwelche mysteriösen (also für den Idioten Helden Andrej, ich als Leser fand sie absolut offensichtlich) Andeutungen machte. Und man hätte es einfach unheimlich kürzen können, aber dann hätte das Buch vermutlich nur 200 Seiten gehabt.

Und eben Andrej, der fucking Idiot. Ich weiß echt nicht, wie der Typ es geschafft hat noch nicht an seiner eigenen Dummheit zu verrecken. Starrköpfig, unfähig über die Warnungen anderer auch nur nachzudenken – er weiß es ja grundsätzlich besser und alle anderen sind nur auf ihn eifersüchtig – und einfach nur dämlich. Gott, was hab ich mich bei dem Band nur über ihn aufgeregt. Ich konnte sein Verhalten echt noch weniger nachvollziehen als in den Vorgänger-Büchern, und da fiel es mir schon schwer. Ich weiß echt nicht, warum Abu Dun mit ihm durch die Gegend reist, allein wäre für ihn so viel einfacher.

Kleiner Spoiler:
Und außerdem ist das Buch einfach überflüssig. Also ich mein, am Ende ist Andrej in seiner Suche nach Antworten genauso weit wie vorher. Das bisschen, was in dem Buch passiert, trägt einfach gar nichts dazu bei, in der übergreifenden Handlung voran zu kommen. Wozu also überhaupt das Buch? Es ergibt einfach keinen Sinn. Zumindest ein paar Antworten – und wenn sie nur weitere Fragen aufgeworfen hätten – hätten mich dem Band gegenüber so viel versöhnlicher gestimmt. Aber so kam ich mir einfach verarscht vor.

2 Sterne - klein

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{Gesehen} Killjoys Season 2

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Quelle: imdb.com

Worum geht es:
It’s up to Johnny and Dutch to rescue a kidnapped D’avin, but that’s just the start of a larger adventure that sees our team taking on old enemies, the seeming omnipotence of the tyrannical Company and the mysterious agenda of Khylen, Dutch’s former mentor.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: Syfy
Jahr: 2016
Staffel: 2 von bisher bestellten 3
Anzahl Folgen/Staffel: 10
Laufzeit einer Folge: etwa 43 Minuten
Schauspieler: Hannah John-Kamen, Aaron Ashmore, Luke Macfarlane, Tamsen McDonough, Sarah Power, Thom Allison, Rob Stewart
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1

Meine Meinung:
Die erste Staffel von Killjoys war einer der Überraschungshits 2015 für mich. Dementsprechend freut es mich, dass die zweite Staffel mit der ersten problemlos mithalten und sie teilweise sogar übertreffen konnte.

Und das lag zu einem großen Teil an Dutch und Pawter (ja die Namen in der Serie sind mehr als merkwürdig und ich muss Pawter auch immer auf imdb.com nachschlagen), die sich in der Staffel das Spotlight teilen. Gerade Pawter hat eine deutlich größere Rolle als in Staffel eins und wird so viel interessanter und facettenreicher. Und sie ist so wunderbar gegensätzlich zu Dutch. Dutch ist zwar ohne Zweifel sehr intelligent, aber gleichzeitig auch eher der Typ „erst ko schlagen, dann Fragen stellen“ – was bei der Berufswahl als Kopfgeldjäger auch nicht verkehrt ist -, während Pawter sich mehr als der diplomatische, redend-denkend-agierende Typ entpuppt. Und beides ist super.

Aber man erfährt auch so viel mehr über das Universum, in welchem die Serie spielt. Zwar kapier ich immer noch nicht ganz, wie die Organisation, für welche Dutch & Co arbeiten, funktioniert, aber deren Rolle ist in der Staffel auch deutlich kleiner. Im Fokus steht dagegen viel mehr die Company, eine machtvolle Firma (oder so ähnlich), welche den Quadranten kontrolliert. Und damit wird diese Staffel auch politischer als die vorige und man erfährt viel mehr darüber, wie dieses Stück Universum strukturiert ist, wer Macht hat und wer welche will und warum. Alles sehr faszinierend.

Ich finds total schade, dass die Serie nicht mehr Aufmerksamkeit bekommt. Sie ist zwar vielleicht nicht die beste aktuell laufende Scifi-Serie (den Titel würde ich aktuell dann doch dem politisch komplexeren The Expanse verleihen) so ist sie doch sehenswert und sehr unterhaltsam. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die nächste Staffel.

4 Sterne - klein

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The Versatile Blogger Award (#1)

Hach ja, Awards. Gab’s hier schon lange nicht mehr,  aber dank krimskrams ändert sich das jetzt.

versatile_blogger_award-945x378Die Regeln sind denkbar einfach:
Man verrät den Lesern sieben (im Idealfall bisher nicht bekannte) Fakten über sich und nominiert dann 15 weitere Blogs. Auf letzteres verzichte ich wie üblich.
Joa, 7 Fakten klingt in der Theorie einfach, in der Realität musste ich erstmal darüber nachdenken..

  1. Alles unter 10 Grad ist kalt und ich hasse es. Ich bin ein totaler Sommermensch und von 30 Grad im Schatten ziemlich unbeeindruckt (also bei alltäglichen Beschäftigungen, eine 5-Stunden-Wanderungen will ich dann auch nicht mehr gern machen – aber immer noch lieber dann als wie bei 0 Grad xD).
  2. Ich weine total leicht und ich hasse es so sehr.
  3. Autofahren hat eine sehr entspannende Wirkung auf mich und ich kann bei wenig so gut nachdenken wie dort. Besonders auf Autobahnen, wo ich nicht mal auf den Gegenverkehr achten muss.
  4. Ich bin selten krank, aber wenn ich mal krank bin, bin ich auch nur am Jammern und mich beschweren und geh allen auf die Nerven.
  5. Ich liebe es zu backen und neue Rezepte auszuprobieren – aber ich ess gar nicht sonderlich gern Kuchen. Doofe Kombination, ich sag’s euch.
  6. Ich kann absolut nicht malen.
  7. Ich bin noch nie von einem Sprungturm gesprungen und hab es auch nicht vor. Als ich noch ein recht kleines Kind war (6 oder 7 Jahre) hatten mich meine Eltern mal zu einem Schwimmkurs angemeldet und die pädagogisch absolut unfähige Leiterin des Kurses war der Meinung dass jedes der Kinder in der ersten Stunde (also als alle noch Nichtschwimmer waren) mit ihr an der Hand vom 1-Meter-Brett springen sollte. Ich wollte partout nicht, sie bekam mich irgendwie trotzdem auf das Brett, wo ich einen regelrechten Weinkrampf bekam und mich weigerte auch nur einen Schritt weiter in Richtung Sprungkante zu gehen.
    Worauf sie mich in die Arme nahm und sprang. Mini-Me war in dem Moment felsenfest davon überzeugt zu ertrinken. Bin ich offensichtlich nicht, aber ich war in dem Jahr auch nicht mehr auch nur in der Nähe eines Schwimmbades (der Kurs hatte sich ganz offensichtlich damit auch erledigt) und hab mir Jahre später das Schwimmen selbst halbwegs beigebracht. Aber Turmspringen? Never ever. Ich spring nicht mal vom Beckenrand, wenn man mich nicht reinschubst.
    (übrigens in Verbindung zu Punkt 2: Es ist jetzt etwa 25 Jahre her und ich kann nicht mal darüber schreiben, ohne anfangen zu zittern und zu heulen. Denkt darüber nach, was ihr mit Kindern gegen deren Willen macht. Die Konsequenzen können sehr dauerhaft sein.)
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{Media Monday} #294

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Jeden Montag stellt Wulf von Medien-Journal Fragen rund um die verschiedensten Medien:

1. Film gewordene Theaterstücke sind für mich meist einfach Filme, weil ich gar nicht mitbekomme, dass das vorher schon mal Theaterstücke waren.

2. Hohlbeins Chronik der Unsterblichen war mir irgendwann einfach zu schlecht und voller inhaltlicher Wiederholungen als das ich hätte weiter lesen wollen.

3. Stolz kann ich behaupten, von niemanden so ziemlich alle Filme gesehen zu haben. Kein Wunder, sind mir Serien doch lieber.

4. ____ wäre besser „nur“ ein Buch geblieben, denn der Film ____. Keine Ahnung.

5. Filme schaue ich mir ja überwiegend zu Hause auf der Couch an.

6. Classic Doctor Who schreckt mich allein schon dahingehend, dass es über 700 Folgen sind.

7. Zuletzt habe ich die ersten zwei Folgen von One Day at a Time  gesehen und das war überraschend großartig, weil es erfrischend anders und sehr humorvoll ist.

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{Gelesen} Gail Carriger: Fairy Debt

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eBook, 20 Seiten
Gail Carriger LLC, 2013
ISBN: 978-1-944-75100-5
Goodreads

Klappentext:
„I knew it would all end in tears the moment I saw the hat.“
Cups is a fairy with a problem. She can’t grow wings because is she under a death promise to a local king. So she takes service at his castle as the Least Jester, hoping to earn her wings and learns a great deal about cupcakes, tea daemons, and Earth dragons along the way.

Meine Meinung:
Ist es albern Kurzgeschichten zu lesen und dann zu meckern, dass sie viel zu kurz ist? Das war nämlich mein erster Gedanke als ich diese Novella beendet habe. Es wird zwar eine abgeschlossene Geschichte erzählt, aber ich hätte zu gern noch deutlich mehr Zeit in dieser Welt verbracht.
Denn auf den gerade mal 20 Seiten passiert so ganz nebenbei erstaunlich viel Worldbuilding, so dass eine überraschend ausgefeilte Welt mit unterhaltsamen Charakteren entsteht.

Die Geschichte ist stark an die üblichen Märchen nach Art der Gebrüder Grimm & Co angelegt und erhält unzählige (na gut, sie sind zählbar, aber es sind viele und ich bin faul) Anspielungen auf bekannte Märchen. Aber gleichzeitig stellt es die typischen Klischees und Stereotype auf clevere Weise auf den Kopf und spielt so mit den Erwartungen der Leser. Und wie es sich für ein Märchen so gehört, ist da noch eine Botschaft. Hier sogar eine, die ich mehr als großartig finde.

Die Kurzgeschichte ist natürlich schnell gelesen, aber das ist auch schon so ziemlich der einzige große Kritikpunkt. Dafür kann ich mich aber auch an keine andere Kurzgeschichte erinnern, die mir so gut gefallen hat. Großartig und empfehlenswert!

4 Sterne - klein

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{Gesehen} The Fall Season 3

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© BBC

Worum geht es:
Stella Gibson has arrested Spector but will he survive the gunshot wounds sustained in police custody? Will he ever face justice? Paul Spector is rushed to Belfast General Hospital where Dr Joe O’Donnell, nurse Kiera Sheridan and the staff engage in the blood-soaked fight to keep him alive. News of Spector’s arrest and life-threatening injuries reach Katie and she plots to help him. With the powers that be questioning Gibson’s handling of the case, her determination to get a conviction is tested to the full.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: RTE One (Irland)
Jahr: 2016
Staffel: 3 von 3
Anzahl Folgen/Staffel: 6
Laufzeit einer Folge: etwa 60 Minuten
Schauspieler: Gillian Anderson, Jamie Dornan, John Lynch, Bronagh Waugh, Aisling Franciosi, Colin Morgan
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1 & 2

Meine Meinung:
What the Fuck was this???
Das war alles – nur nicht das, was ich nach den zwei vorigen großartigen Staffeln erwartet hatte. Dementsprechend enttäuscht bin ich auch. Leider basiert meine Enttäuschung vor allem auf einem – in meinem Augen total blödsinnigen – Twist der Handlung in der Staffel und lässt sich ohne Spoiler kaum begründen. Ich versuche zwar normalerweise meine Reviews sehr spoilerfrei zu halten, aber hier wird dies ausnahmsweise nicht so sein. Deswegen werde ich im nächsten Absatz ein spoilerfreies aber auch entsprechend vages Fazit ziehen und alles danach wird sehr spoilerhaft sein. Entscheidet selbst, wie weit ihr lesen wollt.

Die Haupthandlung um Gibson und Spector fand ich in der Staffel einfach nur enttäuschend und nahezu alle Personen, die darin verwickelt waren, agieren anders als es ihr verhalten in den vorigen Staffeln erwarten lässt.
Es gibt zwar einige Nebenhandlungen, die ich ganz gelungen fand. Allen voran die um Spectors Frau, welche eindrucksvoll zeigt, wie sehr auch Familienangehörige von Täter zu Opfern werden – ein Thema, welches in Krimiserien ja nicht gerade häufig behandelt wird.

Ab hier Spoiler!

Nach dem die erste Folge sich mit der Frage beschäftigt, ob Spector seine Verletzungen überleben wird (ja, natürlich), stellt sich heraus, dass er dafür sein Gedächtnis verloren hat. Wohooo. Nicht.
Es wird zwar lange Zeit nicht eindeutig gesagt, ob er es wirklich verloren hat oder es nur vorgibt, aber das spielt nicht mal wirklich die große Rolle. Spector-ohne-Gedächtnis ist nämlich einfach nur entsetzt über das was im vorgeworfen wird und verliert alles, was ihn für mich in den vorigen Staffeln so faszinierend machte. Seine Fähigkeit andere zu manipulieren, geht völlig verloren, ebenso wie das Katz-und-Maus-Spiel zwischen ihm und Gibson, welches für mich eben genau das war, was die Seire so sehenswert machte. Und auch das Ende ist einfach doof, weil es absolut nicht befriedigend ist. Die Handlung kommt zwar zu einem abgeschlossenen Ende, aber es ist einfach kein gerechtes Ende.
Und Katie ugh. Während sie in Staffel 2 als Psychpath-in-Ausbildung mir fast mehr Angst machte als Spector, ist sie hier einfach ein hysterisch-obsessiver Teenager, den man einfach nicht ernst nehmen kann.

Und alles wird ewig in die Länge gezogen. Man hätte die ganze Staffel auch in 2 anstatt 6 Folgen erzählen können, ohne dass etwas verloren gegangen wird. Ich weiß es natürlich nicht mit Bestimmtheit, aber es hat auf mich den Eindruck erweckt als wäre die Staffel nur geschrieben worden, weil die vorigen erfolgreich waren und man gerne noch etwas mehr Geld verdienen wollte und nciht weil es noch was zu erzählen gab.

Wie gesagt, es war nicht alles schlecht. Rein vom handwerklichen war Staffel drei auch sicher nicht schlechter als die anderen davor, aber inhaltlich hakte es nahezu überall. Das waren große Dinge, wie eben Spectors totale Wandlung, aber auch so viele unlogische Kleinigkeiten. Allein am Anfang der Staffel – Spector und Rose, sein Opfer, das sie halbtot im Auto finden, werden nicht nur ins gleiche Krankenhaus gebracht, nein Spector darf dort auch einfach mal so rumlaufen (als geständiger Mehrfachmörder!) und trifft dabei natürlich auch auf Rose. Ernsthaft, selbes Krankenhaus kann ich ja noch nachvollziehen, beide schwebten in Lebensgefahr, da nimmt halt einfach das nächstgelegene – aber wieso steht Spector nicht unter Beobachtung oder ist ans Bett gefesselt? Und wieso hat Rose keinen Polizeischutz? Schon allein um neugierige Journalisten (die hätten auch ohne Probleme in ihr Zimmer spazieren können) abzuhalten? Und so unlogisch geht es einfach weiter.

Nee da wäre es echt besser gewesen, Staffel 2 hätte einfach mit Spectors Tod geendet und wenn sie unbedingt eine dritte Staffel gebraucht hätte, dann hätte sich Stella einen anderem Fall zu wenden sollen. Aber so kann ich die Staffel echt niemandem empfehlen.

3 Sterne - klein

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(3x) 7 Vorsätze für 2017

Inspiriert von Miss Booleanas Artikel zu dem Thema. Es hat inzwischen ja schon fast Tradition Anfang des Jahres x Bücher rauszusuchen und vorzustellen, die man in dem Jahr lesen möchte. Ich freu mich immer auf die Aktion, weil ich a) einfach gern Listen erstelle und es mich b) auch sehr motiviert diese Bücher auch wirklich zu lesen. Letztes Jahr hat das zumindest sehr gut geklappt. Ich habe die Bücher alle gelesen habe, auch wenn sie mir nicht unbedingt alle so super gefallen haben.

Aber nun zu 2017, wo ich mir neben Büchern auch jeweils 7 Serien und Filme herausgesucht habe.

20170128_131708(Bücher so hinzu legen, dass man die Titel lesen kann, kann ich echt gut… Sorry. Und acht statt sieben Bücher sind es, weil ich mich nicht entscheiden konnte xD)
Das Jahr des Falken war mein (bisher einziger) Spontankauf des Jahres und da ich schon länger mal auch einen historischen Roman von Frau Schacht lesen wollte, bot sich das an. Dexter in the Dark steht stellvertretend für die ganze Dexter-Reihe und wird auch gerade schon gelesen. Die Berufene steht schon ewig auf meiner Lesen-Liste und ich weiß gar nicht warum ich das Buch noch nicht gelesen habe. Puls dagegen habe ich 2015 in einem Gewinnspiel gewonnen und hab mich bisher noch nicht getraut es zu lesen (Ich hab es doch nicht so mit Horror). Schauen wir mal, das ist so ziemlich das Buch, bei dem ich die meisten Zweifel habe, ob es mir gefällt. Weil wir Flügel haben bekam ich netterweise vom Verlag geschenkt als Ersatz für ein anderes Rezensionsexemplar und der Klappentext klingt sehr interessant. Die anderen drei Bücher sind ReReads, von denen ich zwar noch weiß, dass sie mir damals sehr gut gefallen haben, ich mich aber an keine Details mehr erinnern kann. Und da ich gern eh mehr Bücher auch ein zweites Mal lesen will, bot es sich einfach an ein paar davon mit auf die Liste zu packen.

20170128_132355Das passiert, wenn man das Foto ne Woche vor dem Artikel selbst macht. Mad Max: Fury Road habe ich inzwischen schon gesehen und das war ein guter Anfang der Liste. Wobei ich hier zu den einzelnen Filmen gar nicht so viel sagen kann, ich stand einfach vor dem Regal und hab rausgezogen, was mich ansprach, bis ich auf sieben Filme kam. Django Unchained, The Imitation Game, Zwielicht und Going Postal hab ich noch gar nicht gesehen. Und Bei Black Dahlia und Bonnie und Clyde ist das letzte Mal viel zu lange her.

serien
Ich habe mich hier bewusst für relativ neue und mir noch komplett unbekannte Serien entschieden, ansonsten würde ich wohl immer noch wimmernd in einer Ecke sitzen und mich nicht für sieben Stück entscheiden können.
Joa, Marseille einfach, weil ich versuche bewusst mal öfter was zu sehen, dass nicht entweder in den USA oder UK spielt (was dank Netflix auch minimal einfacher geworden ist). A series of unfortunate Events, weil Neil Patrick Harris. One day at a time hat einen ganz netten Trailer, bin aber nicht sicher, ob mir das auf Dauer gefällt. The Crown, weil alle davon begeistert zu sein scheinen. Iron Fist, weil es die nächste Marvel/Netflix-Serie ist und weder The Defenders noch The Punisher jetzt schon ein Promo-Poster haben 😀 Star Trek Discovery ist halt Star Trek, da ist reinschauen ja fast schon Pflicht. Und American Gods? Ja mei. Neil Gaiman, Bryan Fuller, Gillian Anderson, Orlando Jones. How could I not watch this?
(aber das Poster ist doof)

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