Buch-Date – Meine Empfehlungen für LunaUmbra

Für alle, die von der Überschrift vor allem verwirrt sind:
Buch-Date ist eine Aktion von Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram bei der es darum geht sich in Paaren gegenseitig Bücher zu empfehlen und so vielleicht ein Buch zu entdecken und zu lesen, auf das man anders nie gestoßen wäre. Jeder beantwortete im Vorfeld vier Fragen um einen ersten Eindruck von den Lesevorlieben zu gewinnen, denn es bringt ja nichts, wenn die Empfehlungen völlig in die falsche Richtung gehen, da hat ja keiner Spaß daran.
Ich fand die Idee großartig und habe gleich mal mitgemacht. Das Losglück hat mir dann LunaUmbra als Partnerin zugespielt. Ihre Antworten auf die Fragen waren:

Die letzten drei Bücher,die ich gelesen habe:
Stephen Kings: Friedhof der Kuscheltiere, Kathy Reichs :Lasst Knochen sprechen und Jennifer B. Winds: Als Gott schlief.
Lieblings Genre? Gute Frage, schwierige Frage. Thriller, Horror und Fantasy würde ich sagen.
Lieblingsautoren dagegen ist relativ einfach: Sir Arthur Conan Doyle, Kathy Reichs und J. R. R. Tolkien.
Was ich gar nicht lesen möchte? Romanzen, sogenannte Chick-Lit und eher keine Bücher die Naturkatastrophen und Kriege als Hauptthema haben.

Das Genre des Horros habe ich mal völlig ignoriert, weil ich mich da überhaupt nicht auskenne. Aber natürlich sind mir trotzdem drei Empfehlungen eingefallen und ich hoffe du findest da etwas, dass du lesen möchtest, noch nicht kennst und das dir dann auch gefällt.

1) Jeffery Deaver: Die Assistentin / Der Knochenjäger (unter beiden Titeln veröffntlicht, Originaltitel: The Bone Collector, Thriller)
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Das ist der erste Band der nach dem Ermittler benannten Lincoln Rhyme-Reihe und die Empfehlung bezieht sich eigentlich auf die ganze Reihe, aber es ist natürlich sinnvoll vorne anzufangen.
Rhyme ist ein sehr talentierter Ermittler/Forensiker, aber nach einem Unfall querschnittsgelähmt. Bei seinen Ermittlungen wird er von der Polizistin Amelia Sachs unterstützt. In ihrem ersten Fall versuchen sie einen Serienmörder zu fassen, der New York in Angst versetzt. Scheinbar wahllos verschleppt und tötet er unschuldige Menschen und hinterlässt an jedem Tatort einen obskuren Hinweis auf den nächsten Mord – und so langsam beschleicht Rhyme der Verdacht, dass er den Killer von irgendwo her schon kennt….

2) Wilkie Collins: Der rote Schal (Originaltitel: Armadale, Krimi)
51mT71hUrQL._SX327_BO1,204,203,200_Die Handlung des Buches führt zwei entfernte Verwandte ein, die beide ein dunkles Familiengeheimnis teilen, welches ihr Leben überschattet. Das Familiengeheimnis führt dazu, dass beid Männer den Namen Allan Armadale tragen. Einer der Allans erbt ein Anwesen in Norfolk und eine Verschwörung, ihn zu töten, nimmt Formen an. Der andere Allan, der  Ozias Midwinter genannt wird, hat bisher ein sehr schwieriges Leben gelebt und wird auch in die Verschwörung verwickelt, in deren Mittelpunkt eine ebenso schöne wie skrupellose und vor allem geheimnisvolle Frau mit rotem Schal steht. Einer Frau, die bei den letzten drei Beerdigungen der Armadale-Familie anwesend war. Aber wer ist sie?

3) Anne Rice: Interview mit einem Vampir (Originaltitel: Interview with a vampire, Fantasy)
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Ich hab das Bild von einer aktuellen Ausgabe genommen, aber eigentlich vermittelt es meiner Meinung nach einen völlig falschen Eindruck von dem Roman, für mich sieht das Cover mehr nach einem Twilight-Vampirbuch aus und das ist es definitiv nicht.Gerade erst fünfundzwanzig Jahre alt ist der hübsche, begehrenswerte Louis, als er im New Orleans des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts zum Vampir wird – „gezeugt“ von Lestat de Lioncourt, dem unbelehrbaren Rebellen unter den Vampiren, dem gefallenen Engel mit den blauen Augen und dem blonden Haar. Und Lestat wird für Louis zum geliebten Lehrmeister, der ihn in die Welt des Übersinnlichen einführt. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise durch die ganze Welt, auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteuern in der ewigen dunklen Unsterblichkeit.

Ich habe alle drei Bücher selbst gelesen, allerdings leider bevor ich mit dem Blog hier angefangen habe, so dass es keine Rezensionen zum Verlinken gibt. Sie haben mir aber alle sehr gut gefallen und ich kann sie nur empfehlen – LunaUmbra, aber auch jedem anderen Leser dieses Artikels.

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{Gelesen} Georgia Dunn: Breaking Cat News

Breaking Cat News

Taschenbuch, 123 Seiten
Andrews McMeel Publishing, 2016
ISBN: 978-1-4494-7413-3
Homepage der Autorin
Goodreads

Klappentext:
Cynical, no-nonsense Elvis and shy, sweet, sensitive Puck are the reporter kitties in the field, while the adventurous jokester Lupin serves as anchor cat. Together they break headlines on the food bowl, new plants, mysterious red dots, strange cats in the yard, and all the daily happenings in their home.

Meine Meinung:
Wie auch schon bei Adulthood is a Myth, habe ich auch hier den kostenlosen Online-Comic vor Erscheinen des Buches (und dem Zeitpunkt bis ich es endlich erhalten habe – bestell keine englischen Bücher bei Thalia vor, ich sag’s euch….) verfolgt, war davon begeistert und hab das Buch bis zu einem gewissen Grad auch vor allem als Dankeschön an die Autorin gekauft.

Was ich an dem Buch aber besonders toll finde, ist, dass die darin abgebildeten Comics scheinbar auch das Schaffen der Autorin über einen längeren Zeitraum widerspiegeln. Man kann das schön an dem Aussehen der Katzen sehen, da sich da doch mal Details – so werden mit der Zeit die Ohren beispielsweise die Ohren weniger spitz gezeichnet – ändern und man merkt, wie verschiedenes ausprobiert wurde, bevor sich Frau Dunn für eine Darstellung entscheidet. Aber von Anfang an ist ihr ´zeichnerisches Talent offensichtlich. Die Katzen und Personen (Frau Dunn und ihre Familie, bestehend aus „The Man“ und „The Baby“) sind niedlich aber auch realistisch (also die Katzen als Reporter nur bedingt, aber grundsätzlich schon) dargestellt.

Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit allem, was drei Hauskatzen ebenso interessiert und was von ihnen für berichtenswert gehalten wird. Das kann das Essen an Thanksgiving sein, die fremde Katze am Fenster oder die Verpackungsflocken eines neu angekommenen Pakets. Nichts ist dramatisch, es gibt keine großen Ereignisse, sondern einfach Szenen aus dem Familienleben aus der Sicht der Katzen. Besonders gefällt mir dabei, dass sich die Katzen zwar untereinander unterhalten – und mit Rücksicht auf den Leser auch in Englisch und nicht in Miau-isch -, sie aber eben nicht von den Menschen in den Comicstrips verstanden werden, diese hören nur die normalen Katzenlaute. Auch hier gefällt mir der beibehaltene Realismus wieder gut, weil dadurch eben trotz allem die Katzen Katzen bleiben und nicht zu Menschen in Katzengestalt werden.

Es ist einfach ein Buch, das jeden Katzenliebhaber innerhalb kürzester Zeit zum Lächeln bringen wird. Sollte es jemals eine Übersetzung ins Deutsche geben, könnte ich es mir auch problemlos vorstellen mir das Buch und die einzelnen Strips mit meiner Nichte als eine Art Bilderbuch anzuschauen. Sie wäre bestimmt begeistert davon.

5 Sterne - klein

Für diejenigen, die bei Twitter aktiv sind: Frau Dunn ist dort unter @pseudooctopus zu finden und auch abseits ihrer Comicstrips eine sehr sympathische und interessante Person (soweit man das über Tweets beurteilen kann). Außerdem postet sie oft Katzenbilder😀

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{Media Monday} #269 – The Marshmallow Edition

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Jeden Montag stellt Wulf von Medien-Journal Fragen rund um die verschiedensten Medien – diese Woche möchte er wissen, wofür wir schwärmen und warum. Mein erster Gedanke war ja Firefly bzw. allgemein die Werke von Joss Whedon, aber das dürfte den Lesern hier ja nicht neu sein und deswegen habe ich eine Serie gewählt, über die ich bisher weniger gesprochen habe (glaub ich zumindest):

1. Für Serie/Film/Buchreihe (Ha! Es deckt alles ab :D) Veronica Mars kann ich mich vollkommen begeistern!

2. Allein das Setting ist jetzt nicht so besonders. High School in einer Stadt mit einer recht deutlichen Trennung in Arm und Reich. Nun ja, birgt zwar durchaus Potential, ist aber auch nicht so ungewöhnlich.

3. Wohingegen die Figuren/Charaktere einfach großartig sind. Alle auf ihre eigene Art (naja okay alle bis auf Dick). Aber natürlich besonders Veronica und ihr Vater. Und Logan und Mac.

4. Und überhaupt ist ja mit das Großartigste LoVe. Es gab nie einen besseren Shippingnamen für eine Beziehung😀

5. Unvergessen auch Backup. Schon allein wegen der interessanten Änderung seines Aussehens xD.

6. Wenn/Falls es jemals noch ein weiteres Buch (oder Film oder Mini-Serie) geben sollte, würde ich es sofort lesen (oder sehen). Oder auch über Kickstarter mitfinanzieren.

7. Zuletzt habe ich jetzt wahnsinnig Lust die Serie nochmal zu sehen und das war ist zeitlich etwas unpassend, weil so schon kaum Zeit für Serien habe.

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{Gesehen} Tomorrow when the War began – Season 1

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Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Tomorrow When the War Began follows a group of eight teenage friends find themselves in the middle of an unexpected war in a small country town after returning from a remote camping trip. Cut off from the rest of the world and everyone they knew, they must find their way in the new world, where they are among only a few remaining free Australians, who must learn to defend themselves against the hostile invaders and save their detained families.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: ABC3 (Australien)
Jahr: 2016
Staffel: 1, über weitere wurde noch nicht entschieden
Anzahl Folgen/Staffel: 6
Laufzeit einer Folge: etwa 45 Minuten
Schauspieler: Molly Daniels, Narek Arman, Jon Prasida, Madeleine Clunies-Ross, Madeleine Madden, Andew Creer, Fantine Banulski, Keith Purcell

Meine Meinung:
Die Serie basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von John Marsden, genauer gesagt die erste Staffel inhaltlich auf dem ersten Band.  Genau der wurde allerdings 2010, ebenfalls unter dem gleichen Namen, auch schon als Film adaptiert. Verwirrung ist also quasi vorprogrammiert.

Ich hab den Film auch vor ein paar Jahren schon mal gesehen und war dementsprechend mit dem Inhalt dieser Staffel ziemlich vertraut. Diese hat natürlich mehr Sendezeit zur Verfügung und kann einiges detaillierter erzählen, aber die großen Spannungsmomente haben für mich doch an Wirkung verloren, weil ich eben schon vorher wusste, wie es ausgehen würde.

Aber obwohl eine Grundvertrautheit vorhanden war, dauerte es mehrere Folgen bis ich auch nur halbwegs sicher zuordnen konnte, wer der Teens welchen Namen hat und wer seien Eltern sind. Da sich die Jugendlichen eigentlich nicht sonderlich ähnlich sehen, spricht das nicht gerade für eine sonderlich gute Ausarbeitung der einzelnen Charaktere. Positiv fand ich dagegen, wie normal sie alle aussahen.

Trotzdem fand ich es in der Serie sehr gut gelungen, den Schrecken über einen völlig unerwarteten hereingebrochenen Krieg und den damit verbundenen Schrecken und die Beseitigung jeglicher Normalität darzustellen. Wobei sich die Gruppe Teenagers allerdings auch recht schnell auf die Situation eingestellt hat. Mir ging das etwas zu schnell, wobei meine Überlegungen dazu zum Glück rein theoretischer Natur sind. Die Reaktionen der Erwachsenen fand ich dagegen deutlich glaubwürdiger.

Und nicht zu vergessen: Die erste Staffel endete sehr offen und ergibt ohne Fortsetzung nicht viel Sinn, weil nahezu alles in der Schwebe gelassen wird. Grundsätzlich ja nicht unbedingt schlecht, aber eine zweite Staffel wurde bis jetzt nicht erstellt. Und so lange das nicht passiert ist, würde ich bei Interesse eher empfehlen zum Filme (oder den Büchern, aber die kenne ich selbst noch nicht) zu greifen.

3 Sterne - klein

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{Gesehen} Now you see me

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Quelle: en.wikipedia.org

Worum geht es:
Four magicians each answer a mysterious summons to an obscure address with secrets inside. A year later, they are the Four Horsemen, big time stage illusionists who climax their sold out Las Vegas show with a bank apparently robbed for real. This puts agents Dylan Rhodes of the FBI and Alma Dray of Interpol on the case to find out how they did it. However, this mystery proves difficult to solve even with the insights of the professional illusion exposer, Thaddeus Bradley. What follows is a bizarre investigation where nothing is what it seems with illusions, dark secrets and hidden agendas galore as all involved are reminded of a great truth in this puzzle: the closer you look, the less you see.

Trailer:

Eckdaten:
Jahr: 2013
Land: USA / FR
Laufzeit: etwa 116 Minuten
FSK: 12
Darsteller: Jesse Eisenberg, Isla Fisher, Woody Harrelson, Dave Franco, Mark Ruffalo, Mélanie Laurent, Morgan Freeman

Meine Meinung:
Man schreibe irgendwas über Magie als wichtiges Element in eine Filmbeschreibung und schon bin ich interessiert. Und das dann noch in der Kombination mit einem heist movie, ist für mich fast unwiderstehlich. Dementsprechend happy war ich auch als ich den Film auf Netflix entdeckte (in ‚meinem‘ kleinen OV-Kino lief er damals nicht….).

Und ich hab mich prächtig mit dem Film amüsiert, auch wenn die Wirkung der Magie bei mir ziemlich verpuffte. Die Tricks der Horsemen waren mir einfach zu groß und bombastisch angelegt um auf mich eine Wirkung zu erzielen. Visuell natürlich sehr beeindruckend, aber einfach nicht glaubwürdige als magische Taschenspielereien. Kleinere Tricks (und deren Aufklärung), wie beispielsweise das mit den Bällen um den Franzosen auszuwählen, fand ich dagegen faszinierend und hätte gern mehr davon gesehen.

Ebenso verpuffte bei mir etwas die Wirkung der großen Enthüllung am Ende, weil ich das so offensichtlich fand und mich schon einige Zeit fragte, warum Bradley (gespielt von einem doch etwas unterforderten Morgan Freeman) nicht schon viel früher diese Möglichkeit in Betracht gezogen hätte. Oder sonst jemand. Der Film wimmelte doch nur von angeblich cleveren leuten und da kommt niemand auf die Idee?
Ach, und auf die romantische Szene auf der Brücke beziehungsweise die ganze nicht überzeugende Liebesgeschichte hätte ich verzichten können.

Die vier Horsemen haben genau die richtige Mischung aus Sympathie, guten Absichten und arrogantem Selbstbewusstsein um sie interessant zu machen. Und ihre Dynamik untereinander und gegenüber ihrem Gegenspieler, dem Polizisten Dylan, ist eines der Highlights für mich gewesen.
Es dauerte etwas, bis ich begriffen habe, worum es in der Handlung überhaupt ging und dass es den vieren nicht einfach nur darum ging, Banken auszurauben, sondern, dass sie sich selbst als eine Art Kämpfer für Gerechtigkeit sahen. Aber andererseits ist dem Film selbst die Handlung gar nicht so wichtig, hatte ich den Eindruck. Er will die Zuschauer lieber mit Illusionen und Effekten in den Bann ziehen und einfach beeindrucken. was ihm für die Laufzeit auch gelingt.

Man darf auf keinen Fall zu viel über die Handlung nachdenken, sonst fallen einem zu viele Ungereimtheiten auf (oder man wedelt sie mit einem alles erklärenden „war Magie“ zur Seite), sondern einfach den Film auf sich wirken und sich von ihm mitreißen lassen. Dann hat man einen Abend gute Unterhaltung. Eben wie bei einer richtigen Magieshow. Nur von der bequemen Couch aus. Man kann also den Pyjama anlassen xD
Eine Fortsetzung hätte ich aber nicht unbedingt gebraucht. Andererseits gibt es auch Fortsetzungen von Filmen, die ich als wesentlich schlechter empfunden habe.

4 Sterne - klein

Bechdel Test: 1/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Henley und Alma
2) die sich miteinander unterhalten: —
3) über etwas anderes als einen Mann: —

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{Gelesen} Takashi Hiraide: Der Gast im Garten

Der Gast im Garten

Originaltitel: Kyaku no neko
Übersetzer: Ursula Gräfe
Hardcover, 133 Seiten
Insel Verlag, 2015
ISBN: 978-3-458-17626-8
Goodreads

Klappentext:
Ein junges Paar, erschöpft vom Lärmen der Großstadt, bezieht ein Gartenhaus außerhalb Tokyos. Als eines Tages ein kleines Kätzchen auftaucht, unterbricht es die beschauliche Stille des weitläufigen Gartens. Es dauert nicht lange, bis sie es dabei beobachten, wie es sich inmitten der Blumenbeete im Schatten der Bäume räkelt, mit Schmetterlingen und Libellen herumtollt und durch das Unterholz streift. Mehr und mehr öffnen sich die beiden dem unverhofften Gast, und bemerken dabei kaum, was die Katze tatsächlich für ihr Leben bedeutet – bis sie eines Tages verschwindet.

Meine Meinung:
Bei dem Buch wurde ich zuerst auf das Cover aufmerksam, ist ja schließlich eine Katze drauf. Und der Klappentext klang ganz nett, also hab ich es mal mitgenommen. Und es war auch recht schnell zu lesen. Was aber nur an der geringen Seitenzahl liegt.

Denn mit der Handlung konnte ich wenig anfangen beziehungsweise ich habe nicht so ganz verstanden worum es da geht. Ich will nicht ausschließen, das es da einfach eine kulturelle Barriere gibt, aber für mich war es einfach nur eine Aneinanderreihung von Anekdoten, die dazu noch chronologisch völlig ungeordnet waren, was natürlich erst verwirrte.

Um die Katze – für mich das Argument, das Buch zu lesen – geht es nur scheinbar, sie dient hier viel mehr als Mittel für den Erzähler über Besitz und Nicht-Besitz und dergleichen zu philosophieren. Und das auf eine Art, mit der ich leider so gar nichts anfangen kann.

Vielleicht lag es zumindest zum Teil daran, dass ich einen völlig anderen Inhalt erwartet habe, aber das Buch war nichts für mich. Wobei das so ganz auch nicht stimmt, die Illustrationen von Quint Buchholz fand ich ansprechend. Das war es aber auch schon.

2 Sterne - klein

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{Media Monday} #268

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Jeden Montag stellt Wulf von Medien-Journal Fragen rund um die verschiedensten Medien:

1. Kenny Baker musste ich jetzt erst mal googlen. Ich hab aber auch noch nie einen Star Wars Film gesehen.

2. Meine liebste Jahreszeit ist der Sommer mit so Wetter wie heute.

3. Meine schlimmste Art der Fragen beim Media Monday sind so komplett offene Fragen.

4. Robin Hood: Prince of Thieves kann ich mir eigentlich immer angucken, da er auch nach unzähligem Schauen noch Spaß macht.

5. Killjoys ist eine Art Geheimtipp, die ich immer wieder gerne nenne, denn a) hat die Serie mehr Aufmerksamkeit verdient, b) läuft sie in Deutschland ab 28.09. bei Syfy und c) ist mir gerade nichts anderes eingefallen.

6. Wenn jemand meine Faszination/Begeisterung für irgendwas nicht teilt, ist das halt so. Jeder hat andere Vorlieben. Findet sich bestimmt trotzdem irgendein Gesprächsthema.

7. Zuletzt habe ich Papierkram erledigt und das war frustrierend, weil in meinen Augen unnötig. Bürokratie ey >.<

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Wochenrückblick #33

Gelesen:
Anfangs der Woche habe ich in wenigen Tagen Kati in Italien von Astrid Lindgren gelesen. Da es a) unter 200 Seiten hat und b) sich an eine junge Leserschaft richtet, war es entsprechend schnell gelesen. Ich war aber sehr erstaunt, wie modern es wirkt. Außerdem heute dann ausgelesen habe ich Bockmist von Hugh Laurie. Der Stil und Humor haben mir sehr gut gefallen, aber die Handlung selbst fand ich nicht so umwerfend. Große Verschwörungsaktion und unglaubwürdiges Ende.

Gesehen:
Die erste Staffel von Heroes habe ich beendet und bin sehr begeistert. Vor allem Sylar fand ich sehr faszinierend. Ansonsten noch das Finale der zweiten Staffel von UnReal, die mich allerdings weniger begeistern konnte als die erste Staffel. Die Art, wie sich Rachel und Quinn entwickelt haben, hat mir einfach nicht gefallen.

Neuzugänge:
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{Gelesen} Angela S. Choi: Apologies not included

Apologies no included

eBook, 184 Seiten
Publish Green, 2011
Goodreads

Klappentext:
Eighteen-year-old Abigail Lin is smart, talented, and utterly miserable. Her everyday life is scarred by a crippling and secret compulsion. But Abigail is not alone in her unhappiness among the best and brightest. Her classmates Sophia Santos and David Wendler have demons of their own. Sophia is lost halfway between wakefulness and sleep, while David wrestles with a food addiction and a lethal erotic obsession.
Except the handsome, privileged, and successful Ethan Lambert seems to have it all – until his behavior takes a bizarre and disturbing turn. Disillusioned and disappointed, these four students are drawn together just as their lives are about to spiral out of control. Will their friendship be enough to guide them through the turbulence of their college years? Or will they succumb to the pressures and neuroses that threaten their sanity and their very lives?

Meine Meinung:
Während ich ein Buch, oder wie in diesem Fall eine Novella, lese mache ich mir irgendwie natürlich auch Gedanken darüber, wie mir das Gelesene gefällt und auch mit wie viel Sternen ich es wohl bewerten werde. „Apologies not included“ hat hierbei neue Maßstäbe gesetzt, denn bei den ja doch nur 184 Seiten war ich mal bei 2 Sternen, und dann mal bei 5 nur um am Ende bei 4 Sternen zu landen.

Ich konnte lange wenig mit der Handlung anfangen, die mir ziemlich planlos aus dem Leben von ein paar merkwürdigen Studenten zu erzählen schien ohne jeglichen roten Faden. Es gab zwar durchaus interessante Aspekte an jedem der Studenten, aber die kamen irgendwie nie wirklich in den Vordergrund.
Erst gegen Ende fanden dann alle Teilchen ihren Platz und ab da konnte ich auch nicht mehr aufhören zu lesen, da entwickelte sich eine richtige Sogwirkung. Schade, dass das nicht etwas früher eingesetzt hätte. Denn wäre die Novella nicht eh so kurz gewesen, hätte ich das Buch möglicherweise an einem früheren Zeitpunkt entnervt aufgegeben.

Das bemerkentwerte an dem Buch ist aber sowieso weniger die Handlung als der Stil von Frau Choi. Ein sehr dunkler, erwachsener Humor mit viel Sarkasmus und eien Wortwahl, die absolut nichts beschönigt. Etwas kommt sie mir vor wie die weibliche Form von Chuck Palahniuk nur mit inhaltlich völlig anderen Themen.

4 Sterne - klein

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{Gelesen} Gail Carriger: Imprudence (The Custard Protocol #2)

Imprudence

Taschenbuch, 352 Seiten
Orbit, 2016
ISBN: 978-0-356-50180-2
The Custard Protocol #2
Goodreads

Klappentext:
Queen Victoria is not amused, the vampires are tetchy and something is wrong with the local werewolf pack. To top it all off, Rue’s best friend Primrose keeps getting engaged to to the most unacceptable military types.
Rue has family problems as well. Her vampire father is angry, her werewolf father is crazy and her obstreperous mother is both. Worst of all, Rue’s beginning to suspect what they really are … is frightened.

Meine Meinung:
Imprudence setzt recht direkt nach dem Ende von Prudence ein, aber trotzdem besteht nur wenig Zusammenhang zwischen den Handlungen der beiden Bücher. Ich würde jetzt zwar nicht unbedingt empfehlen Imprudence als erstes zu lesen, aber man muss die Details von Band 1 echt nicht mehr im Kopf haben.

Die Handlung dieses Bandes lässt sich grob in zwei Teile teilen. Der erste ist Familiendrama rund um Rues Eltern.Das war unerwartet ernsthaft. Nicht dass die Bücher der Autorin öfter mal ernste Themen behandeln, aber meistens doch mit einem humorvollen Unterton. Der hier aber etwas fehlte. Was ich gar nicht kritisieren will, mir hat es gefallen, es war nur ziemlich ungewohnt. Auf jeden Fall kommt es zu großen Veränderungen im London der Übernatürlichen und ich wüsste zu gern, wie sich das Schicksal einiger Leute dort weiterentwickelt.
Außerdem führt es dazu, dass wir zum ersten Mal längere Zeit mit Alexia, Conall und der erwachsenen Rue verbringen, durch deren Augen der Leser auch erstmals ihre Eltern wahrnimmt, was eine interessante Perspektivenänderung ist. Hat mir sehr gut gefallen.

Im zweiten Teil geht Rue mit ihrem Spotted Custard und dessen treuer Besatzung – inzwischen ergänzt um die wunderbare Tasherit – auf eine Reise durch Ägypten. Der Grund dafür wird erst nach und nach im Buch klar, weswegen ich gar nicht weiter darauf eingehen will.
Hier ähnelt die Situation in Grundzügen durchaus der aus Band 1 und wirkt daher vertraut. Was mich aber überhaupt nicht störte, denn es macht einfach unheimlich Spaß der Gruppe bei ihrem Leben an Bord des Luftschiffes zuzusehen. Beziehungen werden vertieft, andere bilden sich ganz leicht neu, es wird gestritten und sich wieder versöhnt, erste sexuelle Erfahrungen gemacht, gekämpft. Alles, was das Herz begehrt.
Alle Charaktere haben sich immens weiterentwickelt und sind mir sympathischer geworden. Tasherit hat sich wunderbar schnell zu meinem Liebling entwickelt (wobei sie auch den Vorteil hat, dass ich für ihresgleichen ja eh eine Schwäche habe).

Tolle Fortsetzung, die mir noch besser gefallen hat als Band 1 und überhaupt direkt zu einem meiner Lieblingsbücher der Autorin wurde. Und auch wenn bisher nichts über weitere Bände bekannt ist, so hoffe ich doch darauf, dass Rue noch viele weitere Abenteuer erleben darf. Und mit ihr der Leser noch viel mehr über die Geheimnisse dieser übernatürlichen Welt erfährt.

5 Sterne - klein

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