{Gelesen} Terry Pratchett: Shaking Hands with Death

Taschenbuch, 56 Seiten
Corgi, 2015
ISBN: 978-0-552-17277-6
Goodreads

Klappentext:
When Terry Pratchett was diagnosed with Alzheimer’s in his fifties he was angry – not woth death but with the disase that would take him there, and with the suffering disease can cause when we are not allowed to put an end to it. In this essay, broadcast to millions as the BBC Richard Dimbleby Lecture 2010, he argues for our right to choose – our right to a good life, and a good death, too.

Meine Meinung:
Bei dem schmallen und kleinen Büchlein handelt es sich um die Textform einer Lecture, die Pratchett gehalten hat. Plus einige Seiten Einleitung, die eigentliche Rede ist also nochmal deutlich weniger Text. Inhaltlich geht es um Pratchetts Krankheit, aber vor allem darum, dass er der Meinung ist jeder habe das Recht auf einen guten Tod. Zu einem selbst gewählten Zeitpunkt.

Und das ist durchaus interessant, wenn mir auch schon vor dem Lesen klar war, dass ich da mit ihm einer Meinung bin. Aber gleichzeitig bin ich auch enttäuscht, weil ich mir irgendwie mehr davon erhofft hatte. Ich kann selbst nicht genau sagen was. Eine tiefer gehende Argumention vielleicht. Der Absatz über Sterbehilfe im viktorianischen England fand ich faszinierend und hätte gern mehr darüber erfahren zum Beispiel.

Alles in allem ist es vielleicht ein guter und auch leicht zu lesender Einstieg in die Thematik. Aber wenn man sich schon etwas damit beschäftigt hat, erzählt es eine, nichts neues.

Advertisements
Veröffentlicht unter 3 Sterne, Bücher, Buchbesprechungen, non-fiction | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

{Rückblick} Serien 2017

Und weiter geht es mit den Rückblicken, dieses Mal zu den Serien.
2017 hab ich insgesamt 39 Staffeln mit zusammen 475 Episoden gesehen. Mit anderen Worten durchschnittlich hab ich pro Tag 1,3 Folgen gesehen und eine Staffel hatte im Schnitt 12 Episoden. Der letzte Wert hat sich gegenüber 2016 nicht geändert, alles andere ist deutlich gesunken. Ich will mehr Freizeit 😀


Die durchschnittliche Bewertung ist 3,49.


Ich hab keine Ahnung, was im März los war. Ansonsten ist es ziemlich gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt. Vorteil, wenn man Serien vor allem über Laptop/Tablet guckt. Das geht von der Couch genauso gut wie vom Bett oder Balkon.

Wenig überraschendes Bild. Die höchste Staffel war die siebte von Games of Thrones.


Ich mag offensichtlich kurze Staffeln. Die kürzeste Staffel war übrigens die vierte Staffel von Sherlock mit 3 Folgen und die längste die vierte Staffel von Carmilla mit 36 Episoden.


Es gibt so viele ältere Serien, die mich interessieren würden, aber trotzdem lande ich doch immer wie bei aktuellen… Die vieraus dem letzten Jahrtausend waren Twin Peaks und Full House by the way.

Überrascht hat mich hier die hohe Anzahl von Comedy-Serien, das ist untypisch. Ansonsten die üblichen Verdächtigen.


Immerhin ganze 6 Serien waren weder aus den USA noch aus UK.

Ohne Streamingdienste wäre ich aufgeschmissen. Aber das ich mehr als 50% aller Staffeln bei Netflix gesehen hab, überrascht mich doch etwas.

Veröffentlicht unter Serien, Statistiken | 2 Kommentare

{Gesehen} Supernatural – Season 2

Darum geht es:
The season focuses on protagonists Sam and Dean Winchester as they track down Azazel, the demon responsible for the deaths of their mother Mary and father John. They attempt to discover the demon’s plan for Sam and other psychic children—young adults who were visited by Azazel as infants and given abilities, and whose mothers often then died in a fire. During their travels, they use their father’s journal to help them carry on the family business—saving people and hunting supernatural creatures.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: The CW
Jahr: 2006
Staffel: 2 von bisher 13
Anzahl Folgen/Staffel: 22
Laufzeit einer Folge: etwa 45 Minuten
Schauspieler: Jared Padalecki, Jensen Ackles, Jim Beaver, Samantha Ferris, Alona Tal, Chad Lindberg
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1

Meine Meinung:
Was mir bei der Staffel direkt aufgefallen ist, ist viel mehr Gewicht die durchgehende ‚Handlung‘ gegenüber der ersten Staffel hatte und wie sehr das für mich die Qualität des Ganzen verbessert hat. Handlung in Anführunsgzeichen, weil das durchgehende Element für mich weniger die Suche nach dem gelbäugigen Dämon war – das taucht mir zu unregelmäßig auf, sondern viel mehr Deans kompletter innerer Zusammenbruch nach dem Opfer durch Daddy Winchester, der ständig im Hintergrund vorhanden war und wirklich in jeder Folge merkbar war, auch wenn er nicht jedes Mal thematisiert wurde, was ja aber auch gar nicht sein muss.

Überhaupt fand ich die beiden Jungs hier deutlich reifer und erwachsener. Und sie arbeiten mehr gleichberechtigt zusammen. Sam wirkt nicht mehr wie der kleine Bruder, der einfach nur dem großen Vorbild hinterher dackelt und immer dabei sein will. Hier entwickelt er viel mehr Profil und auch Padalecki zeigt viel mehr schauspielerisches Können und Breite, ich war besonders in der Folge „Born under a bad sign“ (2×14) sehr von ihm und dieser anderen Seite von Sam sehr beeindruckt.

Positiv aufgefallen ist mir auch in der Staffel wieder die Bandbreite an übernatürlichen Wesen, welche von den Brüdern bekämpft werden. Und Elle und Jo sind eine großartige Ergänzung, von der ich mir gewünscht hätte, dass sie noch mehr (in dieser und folgenden Staffeln) vorkommen.

Eine deutliche Steigerung gegenüber Staffel 1. So langsam versteh ich, warum die Serie so viele Fans hat. Eine schön ausgewogene Mischung zwischen abgeschlossenen Episoden und durchgehender Handlung / Weiterentwicklung der Charaktere. Aber teilweise doch deutlich blutiger und mehr creepy als ich erwartet habe.

Veröffentlicht unter 4 Sterne, Fantasy, Serien | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

{Rückblick} Bücher 2017

Wenig überraschend habe ich 2017 weniger gelesen als 2016. Arbeit stiehlt einem einfach viel zu viel Lesezeit 😉 Aber dafür hatte ich genug Geld um viele Bücher zu kaufen. Viel zu viele. Genug, dass ich dieses Jahr keine kaufen müsste. Hahaha…

Insgesamt hab ich 2017 85 Bücher oder 27.379 Seiten gelesen, was rund 75 Seiten pro Tag entspricht. Im Durchschnitt hatte jedes Buch 322 Seiten, in der Realität das dünnste (Astrid Lindgrens „Lotta zieht um“) gerade mal 59 Seiten und das dickste („Up and Coming“) 3.040 Seiten.
Meine fünf Jahreshighlights habe ich hier schon erwähnt. Und einen hübschen, bebilderten Überblick über alle gelesenen Bücher hat Goodreads netterweise gebastelt (nicht über die Zahl gelesener Seiten wundern Goodreads hat oft andere Angaben).
Meinen Plan 66 Bücher bzw. 25.000 Seiten zu lesen, hab ich damit übererfüllt. Yay.

In Diagrammen ausgedrückt, sieht 2017 so aus:
Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,26 und damit 0,26 Punkte unter der von 2016. Allerdings hab ich auch 2017 zum ersten Mal die abgebrochenen Bücher mit eingerechnet, ansonsten käme ich auf einen Durchschnitt von 3,45 (der wäre aber immer noch schlechter als der von 2016 xD)


Ich bin so unglaublich stolz auf diese Verteilung. Das ist das erste Mal, dass mehr als ein Drittel der Bücher nicht in Deutsch geschrieben waren. Und ich hoffe sehr, den Wert 2018 noch übertreffen zu können.

Ein ziemlich hoher Anteil von Büchern mit bis zu 150 Seiten, was aber vor allem an den Comics liegt. Ansonsten ist so 300-500 halt typische Romanlänge.

Taschenbuch, du mein Liebling ❤


Comics als ersten Punkt hätte ich auch nicht vermutet, aber gut es wird eben die Anzahl an Büchern und nicht an Seiten gezählt. Ansonsten wenig Überraschendes.

Etwas irreführend, da es nur zählt, in welchem Monat das Buch beendet wurde. Ich hab im Juni gar nicht so wenig gelesen, aber eben vor allem an dem Buch mit über 3.000 Seiten – das aber erst im Juli beendet wurde und deswegen da voll mit reinzählte. Aber insgesamt les ich wohl doch das ganze Jahr über gleichmäßig viel und wetterunabhängig.

Joa, die üblichen drei Schwerpunkte. Ansonsten gefällt mir die recht wahllose Auswahl von Einzelländer nicht, dass muss ich für 2018 noch etwas verbessern.


Anders sind meistens Bücher mit mehreren Autoren, die sich dadurch nicht eindeutig zuordnen ließen.

Veröffentlicht unter Bücher, Statistiken | 8 Kommentare

8 für 2018

Seit ein paar Jahren gibt es ja immer diese Listen mit x Büchern, die man im gerade beginnenden Jahr lesen will. Und ich find das immer total spannend (und nebenbei ungemein hilfreich als Entscheidungshilfe, wenn ich im Laufe des Jahres nicht weiß, was ich als nächstes lesen/schauen soll). Also kein Wunder, dass ich auch dieses Jahr sehr schnell je 8 Bücher / Filme / Serien zusammen hatte.

Aber bevor wir uns auf das kommende konzentrieren, einen Blick zurück nach 2017. Wirklich gelesen habe ich von den 8 Büchern nur 6. Bei der Dexter-Reihe waren es 2017 4 der 8 Bücher geworden, aber der Rest wird auch noch gelesen. Auf jeden Fall empfehlenswert, ich finde es bisher besser als die Serie dazu (schon allein weil hier Dexter nicht als Held dargestellt wird und außerdem das Finale einfach nicht so scheiße wie das der Serie sein kann…. Wow, 4 Jahre her, aber beim dran denken werd ich immer noch sauer).
Radikal hab ich nicht gelesen, aber ein anderes Buch des Autors und ganz ehrlich es sind gute Bücher, aber auch echt anspruchsvoll und auf ein zweites hatte ich keinen Bock. Ebenfalls nicht gelesen hab ich das Jahr des Falken, weil es der xte Teil einer Reihe ist und das ist einfach doof. Dafür hab ich aber den ersten Band gelesen und war begeistert. Die restlichen Bücher waren okay, sind mir aber nicht besonders in Erinnerung geblieben.

Bei den Serien und Filmen habe ich aber wirklich alles gesehen und gerade bei den Serien hatte ich eine echt gute Auswahl getroffen.
Nur Iron Fist war eine Enttäuschung, aber der Rest gut bis sehr gut (macht mir bitte, bitte American Gods nicht kaputt). American Gods und One day at a Time haben es sogar in meine Top5 des Jahres geschafft. Star Trek ist (bisher, 2017 wurden ja nur 9 Folgen ausgestrahlt) durchaus interessant, aber nicht das was ich mir so unter Star Trek vorstelle. Marseille war interessant, schon allein weil es mal nicht britisch oder amerikanisch war. Und A Series of…. einfach anders. Bei The Crown finde ich es immer noch merkwürdig, dass es eine Serie über noch lebende Personen ist, aber es ist faszinierend.
Die Filme sind mit, muss ich gestehen, gar nicht so sehr in Erinnerung geblieben. Going Postal war großartige Unterhaltung. Bonnie und Clyde auch, aber den hab ich ja auch nicht zum ersten Mal gesehen ❤ Der Rest? Joa, von Django Unchained hatte ich mir mehr erhofft.

Jetzt aber zu 2018 – mal sehen wie viele davon es in meine Top5 für 2018 schaffen werden xD:

Veronica Mars einfach, weil ich mein Lieblings-Marshmallow vermisse. Shaking Hands with Death, The Queen’s English und You’re never weird…, da ich Lust auf non-fiction habe. Und die anderen drei sind einfach die ersten drei, die mich bei einem Durchgehen meines SUB-Regals auf Goodreads als erstes angesprochen haben.

Nun ja, Veronica Mars. Wenn schon dann auch alles davon xD Orphan Black will ich endlich mal beenden, die fünfte Staffel ist ja schon lang auf Netflix verfügbar. Und die erste Staffel von X-Files steht schon Ewigkeiten in meinem Regal und es kann doch nicht sein, dass ich X-Files nicht kenne. Und Hannibal einfach, weil ich es immer noch so traurig finde, dass es keine vierte Staffel gibt (hey Fuller hat doch jetzt Zeit….)

Veronica, natürlich. Der Rest wurde nach dem Prinzip „welche ungelesenen Filme in meinem Regal springen mir als erstes ins Auge“ ausgesucht. Neugierig bin ich auf alle, aber eine tiefergehende Begründung für die Auswahl gibt es nicht.

Veröffentlicht unter Bücher, Filme, Serien | Kommentar hinterlassen

{Gelesen} Simon R. Green: Schattenspiele

Originaltitel: Everybody comes to the Nightside
Übersetzer*innen: Oliver Hofmann
Taschenbuch, 630 Seiten
Feder&Schwert, 2016
ISBN: 978-3-86762257-8
Geschichten aus der Nightside #1- #3 (Sammelband)
Goodreads

Klappentext:
Mein Name ist Taylor, John Taylor. Auf meiner Visitenkarte steht Privatdetektiv, aber eigentlich bin ich Experte im Wiederauffinden von Verlorenem. Das ist Teil meiner Gabe, meines Geburtsrechts als Kind der Nightside.
Die Nightside, das heiß zweieinhalb Quadratkilometer Hölle mitten in London, wo es immer drei Uhr morgens ist, wo man mit Mythen spazierengehen und mit Monstern zechen kann. Wo nichts so ist, wie es scheint – aber alles möglich.
Mir ist es vor langer Zeit mit knapper Not gelungen, mit heiler Haut und einigermaßen intaktem Verstand von dort zu fliehen. Jetzt verdiene ich mein Geld auf den sonnenbeschienenen Straßen Londons.
Doch die Geschäfte liefen in letzter Zeit schlecht, also sagte ich nicht nein, als Joanna Barrett bei mir auftauchte, mich bat, ihre ausgerissene Tochter zu finden und mir dafür eine beinah unanständige Summe bot.
Ich hatte geschworen, niemals in die Nightside zurückzukehren. Aber ein Kind ist in Gefahr, und eine Frau setzt auf mich. Ich habe also keine Wahl – ich kehre heim.‘

Meine Meinung:
Wenn man aus der Dresden Files-Reihe und Neverwhere von Gaiman ein Venn-Diagramm zeichnen würde, dann wäre das Buch hier die Schnittmende Ein Protagonist mit magischen Fähigkeiten in einer magischen Welt direkt neben dem ordinären, realen London.
Und in der Theorie klingt das auch nach einer super Idee.

Die Umsetzung allerdings nur bedingt.
Ich bin nicht sicher, wie sehr es daran liegt, dass das Buch ein Sammelband mit den ersten drei Bänden ist, ich also im Prinzip drei Bücher der Reihe am Stück gelesen habe, oder ob Herr Green einfach nicht sonderlich gut im abwechslungsreichen Schreiben ist. Aber das Buch wimmelt nur so von Wiederholungen der exakt gleichen Formulierungen. Gerade es es um das Beschreiben von Personen, besonders von Taylor, oder der Nightside selbst geht, ist das extrem auffällig.

Und zum anderen ist vieles nicht logisch oder der Autor widerspricht sich einfach direkt von einem Band zum anderen. So wird beispielsweise in Band zwei gesagt, dass Theater in  der Nightside zu den unbeliebtesten Orten gehören. Und in Band drei sind dann lange Schlangen vor den Theatern. Tja, was denn nun?
Und dann ist da noch Taylor selbst. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ihn einfach nicht mochte, das ist ja mein Problem. Aber seine tolle Superkraft soll es sein alles mögliche zu finden. Schön und gut. Nur ist er eigentlich nur damit beschäftigt von Person zu Person zu rennen (und sich unterwegs auf dämlichste Art und Weise in Lebensgefahr zu bringen) um sie zu fragen, wo sich denn nun Dinge befinden. Der Autor versucht das zwar immer mal wieder damit zu begründen, dass Taylor Feinde hat, die ihn orten können, wenn er seine Gabe einsetzt. Aber: Taylor nutzt seine Gabe ständig um eben diese Personen zu finden. Und da kapier ich dann nicht mehr, warum er nicht einfach gleich sucht, was er eigentlich haben will.

Der Sammelband ist trotz allem noch recht unterhaltsam. Die Nightside mit ihren vielen schrägen Bewohnern ist sehr interessant und ich hätte gern mehr über die Entstehung und Funktionsweise (Stichwort: Autoritäten) erfahren. Oder über die Verbindungne zwischen der Nightside und London, es muss ja schließlich einen Grund geben, warum die Nightside genau an diese Stadt gekoppelt wurde. Aber leider konzentriert es sich eben total auf Taylor. Und dessen Arroganz, ständige Selbstüberschätzung und sein Macho-Gebaren hingen mir einfach viel zu schnell zum Hals raus. Und dieses große Geheimnis um seine ach so mysteriöse Abstammung. Ständig kryptische Andeutungen mit denen der arme Taylor so gar nichts anfangen kann. Tut mir leid, aber dann ist er zu all seinen anderen Fehlern auch noch ein Idiot. Mir war schon nach dem ersten Band klar, wer denn nun seine Mutter ist und Google hat mit bestätigt, dass ich Recht hatte.

Schade, hier wurde meiner Meinung nach viel Potential verschenkt. Die Grundidee ist großartig, aber die Ausführung hat so viele Schwachpunkte, dass ich die Reihe nicht weiter lesen werde.

Veröffentlicht unter 3 Sterne, Bücher, Buchbesprechungen, Fantasy | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

{Rückblick} Meine Top 5 in 2017

Januar, der Monat der Rückblicke und Vorsätze xD

Anfangen will ich mit den Highlights des letzten Jahres, weil die echt einen eignen Post verdient haben. Ansonsten wird es in den nächsten Wochen noch jeweils einen separaten Rückblick zu Büchern, Serien und Filmen geben.

Bücher


Bands of Mourning wird mir vor allem wegen Steris, der wunderbarsten Protagonstin seit langem, in Erinnerung bleiben. Naja und weil Sanderson halt einfach bemerkenswert gut schreiben kann. Lock and Key ist einer der besten Young Adult Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. 28 Tage lang ist ein sehr bedrückender Roman, kein Wunder bei dem Thema, der aber ungeheuer wichtig ist. Artemis macht einfach Spaß. The Wee Free Men ist ein super Buch, das einem Mut macht an sich selbst zu glauben, auch und besonders wenn alle Wahrscheinlichkeiten gegen einen sprechen.

Serien


Gleich zwei Comedy-Serien, ich bin selbst irritiert. Aber The Good Place (Staffel 1) hat es allein schon wegen dem Twist im Staffelfinale verdient. Und One Day at a Time (Staffel 1) war für mich die Überraschung des Jahres überhaupt. American Gods (Staffel 1) ist so schräg, hat aber in Laura und Mad Sweeney das beste unfreiwillige Team ever. Und außerdem: Götter. What’s not to like? Broadchurch (Staffel 3) geht großartig mit einem unheimlich schweren Thema um und sollte Vorbild für so viele andere Serien sein. Turn (Staffel 4) hat sich mit der finalen Staffel nochmal selbst übertroffen und den Bürgerkrieg auf unheimlich spannende Weise zu Ende gebracht.

Filme


Suffragette hatte ich überhaupt nicht auf den Schirm, bis ich praktisch dazu überredet wurde den Film zu sehen. Und hab mich in ihn verliebt. Going Postal ist die beste und unterhaltsamste Discworld-Verfilmung, die mir bis jetzt untergekommen ist. Thor Ragnarok hat Loki. Und ist auch sonst überraschend unterhaltsam und erfrischend anders für einen Marvel-Film. Aber vor allem Loki. Und Hela. Und Fenrir. Revenge of the Sith, mein Liebling der Prequel-Trilogie. Direkt gefolgt von meinem Liebling der anderen Trilogie – A new Hope (ist das Poster nicht großartig? xD).

Veröffentlicht unter Bücher, Filme, Serien, Statistiken | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

{Monatsrückblick} #12/2017

Gelebt:
Wohoooo, die Tage werden wieder länger!!!!
Aber der Winter war im Dezember ja wirklich erträglich. Und der Dezember selbst auch ein recht angenehmer Monat. Ich hatte zwar kein einziges freies Wochenende, aber die Termine waren wenigstens alle (zum Teil sehr überraschend) angenehm. Ich fands zwar schade, dass ich nur zwei Weihnachtsmärkte besuchen konnte – und mir davon einer nicht mal gefiel. Heidelberg hat als Stadt viel zu bieten (ich will in den Zoo, wenn es wieder warm ist), aber der Weihnachtsmarkt war alles andere als beeindruckend.
Joa und dann die Zeit von Weihnachten bis Silvester/Neujahr. Zwischendrin hatte ich Urlaub und das tat so gut. Richtig entspannend ohne wirklich was groß zu machen und vor allem ohne die Zeit vorher zu verplanen. Ein paar Besuche bei Verwandtschaft, daheim aufgeräumt und etwas Kram (aus)sortiert. Gemacht, worauf ich Lust hatte. War schön. Bin jetzt bereit für 2018.

Gelesen:
Gar nicht soviel.
Die ersten zwei Bände der Tiffany Aching-Reihe – The Wee Free Men und A Hat full of Sky, eine der Subserien von Pratchetts Discworld-Büchern und zwar die, die sich am ehesten an Jugendliche bzw. sogar vielleicht an Kinder richtet (Tiffany ist in den Bänden 9 und 12 Jahre, meine ich). Aber sehr unterhaltsam und Tiffany ist eine großartige Figur. Außerdem endlich Band 5 und 6 der Saga-Comics. Nachdem die Onleihe meiner lokalen Bibliothek schon vor Monaten band 6 neu aufgenommen haben, haben sie es jetzt endlich auch auf die Reihe bekommen Band 5 anzuschaffen und so konnte ich sie endlich lesen…. Ehrlich, wie kann ich Reihen, bei denen die Bände keine in sich abgeschlossenen Handlungen haben, nicht chronologisch beschaffen? Aber ja tolle Entwicklung in den Bänden. Sehr zu empfehlender Comic.
Und das letzte Buch in 2017 war Schattenspiele, ein Sammelband mit den ersten drei Nightside-Romanen von Simon R. Green. Und naja, tolle Grundidee, ein paar großartige Szenen, aber insgesamt wiederholt sich viel zu viel und der Autor bricht ständig die Regeln, die er für die Welt aufgestellt hat bzw. widerspricht sich.

Gesehen:
Was Filme angeht, so hab ich mich durch Star Wars geschaut, genauer gesagt im Dezember von Episode IV bis VII. Was eine sehr interessante Erfahrung war. Ich fand die alten Filme wirkten gar nicht so alt, bis ich dann direkt danach The Force Awakens sah und im direkten Vergleich uhm ja doch. Meine Favoriten sind A new Hope und eben TFA, wobei mir aber alle Teile gut gefallen haben. Und ich will jetzt und sofort ein Ewok haben!
Serien habe ich ebenfalls nicht so viele gesehen. The Punisher hab ich im Dezember beendet, aber ja auch schon was dazu geschrieben. Außerdem komplett gesehen habe ich die zweite Staffel von The Crown, die sich irritierend wenig mit Elizabeth selbst beschäftigte und viel zu sehr mit ihrem nervtötenden Ehemann. Aber Margaret und Tony sind toll. Und außerdem in nur zwei Tagen die erste Staffel der Comedy Norsemen. Den Anfang fand ich genial, aber dann wurde es mit jeder Folge schlechter und am Ende war ich froh, dass die Staffel nur 6 Folgen a 30 Minuten hat. Schade um den guten Anfang. Wo wir aber gerade bei nordischen Menschen sind, Vikings hat im Dezember seine fünfte Staffel begonnen und bisher ist sie deutlich besser als die zweite Hälfte der vierten Staffel. Immer noch ziemlich aufgesplittet in verschiedene Handlung, wobei sich aber auch hier eine Verbesserung abzeichnet, aber auch viel klarer, was die einzelnen Personen wollen. Außerdem hab ich mit der dritten Staffel von Full House und der vierten von White Collar angefangen, aber das sind beides zwar angenehme und unterhaltsame Serien, aber viel zu sagen gibt es zu ihnen nicht.

Geschnappt:
Sagt hallo zu meinem farbwechselnden Einhorn ❤ Und den drei neu eingezogenen Damen (so langsam ergibt sich bei meiner kleinen Funko-Sammlung ein ganz ungeplantes Motto…)

Veröffentlicht unter Allgemein, Bücher, Filme, Nerdy stuff, Neuzugänge, Serien, Statistiken | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

{12 Monate} #11

Wie immer am letzten Sonntag des Monats ein aktuelles Bild für die Foto-Aktion von Zeilenende.Wobei sich seit letztem Momat aber nichts groß verändert hat.

Vormonate:
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November

Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Möge es besser sein als 2017!

Veröffentlicht unter Stöckchen / Blogparaden | Kommentar hinterlassen

Frohe Festtage euch allen!

Schöne Weihnachten
Chag Chanukah sameach
Entspanntes Mittwinter-Fest
Happy Hogswatch

Tolle whatever, Hauptsache frei!-Tage

giphy.com

Und falls wir uns vor 2018 nicht mehr lesen sollten, noch ein kleines Rezept für ein erfolgreiches Jahr 2018:

1 Tasse Humor
2 Löffel Ruhe und Zufriedenheit
1 Kanne Gesundheit
1 Teelöffel Mut
2 Prisen Fröhlichkeit
1 Handvoll Vertrauen

Veröffentlicht unter Internes | 5 Kommentare