{Gelesen} Andy Weir: Artemis

Taschenbuch, 305 Seiten
Crown, 2017
ISBN: 978-0-525-57266-4
Goodreads

Klappentext:
Jasmine Bashara never signed up to be a hero. She just wanted to get rich.
Not crazy, eccentric-billionaire-rich, like many of the visitors to her hometown of Artemis, humanitys first and only lunar colony. Just rich enough to move out of her coffin-sized apartment and eat something better than flavored algae. Rich enough to pay off a debt she’s owed for a long time.
So when a chance at a huge score finally comes her way, Jazz can’t say no – even though it requires her to graduate from small-time smuggler to full-on criminal mastermind. But engineering the perfect crime is just the start of Jazz’s problems, because her little heist is about to land her in the middle of a conspiracy for control of Artemis itself. Trapped between competing forces, pursued by a killer and the law alike, she’ll have to hatch a truly spectacular scheme to have a chance at staying alive and saving her city. Jazz is no hero, but she is a very good criminal. That’ll have to do.

Meine Meinung:
The Martian war eines meiner Top-Bücher letztes Jahr und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen während ich gleichzeitig auch bezweifelte ob es dem Autor gelingen würde seinem Erstlingswerk ein ebenso gutes Buch folgen zu lassen.
Und dann kam Artemis endlich bei mir an. Ernsthaft die Post hat länger gebraucht um das Buch zu liefern als ich um es zu lesen. Und in mir reifte vor allem eine Erkenntnis: Ich will nie, nie auf den Mond. Das Leben dort klingt furchtbar anstrengend, auch wenn weniger Schwerkraft natürlich schon verlockend ist.

Eine Erkenntnis, die ich nur dem Buch verdanke. Denn vorher hatte ich gar keine wirkliche Vorstellung davon wie Leben auf dem Mond denn wirklich aussehen könnte. Dank Weir habe ich jetzt eine sehr gründliche. In einem Interview mit io9 hat er erzählt, dass er ein ganzes Jahr damit verbracht hätte, Artemis – die titelgebende Stadt auf dem Mond – so realistisch und plausibel wie möglich zu planen, bevor er dann mal anfing mit dem eigentlichen Buch.
Und das merkt man so sehr. Artemis ist die eigentliche Hauptperson des Buches und so wahnsinnig durchdacht, dass es mich einfach nur komplett beeindruckt hat. Artemis wirkt so real und greifbar, als gäbe es wirklich eine Stadt auf dem Mond.

Daneben gibt es auch noch viel technisches, chemisches und physisches Fachgeschwaffel, bei dem ich teilweise nicht mehr mitgekommen bin, weil es mir da doch zu viele Begriffe wurden, die ich erst mal nachschlagen musste. Und mir manchmal auch ehrlich gesagt egal war, wie nun x und y reagieren, solange mir das Buch erklärt, ob das Ergebnis nun gut oder schlecht ist.

Und dann ist da noch Jazz, die zentrale Figur des Romans. Sie ist weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen, steht sich liebend gern selbst im Weg und bringt sich immer wieder in Schwierigkeiten. Meist aber genauso gut und einfallsreich auch wieder hinaus. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus gratis dazu. Also genau der Typ Hauptfigur, der für mich unwiderstehlich ist. Es macht einen Riesenspaß Jazz auf ihrer Entwicklung von Schmuggel hin zu groß angelegter Wirtschaftssabotage zu folgen.
Die restlichen Figuren bleiben alle etwas blass und man erfährt nur wenig über sie, der Fokus liegt schon sehr stark auf Jazz. Das ist teilweise etwas schade, gerade bei Lene Landvik sehe ich auch viel Potential für eine eigene Geschichte (wie wärs mit nem zweiten Band, der in Artemis spielt?)

Sehr unterhaltsam, sehr spannend und sehr lehrreich. Sozusagen ein Überraschungsei in Bücherform. Nur zu empfehlen. Auf deutsch leider erst im März 2018 erhältlich, aber für englischsprachige Leser auch ein gutes Weihnachtsgeschenk.

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{Gesehen} Full House Season 1

Image imdb.com

Darum geht es:
Set in San Francisco, family-friendly sitcom Full House centers around the adventures of a widowed father, his three children, and his two best friends. Danny is a straight-laced sportscaster, Joey is a fun-loving stand-up comedian, and brother-in-law Jesse is an Elvis-obsessed rocker. Danny’s children include 11-year-old D.J., five-year-old Stephanie, and baby Michelle.
In the pilot Joey and Jesse, who are both looking for a place to live, move into Danny’s townhouse after the death of his wife. The deal is that they’ll have to help look after the kids. It’s a task for which both men are ill equipped. The fun comes from the trouble the girls get into each week and the many messes Joey and Jesse create in their attempts to set things right–particularly when it comes to cooking, cleaning, and diaper-changing–but also from the cheesy 1980s styles on display, like Jesse’s big hair, spandex pants, and string ties.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: ABC
Jahr: 1987
Staffel: 1 von 8
Anzahl Folgen/Staffel: 22 Episoden
Laufzeit einer Folge: etwa 30 Minuten
Schauspieler: John Stamos, Dave Coulier, Bob Saget, Candance Cameron Bure, Jodie Sweetin, Mary Kate & Ashley Olsen

Meine Meinung:
Die Serie ist fast so alt wie ich und so hab ich meine ganze Kindheit und Jugend immer mal wieder hier und da eine Folge gesehen. Meist ohne jegliches System, sondern einfach im Fernsehen drüber gestolpert und dann daran hängen geblieben.

Es ist einfach eine wunderbare heile Welt. Was nicht heißt, dass es keine Konflikte oder Dramen gibt – sie sind nur meist bis zum Ende der Folge gelöst. Und das ist genau der Punkt, die Serie scheut auch nicht davor zurück ernste Themen anzusprechen und sie auch durchaus mit der angemessenen Seriosität zu behandeln. Im Prinzip basiert die ganze Serie ja sowieso auf einer tragischen Situation: wäre Pam nicht gestorben, gäbe es die Serie nicht. Und ich war überrascht, wie oft ihr Tod in dieser Staffel doch Thema ist und wie einfühlsam es, gerade in Folge 9 „The Miracle of Thanksgiving“, behandelt wird, ist großartig. Mir sind da echt die Tränen gekommen.

Und genau diese Balance zwischen ernsten Themen und Humor macht für mich eine gute Comedy-Serie aus. Natürlich gibt es auch hier Momente, die ich eher für nicht so gelungen halte und Witze, die einfach ihr Ziel verfehlen. Aber insgesamt war ich doch überrascht,w ie zeitlos die Serie ist und wie sehr sie auch jetzt spielen könnte. Also abgesehen von Kleidung und Frisuren, welche inzwischen unbeabsichtigt noch eine ganz andere Art von Humor mitbringen.
(Wobei, ich hatte z.T. in den 90ern noch ähnliche Kleidung wie D.J., ich sollte nicht so darüber lästern xD).

Es gibt einige handwerkliche Fehler in der Staffel, so zieht Joey beispielsweise in die Garage nur um in der nächsten Folge wieder im Alkoven zu wohnen. Oder Jesse ändert mal einfach so einen Nachnamen. Aber das sind alles Kleinigkeiten, die nicht weiter ins Gewicht fallen.

Full House – das ist für mich die Serien-Version von Soul Food ❤

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{Gelesen} Gabriella Engelmann: Wintersonnenglanz

Taschenbuch, 213 Seiten
(+ Adventskalender mit Rezepten, Gedichten usw)
Knaur, 2016
ISBN: 978-3426-61668-3
Goodreads

Klappentext:
Atmosphärische Dekorationen aus Hagebutten oder Tannenzapfen, das warme Licht von Kerzen, der Duft von Tee und Kuchen – Larissa liebt die Herbst – und Wintermonate auf Sylt. Doch in diesem Jahr kann sich die besondere Magie einfach nicht entfalten. Denn Larissas Buchcafé, das „Büchernest“ gerät finanziell in eine Schieflage, ihre Großtante Bea verhält sich auf einmal äußerst merkwürdig, und dann kommt es in der Buchhandlung auch noch zu einem schweren Wasserschaden. Wie gut, dass Larissas beste Freundin wieder zurück in Keitum ist und dass auch viele andere  Inselbewohner mithelfen, um Larissas und Beas Leben wieder in Ordnung zu bringen.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch spontan aus einem offenen Bücherschrank mitgenommen, weil ich Weihnachtsgeschichten selten widerstehen kann. Nachdem ich es nun aber gelesen habe, wundert es mich nicht, dass die Vorbesitzerin es loswerden wollte.

Kennt ihr Sylt? Kennt ihr es wirklich? Auch dieses kleine Restaurant, da im Eck mit der köstlichen Speisekarte und all den weiteren Details? Wenn nicht, lest den Roman, danach kennt ihr jede Gastronomie und jeden noch so kleinen – aber hundertprozentig authentischen und zauberhaften – Laden in Keitum und Umgebung. Teilweise wirkte das Buch auf mich wie ein Werbeprogramm des Sylter Touristikverbandes, über den eine Dosis Heile Welt-Kitsch und ein deutlich kleinerer Spritzer Handlung gestreut wurden.

Besonders das absurde deus-ex-machina-Ende hat mir rückwirkend die Handlung nochmal komplett verdorben. Sie war vorher ja schon seichter als die Nordsee bei Ebbe und so offensichtlich, aber trotzdem noch halbwegs nett als Entspannungslektüre. Aber dieses Ende war einfach unglaublich doof.

Es ist unheimlich kitschig, voller Klischees und ganze Galaxien von der Realität entfernt. Das beste ist echt noch das hübsche Coverfoto. Den Rest lässt man besser links liegen.

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{Gelesen} Brian Lynch: Spike – After the Fall

Illustrator*in: Franco Urro
E-Book, 99 Seiten
IDW, 2009
ISBN: 978-1-60010-368-1
Goodreads

Darum geht es:
Poet, vampire, murderer, lover, hero, prisoner, slave—Spike has been called a lot of things. But, by the time this fight is over, he’ll have one more name—Lord! Or “dust”… maybe we’ll just call him dust, considering how it seems things are going in his immediate future.

Meine Meinung:
Zu aller erst mal eine grobe Einordnung:
Der Comic spielt nach dem Ende der Angel-TV-Serie und damit natürlich auch nach dem Ende der Buffy-TV-Serie. Dementsprechend sollte man beide auch zumindest grob kennen und besonders wissen, wie Angel endet.
Die Hauptrollen spielen hier Spike und Illyria, was den Comic auch für mich so interessant macht, waren die beiden doch schon bei Angel meine Lieblinge. daneben gibt es noch kurze Auftritte von Gunn und Connor.

Die Handlung selbst ist recht kurz und besteht überwiegend aus verschiedenen Kämpfen. Nicht unbedingt überraschend und der Comic bietet auch keine große Weiterentwicklung eines Charakters. Spike ist immer noch der Typ „harte Schale, weicher Kern / Hero wider Willen“ , Illyria hadert immer noch mit ihrem Schicksal. Hat mich nicht weiter gestört, wie gesagt ich mag die beiden und verbring gerne etwas Zeit mit ihnen. Und es ist so ziemlich das erste Mal, wo man als Zuschauer/Leser erlebt, wie die beiden Zeit miteinander verbringen, ohne dass Angel & Co ständig dabei sind. Das war nett, weil die beiden echt super miteinander harmonieren.

Und man muss die Verantwortlichen dafür loben, wie sehr es ihnen gelungen ist die Persönlichkeit von gerade Spike einzufangen, der sich hier, trotz der nicht immer überzeugenden Zeichnungen, wirklich wie eine direkte Fortsetzung des TV-Serien-Spike anfühlt. Genau die gleichen sarkastischen Kommentare und genau der gleiche trockene Humor. Genau das gleiche Talent sich foltern zu lassen. Und vor allem: genau der gleiche Ledermantel. Da stören die oft nur halbwegs gelungenen Zeicnungen gar nicht so sehr, wie sie das eigentlich sollten.

Wenn man Spike und Illyria mag, ist es sicher nicht verkehrt, die kurze zeit zu investieren, die es braucht um die knapp 100 Seiten zu lesen. Aber ansonsten ist es nicht wirklich notwendig.

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{Monatsrückblick} #11/2017

Gelebt:
Ich bin aktuell etwas damit überfordert, wie schnell die Zeit verfliegt und fühl mich allein dadurch gestresst. Wird dummerweise dieses Jahr auch nicht mehr besser werden.
Dazu kommt, dass es Winter ist und kalt und Schnee >.< Am Donnerstag ‚durfte‘ ich auf schneebedeckten ungeräumten Straßen heimfahren und seitdem hab ich so die Schnauze voll vom Winter ey. Mich würde es kein bisschen stören, wenn wir ab jetzt bis März Temperaturen hätten, die nie unter +5°C – lieber noch höher – fallen würden.
Arbeit war doof diesen Monat, was daran lag, dass die IT-Firma bei nem Serverumzug alles falsch gemacht hat, was nur irgendwie geht und mal insgesamt gut 1,5 Tage einfach gar nichts ging ( very nice, wenn man Abgabetermine einhalten sollte…) und auch Wochen später immer noch nicht alle Programme gehen bzw. für jetzt inkompatible Programme (weil sowas kann man ja nicht vorher abklären) Ersatz gefunden wurde. Außerdem nervt die Anspruchshaltung mancher Kollegen und die Gleichgültigkeit vom Chef und meh, 9 Leute mit inzwischen dünnem Nervenkostüm, schlechte EDV, Abgabetermine und „auf Herz und Nieren geprüfte Grunddateien“ voller Fehler helfen nicht gerade. Es macht keinen Spaß. Ich brauch Urlaub.
Privat war vor allem durch Familienkram geprägt. Meine Mutter hatte Geburtstag, was zu einem netten Essen bei einem neuentdeckten Griechen führte. Sehr lecker, leider viel zu kalt für die Außenterasse direkt am Fluß. Ist da bestimmt im Sommer abends schön. Ansonsten hat mich Weihnachten schon ziemlich beschäftigt, aber dafür hab ich auch schon fast alle Geschenke zusammen bzw. bin dabei sie herzustellen. Wird wenigstens in der Hinsicht der Dezember nicht so stressig.

Gelesen:
Wenn die Vorweihnachtszeit anfängt, hab ich immer etwas das Gefühl dazu passende Bücher lesen zu müssen. Das ist etwas doof, weil die meist kitschig und unrealistisch sind und mir dann nicht gefallen, aber ich komm einfach nicht dagegen an. Siehe dieses Jahr Wintersonnenglanz von Gabriella Engelmann, das praktisch ein in Weinachtsklischees getauchter Reiseführer für Sylt war, und Eine wundersame Weihnachtsreise von Corinna Bomann, das auch einfach nur unrealistisch war. Etwas besser war Some of the Best from Tor.com, ein kostenloses E-Book des Verlags mit Kurzgeschichten seiner Autor*innen. Waren ein paar interessante dabei, ein paar doofe und die Mehrheit einfach durchschnittlich. Auch durchschnittlich aber damit enttäuschend weil mit der Vorgänger komplett begeistert hat, war Projekt Orphan von Gregg Hurwitz. Immer noch spannend, aber die Titelfigur hat mehr Leben als ne Katze. War nicht gerade realistisch. Gut dagegen und ungewöhnlich waren die beiden Ausgaben der grünen Fee. Außerdem sehr spannend und interessant war Die Geisha von Arthur Golden, ich muss unbedingt auch mal wieder den Film sehen. Außerdem noch Wolfsjagd, der zweite Roman um Harry Dresden, der ebenfalls nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten konnte, mich aber gut unterhalten hat. Und der obligatorische Buffy/Angel-Comic, diesen Monat war es Only Human – und ich muss zugeben, ich hab ihn vor zwei Wochen gelesen, kann mich aber an den Inhalt nciht mehr sonderlich erinnern. War wohl nix besonderes.
Und dann ist da noch das Highlight des Monats: Artemis von Andy Weir. Kann zwar nicht ganz mit The Martian mithalten aber ist immer noch großartig. Spannend, tolle Hauptfigur, lustig und lehrreich. Haupterkenntnis des ganzen Buches: Selbst wenn es mal möglich und erschwinglich sein sollte, ich werd nie den Mond besuchen. Aber das Buch ist echt zu empfehlen. Und ich bin sicher, in den richtigen Händen gibt es einen geilen Film. Außerdem Ende November angefangen: The Wee Free Man von Terry Pratchett. Wurde mal wieder Zeit für Dosis gute Fantasy.
Achja und Der König der Komödianten von Charlotte Thomas hab ich nach wenigen Seiten abgebrochen, weil es mir zu historisch unstimmig war.

Gesehen:
Ich hab diesen Monat so viele Filme gesehen wie noch in keinem anderen Monat des Jahres. Daran ist nur Star Wars schuld xD
Angefangen hat der Monat allerdings mit Django Unchained, von dem ich mir aber mehr erhofft hätte. Gut, es hat die Tarantino-übliche Menge an Kunstblut, aber irgendwie konnte mich der Film einfach nicht fesseln. Dann kam Thor: Ragnarok, zu dem ich ja schon was geschrieben habe. Außerdem noch Black Dahlia zum wiederholten Male, weil ich den Film einfach mag.
Und dann Star Wars Episode I bis III. Eigentlich dachte ich bis zum Kinostart von The last Jedi könnte ich mich durch den Rest schauen, aber da hatte ich meine Freizeit gnadenlos überschätzt. Nun ja. Zu The Phantom Menace äußerte ich mich bereits. Attack of the Clones fand ich etwas weniger toll und vor allem die Beziehung zwischen Anakin und Padme so was von nicht überzeugend. Dagegen hat mich dann Revenge of the Sith dann aber viel mehr begeistert als ich erwartet hätte.
Aber das heißt natürlich nicht, dass ich nicht auch Serien gesehen hätte. Ich hab die zweite Staffel von Full House gesehen und bin etwas überrascht, dass Becky schon so früh in der Serie auftaucht, dachte das wäre viel später gewesen. Und es war interessant, wie viel mehr Michelle jetzt, wo sie sprechen und laufen kann, in die Handlungen integriert ist im Vergleich zu Staffel 1. Und endlich mal die dritte Staffel von From Dusk till Dawn gesehen, da fand ich die vorigen Staffeln aber besser, die hier war mythologisch zu überladen und viel zu wirr. Ist glaub ich gut, dass die Serie damit zu Ende ist. Dann waren da noch die sechs Folgen Alias Grace, die interessant waren, aber teilweise zog es sich doch in die Länge. Und einen Großteil von The Punisher, der völlig anders ist als ich erwartete. Nicht schlecht, aber ich kann auch noch nicht sagen, ob es mir gefällt. Aber eins weiß ich: Prince Caspian sieht immer noch sexy aus.

Geschnappt:
Ich hab etwas Angst vor dem schwedischen Buch xD

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{Gelesen} Andrea Schacht: Weihnachtskatze gesucht

Taschenbuch, 142 Seiten
rütten & loening, 2010
ISBN: 978-3-352-00795-8
Goodreads

Klappentext:
Nachdem ihr Freund sie verlassen hat, bekommt Salvia von ihrer Freundin zum Trost eine edle Katze geschenkt. SueSue ist ihr ganzes Glück – bis die Katze eines Tages verschwindet. Angeblich wurde sie von einem Auto überfahren. Salvia ist untröstlich, doch dann, kurz vor Weihnachten sieht sie auf einer Ausstellung Bilder eines berühmten Fotografen. Und da entdeckt sie SueSue. Eine lange aufregende Suche beginnt – amouröse Verwicklungen inklusive.

Meine Meinung:
Man bilde eine Katze auf dem Cover eines Buches ab und prompt ist meine Neugier geweckt xD Und Andrea Schacht hat mich mit ihren Katzenromanen ja noch nie enttäuscht.

Es ist eine wunderbar einfühlsam geschriebene Geschichte. Obwohl teilweise durchaus ernste Themen angesprochen werden, durchzieht auch ein feiner Humor das Buch und sorgt für eine wirklich angenehme Lektüre. Und die Art und Weise, wie die Autorin Katzen darstellt und teilweise auch aus ihrer Sicht erzählt ist einfach großartig. Auch wenn die Katzen dabei ‚denken‘ können, wirken sie doch nie vermenschlicht, sondern wirken immer wie glaubwürdige Katzen.

Die Liebesgeschichte hat recht gut dazu gepasst und das will was heißen. Liebesgeschichten sind für mich meistens eher der Schwachpunkt eines Buches, gerade bei so wenigen Seiten, weil sie sich so schnell entwickeln (müssen). Und auch hier fand ich es nicht unbedingt realistisch, aber Salvia war mir so sympathisch, dass mir Realismus egal war und ich ihr alles Gute gegönnt habe.

Das richtige Buch für eine kleine verzauberte Auszeit von dem ganzen Stress der Vorweihnachtszeit. Heiße Tasse Punsch, Wolldecke, ein paar Kerzen, das Buch – und bei der Thematik so gut wie unverzichtbar – eine schnurrende Katze und dann gemütlich auf der Couch lesen. Am besten noch mit Schneeflocken vor dem Fenster.

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{Gesehen} A Series of unfortunate Events – Season 1

Image imdb.com

Darum geht es:
The tragic tale of the Baudelaire orphans – Violet, Klaus, and Sunny – whose evil guardian Count Olaf will stop at nothing to get his hands on their inheritance. After the loss of their parents in a mysterious fire, the three extraordinary siblings must outsmart Olaf at every turn, foiling his many devious plans and disguises, in their fateful quest to unlock long-held family secrets.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: Netflix
Jahr: 2017
Staffel: 1, die zweite ist in Produktion
Anzahl Folgen/Staffel: 8
Laufzeit einer Folge: etwa 50 Minuten
Schauspieler: Neil Patrick Harris, Patrick Warburton, Malina Weissman, Louis Hynes, Presley Smith, K. Todd Freeman

Meine Meinung:
Ich hab keinerlei Ahnung, wie ich die Serie einordnen soll. Einerseits stehen Kinder im Mittelpunkt und drei Kinder – auch wenn sie sich manchmal wie sehr weise Erwachsene verhalten – sind die zentralen Protagonisten. Aber gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Kind diese Serie gut findet oder sie versteht. Aber sie wirkt oft wie eine Kinderserie.
Und was ist sie? Sie hat was fantastisches, aber nicht wirklich Fantasyelemente. Es geht um Verbrechen – Mord, Erschleichung von einem großen Erbe, Identitätsbetrug und so viel mehr -, aber keinerlei Elemente eines normalen Krimis/Thrillers. Es gibt viel Humor, aber es ist garantiert keine Comedy. Ich bin völlig überfordert.

Und das ist einer der Pluspunkte der Serie. Sie schert sich einen Dreck um Konventionen und Erwartungen und zieht einfach ihr Ding durch. Dazu muss ich anmerken, dass die Serie auf einer Kinderbuchreihe (again: Kinderbuchreihe????) basiert, die ich nicht kenne und von daher kann ich nicht beurteilen, wie sehr dieses ungewöhnliche Leistung der Seire ist oder schon von den Büchern vorgegeben wurde. Aber für mich ist es die erfrischend bizarrste Serie, die ich dieses Jahr gesehen habe.

Das fängt schon mit der Struktur an. Immer zwei Folgen gehören zusammen und behandeln die Erlebnisse der Beaudelaire-Kinder mit einem jeweils neuen Vormund (die müssen aufgrund von ‚Unglücken‘ regelmäßig gewechselt werden). Und damit wechselt auch jedes Mal das Intro, welche mehr oder weniger die Handlung auf grandiose Art der zwei Folgen vorneweg nimmt. Es ist schon allein deswegen grandios, weil es von Neil Patrick Harris gesunden wird. Aber ich liebe auch die Selbstironie. Wie viele Serien wagen es schon in ihrem Intro etwas zu sagen wie:

Every single episode is nothing but dismay
So look away, look away, look away
(…)
Ask any stable person „should I watch?“ and they will say
Look away

Alle Intros lassen sich zusammengefasst übrigens hier ansehen und es lohnt sich wirklich! Und dann ist da noch Lemony Snicket, der Autor der Buchreihe (also der Name, es tritt nicht der Autor selbst auf) als Erzähler. Der sich auch ganz klar außerhalb der Handlung um die Kinder befindet, für diese nicht sichtbar ist und das ganze kommentiert – direkt an die Zuschauer gewandet. Aber gleichzeitig ist er auch Teil der Ereignisse, die vor der ersten Folge passiert sind.

Neben den drei Waisenkindern gibt es noch zwei Figuren, die nahezu in allen Folgen auftauchen. Zum einen Mr. Poe, der als Bankmanager das Erbe der Kinder bis zur Volljährigkeit von der Ältesten, Violet, verwaltet (oder so ähnlich, seine Funktion ist mir nie ganz klar geworden) und die Kinder von einem Vormund zum nächsten schafft. Und vor allem durch Unfähigkeit hervor sticht. Es trägt zu dieser absurden, surrealen Welt bei, dass die Erwachsenen, vertreten durch Poe, den drei Kindern absolut keine Hilfe sind, sondern sie durch ihr Verhalten eher unbeabsichtigt noch in Gefahr bringen, aber gleichzeitig ging es mir nach kurzer Zeit schon unheimlich auf die Nerven.

Und dann ist da noch Count Olaf, ein entfernter Verwandter der Kinder. Und sehr gierig auf ihr Erbe. Welches er versucht mit jeglichem Mittel zu erlangen – sehr zum Leidwesen der Kinder. Wann immer die Kinder bei einem neuen Vormund gelandet sind, taucht über kurz oder lang Olaf in einer – für alle Erwachsenen natürlich absolut überzeugenden, für Zuschauer und die Kinder gar nicht – verrückten Verkleidung auf. Und man merkt regelrecht in jeder Szene wie viel Spaß Harris mit dieser Rolle hat. Und gerade wenn er einen schlechten Schauspieler spielt, der andere täuscht, merkt man daran erst richtig, was für ein guter Schauspieler er wirklich ist.
Überhaupt ist das Talent der Schauspieler nur zu loben. Okay, das eine der Kinder ist noch ein Baby und sein Talent besteht vor allem darin in die Kamera zu gucken, wenn nötig. Aber Malina Weissman und Louis Hynes, welche die beiden älteren Kinder spielen, sind beeindruckend. Mit nur wenigen Mimikänderungen können sie es schaffen blitzschnell zwischen völlig kindlich und sehr erwachsend wirkend zu wechseln.

Eine sehr ungewöhnliche, aber lohnenswerte Serie. Das Konzept der alle zwei Folgen wechselnden Vormünder und damit auch Handlungsorte und Figuren bis auf die fünf zentralen, ist zwar einerseits gut, weil es jeweils eine Art Neustart bedeutet, aber gleichzeitig fand ich es mit der Zeit auch etwas anstrengend.

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{12 Monate} #10

Wie immer am letzten Sonntag des Monats ein aktuelles Bild für die Foto-Aktion von Zeilenende. Inklusive heute verteilter Weihnachtsdeko xD

Vormonate:
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober

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{Gelesen} Brandon Sanderson: The Bands of Mourning

Taschenbuch, 503 Seiten
Tor, 2017
ISBN: 978-0-7653-7858-3
Mistborn #6
Goodreads

Klappentext:
The Bands of Mourning: mythological bracers worn centuries ago by the Lord Ruler – until they were ripped from his body by the Ascendant Warrior, bringing about his death. The Bands were said to hold incredible power capable of sowing untold destruction – but were long ago lost to the mists of time.
As trouble brews in the Elendel Basin, word reaches Waxillium Ladrian that the Bands of Mourning may have been found. Wax wants nothing to do with the Bands. Chasing myths isn’t a job for a lawman, and he has deeper and more pressing issues to deal with – wounds that cut in his very soul. For what do you do when you feel that God Himself has lied to you?

Meine Meinung:
Steris, Steris ♥
Hach Gott, was hab ich mich in diesem Band so in dich verliebt. Meine Begeisterung in diesen Planungs- und Ordnungsfreak begann ja schon im letzten Band, aber hier war sie wirklich das absolute Highlight.
Setris hat in diesen zwei Bänden eine tolle Entwicklung vom steifen, unnahbaren Oberschichten-Mädchen hin zu einer willensstarken Frau gemacht und das mitzuerleben, war einfach toll.

Und das will was heißen, denn das Buch ist in jeglicher Hinsicht großartig.Mit den Bands of Mourning wird eine viel direktere und offensichtlichere Verbindung zur ersten Trilogie geschaffen. Dementsprechend steht deren Inhalt auch viel im Fokus. Inzwischen sind Jahrhunderte vergangen und die Ereignisse sind zu Legenden und Mythen geworden und es wird debattiert, was Wahrheit und Ausschmückung ist.
Und natürlich will Wax die Antwort darauf finden und so begibt sich die Handlung wieder aus Elendel heraus. Was super ist, denn so erfährt die Leserin auch mal was über das politische Geschehen aus Sicht von den Politikern anderer Städte. Und die sehen vieles komplett anders. Es wimmelt nur so von Konflikten in Scadrial und die Atmosphäre ist angespannt. Und auch hier kann ich Sanderson nur bewundern, wie logisch und nachvollziehbar diese Konflikte begründet sind. Das ganze wirkt hier immer noch wie eine historische Geschichte über die Industrialisierung mit all den Zollproblemen und Co – nur dass ein wenig Magie darüber gestreut wurde.

Aber toll war auch einfach New Seran, einer der Orte, die Wax aufsucht. Und er klingt so großartig. Ich würde dort so gerne mal Urlaub machen. Und dann geht es noch in Berge mit viel Eis und Schnee. Tolle geografische Abwechslung, die immer wieder spezifische und unerwartete Herausforderungen birgt.

Der einzige Wehmutstropfen? Der nächste – und letzte – Band um Wax und Co. wird wohl nicht vor Herbst 2019 erscheinen und das ist noch soooo lang *badet in Selbstmitleid*

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{Gesehen} Star Wars: Episode I – The Phantom Menace

Image imdb.com

Worum geht es:
The evil Trade Federation, led by Nute Gunray is planning to take over the peaceful world of Naboo. Jedi Knights Qui-Gon Jinn and Obi-Wan Kenobi are sent to confront the leaders. But not everything goes to plan. The two Jedi escape, and along with their new Gungan friend, Jar Jar Binks head to Naboo to warn Queen Amidala, but droids have already started to capture Naboo and the Queen is not safe there. Eventually, they land on Tatooine, where they become friends with a young boy known as Anakin Skywalker. Qui-Gon is curious about the boy, and sees a bright future for him. The group must now find a way of getting to Coruscant and to finally solve this trade dispute, but there is someone else hiding in the shadows. Are the Sith really extinct? Is the Queen really who she says she is? And what’s so special about this young boy?

Trailer:

Eckdaten:
Jahr: 1999
Land: USA
Laufzeit: etwa 133 Minuten
FSK: 6
Darsteller: Liam Neeson, Ewan McGregor, Natalie Portman, Jake Lloyd, Ian McDiarmid, Pernilla August, Ahmed Best

Meine Meinung:
Manchmal hatte ich ja schon das Gefühl der einzige Mensch auf der Welt zu sein, der keinen der Star Wars Filme jemals von Anfang bis Ende gesehen hat. Wobei ich ja lustigerweise trotzdem die Handlung sehr grob recht gut erzählen könnte, dank popkultureller Osmose.
Aber Netflix fand den zustand ja auch unerträglich und hat sich erbarmt und die Filme ins Angebot aufgenommen, so dass ich mich dran machen konnte, diese Bildungslücke zu schließen (FunFact: Ich hab auch noch nie Ghostbusters gesehen). Worauf sich natürlich gleich das nächste Problem stellte: In welcher Reihenfolge sieht man die nun? Das Internet hat – wie so typisch – sehr viele Antworten auf diese Frage, aber keine eindeutige. Sie chronologisch nach Erscheinungsdatum zu sehen erschien mir genauso logisch wie der inneren Chronologie zu folgen. Den Ausschlag gab dann ganz simpel Faulheit. Wenn ich bei I anfange, komme ich nicht so leicht durcheinander, wie wenn ich bei IV anfange. Und da sind wir. Hallo Star Wars. Inklusive Spoilers übrigens, weil hallo a) der Film ist 18 Jahre alt (Oh Gott) und b) jeder außer mir kennt ihn.

Nun ja. Okay, man merkt, dass der Film älter ist, aber ich hätte ja auch nicht fast 2 Jahrzehnte warten müssen (haha, das wird lustig bei der Originaltrilogie…). Inzwischen wirkt halt nicht mehr alles so futuristisch, aber das ist nicht weiter schlimm. CGI und Co. hat sich auch weiter entwickelt natürlich. Aber trotzdem sieht Corcusant beeindruckend aus.

Anakin ging mir auf die Nerven. Also nicht der Junge selbst, der war  sogar recht niedlich. Aber diese Chosen-One-Trope war hier einfach extremst ausgeprägt und ich fand es so anstrengend. Vor allem weil es immer wieder erwähnt wird. Und werden muss, denn wirklich unter Beweis stellen tut der Junge es nicht. Da wirkt er eher wie der beste Nachwuchs-Mechaniker der kompletten Galaxie.
Und: wenn die Macht so stark in dem Jungen ist und er anfällig für die Dark Side ist, ist es doch erst recht sinnvoll ihn auszubilden und ihm Werkzeuge an die Hand zu geben mit der er wenigsten theoretisch in der Lage sein könnte mit Versuchungen umzugehen? Was hat sich das Council dabei gedacht? Ich versteh es nicht.

Ansonsten hat mir der Film aber überraschend gut gefallen, dafür dass er eigentlich recht wenig Handlung enthält. Das wichtigste passiert in Naboo, aber der Zuschauer verbringt viel zu viel Zeit auf Tatooine. Auch wenn das Rennen recht interessant war, so war doch von Anfang an klar, dass Anakin es irgendwie in allerletzter Sekunde gewinnen wird. Muss ja. Aber Spaß machte es.

Spannender fand ich dagegen das Jedi-Sith-Duell (2 gegen einen wie unfair). Aber gleichzeitig fand ich da die Rolle der Sith auch viel zu wenig erklärt. Wer sind sie, was wollen sie, wie viele gibt es? Und warum sieht Darth Maul (was ist das für ein Name, ey?) auf so eine verstörende Art sexy aus? Für mich war dieser Kampf auch der Höhepunkt und irgendwie das Finale des Films. Die große Schlacht drumherum hatte einige gute Momente – Padme* die sich mit ihrer Gruppe durch das Schloß kämpft – aber im Großen und Ganzen fand ich sie vor allem viel zu albern und hab ihr auch nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

*was soll der rote Strich auf den weißen Lippen symbolisieren? Das hat mich total irritiert und von allem anderen abgelenkt.

Überhaupt: Obi-Wan und Qui-Gon ❤ Die beiden bilden ein großartiges Team und es ist so schade, dass ich nicht mehr Zeit mit ihnen beiden verbringen kann.
Alles in allem ein unerwartet guter Auftakt, der neugierig macht auf die folgenden Filme.

Bechdel Test: 3/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Amidala / Padme und Shmi
2) die sich miteinander unterhalten: ja, zwar nicht lang, aber sie unterhalten sich
3) über etwas anderes als einen Mann: über Sklaverei

Yay, guter Anfang.

Veröffentlicht unter 4 Sterne, Filme, ScienceFiction | Verschlagwortet mit , , , , , | 8 Kommentare