{Media Monday} # 360

1. Wenn am Donnerstag der neue Star Wars-Film anläuft interessiert mich das nicht genug um ins Kino zu gehen.

2. Die Pfingst-Feiertage hab ich genutzt um endlich die vierte Staffel von White Collar zu ende zu schauen (die ich schon im Dezember 2017 angefangen hatte…).

3. ____ sieht man leider kaum noch in etwas anderem als ____. Keine Ahnung, ich kann mir eh schlecht Namen und Gesichter merken (und noch weniger welcher Name zu welchem gesicht gehört).

4. Ich hätte ja mal richtig Bock, einfach mal einen Tag gar nichts zu machen, aber mein schlechtes Gewissen hält mich immer nach kurzem davon ab.

5. _Hachiko ist schon ein ziemlich heftiger Film, denn ich kann einfach keine Hunde leiden sehen.

6. Wenn ich nur daran denke, dass der Juni gar keine Feiertage hat, macht mich das sehr traurig. Ich hab mich so an diese 4-Tage-Wochen gewöhnt.

7. Zuletzt habe ich den Kleiderschrank etwas umgeräumt und das war gar nicht so einfach, weil woher kommen diese ganzen T-Shirts her???.

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{Gesehen} Deadpool 2

image imdb.com

Darum geht es:
After surviving a near fatal bovine attack, a disfigured cafeteria chef (Wade Wilson) struggles to fulfill his dream of becoming Mayberry’s hottest bartender while also learning to cope with his lost sense of taste. Searching to regain his spice for life, as well as a flux capacitor, Wade must battle ninjas, the yakuza, and a pack of sexually aggressive canines, as he journeys around the world to discover the importance of family, friendship, and flavor – finding a new taste for adventure and earning the coveted coffee mug title of World’s Best Lover.

Eckdaten:
Trailer: Youtube
Jahr: 2018
Land: USA
Laufzeit: 119 Minuten
FSK: 16
Darsteller: Ryan Reynolds, T.J. Miller, Brianna Hildebrand, Stefan Kapicic, Zazie Beetz, Josh Brolin, Leslie Uggams, Morena Baccarin, Jack Kesy, Shioli Kutsuna, Julian Dennison, Eddie Marsan, Terry Crews, Bill Skarsgård

Meine Meinung:
All das was den ersten Deadpool-Film so besonders und erfrischend anders machte – von den Credits über die Brüche der vierten Wand bis hin zu den popkulturellen Anspielungen, ist hier genauso reichhaltig vorhanden. Absolut over-the-top aber auf eine gute Weise.

Aber die größte Überraschung in dem Film war für mich Domino – eines der X-Force-Mitglieder und mir als nicht Comic-Fan bis dahin völlig unbekannt. Ihre Superkraft ist Glück und so albern das im ersten Moment klingt, so sorgt es doch für großartige Szenen. Und dazu steht Domino Deadpool nichts nach in Sachen schwarzer Humor und Sarkasmus. Sie ist einfach großartig. Für mich echt das Highlight des Films.

Und überhaupt ist der Film fast nur zu loben für seine Diversität. Die Schauspieler*innen haben die verschiedensten ethnischen Hintergründe, Vanessa und Wade haben die selbe unverklemmte Einstellung zu Sex wie im ersten Teil, es gibt offen homosexuelle Charaktere in einer Beziehung (und – Mini-Spoiler – beide überleben den Film! #passiertseltengenug) auch wenn es leider nur Nebenfiguren sind. Der Film besteht zwar leider nicht den Bechdel-Test (siehe unten), hat aber mit Vanessa, Domino und auch Blind Al, die leider viel zu wenig vorkommt, wirklich tolle und unterschiedliche Frauenfiguren. Und dazu kommt noch Russell, ein Teenager mit Superkräften. Und Übergewicht. Was ja praktisch Neuland für Superheldenfilme ist.
Und dann noch die Cameos. Es ist einfach unglaublich, wer sich alles dazu bereit erklärt hat. Und peinlich, wie wenig ich davon erkannt habe.

Eine super Fortsetzung, die sogar noch mehr Spaß macht als der erste Film.

Bechdel Test: 2/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Vanessa, Domino, Negasonic…, Yukio, Blind Al
2) die sich miteinander unterhalten: Yukio und Negasonic haben ein Gespräch von drei Sätzen oder so
3) über etwas anderes als einen Mann: es geht um Deadpool

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Upfronts 2018

Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann:

Upfronts, das sind jährliche, große Veranstaltungen der einzelnen amerikanischen Fernsehsender, bei denen diese ihr Programm für die kommenden zwölf Monate verkünden. Dabei wird jeweils angekündigt, welche Serien verlängert werden, welche abgesetzt werden und welche neuen Projekte eine Serienbestellung erhalten.
Dabei sind die Upfronts eigentlich für die Werbeindustrie gedacht: Die Sender stellen den Werbekunden das neue Programm vor, in dem Werbezeiten gebucht werden können – up front – vorher. Aber auch für die Serienfans sind die Upfronts immer eine Stunde der Wahrheit.
Eine Sonderstellung haben die sogenannten New York Upfronts jährlich Ende Mai, bei denen die fünf großen, englischsprachigen US-Sender binnen einer Woche ihre gesamten Programmpläne für den Herbst veröffentlichen. Oftmals dient die Veranstaltung auch als Deadline, um besagte Entscheidungen überhaupt zu treffen. Denn mit Hinblick auf die Upfronts organisieren die Sender die Produktion von Serienpiloten.
(Quelle: serienjunkies.de)

Wobei ich nur auf das eingehen werde, was mich selbst betrifft – wobei ich feststellen muss, dass ich jedes Jahr weniger Serien von den klassischen Networks sehe. Und selbst bei denen, die ich sehe, hänge ich mindestens eine Staffel hinterher. Zu wenig Zeit, zu viele andere Serienproduzenten (*looking at you Netflix*).
Eine komplette Übersicht findet sich unter anderem bei den serienjunkies. (Und zwar immer unter dem gleichen Link, ich muss ihn nie aktualisieren, danke Serienjunkies :D) Oder deutlich übersichtlicher bei Moviepilot.

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How to get away wurde verlängert, aber das überrascht ja wohl keinen… Und ist tatsächlich die einzige, der verlängerten Serien, von denen ich schon eine Folge oder mehr gesehen habe. Also außer Agents of Shield, welches ich bewusst aufgehört hab zu sehen. For the people, das ebenfalls verlängert wurde, ist etwas, in das ich aber (irgendwann) mal gerne reinschauen würde.

The Crossing wurde abgesetzt, da fand ich die Grundidee eigentlich interessant und wollte es auch sehen. Muss jetzt aber erst rausfinden, ob es da überhaupt ein vernünftiges Ende gibt. Wenn da noch alle Fragen offen sind, ist es nichts für mich. Still Star-Crossed stand auch mal auf meiner Liste, vor allem weil Anthony Head mitspielt, aber wirklich Interesse hatte ich da nie dran.

Was die neuen Shows angeht, klingt Grand Hotel (Trailer) so schön over the top dramatisch, allerdings steht da auch schon ewig das spanische Original auf meiner Liste und wird auch zuerst gesehen werden (das ist übrigens auch auf Netflix verfügbar).
Und natürlich The Rookie (Trailer). Es klingt ja überhaupt nicht ansprechend, aber Nathan Fillion #seufz

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Gott sei Dank läuft Star Trak: Discovery bei dem Sender, sonst hätte ich hier nicht viel zu schreiben gehabt xD Zweifel trotzdem, ob ich die zweite Staffel wirklich sehen will.

Ein Magnum, PI – Reboot – ohne Schnurrbart! Wie soll das denn gehen? Und es gibt immer noch keine Neuauflage von Miami Vice.
The Neighbourhood (Trailer) klingt total bescheuert, aber mensch, ich musste bei dem Trailer so lachen. The Red Line (gibt noch keinen Trailer) könnte interessant sein, die Thematik hat definitiv Potential.

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The Gifted und The Orville interessierten mich schon letztes Jahr, gesehen hab ich null davon bis jetzt (das wird langsam peinlich). Bekamen aber beide eine zweite Staffel spendiert. Wir reden von Fox, das ist also schon ne Leistung xD

Proven Innocent (Trailer) sieht gut aus. Es hilft natürlich ungemein, dass ich mich schon bei Under the Dome in Rachelle Lefevre und vor allem in ihre Haare verliebt hab, der Rest der Serie ist eigentlich egal.

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The Good Place <3 Außerdem will ich mal in die ebenfalls verlängerten Serien A.P. Bio, Good Girls und Midnight, Texas reinschauen.

Es gibt ein Reboot von Lost. Also nicht offiziell, aber die Beschreibung schreit es einem förmlich entgegen: „In der Serie Manifest verschwindet ein Flugzeug plötzlich vom Radar und niemand weiß, was mit der Maschine und den Passagieren passiert ist. Erst fünf Jahre später tauchen die Vermissten wieder auf“ Ähm ja.
Nice, von dem, was interessant klingt, gibt es natürlich keine Trailer. Danke für nichts. The Enemy within hat was von nem schlechten Homeland-Klon. The Gilded Age ist ein Kostümdrama, was bedeutet, dass ich automatisch Interesse habe. The Village hat das Potential scheiße oder klasse zu sein, ist ohne wirklich was davon zu sehen, schwer zu beurteilen.

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Supernatural wurde verl#ngert und daran ändert sich wahrscheinlich auch die nächsten Jahrzehnte nichts. Außerdem noch eine – leider letzte – Staffel für iZombie. Oder anders gesehen: zumindest theoretisch hat wer 2019 dann mehr Zeit für Veronica Mars-Kram #Hoffnungstirbtzuletzt Und Dynasty und Black Lightning, in die ich noch gar nicht reingesehen  habe.

Eine Neuauflage von Charmed (Trailer) und abgesehen von dem großartig diversen Cast einfach viel zu sehr eine totale Kopie. Nein danke. Und lasst ja die Finger von Buffy!
Außerdem: es gibt ein Spin-Off von The Originals, welches selbst ein Spin-Off von Vampire Diaries ist, also ein Spin-Off-Off? Spin-Spin-Off? Why?

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{Media Monday} #359

Nach einer langen Pause hab ich wieder Lust mich den montäglichen Fragen von Wulf zu stellen.

Media Monday #359

1. Der Song You let me walk alone geht mir ja seit Samstag nicht mehr aus dem Kopf, denn das ist das erste Mal seit Ewigkeiten, dass mir der deutsche Beitrag zum Eurovision Song Contest gefällt.

2. Eine schnurrende Katze auf dem Schoß funktioniert als Stimmungs-Aufheller bei mir eigentlich immer, denn sie ist warm, weich, fluffig und man kann ihr alles erzählen.

3. Wenn ich schon höre, dass eine Serie mit einem riesigen Cliffhanger endet und nicht fortgesetzt wird, dann schreckt mich das oft doch schon etwas davon ab, überhaupt damit zu beginnen.

4. To kill a Mockingbird ist eines dieser Bücher (oder Filme), das ich jedem ungefragt empfehlen möchte, schließlich ist es ein großartiges Plädoyer dafür sich nicht von den Vorurteilen anderer beeinflussen zu lassen, sondern selbst zu denken.

5. Für Hannibal schlägt mein Fanherz ja so hoch wie schon lange nicht mehr, weil ich gerade angefangen hab die Serie nochmal zu sehen und es kommen so viele Emotionen wieder hoch.

6. ____ ist als ____ ja so gar nicht mein Fall, wohingegen als/in ____. Keine Ahnung

7. Zuletzt habe ich Kinokarten für Deadpool gekauft (Freitag!) und das war schnell und einfach, weil das Internet und seine Möglichkeiten einfach großartig sind.

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{Gesehen} Star Wars: Episode V – The Empire strikes back

image: imdb.com

Darum geht es:
The Adventure Continues…

The epic saga continues as Luke Skywalker, in hopes of defeating the evil Galactic Empire, learns the ways of the Jedi from aging master Yoda. But Darth Vader is more determined than ever to capture Luke. Meanwhile, rebel leader Princess Leia, cocky Han Solo, Chewbacca, and droids C-3PO and R2-D2 are thrown into various stages of capture, betrayal and despair.

Eckdaten:
Trailer: Youtube
Jahr: 1980
Land: USA
Laufzeit: etwa 124 Minuten
FSK: 12
Darsteller: Mark Hamill, Carrie Fisher, Harrison Ford, Billy Dee Williams, Alec Guiness, Anthony Daniels, David Prowse, Peter Mayhew, Kenny Baker, Frank Oz

Meine Meinung:
Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich Luke nicht mag. Ich weiß selbst nicht genau, warum denn er verhält sich eigentlich nicht mehr nervend als sein Vater und bei dem hat mich das gleiche Verhalten nicht gestört. Aber Luke urgh. Vielleicht weil mit Leia der direkte Vergleich gegeben ist und Leia einfach so großartig ist, dass Luke daneben nur verlieren kann. Außerdem fand ich die ganzen Training-Szenen mit Yoda einfach nur langweilig.

Dagegen ist Lando eine großartige Erweiterung des Casts und ich würde ja sagen, dass ich so gern einen Film über ihn und Han sehen würde. Also ich will, aber halt mit Ford und nicht mit Ehrenreich, der für mich absolut nicht überzeugend als junger Han Solo wirkt (Glover als junger Lando ist viel besser). Aber Lando ist hier toll und ich finde auch sein Verhalten sehr nachvollziehbar.

Ansonsten eine sehr dunkle Handlung und endet überraschend nicht damit, dass alles gut ist und jeder in Sicherheit. Fand ich eine gute Entscheidung (okay ich musste halt auch nicht 3 Jahre auf die Fortsetzung warten). Die „ich bin dein Vater“-Auflösung hat natürlich jegliche Schockwirkung verloren, aber trotzdem ist die Szene als ganzes immer noch großartig gemacht.

Er hat mich nicht ganz so sehr begeistert wie A new Hope, was vor allem an Luke und seinen Training lag. Aber trotzdem ein toller Film, der auch nach fast 40 Jahren nichts von seiner Wirkung verloren hat.

Bechdel Test: 0/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: nur Leia
2) die sich miteinander unterhalten: —
3) über etwas anderes als einen Mann: —-

Wow, neuer Tiefpunkt. Fehlt nur noch ein Film ganz ohne weibliche Figur….

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{Gelesen} Terry Pratchett: The Wee Free Men

Taschenbuch, 310 Seiten
Corgi, 2017
ISBN: 978-0-552-57630-7
Discworld #30
Tiffany Aching #1
Goodreads

Klappentext:
Tiffany wants to be a witch when she grows up. A proper one, with a pointy hat. And flying, she’s always dreamed of flying (though it’s cold up there – you have to wear really thick pants, two layers). But she’s worried Tiffany isn’t a very ‚witchy‘ name. And a witch has always protected Tiffany’s land, to stop the nightmares getting through.
Now the nightmares have taken her brother, and it’s up to her to get him back. With a horde of unruly fairies at her disposal, Tiffany is not alone. And she is the twentieth grandchild of Granny Aching: shepherdess extraordinaire and protector of the land.
Tiffany Aching. Now there’s a rather good name for a witch.

Meine Meinung:
Das Buch gehört zwar zu Pratchetts Discworld-Universum, unterscheidet sich aber deutlich von den meisten anderen Büchern. Tiffany ist hier 9 Jahre alt und somit richtet sich das Buch auch an eine deutlich jüngere Zielgruppe als die anderen Discworld-Büchern. Man merkt das dem Schreibstil auch an, das Buch ist einfacher. Sowohl, was die vielen Wortspiele und Formulierungen angeht, als auch die Handlung selbst. Sie ist gradliniger und auch typischer für das Fantasy-Genre.
Aber damit will ich keines falls sagen, dass das Buch nicht auch Erwachsene unterhält. Man sollte eben bloß nicht mir falschen Erwartungen an die Lektüre herangehen.

Und Tiffany ist eine großartige Heldin. Sie ist intelligent und stark, aber gleichzeitig auch mit genug Zweifeln an sich selbst um glaubhaft zu sein. Und so unheimlich pragmatisch. Monster aus dem Fluß bedroht den kleinen Bruder? Wozu gibt es gusseiserne Pfannen, mit denen man zuschlagen kann? Problem gelöst. Gut, sie hat den Bruder selbst an das Flußufer gesetzt um das Monster anzulocken, damit sie das Problem endgültig lösen kann, aber wie gesagt pragmatisch. Man nutzt, was man zur Hand hat. Und wenn es der kleine Bruder und die Pfanne sind.

„Yes! I’m me! I am careful and logical and I look up things I don’t understand! When I hear people use the wrong words, I get edgy! I am good with cheese. I read books fast! I think! And I always have a piece of string! That’s the kind of person I am!“

Und dann sind da noch die Nac Mac Feegle, eine Art Kobolde, Gnome oder so, die einfach unheimlich komisch sind. Rothaarig, mit blau gefärbter Haut sind sie im Prinzip Mini-Pikten, die man mögen muss. Und aus Gründen, auf die ich nicht eingehen will, weil Spoiler, betrachten sie es als ihre Aufgabe Tiffany zu begleiten und zu beschützen. Was vor allem zu den komischsten Situationen führt, denn während die Nac Mac Feegle jederzeit zu einem Kampf bereit sind (auch mit sich selbst, wenn sonst kein Gegner verfügbar ist), so sind sie nicht gerade große Denker und Planer.
Und doch schafft es Pratchett hier überraschend viel über die Philosophie und Lebensweise dieser kleinen Wesen unterzubringen, obwohl das Buch gar nicht so viele Seiten hat und sie nicht mal im Mittelpunkt stehen.

“Another world is colliding with this one,” said the toad. “There. Happy now? That’s what Miss Tick thinks. But it’s happening faster than she expected. All the monsters are coming back.”
“Why?”
“There’s no one to stop them.”
There was silence for a moment.
“There’s me,” said Tiffany.

Und das ist auch schon die Handlung des Buches zusammengefasst. Tiffany ist die einzige, die das drohende Unheil sieht. Sehen will. Und so macht sie sich auf es zu bekämpfen. In einer Traumwelt. Aber nicht diese fluffigen Träume, die einem mit einem Lächeln aufwachen lassen. Sondern die Träume, die einen die Laken durchschwitzen lassen. Wir alle wissen, welche. Ein neunjähriges Mädchen, bewaffnet mit einer Pfanne und eine Horde Mini-Pikten. Kann das gelingen?

Das Buch setzt übrigens auch keine weiteren Kenntnisse der Discworld und der anderen Bände voraus, so dass es sich auch als guten Einstieg in das Universum anbietet. Und gleichzeitig ist Tiffany einfach ein großartiges Vorbild, für jedes Kind. Und auch noch für verdammte viele Erwachsene. Lasst uns alle so sein wie Tiffany. Neugierig auf die Welt. Vorurteilsfrei. Kritisch denkend. Gerecht. Loyal.

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{Gesehen} Alias Grace

Image imdb.com

Darum geht es:
Grace Marks was a poor, young Irish immigrant and domestic servant in Upper Canada and, along with a stable hand, was convicted of the brutal murders of their employer and his housekeeper in 1843. Grace was sentenced to life imprisonment, and became one of the most enigmatic and notorious women of 1840s Canada for her supposed role in the sensational double murder. Eventually exonerated after 30 years in jail, her conviction was controversial and sparked much debate about whether she was involved in the murder, or was merely an unwitting accessory.

Eckdaten:
Trailer: Youtube
Sender:
Netflix
Jahr: 2017
Staffel: Mini-Serie
Anzahl Folgen/Staffel: 6
Laufzeit einer Folge: etwa 45 Minuten
Schauspieler: Sarah Gadon, Edward Holcroft, Rebecca Liddiard, Zachary Levi, Kerr Logan, Paul Gross, Anna Paquin

Meine Meinung:
2017 war das Jahr das Atwood und ihre Bücher wieder der Allgemeinheit in Erinnerung gebracht hat. Zum einen durch die politische Entwicklung in (vor allem) den USA, welche ihre Bücher bei den Händler auf die besten Verkaufsränge hob. Aber auch die die Verfilmungen von zum einen ihrem wohl bestbekannten Werk – The Handmaid’s Tale. Was ich immer noch nicht gesehen hab (Sky ist schuld btw).

Und zum anderen eben Alias Grace. Ich kenne die Romanvorlage nicht, finde es aber faszinierend, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Und offensichtlich bis heute keiner weiß, welche Rolle Grace dabei gespielt hat.

Aber trotzdem konnte mich die Serie nicht wirklich überzeugen. Es war durchaus interessant, das Ganze in Graces Erinnerungen/Erzählungen mitzuerleben. Unter anderem auch gerade, weil man als Zuschauerin nie weiß, ob Grace nun die Wahrheit erzählt, das was sie für die Wahrheit hält (Erinnerungen können trügerisch sein) oder tatsächlich lügt.

Aber gleichzeitig konnte mich Grace als Person einfach nicht fesseln. Ich weiß nicht, ob es am Drehbuch oder am schauspielerischen Können von Gadon lag, aber Grace bleib mir die ganzen sechs Folgen über total fremd und unverständlich. Ihre Freundin Mary fand ich da viel interessanter und hätte gern mehr Zeit mit ihr verbracht.

Handwerklich sehr eindrucksvoll gemacht und fängt wirklich die Zeit und ihre Atmosphäre super ein, aber war irgendwie einfach nicht meins. So ganz kann ich es mir selbst nicht erklären, aber mich lies die Serie einfach sehr unbeeindruckt zurück.

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{Besucht} Eifelpark Gondorf

© Eifelpark

Der Eifelpark ist eine Mischung aus Wild- und Freizeitpark in der Eifel. Ursprünglich als reiner Wildpark konzipiert, wurde er 2013 nach einem Betreiberwechsel mit neuem Konzept wiedereröffnet.

Der Wildpark ist nun ja ein Wildpark halt. Großzügig angelegt mit einer schönen Vielfalt von Damwild und Co., aber alles in allem halt auch ’nur‘ ein Wildpark. So groß sind die Unterschiede zwischen Wildparks nun mal nicht. Schön fand ich, dass auf einem großen Teilstück das Damwild frei rumlaufen konnte. Beziehungsweise es ist halt ein riesengroßes Gehege und der Besucherpfad führt mitten durch. Die Tiere können also direkt bis zum Besucher und weil es natürlich auch Futter zu kaufen gibt, kommen sie auch zum großen Teil gerne näher.
Bei Luchs, Wolf & Bär ist es natürlich immer Glücksache, ob sie sich gerade in einem einsehbaren Teil ihres jeweiligen Geheges aufhalten oder nicht. Wir hatten bei unserem Besuch sehr viel Glück mit den Luchsen und die Bären auch aus der Ferne gesehen, aber nicht von den Wölfen. Es gibt allerdings auch eine Fütterung, bei der sieht man sie vermutlich.
Außerdem gibt es zweimal am Tag eine Flugshow mit verschiedenen Greifvögeln. Gut gemacht, sehr humorvoll und wer will, darf am Ende auch mal einen kleinen Vogel halten. Aber auch hier wieder: wenn man schon mal ne Greifvogel-Flugshow gesehen hat, kennt es eigentlich.

Interessanter fand ich den Freizeitpark. Er legt einen Schwerpunkt auf Attraktionen für kleinere Kinder – bis auf wenige Fahrgeschäfte sind alle, zumindest in Begleitung eines Erwachsene, ab spätestens 100 cm Körpergröße zu nutzen. Es reicht von an sich simplen Wellenrutschen (die aber unerwartet schnell werden, warum warnt mich da vorher keiner?) über verschiedene Karrussells bis hin zu Achterbahnen. Ein Tag reicht im Prinzip gar nicht aus um alles auszuprobieren.
Ganz toll ist natürlich die über 900 m lange Sommerrodelbahn, welche auch echt unheimlich Spaß macht. Aber auch sonst fand ich die Mischung wirklich zauberhaft. Es gab sehr viel, dass schon eine vierjährige selbstständig fahren konnte und auch eine schöne Abwechslung zwischen aufregenderen Fahrten, wie der Kinder-Achterbahn oder zum Beispiel Tretbootfahren (auf einem allerdings etwas sehr lieblos gestalteten Wasserbecken).

Spielplätze gibt es mehrere über das ganze Gelände verteilt, darunter auch ein schöner Wasserspielplatz, von dem meine Nichte nur unter Protest (und Bestechung mit einem Eis) wieder wegzulocken war. Nett fand ich, dass an Rutschen und Klettergeräten auch oft eine Altersempfehlung angebracht war als Einschätzungshilfe*, ob sich das Kind da hinauf trauen sollte oder nicht. Wie sehr man sich daran hält oder nicht, muss jeder natürlich selbst entscheiden. Die Vierjährige hat die für ab 8 Jahre empfohlene steile Rutsche jedenfalls begeistert überlebt.
*und realistisch gesehen wohl noch viel mehr zur Absicherung des Parks bei Unfällen

Obwohl wir an einem für April sehr warmen und sonnigen Wetter – also wirklich ideal für einen Besuch in nem Freizeitpark – mussten wir fast nie länger als 10 Minuten bei einem Fahrgeschäft warten. Da verteilen sich die Besucher echt sehr gut.
Die einzige Ausnahme war gegen Ende des Tages die Sommerrodelbahn. Allerdings ist die nun mal auch zum einen die große Attraktion des Parks und liegt zum anderen direkt auf dem Weg zum Ausgang, also kein Wunder, dass jeder Besucher vor Verlassen des Parks nochmal fahren wollte. Wobei gerade da die Angestellten auch sehr zu loben sind, sie haben die Rodellbahn mindestens ne halbe Stunde länger betrieben als dies eigentlich angekündigt war.

Insgesamt kann man, denke ich, gerade als Familie mit Klein- oder Grundschulkind hier einen schönen Tag verbringen, bei dem auch alle ihren Spaß haben. Aber sobald die Kinder dann so 12 Jahre etwa erreicht haben, sind vielleicht andere Freizeitparks mit mehr actionreichen Fahrgeschäften verlockender.

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{Monatsrückblick} #4/2018

Der Mai beginnt und endet mit einem Feiertag. Ich mag den Mai. #justsaying

Gelebt:
Gefühlt hab ich im April nichts anderes gemacht als unter der Woche tagsüber zu arbeiten und abends lose Haare aus der Katzen zu kämmen. Und an den Wochenenden Familienfeiern zu besuchen.
Okay, etwas übertrieben ist es. Aber es war Ostern und zwei (runde) Geburtstagsfeiern. Außerdem ein Ausflug in den Eifelpark, eine nette Mischung zwischen Wild- und Erlebnispark. Sommerrodelbahn ftw! Aber hey, das Wetter hat doch für alles entschädigt. So viel Sonne ♥
Arbeit war Arbeit. Die Probleme, die seit Monaten existieren, existieren immer noch und werden sich auch nicht lösen, weil der Abteilungsleiter sie nicht sehen will und stattdessen lieber einen Kollegen nach dem anderen vor die Nase stößt (hat den positiven Nebeneffekt, dass ich jetzt endgültig mit Sicherheit weiß, dass es nicht an mir liegt – immerhin hat es es hinbekommen, die Kollegin, die schon Jahrzehnte mit ihm zusammenarbeitet zu einen Heulkrampf im Büro zu animieren…), aber ich hab inzwischen eine mich selbst überraschende Gleichgültigkeit dazu entwickelt. Werd mich aber wohl nach dem Sommerurlaub mal umsehen, was es sonst so für Angebote auf dem Arbeitsmarkt gibt.

Gelesen:
Upps, viel (wann?).
Zum einen die komplette vierbändigen Burggrafenreihe von Susanne Eder, um einen Burggrafen und eine Heilerin, die im mittelalterlichen Worms Mordfälle lösen. Hat mir gut gefallen, hat aber natürlich auch einen immensen Heimvorteil. Muss unbedingt mal in Worms auf Spurensuche gehen, was von den Handlungsorten noch steht (außer dem Dom natürlich)…
Dann an Romanen noch Wenn ihr uns findet von Emily Murdoch, ein sehr gutes, wenn auch mindestens ebenso emotional anstrengendes Buch mit doofem Titel (dass sie gefunden werden, ist der Anfang der ganzen Handlung). Sowie Die Stadt & die Stadt von Chiena Miéville mit faszinierender Grundidee und merkwürdigem Fantasy-/Kalter Krieg-Setting/Feeling, aber sehr spannend. Und genau genommen erst heute ausgelesen Wintersmith, der dritte Tiffany Aching-Band von Terry Pratchett. Joa, ich hab ihn schon mal auf deutsch gelesen gehabt, aber deswegen war er nicht weniger toll.
Und dann noch Untenrum frei von Margarete Stokowiski, ein klasse Buch über Feminismus, Gesellschaft, Sex, macht und was da alles schief läuft. Hilft natürlich ungemein, dass die Autorin in etwas so alt ist wie ich und ich unglaublich viele ihrer Erfahrungen so oder sehr ähnlich auch erlebt habe.
Außerdem noch einige Buffy- und Angel-Comics, wobei ich mich da an keinerlei Details mehr erinnern kann und das sagt ja schon alles.

Gesehen:
Ganz am Anfang vom April hab ich die vierte Staffel von Supernatural beendet und ja war gut. Ich mag Castiel. Aber Ruby aus der vorigen Staffel war mir lieber als die aus der vierten. Außerdem die siebte Staffel von My little Pony und es ist immer noch eine einfach niedliche Serie mit einer tollen Botschaft (und Fluttershy <3). Und dann noch die erste Staffel von Veronica Mars ^_^ Hat nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Mit der dritten Staffel von Twin Peaks hab ich angefangen, sie aber nach der 4 Folge abgebrochen, es war mir einfach viel zu wirr und ich hab nichts kapiert. Und da ich momentan eh nicht mal halbwegs dazu komme, alles zu sehen, was ich sehen will, brauch ich mich auch nicht frustrieren zu lassen. Dafür hab ich die zweite Staffel von The Expanse angefangen und joa so langsam weiß ich wieder wer wer ist.
An Filmen ganz klar Infinity War und ich bin immer noch etwas traurig, wegen allem was passiert (oder vor allem wegen einem, von dem ich auch stark befürchte, dass das höchstwahrscheinlich dauerhaft sein wird). Außerdem gestern noch mal wieder der erste Pirates of the Caribbean-Film und joa ist auch nach 1,5 Jahrzehnten noch gute Unterhaltung (mit jedem Mal Schauen entwickele ich mehr Sympathie mit Norringten). Und dann noch The Untouchables, übder die FBI:Agenten, die Capone verhaftet haben. Sehr spannend. Macbeth, den Film von 2015 mit Fassbender, hab ich auch gesehen, bin aber überhaupt nicht in die Handlung reingekommen. Entweder war ich einfach zu übermüdet oder es war nichts für mich.

Geschnappt:

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{Gesehen} Avengers: Infinity War

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Darum geht es:
As the Avengers and their allies have continued to protect the world from threats too large for any one hero to handle, a new danger has emerged from the cosmic shadows: Thanos. A despot of intergalactic infamy, his goal is to collect all six Infinity Stones, artifacts of unimaginable power, and use them to inflict his twisted will on all of reality. Everything the Avengers have fought for has led up to this moment – the fate of Earth and existence itself has never been more uncertain.

Eckdaten:
Trailer: Youtube
Jahr: 2018
Land: USA
Laufzeit: 149 Minuten (zur Info 1 Post-Credits-Szene, in meinem Kino nach rund 90 Minuten Film eine 5 Minuten Pause)
FSK: 12
Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffallo, Chris Evans, Scarlett Johansson, Don Cheadle, Benedict Cumberbatch, Tom Holland, Chad Boswick, Zoe Saldana, Karen Gillan, Tom Hiddleston, Paul Bettany, Elizabeth Olsen, Anthony Mackie, Josh Brolin u.v.m.

Meine Meinung:
Ich find es ja unglaublich, dass es nach 10 Jahren Marvel Cinematic Universe noch so viele Zuschauer gibt, die den Kinosaal verlassen, bevor der Abspann komplett gelaufen ist. Und dass Eltern tatsächlich ihr Baby in ner Trageschale mit in nen FSK 12 Film nehmen (und es war nicht nur eine Familie….)

Aber zum eigentlichen Film. Das wird jetzt ziemlich vage und ohne jegliche Wertung am Ende aus verschiedenen Gründen. A) Ich will niemand spoilern, aber da schon allein vor dem Einblenden des Titels einschneidende Sachen passieren, lässt sich kaum was konkret beschreiben. B) Im Prinzip ist Infinity War ein 2,5 Stunden langer halber Film und wirklich bewerten kann man ihn erst in Kombination mit dem zweiten Teil, also erst in einem Jahr. Und C) ich weiß echt nicht, ob er mir gefallen hat.

Und was bleibt jetzt noch zu sagen? Der Film hat viele, sehr viele sehr lustige Momente, die oft den kompletten Saal zum Auflachen brachten. Es ist aber kein lustiger Film, ganz im Gegenteil, ich bin noch derart melancholisch-traurig aus einem MCU-Film rausgegangen.
Ansonsten sind zwar sehr viele der bekannten Superhelden, wenn auch nicht alle, in dem Film, allerdings aufgeteilt in kleinere Teams. Einige davon waren offensichtliche Kombination, die man aus vorigen Filmen oder auch den Trailern schon kennt, andere hatte ich so überhaupt nicht erwartet. Wie gut es im Einzelnen funktioniert, hängt halt auch davon ab, wie sehr man die einzelnen Teams mag. Wirklich viel Screentime haben nur wenige Superhelden, aber trotzdem hatte ich nie das Gefühl das irgendjemand vernachlässigt wird – ganz im Gegenteil, einer hat sogar trotzdem extrem genervt mit seiner Art.

Thanos ist natürlich eine wichtige Figur in dem Film, aber trotzdem war ich überrascht, wie viel Raum er hat und wie viel die Zuschauer über seine Motivation erfahren. Und noch mehr, bei Marvels Talent für eindimensionale Villains, wie gut es funktioniert. Auch wenn ich seine Methoden nicht gutheiße (n kann), so hat er doch mit seiner grundsätzlichen Annahme irgendwie recht. Das ist schon gut gemacht.
Außerdem eine große Überraschung: Peter Dinklage in seiner kleinen Nebenrolle. Ich hatte völlig vergessen, dass der da auch drin vorkommt. Aber war toll gemacht, und ich würde mich freuen, seine Figur in anderen Filmen noch mal zu sehen.

Räumlich gesehen macht der Film eine Reise durch das ganze Universum. Teile spielen auf den verschiedensten Planten/Kometen/Steinklumpen im All (aus dem Gedächtnis mindestens 6) plus mehrere Raumschiffe. Und die Erde natürlich – und da auch an vielen verschiedenen Orten. Das fand ich sehr interessant, da man sich meistens  auch viel Mühe gegeben, die einzelnen Planete sehr unterschiedlich und mit hohen Wiedererkennungswert zu gestalten.

Aber mein größten Problem um den Film zu bewerten, ist das sehr viel passiert – aber man einfach nicht sagen kann, was davon dauerhaft sein wird. Welche Veränderungen bleiben? Welche nicht? Es gibt in diesem Film unzählige Ereignisse, die das Potential haben große Einschnitte im MCU zu bilden und seine Struktur von da an dauerhaft zu verändern – sei es positiv oder negativ. Aber es ist einfach nicht auszuschließen, dass am Ende von Avengers 4 ein Großteil dieser Ereignisse rückgängig gemacht wurde (bzw. bei einigen ist es offensichtlich, dass etwas in diese Richtung passieren wird – hier ist es doof, dass Marvel seine Filme schon Jahre vorher ankündigt). Und auch wenn ich mir das bei einigen wirklich so sehr wünsche, ist das gleichzeitig eine unheimlich frustrierende Situation. Es hängt einfach alles in der Schwebe.

Ach ja, man muss übrigens nicht alle vorigen Filme gesehen haben um den Film zu verstehen. Mir haben auch einige gefehlt, aber das war gar kein Problem, solange man halt ne große Vorstellung hat, wer wer ist. Mein einziges Problem war etwas Mantis, mit der ich am Anfang wenig anfangen konnte. Aber wer sich vorher kurz die Wikipedia-Artikel (allerdings vorsichtig die Cast-Liste von Infinity War in der englischen Wiki z. B. enthält ungekennzeichnete Spoiler!) zu den Filmen durchliest, kommt auf jeden Fall super klar.

Bechdel Test: x/3 erfüllt (auch etwas vage, weil ich a) nicht immer genau darauf geachtet hab und b) mir bei Thanos‘ außerirdischen Gefolgsleuten über das Geschlecht nicht sicher bin)
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: selbst für Marvel viele – Black Widow, Wanda, Gomora, Nebula, Shuri, Pepper, Mantis, Okoye, Proxima Midnight (?)
2) die sich miteinander unterhalten: ich glaube nein
3) über etwas anderes als einen Mann: und selbst wenn ging es bestimmt um Thanos

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