{Media Monday} #421


1. Von all den Ankündigungen auf der San Diego Comic Con hat mich Marvel tatsächlich am meisten überrascht. Nicht mit irgendwas bestimmten – auch wenn viel tolles dabei war (female Thor! lesbian Valkyrie! grown-up Monica Rambeau! Angelina Jolie! Richard Madden! Avengers-2012-Loki!!! The Fantastic Four! Blade!)-, sondern damit wie viel diverser Phase 4 des MCU wohl sein wird: so viele nicht-weiße und/oder weibliche Schauspieler*innen und Rollen – und auch gerade in Hauptrollen – und auch hinter der Kamera.

2. Ich persönlich hätte mich ja darüber gefreut, wenn die TV-Serie zu Loki nicht erst 2021 kommen würde, sondern früher.

3. Schön/schlimm, wie sich alle immer aufregen, wenn ____ . Eh keine Ahnung, wird sich eh viel zu viel aufgeregt.

4. Ein Sandwichtoaster war wohl die mitunter beste Anschaffung, die ich je getätigt habe, schließlich schmeckt so ein belegtes Brot gleich hundertmal besser <3.

5. Unverzichtbar für den Filmgenuss daheim ist ein Bildschirm oder eine Leinwand plus Abspielgerät- Rest ist optional.

6. Würde man in diesem Sommer nur ein Buch lesen, ich würde trotzdem nicht einfach irgendeines empfehlen, denn ohne Ahnung vom Geschmack der anderen Person zu haben, ist das eine sinnlose Empfehlung.

7. Zuletzt habe ich ein bisschen was an Kram im Internet angeboten und das war erfreulich erfolgreich, weil sich für einen Teil schon Interessenten gefunden haben.

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{Gesehen} Orange is the new Black Season 6

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Darum geht es:
After the riots in Litchfield prison inmates are moved to the high security prison. Everything is stricter and different. The new women, they are confronted with, are harder and gangs rule. The C-block and the D-block are under the leadership of the two warring sisters Carol and Barbara Denning and have trouble with each other, the „pink shirts“ from the B-block (also called „Florida“) are spared. In addition, the women are torn from their previous groups and interrogated. They suspect that the guards are trying to blame them for the murder of Piscatella.

Eckdaten:
Trailer
Sender: Nerflix
Jahr: 2018
Staffel: 6 von 7
Anzahl Folgen/Staffel: 13
Laufzeit einer Folge: 60 Minuten
Schauspieler*innen: Taylor Schilling, Natasha Lyonne, Uzo Aduba, Danielle Brooks, Jackie Cruz, Laura Gómez, Selenis Leyva, Taryn Manning, Adrienne C. Moore, Jessica Pimentel, Matt Peters, Dascha Polanco, Elizabeth Rodriguez, Nick Sandow, Yeal Stone, Kate Mulgrew, Laura Pepron, Vicci Martinez
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 3 / Season 4 / Season 5

Meine Meinung:
Der Wechsel in das Hochsicherheitsgefängnis bedeutet auch einen Verlust von einem großen Teil des bisherigen Casts. Es bleibt nur der harte Kern, der schon immer am meisten der Fokus der Serie war, übrig. Es kommen zwar einige Leute dazu – ist ja nicht so als hätte es vorher in Max keine Insassinnen gegeben – die, aber bis auf wenige Ausnahmen sehr blass bleiben. Ich glaub, ich kannte bis zum Ende der Serie nur von vier neuen die Namen. Dagegen hab ich einige der alten doch vermisst. Flaca ohne Maritza ist nur halb so amüsant.

Am Anfang geht es noch sehr um die Geschehnisse während des Aufstandes und das FBI (?) versucht herauszufinden, was eigentlich geschehen ist. Oder korrekter, Schuldige zu benennen, egal wie zutreffend. Hauptsache es kann schnell zum Alltag übergegangen werden. Das bringt einiges An Spannung in die Gruppe und stellt bisherige Beziehungen deutlich in Frage. Das fand ich spannend mit anzusehen, wie da Loyalitäten schnell wechseln konnten und gleichzeitig auch sehr realistisch, wie da die Reaktionen der einzelnen Personen unter dem Druck von allen Seiten war.

Besonders gut fand ich dabei den Konflikt um Taystee und Cindy, der für mich so viele Problematiken beleuchtet. Zum einen die Widerstände, denen Taystee in dem US-Gerichtssystem jetzt schon seit bald drei Staffel begegnet und zum anderen die zwischenmenschliche Seite.
Genervt war ich dagegen, wie üblich von Pipers Egozentrik und ich versteh einfach nicht, warum die Serie so darauf besteht sie in den Mittelpunkt zu stellen. Nahezu jeder andere Charakter hat viel interessante Handlungen und Konflikte als sie – aber nein, ihr wird so viel Sendezeit eingeräumt.

Aber das größte Problem waren für mich Carol und Barbara, die mir einfach nicht glaubhaft genug als Gangleaderinnen erschienen. Beide sind so entfernt von den eigentlichen Handlungen und wirken nur durch ihre jeweiligen Stellvertreterinnen, die dann auch weniger überraschend, deutlich interessanter sind. Und gerade Barbara mit ihrem ständigen Drogenrausch wirkt absolut nicht furchteinflößend und ich hab mich ständig gefragt, warum sich nicht schon längst jemand anders zur Anführerin des Blocks aufgeschwungen hat. Schwierig wäre es mit Sicherheit nicht. Und ihr Konflikt miteinander war auch einfach so uninspiriert.

Davon abgesehen macht mich ja das System der US-Gefängnisse völlig fertig. Gut, ich kann nicht beurteilen, wie sehr die Serie hier die Realität abbildet. Aber ein Punkt hat ich sehr irritiert und der wird in keinem der amerikanischen Review, die ich zu der Staffel gelesen habe, als unrealistisch oder ungewöhnlich bezeichnet. Gegen Ende der Staffel werden einige Leute frühzeitig entlassen – und die Gefängnisverwaltung sucht das aus. Wie kann das denn bitte sein? Wie kann jemand anders als ein Richter eine solche Entscheidung treffen?

Insgesamt keine wirklich überzeugende Staffel, was zum einen an der teilweise langweiligen Handlung, zum anderen an dem Wechsel des Handlungsorts und (wie immer) an dem Nervfaktor von Piper lag. Vielleicht war Larry in den ersten Staffeln gar nicht so schlimm, sondern es war schon immer Piper?
Aber nichts desto trotz freue ich mich auf die nächste und letzte Staffel, die ja schon in wenigen Tagen beginnt. Und werde danach diese Serie mit ihrer großen Vielfalt sehr vermissen.

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{Media Monday} #420

1. Die zahlreichen Neuverfilmungen, mit denen man gerade im Moment bombardiert wird bekomme ich zum Großteil gar nicht. Ausnahmen, dass wenn sich arme Dudes über das Casting aufregen (Arielle, Bond).

2. Manche Serien von vor zehn bis zwanzig Jahren sehe ich heute immer noch gern, auch wenn der Blick deutlich kritischer geworden ist (man kann gefühlt an einer Hand abzählen, wie viele nicht-weiße Personen in Full House vorkommen….), das Problem ist nur der Zeitmangel, der mich dann doch eher zu neueren, mir noch unbekannten Serien greifen lässt..

3. Tatiana Maslany ist seit Orphan Black auch völlig von der Bildfläche verschwunden. Schade, schließlich war sie darin überragend gut.

4. Ich kann wirklich nicht verstehen, was viele an Reality TV so finden, immerhin ist es a) alles andere als reality und b) einfach nur albern überdramatisch und c) komplett unnötig.

5. ____ hat eine Art, Geschichten zu erzählen, die ____ . Ehhhhh, mir fällt nix ein.

6. Sommerloch? Von wegen! Schließlich müsste dazu ja Sommer sein und das war es das Wochenende definitiv nicht. Viel zu kalt und nass.

7. Zuletzt habe ich Flur aufgeräumt und ein Schuhregal und einen Hocker aussortiert und das war sehr gut, weil a) beide eh anfingen kaputt zu gehen und b) der Flur dringend renoviert werden muss und dazu muss er eh leer geräumt werden.

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{Gelesen} Jodi Picoult: In den Augen der Anderen

Originaltitel: House Rules
Übersetzer*in: Rainer Schumacher
Taschenbuch, 685 Seiten
Bastei Lübbe, 2011
ISBN: 978-3-404-16824-8
Goodreads

Klappentext:
Jacob hasst es, wenn sein gewohnter Tagesablauf gestört wird. Routinen sind für ihn lebenswichtig, denn er leidet an Asperger-Syndrom. Doch als er des Mordes verdächtigt wird, bricht die von seiner Mutter Emma mühsam erkämpfte Normalität zusammen. Alle Indizien sprechen gegen Jacob. Aber Emma nimmt den Kampf auf. Denn es geht um das Laben ihres Sohnes – und um die Rechte von Menschen, die ‚anders‘ sind.

Meine Meinung:
Jacob hat Asperger.
Und Frau Picoult zeigt hier anschaulich was das bedeutet – für ihn, aber auch seine Mutter. Und ganz besonders für seinen neurotypischen Bruder, der durch die Bedürfnisse von Jacob an den Rand gedrängt, ja fast schon vernachlässigt wird. Und indirekt auch den Vater, der die Familie verlassen hatte, weil es ihm zu viel wurde.
Und auch wenn Jacob hier meinem Eindruck nach einfach mal jegliche mögliche Ausprägung von Asperger bekommen hat und somit eine etwas unrealistische Version ist, so ist das doch gut gelungen. Anhand von Jacob wird deutlich, wie sehr das Leben der kompletten Familie dadurch verändert wird und das Asperger-Betroffene eben nicht einfach irgendwelche weltentfremdeten Genies sind.

Allerdings wurde meine Meinung zu dem Buch stark negativ geprägt davon, dass Emma von Anfang an Impfungen für Jacobs Autismus verantwortlich macht. Und das auch nie von anderen Charakteren in Frage gestellt wird, sondern als Wahrheit hingenommen wird. Und in Anbetracht der Tatsache, dass die Verbindung zwischen Impfungen und Autismus jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt, finde ich das von Frau Picoult einfach verantwortungslos, diese falsche Behauptung in einem Buch – und ihre Bücher sind ja jetzt nicht gerade Indie-Veröffentlichungen mit nem Dutzend Leser*innen – widerspruchslos stehen zu lassen. Und es hat mir nicht nur das Buch verdorben, meine Lust auf weitere Bücher der Autorin ist danach auch stark gesunken.

Auch abgesehen von der Impf-Idiotie für mich deutlich eines der schwächeren Bücher der Autorin. Ich finde es zwar bewundernswert, wie die immer wieder aktuelle Themen aufgreift und es ihr gelingt sich in die verschiedenen Perspektiven der direkt und indirekt Betroffenen hinein zu versetzen; auch hier. Aber der Kriminalfall, um den hier alles andere aufgebaut wird, ist einfach viel zu konstruiert und hätte mit einem offenen 5-Minuten-Gesprächen geklärt sein können. Aber dann hätte das Buch halt nur 100 Seiten gehabt.

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{Gesehen} Only Lovers left Alive

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Darum geht es:
Set against the romantic desolation of Detroit and Tangiers, an underground musician, deeply depressed by the direction of human activities, reunites with his resilient and enigmatic lover. Their love story has already endured several centuries at least, but their debauched idyll is soon disrupted by her wild and uncontrollable younger sister. Can these wise but fragile outsiders continue to survive as the modern world collapses around them?

Eckdaten:
Trailer
Jahr: USA
Land: 2013
Laufzeit: 123 Minuten
FSK: 12
Darsteller*innen: Tilda Swinton, Tom Hiddleston, Anton Yelchin, Mia Wasikowska, John Hurt

Meine Meinung:
Jetzt hab ich den Film schon oft gesehen, aber offensichtlich noch nie darüber gebloggt. Naja er ist ja erst sechs Jahre alt…..

Der untypischste Vampirfilm, der mir bisher begegnet ist, und gerade das macht seinen Charme aus. Blut als Nahrungsmittel ist zwar wichtig, aber der Mensch um das Blut ist mehr ein nervtötendes Problem. Und vollgepumpt mit Chemikalien, die für Vampire nicht unbedingt so gesund sind.
Im Mittelpunkt stehen dagegen Eve und Adam, die seit Jahrhunderten ein Paar sind (und Vampire falls das aus den Jahrhunderten nicht offensichtlich geworden sein sollte), aber aktuell getrennt von einander auf verschiedenen Kontinenten ihr eigenes Leben leben. Eve genießt Tangier, während Adam in Detroit immer depressiver wird und an Selbstmord denkt und seiner Unsterblichkeit mehr als überdrüssig ist. Erst das Auftauchen von Evas Schwester Ava – welche den Begriff Vampir-Teenager wunderbar verkörpert –  bringt die beiden wieder zusammen. Aber auf Dauer?

Es ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die aber auch genau deswegen eine nachhaltige Wirkung hat. Und Swinton und Hiddleston sind beide großartig hier. Sie wissen mit wenigen Worten und Gestiken so viel auszudrücken. Der ganze viel ist ein großes Kunstwerk.

Und daneben gibt es so viele Anspielungen auf die Kultur der letzten Jahrhunderte. Ich bin mir richtig ungebildet vorgekommen und hätte ohne Hilfe von imdb & co das meiste gar nicht wirklich einordnen können.

Ein sehr melancholischer, düster in Szene gesetzter Film (Jarmusch, ne?), für den mensch echt in der richtigen Stimmung sein muss. Ansonsten wirkt er wohl eher langweilig, denn groß Action gibt es nicht. Sondern vor allem Dialog.

Bechdel Test: 3/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Eve and Ava
2) die sich miteinander unterhalten: öfters
3) über etwas anderes als einen Mann: jepp

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{Media Monday} #419

1. Von Eis kann ich im Moment ja quasi nicht genug bekommen, denn hey es ist Sommer.

2. Eine der ersten Serien, die ich begeistert und regelmäßig verfolgt habe Gossip Girl. Gott, ist das schon lang her. Und von keinem der Schauspieler*innen hört mensch noch wirklich was. Gut, außer der einen, aber auch nur weil sie Deadpool geheiratet hat.

3. Gebt mir zwei Wochen Zeit und ich wäre vielleicht endlich mal ausgeschlafen und nicht konstant müde.

4. Was ich ja gerade am Sommer sehr schätze ist dass ich den Beitrag hier um neuen Uhr abends auf dem Balkon tippen konnte.

5. Letztens habe ich noch gelesen, dass uh keine Ahnung.

6. Die endlosen Diskussionen darum, ob Deutschland ein Problem mit Nazis hat kotzt mich so an. wie kann man über sowas offensichtliches noch diskutieren? Es sitzen Nazis im Bundestag, verdammt nochmal.

7. Zuletzt habe ich Pflanzen gegossen und das war unerwartet schnell erledigt, weil die nicht mehr ganz so heißen Temperaturen da doch einen Unterschied machen.
Und meine Calamondin blüht!
.

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{Gesehen} Supernatural Season 6

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Darum geht es:
The prize: ending the Apocalypse. The price: Sam’s life. Season 5’s horrific finale left Dean alone, as Sam descended into Hell. Now a different man, Dean vows to stop hunting and devote himself to building a family with Lisa and her son Ben. Then, mysteriously, Sam reappears, drawing Dean back into the old life. But Sam’s a different man too. He’s returned without his soul. How the Winchesters confront this greatest challenge yet to their powerful bond is the troubled heart – and soul – of the profound and thrilling 22-Episode Season 6. As the brothers struggle to reunite, they must also battle deadly supernatural forces. Demons. Angels. Vampires. Shapeshifters. And a terrifying new foe called the Mother of All.

Eckdaten:
Trailer
Sender: The CW
Jahr: 2010
Staffel: 6 von insgesamt 15
Anzahl Folgen/Staffel: 22
Laufzeit einer Folge: 45 Minuten
Schauspieler*innen: Jared Padalecki, Jensen Ackles, Misha Collins, Jim Beaver, Mark Pellegrino, Mark A. Sheppard, Sebastian Roché, Jessica Haefey, Mitch Pileggi, Demore Barnes
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1 / Season 2 / Season 3 / Season 4 / Season 5

Meine Meinung:
What is going on?
Für mich war das viel zu viel Handlung für eine Staffel, das hätte besser in zwei gehört. Eine die sich um Sam und sein Erlebnis in der Hölle beziehungsweise den Aufbau der mentalen Mauer kümmert. Und eine zweite, die sich um Purgatory und Castiels Größenwahnsinn kümmert.

Denn das passte für mich so gar nicht zu Castiels Persönlichkeit, hätte aber vielleicht anders gewirkt, wenn die Wandlung länger Zeit gehabt hatte. Aber gleichzeitig fand ich es auch deutlich zu ähnlich zu Staffel 4 – nur dieses Mal eben Cas und nicht Sam, und Herrschaft über Himmel nicht Hölle.
Und Eve argh. Da wird sie über Folgen hinweg als große Gefahr und nahezu unbesiegbar aufgebauscht und dann … puff. Da machen ja 08/15-Geister mehr Probleme, ey.
Nee, die Handlungsstränge waren für mich die ganze Staffel über nicht wirklich ausbalanciert.
Dazu fand ich die Meta-Folge viel zu bemüht und gimmicky; das war für mich mit Abstand der Tiefpunkt der Staffel. Die Wild West-Episode war da deutlich unterhaltsamer.

Aber so sehr ich Probleme mit den Handlungen hatte, so sehr haben mich auch die Schauspieler (gendern ist hier ja  unnötig; Frauen dürfen in der Serie ja praktisch keine Rolle spielen….) begeistert. Es war schön mehr von Crowley zu sehen und Balthazar ist einfach so herrlich amüsant. Aber auch Dean und Sam haben mir hier gut gefallen. Als soulless Sam konnte Padalecki viel mehr von seinem Können zeigen als normal. Und Dean ist in der Staffel so viel emotionaler und offener, gerade in den Szenen mit Lisa und Ben. Da ist so viel mehr Mimik und es ist super.

Joa, definitiv eine der schlechteren Staffeln.

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{Monatsrückblick} #07/2019

Gelebt:

Rest in Peace, kleiner Krümel. I miss you so much :-(

Krebs ist so ein Arschloch.
Ansonsten war der Juni warm und einfach nur stressig und ich will mich an das meiste von ihm gar nicht erinnern.
Was positives hängen geblieben ist: Ein Ausflug zur Hängebrücke Geierlay. War nett, wenn auch an Christi Himmelfahrt wenig überraschend, sehr überlaufen. Der Weg hin zur Brücke quer durch einen Wald war fast schöner als die Brücke selbst. Auf den plötzlichen und heftigen Regenschauer auf dem Rückweg hätte ich verzichten können, aber sonst ein schönes Ziel für nen Tagesausflug.
Außerdem hatte ich ein Vorstellungsgespräch, was sehr schön fürs Selbstbewusstsein war. Hab zwar inzwischen ne Absage bekommen, weil ein*e andere*r Bewerber*in einfach im Gegensatz zu mir Erfahrung mit nem bestimmten Programm mitbrachte, aber das Gespräch war echt angenehm und total motivierend weiter zu suchen.

Gelesen:
Begonnen hat der Monat mit Die Odysee der Alice Sparrow, dem zweiten Band der Trümmerwelten-Reihe. Was nett, aber die Protagonisten enden ziemlich genau an dem selben Punkt an dem sie auch angefangen haben und das macht das ganze Buch etwas überflüssig…. Gefolgt von Christina Dalchers Vox, eine Dystopie, die mich an einigen Stellen an den Report der Magd erinnert, aber das Ende hat mir leider gar nicht gefallen. Als Kontrast dazu Die kleine Sommerküche am Meer von Jenny Colgan, ein seichtes Chicklit-Buch aber unterhaltsam. Gegen Ende des Monats las ich dann noch Die Götter von Asgard von Liza Grimm, was mich sehr enttäuscht hat. Die Götter haben null mit den Asen der Mythologie gemeinsam bis auf die Namen, und die Hauptfigur war so ätzend. Zum Ausgleich brauchte ich dann gute Fantasy und bin bei Pratchetts Men at Arms gelandet <3

Gesehen:
Serientechnisch begann der Juni dagegen mit Good Omens großartig. Ich kenn das Buch nicht und hatte von daher auch nicht wirklich Ahnung, was mich erwartet, aber es ist toll. Außerdem hab ich endlich mal die zweite Staffel von Suburra gesehen, welche mich nicht ganz so begeistern konnte wie die erste. Ich musste ständig denken, dass ein simples Gewehr mit Zielfernrohr die Probleme des Trios schnell und effizient lösen konnte und warum verdammt kommt keine auf die Idee? Aber Angelica und Nadia sind klasse! Und dann noch die erste Staffel von The Paradise, das auch recht oberflächlich ist, aber halt tolle Kostüme hat. Ich bin leicht zu beeinflussen xD

Bei Filmen war die Auswahl qualitätsmäßig eher weniger gelungen. Angefangen hat es mit Exit, einem skandinavischen Thriller, der abgesehen von Mads Mikkelsen und einem sehr jungen Alexander Skarsgård nicht viel zu bieten hat. Dem folgte Dracula Untold, der nett war, aber ich kann mich schon jetzt nicht mehr an Details erinnern.  Und zum Schluß Zodiac, das ich ziemlich langweilig und planlos fand.

Geschnappt:
Ha, mehr gelesen
als Neuzugänge! #eigenlob

9 für 2019:
Bücher: 0/9
Filme: 3/9 – Dracula Untold / Zodiac / Exit
Serien: 1/9  – The Paradise S1

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{Media Monday} #418

1. Mein bisheriges Film-Highlight in diesem Jahr war Moana, das ich endlich gesehen hab (hmmm, eigentlich der ideale Film für das Wetter, hat vielleicht ne kühlende Wirkung xD).

2. Wohingegen Mortdecai mich absolut enttäuscht hat, weil er einfach in jeder Hinsicht schlecht ist. Ich hab ja bestimmt kein Meisterwerk erwartet, aber doch, dass mich der Film wenigstens unterhält.

3. Mein bisheriges Serien-Highlight in diesem Jahr Good Omens (Ha, das war einfach!).

4. Wohingegen die finale Staffel von Game of Thrones mich absolut enttäuscht hat, weil die Entwicklung der Charaktere einfach schlecht bzw. viel zu schnell war.

5. Ansonsten hat mich bei den gelesenen Büchern von Hexagon schwer begeistert, denn das ist mal richtig gute Fantasy von einem deutschen Autor.

6. Und von der zweiten Jahreshälfte erwarte ich mir dass ich hoffentlich bald wieder mehr Zeit und Ruhe für den Konsum von Büchern, Serien, Filmen und Co habe. Und zum bloggen..

7. Zuletzt habe ich im Schlafzimmer Rollos aufgehängt und das war gar nicht so einfach, weil ich vorher in drei verschiedene Aldis musste, um überhaupt welche zu bekommen.

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{Gelesen} Cody McFadyen: Die Blutlinie

Originaltitel: Shadowman
Übersetzer*in: Axel Merz
Taschenbuch, 476 Seiten
Bastei Lübbe, 2008
ISBN: 978-3-404-15853-8
Smoky Barrett #1
Goodreads

Klappentext:
Nach dem Tod an einer Freundin folgt die FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Killers. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen – einen Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte.

Meine Meinung:
Ich hab mich mit viel Vergnügen durch Sons of Anarchy, Hannibal und Dexter (okay bis auf das Finale #stillangry) gesehen und nie ein Problem mit der Gewalt und dem vielen, vielen Blut gehabt. Und bei Büchern bisher noch viel weniger, weil es für mich da einfach weniger visuell und daher leichter erträglich ist. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass ich da jemals Probleme bekommen würde.

Und dann kam das Buch. Es ist einfach von Anfang bis Ende ein Dauerfeuer von psychischer und Psychischer Gewalt. Das Sinnbild von „das Blut tropft aus den Seiten“ war noch nie so zutreffend. Und es ist einfach zu viel, ich hab mich davon komplett erschlagen gefühlt und fand es furchtbar anstrengend zu lesen. Das ging so Schlag auf Schlag und ohne jeglichen Pause oder Hoffnungsschimmer. Es war echt an der Grenze des Erträglichen.

Und dazu kommt, dass vieles einfach unrealistisch ist. Allein, dass Smoky einen Fall übernimmt, bei der die Ermordete eine Freundin von ihr ist; sie ermittelt nicht nur, sie leitet sogar. Professionelle Distanz, who cares? Und dann werden dauernd Anschläge gegen sie und ihr Team verübt, aber hat das irgendwelche Folgen? Sie ermitteln weiter, niemand stellt das in Frage, als wäre es kompletter Alltag. Und das ist so absurd.

Trotzdem hab ich das Buch nicht nur bis zum Ende gelesen, sondern in kurzer Zeit regelrecht verschlungen, denn spannend ist es. Und ich wollte wissen, ob ich mit meiner Vermutung des Täters recht hatte. Leider ja, was doch etwas enttäuschend war.

Ich hab die nächsten zwei Bände der Reihe von einem Verwandten überlassen bekommen und werde daher den zweiten Band auch mal anlesen. Aber wenn die Gewalt auf dem gleichen Niveau ist wie hier, dann wird das nichts mit dem Autor und mir.

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