{Media Monday} # 386

1. Wenn Charaktere für ein anderes Medium adaptiert werden (beispielsweise Bücher zu Fernsehserien) nervt es mich, wenn grundlos wichtige Details (wie Sexualität oder Ethnizität) geändert werden.

2. Der November ist auch schon wieder halb rum, doch dafür habe ich auch schon die ersten Weihnachtsgeschenke.

3. der Großteil der Krimiserien geht ja regelmäßig vollends an der Realität vorbei, doch das ist wohl auch besser so, der Tatort mit ungelösten Fällen wäre wohl weniger erfolgreich .

4. Zu kritisieren, dass ____ .Die Frage überfordert mich gerade etwas. Ich geb der Erkältung die Schuld.

5. Eine der besten Nachrichten für mich, dass 2019 ____ kommen soll, denn ich hab so langsam genug von 2018. War eigentlich ein gutes Jahr und ich freu mich noch auf Weihnachten, aber ich wär dann auch bereit für was neues.

6. Ich mag es ja überhaupt nicht, wenn in Büchern (oder auch anderen Medien) die innere Konsistenz so überhaupt nicht beachtet wird
(als Beispiele:
Wer fragt sich nicht bei fast jedem Marvel-Solo-Film: Und warum hat er/sie jetzt nicht einfach die anderen Avengers alarmiert?
Wieso dauert eine Reise durch Westeros in Staffel 6 gefühlt eine Stunde, während es in Staffel 1 Wochen waren?).

7. Zuletzt habe ich das Wochenende praktisch komplett im Bett verbracht und das war weniger schön als es klingt, weil der Grund dafür nicht famoser Sex sondern eine gänzlich unglamouröse Erkältung war.

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{Gesehen} The Crown – Season 2

image imdb.com

Darum geht es:
Beginning with soldiers in Her Majesty’s Armed Forces fighting an illegal war in Egypt, and ending with the downfall of her third Prime Minister, Harold Macmillan after a devastating scandal, the second season bears witness to the end of the age of deference, and ushers in the revolutionary era of the 1960s.

Eckdaten:
Trailer: Youtube
Sender:
Netflix
Jahr: 2017
Staffel: 2 von bisher geplanten 4
Anzahl Folgen/Staffel: 10
Laufzeit einer Folge: etwa 60 Minuten
Schauspieler: Claire Foy, Matt Smith, Victoria Hamilton, Vanessa Kirby, Alex Jennings, Lia Williams, Anton Lesser, Matthew Goode
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1

Meine Meinung:
Es fühlt sich ja immer noch absolut seltsam an eine Serie über Leute zu sehen, die größtenteils noch am Leben sind. Beim Sehen der Staffel hab ich mich immer wieder dabei ertappt, darüber nachzugrübeln, ob Queen und Co die Serie auch sehen und was sie dabei denken. Und um so geringer der zeitliche Abstand der Serienereignisse zu unserer Gegenwart wird, umso mehr irritiert mich das. Aber wirklich erklären warum kann ich auch nicht.

Trotzdem hat mich die Serie aber auch mit dieser Staffel wieder in ihren Bann gezogen. Sie behandelt die Jahre 1956 bis 1964 und es gibt weniger große Ereignisse als in Staffel 1. Ist ja auch kein Wunder, Hochzeit und Krönung lässt sich so schnell nicht überbieten.
Dementsprechend ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass der Fokus hier mehr aufs Private gelegt wird und die familiären Beziehungen in den Fokus rücken.

Was an sich sehr interessant ist und ich mochte jeder Folge die sich mit der ganz eigenen Dynamik zwischen Elisabeth und Margaret beschäftigt sehr. Aber es bedeutet eben auch, dass Philip eine größere Rolle spielt und er ist einfach ein Arsch. Sorry für die Majestätsbeleidigung, aber es ist halt so. Aspekte davon waren durchaus auch interessant und bei einigen, wie zum Beispiel der Diskussion auf dem Schiff in 2×01, wüsste ich zu gern, wie viel davon wirklich passiert ist. Und auch die Rückblicke in seine Kindheit/Jugend waren gut, weil sie viel von seinem Charakter erklärten. Aber trotzdem ging er mir mit seinem Rumgemotze einfach nur auf die Nerven.

Deutlich mehr fasziniert war ich dagegen von Margaret und ihrer Beziehung zu Antony Armstrong-Jones, schon allein weil es einen wahnsinnigen Kontrast zu der Beziehung von Elizabeth und Philip bildet. Und ich kann mich einfach besser in Margaret hinein versetzen, dass macht dieses Paar natürlich auch interessanter.

Und dann ist da noch Elisabeth selbst, immer noch großartig gespielt von Claire Foy. Sie hat sich inzwischen deutlich mehr in ihre Rolle als Queen eingefunden und gelernt sich anderen gegenüber zu behaupten.
Ansonsten passiert natürlich auch politisches Gedöhns, aber davon ist mir nicht viel im Gedächtnis geblieben. Kennedy (schrecklichstes Casting der Serie bisher überhaupt, Michael C. Hall war so unpassend) kommt mit Jackie zu Besuch und sie trinken mit der Queen Tee. Das Rest war noch langweiliger.

Hach ja, ich freu mich auf die dritte Staffel. Wenn gleich ich auch etwas skeptisch bin, da dank einem Zeitsprung ja alle Rollen von neuen Schauspieler*innen übernommen werden. Und auch wenn ich die Auswahl eigentlich sehr gelungen finde, so hab ich doch leichte Zweifel, wie glaubhaft dieser ‚Alterungsprozess‘ wirklich wird. Aber yay, Lady Di <3
Außerdem: schon allein die ganzen Sets und Kostüme machen es sehenswert.

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{Media Monday} #385

1. Jetzt, wo dann offiziell wieder die Karnevals-Saison gestartet ist gibt es endlich wieder überall Berliner <3 .

2. ____ taucht ja auch gefühlt in jedem zweiten Film auf, wobei ____ . Dafür müsste ich mehr Filme sehen xD

3. Ob als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, über Bücher freue ich mich eigentlich immer, denn es gibt einfach so viele tolle Bücher .

4. In Sachen Fantasy liegt Brandon Sanderson bei mir ganz weit vorn, schließlich erschafft ganz großartige Welten und Magiesysteme .

5. Etwas als „nerdig“ zu bezeichnen hat in letzter Zeit auch an Bedeutung verloren, der Begriff wird für viel zu viel verwendet .

6. Ein großer Stapel Bücher gehört meines Erachtens in jedes Bücherregal, immerhin heißt es ja nicht Dekoregal, ne? (Lasst euch nicht vorschreiben, was ihr lest. Lest, was euch gefällt. Zumindest in eurer Freizeit).

7. Zuletzt habe ich zum und das war so viel besser als erwartet , weil einfach alles gepasst hat .

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{Gelesen} Andrea Schacht: Weihnachtskatz und Mausespeck

Hardcover, 127 Seiten
rütten & loening, 2009
ISBN: 978-3-352-00776-7
Goodreads

Klappentext:
Als Kris sich kurz vor Weihnachten auf einen handfesten Streit einlässt, hat der junge Mann plötzlich ein Problem: Bei der Schlägerei wird Raufer, ein Straßenkater, verletzt, um den er sich nun kümmern muss. Was aber soll er mit einer Katze anfangen? Bald jedoch beginnt er zu begreifen, dass Raufer kein gewöhnlicher Kater ist – und dass es da auch noch Anja gibt, die hübsche, aber widerspenstige Tierpflegerin, die Katzen liebt.

Meine Meinung:
Bis Weihnachten sind es keine sieben Wochen mehr und ich finde dass es damit langsam die passende Zeit ist um weihnachtliche Bücher zu besprechen. Die weniger schöne Version dieser Begründung lautet ‚ups, da ist ja noch eine angefangene Rezension aus 2017‘. Aber ich bevorzuge definitiv Variante eins.

Das Buch erzählt, wie alle weihnachtlichen Katzengeschichten von Andrea Schacht, eine kleine Geschichte mit Hapy End, die natürlich irgendwo schon unrealistisch und kitschig ist. Aber doch auch ans Herz (und die Tränendrüsen) geht, ganz besonders bei Katzenfreundinnen.

Im Mittelpunkt stehen hier zwei Raufer mit harter Schale und weichem Herz, einer davon tierisch der andere menschlich. Und beide haben etwas Zuneigung und ein Heim dringend nötig. Und beide sind einfach so sympathisch, dass ich sie sofort in mein Herz schloß. Und das ist auch das eigentliche Talent der Autorin: innerhalb kürzester Zeit Charaktere so einzuführen, dass man das Gefühl hat sie besser zu kennen als manchen eine Figur in anderen Büchern nach über 500 Seiten. Und trotzdem kommt auch die Handlung nicht zu kurz.

Heiße Tasse Tee/Kaffee/Schokolade, Wolldecke, das Buch – und unverzichtbar – eine schnurrende Katze und dann gemütlich auf der Couch lesen. Reicht für ein paar rundum gelungene Stunden. Mini Auszeit – die kommenden Wochen sind garantiert stressig genug.

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{Media Monday} #384

1. Bevor das Jahr endet will ich unbedingt noch Weihnachten feiern.

2. Ich glaube ja, dass in nächster Zeit eine Erkältungs-/Grippewelle auf uns zukommt. Zumindest sind in meinem beruflichen und familiären Umfeld aktuell mehr Leute krank als gesund.

3. ____ könnte ohne Frage das „Next-Big-Thing“ werden ____. Eh, keine Ahnung

4. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich schon darüber lachen, dass wie sich die Politik alle Mühe gibt Dieselfahrbverbote zu vermeiden – also alles natürlich außer dem naheliegenden. Aber wer will sich denn schon mit der Automobilindustrie anlegen, der nächste Wahlkampf muss ja finanziert werden.

5. Die Rückkehr von Merz in die Politik hätte nun wirklich nicht sein müssen, denn es gibt da nun schon wahrlich mehr als genug erzkonservative, wirtschaftshörige Exemplare – vor allem rechts der (eh so gut wie nicht mehr vorhandenen) Mitte.

(Gott, die Politik macht mich aktuell aber auch wieder extrem zynisch und bitter….)

6. Wenn demnächst Europawahlen sind, interessiert es doch eh kaum jemand.

7. Zuletzt habe ich mir Gedanken über Weihnachtsgeschenke gemacht und das war ziemlich frustrierend, weil mir für einige Leute so gar nichts einfallen will.

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{Monatsrückblick} 10/2018

Gelebt:
Es ist kalt, es ist dunkel, ich hasse die Winterzeit.
Der Oktober war kein schöner Monat, auch wenn es Ausnahmen gibt. Ich hatte einen Zusammenstoß mit einem Schaf, mein Auto hat jetzt ein gebrochenes Lüftungsgitter und kann mich mit nervenden Versicherungen rumschlagen. Außerdem hat ein Kollege gekündigt – okay ich kann ihn gut verstehen – und selbst wenn Cheffe, der dank Urlaub noch gar nichts von seinem Glück weiß, die Stelle neu besetzt (wovon niemand ausgeht), sind es Monate, in denen wir die Arbeit mitmachen müssen. Alles doof.
Das einzige, was mir momentan Spaß macht ist ein-, zweimal die Woche schwimmen zu gehen.

Gelesen:
Ich hab den Monat so wenig gelesen, wie schon lange nicht mehr; beendet hab ich nämlich nur zwei Bücher. Zum einen war das Die zerbochene Puppe von Judith und Christian Vogt. Total interessantes Worldbuilding, aber die männliche Hauptfigur ging mir meistens auf die Nerven. Und zum anderen Grabesruh, den dritten Band der Harry Dresden-Reihe. Der war wie erwartet. Dresden so misanthrop wie immer, und der Rest unterhaltsam.

Gesehen:
Hier sieht die Bilanz etwas besser aus, aber auch nicht umwerfend.
Ich habe die dritte Staffel von Veronica Mars gesehen und finde zu meiner eigenen Überraschung Piz auf einmal recht sympathisch. What’s happening to me? Also ich halte ihn immer noch für keinen passenden Partner für Veronica, aber trotzdem fand ich ihn nett. Und belanglos. Und langweilig. Aber nicht unsympathisch. Und Bodyguard, für mich die Serien-Überraschung 2018 (also bis jetzt zumindest mal). Als drittes war da dann noch Explained, eine Art Doku-Serie, die den Zuschauerinnen in jeder Folge ein anderes Thema aus einem bunten Mix erklärt. Sehr zu empfehlen und ich hoffe auf eine zweite Staffel.
An Filmen hab ich Veronica Mars gesehen, bot sich nach der dritten Staffel ja an. Und Aristocats

Geschnappt:
Tja, wer nicht liest, hat Zeit zum Bücherkaufen oder so xD

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{Gesehen} Bodyguard

image imdb.com

Darum geht es:
After distinguishing himself by courageously neutralising a terrorist threat, troubled war veteran Police Sergeant David Budd of the Metropolitan Police’s Royalty and Specialist Protection Branch (RaSP) is assigned as a principal protection officer to the home secretary, the Rt Hon Julia Montague MP.
Julia is a controversial politician intent on pushing a new counterterrorism bill through Parliament which would give the security service enhanced surveillance powers. Her political ambitions make Julia a high-profile target. Dedicated to his job but concealing deep resentment of politicians following his traumas in Helmand, David’s divided loyalties might make him Julia’s greatest threat.

Eckdaten:
Trailer
Sender: BBC
Jahr: 2018
Staffel: 1 bzw. Mini-Serie, über weitere Staffeln bisher nichts bekannt
Anzahl Folgen/Staffel: 6
Laufzeit einer Folge: etwa 60 Minuten
Schauspieler*innen: Richard Madden, Sophie Rundle, Vincent Franklin, Gina McKee, Stuart Bowman, Keeley Hawes, Nina Toussaint-White, Stephanie Hyam, Pippa Haywood, Anjli Mohindra

Meine Meinung:
Als die ersten Beschreibungen und Trailer für die Serie veröffentlicht wurden, sprach sie mich gar nicht so sehr an. Sie klang einfach so durchschnittlich. Doch dann tauchten immer mehr begeisterte Besprechungen auf und die Einschaltquoten der BBC waren so hoch wie ein Jahrzehnt lang nicht. Und das machte dann doch neugierig. Und Netflix war auch noch so nett die Serie schnell zur Verfügung zu stellen.

Also schaute ich mal rein. Und überlegte dann ernsthaft, ob Schlaf wirklich so wichtig sei oder ich den nächsten Arbeitstag auch so überstehen könnte und die Nacht besser damit verbringe die restlichen Folgen zu sehen. Die Vernunft hat knapp gewonnen, ich hab die Serie trotzdem innerhalb weniger Tage verschlungen und war davon so gefesselt wie tatsächlich noch von keiner Serie dieses Jahr.

Dabei ist die Handlung an sich gar nicht so originell. Terrorangriffe, Personenschützer mit PTSD beschützt Ministerin, wird in Angriffe verwickelt, dazu ein paar politische Intrigen. Im Kern ist es ein James Bond-Film auf sechs Folgen verteilt. Was ja gar nicht schlecht sein muss, aber es erfindet eben auch nicht das Rad neu. Und teilweise ist es doch unrealistisch. Allein schon, dass Budd im Laufe der Serie nie zu einer Traumatherapie verpflichtet wird.
Aber es ist ein Punkt, an dem sich die Serie eben von James Bond unterscheidet: Spannung. Schon die ersten Szenen der ersten Folge haben mir einen so hohen Puls beschert, es ist unglaublich. Und wurde auch nicht weniger. Es ist eine Aneinanderreihungen von Spannungshöhepunkten und jedes Mal ist alles möglich. Wird der Anschlag gelingen? Wird alles explodieren? Wird xy sterben? Ohne Witze, an einer Stelle war ich überzeugt, dass gerade die beiden zentralen Figuren gestorben sind.

Aber noch besser sind die Charaktere. Im Mittelpunkt steht natürlich Budd, der titelgebende Bodyguard – überzeugend gespielt von Madden, der hier noch viel mehr beeindruckt als in Game of Thrones (außerdem: Bonuspunkte für den schottischen Akzent ♥9. Aber viel interessanter waren für mich die Frauenrollen. Das fängt schon an mit Nadia – einer Selbstmordattentäterin, deren Anschlag Budd direkt am Anfang der Serie verhindert; zieht sich über Montague – eben jene zu beschützende Ministerin und eiskalte, machthungrige Politikerin bis hin zur rätselhaften Chanel. Es ist ein so vielfältiges Spektrum und alle haben ihre Fehler und Schwächen, was sie so realistisch macht.
Schon allein am Anfang bei eben erwähntem Anschlag. Außer Nadia als Attentäterin und Budd sind da noch ein Scharfschütze, der Einsatzleiter und der Bomebenentschärfungsexperte. Und alle drei sind weiblich. Was sich im ersten Moment unheimlich falsch anfühlte, weil es einfach so verdammt ungewohnt ist. Wären da drei Männer gewesen, es wäre niemandem aufgefallen. Und genau da liegt die geheime Stärke der Serie. Sie zeigt immer wieder, dass Frauen es genauso gut können wie Männer. Bomben entschärfen, Ermittlungen durchführen, Bodyguards verführen, politische Intrigen initiieren. Ich will mehr von diesen Frauen sehen. Überall.

Ganz ehrlich? Ich bin froh, dass die Serie nur 6 Folgen hat. Ich glaube bei mehr hätte die Gefahr bestanden, dass ich an einem Herzinfarkt sterbe vor lauter Aufregung und Spannung.

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{Media Monday} #383

1. Der Oktober neigt sich dem Ende und gleichsam naht der November. Ist der erst einmal gestartet ist das Jahr so gut wie vorbei.

2. Ich glaube ja nicht, dass ich es dieses Jahr noch schaffen werde mich einmal wirklich wach und ausgeschlafen zu fühlen.

3. Die dritte Staffel von Hannibal habe ich mir hingegen fest vorgenommen und bin auch zuversichtlich, dass ich die Staffel auch noch sehen werde.

4. Von all den Messen und Conventions, die es jährlich so gibt, sind 99% viel zu weit weg.

5. Herbstzeit ist ja auch gerne Grippe- oder allgemein Erkältungszeit. Beste Beschäftigung, wenn gesundheitlich angeschlagen, ist für mich ja immer noch Serien schauen. Bücher lesen ist zu anstrengend, Filme dauern zu lange. Und ganz viel Tee trinken.

6. Kommende Woche ist ja auch schon wieder (mindestens ein) Feiertag in Sicht. Wahrscheinlich werde ich den damit verbringen, ____. Keine Ahnung, ich hab keine Pläne für den Tag und empfinde das als sehr angenehm.

7. Zuletzt habe ich Papierkram sortiert und das war naja nicht spannend aber notwendig, weil der Stapel passte nciht mehr in den Karton, in dem ich alles erst einmal sammle.

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{Besucht} Buchmesse & BuCon 2018

2 Wochen später wird es langsam überfällig, dazu etwas zu schreiben….

Ich war wie immer Freitags auf der Buchmesse, hatte allerdings dieses Mal jemanden dabei, der dank dem Freundeskreis-Ticket als Privatbesucher an einem Fachtag mitkommen konnte. Dementsprechend kam ich mir auch etwas vor wie ein Fremdenführer und wir sind vor allem in aller Ruhe durch die Hallen geschlendert und haben uns alles angesehen. Und zwischen drin den SpätSommer auf der Agora genossen. Warum hatte ich nochmal ne Jacke mitgenommen?
War schön wie immer, ich hab mehr interessante Bücher gefunden als Geld auf dem Konto, aber ja es war halt „wie immer“. Ist nicht negativ gemeint, aber viel zu erzählen gibt es halt auch nicht.
Eigentlich wäre ich gern zu der „Think Ursula“-Veranstaltung gegangen, aber wenn einem das bei einer bis 19 Uhr dauernden Veranstaltung um 18:30 Uhr wieder einfällt, lohnt es sich auch nicht mehr #selbstschuld Aber wenn ich mir Berichte und Kommentare dazu durchlese und die Videos von PAN anschaue, hab ich auch gar nicht so viel verpasst.

Wir sind dann zum Hotel (Glasdusche im Raum? Im Zweibettzimmer? What the fuck?) und haben bei einem Italiener noch was gegessen. Im Freien sitzend. Mitte Oktober. Okay mit Jacke, aber um 20 Uhr abends ist schon nice.

Am Samstag nach einem (viel zu ausführlichen) Frühstück ging es dann zur BuCon, wo es mal wieder viel zu viele interessante Lesungen gab und es schwer viel sich für etwas zu entscheiden. Ein Muss war allerdings das Panel von Judith und Christian Vogt,

die eine Szene aus dem zweiten Band der „13 Gezeichneten“, welches im Frühjahr erscheinen wird, vorlasen. Und jetzt hab ich erstens wieder einen Ohrwurm von Hamilton – es war eine Duellszene, inspiriert durch „Ten Duel Commandments -, und kann es nicht abwarten das Buch zu lesen.

Außerdem in Erinnerung geblieben ist  mir das Panel von Andreas Eschbach zu seinem neuen Roman NSA. Zum einen weil da viel mehr Leute kamen, als eigentlich in den Raum passten und Himmel war da schnell schlechte Luft. Aber vor allem auch weil der Roman unheimlich interessant und unheimlich beängstigend klingt.

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{Gesehen} The Breakfast Club

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Darum geht es:
Beyond being in the same class at Shermer High School in Shermer, Illinois, Claire Standish, Andrew Clark, John Bender, Brian Johnson and Allison Reynolds have little in common, and with the exception of Claire and Andrew, do not associate with each other in school. In the simplest and in their own terms, Claire is a princess, Andrew an athlete, John a criminal, Brian a brain, and Allison a basket case. But one other thing they do have in common is a nine hour detention in the school library together on Saturday, March 24, 1984, under the direction of Mr. Vernon, supervising from his office across the hall. Each is required to write a minimum one thousand word essay during that time about who they think they are. At the beginning of those nine hours, each, if they were indeed planning on writing that essay, would probably write something close to what the world sees of them, and what they have been brainwashed into believing of themselves. But based on their adventures during that …

Eckdaten:
Trailer
Jahr: 1985
Land: USA
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 12
Darsteller*innen: Judd Nelson, Molly Ringwald, Ally Sheedy, Emilio Estevez, Anthony Michael Hall, Paul Gleason, John Kapelos

Meine Meinung:
Ich muss ja zugeben der Grund warum ich mich nach einer gefühlten Ewigkeit des Suchens auf Netflix für den Film entschieden habe, war mehr als banal: es war nämlich die vergleichsweise kurze Laufzeit ausschlaggebend.
Inhaltlich hatte ich nahezu keine Ahnung, um was es eigentlich geht. Irgendwas mit Schülern und das der Film Kult ist und die Darsteller von Wonder Woman das Poster nachgestellt haben. Mehr wusste ich nicht darüber. Dementsprechend gering waren auch meine Erwartungen.

Aber mei, wurde ich überrascht. Zum einen davon, wie minimalistisch der Film ist. Abgesehen von ein paar Szenen am Anfang, kommt der Film mit sieben Darstellern aus und der Großteil der Handlung spielt sich in einem einzigen Raum ab. Und es passiert nahezu nix. Es wird viel miteinander geredet oder sich angeschrien und sich etwas gemobbt. Und das war es auch schon. Was eine angenehme Abwechslung war zum Großteil der Filme, die ich in letzter Zeit gesehen hab. Kaum Action, keine special effects, statt dessen stehen komplett die Schauspieler*innen im Mittelpunkt.

Durch das Reden der Kids untereinander oder mit dem Lehrer und auch einfach durch Beobachten der anderen, erfahren die Kinder so viel über einander und sehen einander ein einem ganz anderen Licht. Stereotype werden aufgebrochen und für unmöglich gehaltene Gemeinsamkeiten entdeckt. Manches Verhalten wird aufgrund neu gewonnener Informationen ganz anders gedeutet und Personen neu eingeschätzt.

Und das ist auch die zeitlose Botschaft des Films: Leute – besonders Jugendliche –  nicht nach einem ersten Blick in irgendwelche Schubladen (Rebel, Athlete, Geek, Streber, Prinzessin) stecken soll, sondern sich die Mühe machen soll und sie kennen lernen soll und dann vielleicht ganz überraschende Gemeinsamkeiten entdeckt.

Ein ruhig, nachdenklicher Film, der aber auch gleichzeitig überraschend gut unterhält. Ich kann jetzt sehr gut nachvollziehen, warum er als einer der besten Highschool-Filme gilt.

Bechdel Test: 3/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Claire und Allison
2) die sich miteinander unterhalten: jepp
3) über etwas anderes als einen Mann: über ihre (platonische) Beziehung zu einander

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