{Gelesen} Jim Butcher: Sturmnacht

Originaltitel: Storm Front
Übersetzer*in: Jürgen Langkowski
Taschenbuch, 316 Seiten
Feder&Schwert, 2012
ISBN: 978-3-86762-111-3
Dresden Files #1
Goodreads

Klappentext:
Immer häufiger wird die Polizei von Chicago mit bizarren Morden konfrontiert. Wenn man mit modernsten Ermittlungsmethoden nicht weiter kommt, gibt es nur einen, der helfen kann: Harry Dresden, Profler der besonderen Art. Er verfügt über einen ausgezeichneten Spürsinn – und außergewöhnliche Fähigkeiten. Doch wer in der Lage ist, die Dunkelheit hinter unserer Realität zu sehen, lebt gefährlich!
Harrys neuer Fall: Ein Liebespaar wird tot aufgefunden. Nackt. Im Bett. Buchstäblich zerrissen, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Doch kann so etwas möglich sein? Harry beginnt zu ermitteln – und hat es bald nicht nur mit der Polizei und einem skrupellosen Drogenboss zu tun, sondern auch mit blutrünstigen Dämonen.

Meine Meinung:
Harry Dresden war mir vor allem deswegen ein Begriff weil James ‚Spike‘ Marsters die englischen Hörbücher zu der Reihe liest (Hörprobe zum zweiten Band). Und es mich an dem Punkt doch etwas schmerzt, dass Hörbücher und ich einfach nicht zusammen passen und mir dafür leider völlig die Konzentration fehlt. Aber etwas neugierig auf die Reihe machte es natürlich trotzdem, besonders nachdem mir Windjäger vom gleichen Autor sehr gut gefallen hat.

Und dann kam ich bei der BuCon 2016 mehr oder weniger zufällig an dem Stand des Feder&Schwert-Verlages vorbei und verliebte mich direkt in die düsteren Cover – nicht zuletzt auch deshalb weil die Reihe einheitlich gestaltet ist und auf den Bändern drauf steht, welcher Band es ist (warum ist das im deutschsprachigen Raum nicht Standard?). Und so beschloss ich spontan den ersten Band zu kaufen.

Und das war eine sehr gute Entscheidung. Es ist Urban Fantasy, die sich vor allem durch zwei Punkte von dem Großteil des Genres unterscheidet.
Zum einen schon allein dadurch, dass die Buchreihe mit Harry Dresden eine männliche zentrale Figur hat. Die ein sarkastisches Arschloch ist, dass man genau deswegen einfach mögen muss. Und (natürlich) Alkoholiker, schwarzes Schaf der Zauberer, aber irgendwo doch noch ein bisschen ein gutes Herz (was ihn immer in Probleme bringt) und findet sein Leben scheiße. Also genau der Charakter, den ich in Büchern und Serien ziemlich unwiderstehlich finde.
Und zum anderen gibt es keine großartige Liebesgeschichte. Natürlich gibt es Frauen in Dresdens Leben – meistens eher für kurze Episoden – aber er ist doch der Typ Lone Wolf.

Der Fall selbst war gut und auch bis zum Schluss spannend, aber was mich an der Reihe mehr fasziniert ist wirklich Dresden und die übernatürliche Welt, die Butcher um ihn rum aufzubauen beginnt. Das Buch kratzt dabei nur an der Oberfläche und  macht in vielen Punkten Andeutungen, aber das ist bei einem Reihenauftakt ja verständlich. Magie nimmt auch erst nach und nach in der Handlung mehr und mehr Raum ein, der Anfang des Buches wirkt mehr wie eine hardboiled Detektivgeschichte (was jetzt keine Kritik darstellt). Aber dann begegnet man immer mehr übernatürlichen Wesen der verschiedensten Art, die alle auch großartig geschildert werden, so dass man sofort eine Vorstellung von ihnen bekommt.

Ich freu mich darauf mehr Bücher dieser Reihe in meinem Bücherregal stehen zu haben. Auch aber nicht nur wegen der Cover.

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Upfronts 2017

Es ist mal wieder diese Zeit des Jahres, die für Serienjunkies fast wie Weihnachten ist. Aufregung, Enttäuschungen, Überraschungen… Eine bunte Mischung.

Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann:

Upfronts, das sind jährliche, große Veranstaltungen der einzelnen amerikanischen Fernsehsender, bei denen diese ihr Programm für die kommenden zwölf Monate verkünden. Dabei wird jeweils angekündigt, welche Serien verlängert werden, welche abgesetzt werden und welche neuen Projekte eine Serienbestellung erhalten.
Dabei sind die Upfronts eigentlich für die Werbeindustrie gedacht: Die Sender stellen den Werbekunden das neue Programm vor, in dem Werbezeiten gebucht werden können – up front – vorher. Aber auch für die Serienfans sind die Upfronts immer eine Stunde der Wahrheit.
Eine Sonderstellung haben die sogenannten New York Upfronts jährlich Ende Mai, bei denen die fünf großen, englischsprachigen US-Sender binnen einer Woche ihre gesamten Programmpläne für den Herbst veröffentlichen. Oftmals dient die Veranstaltung auch als Deadline, um besagte Entscheidungen überhaupt zu treffen. Denn mit Hinblick auf die Upfronts organisieren die Sender die Produktion von Serienpiloten.
(Quelle: serienjunkies.de)

Wobei ich nur auf das eingehen werde, was mich selbst betrifft – wobei ich feststellen muss, dass ich jedes Jahr weniger Serien von den klassischen Networks sehe. Eine komplette Übersicht findet sich unter anderem bei den serienjunkies. (Und zwar immer unter dem gleichen Link, ich muss ihn nie aktualisieren, danke Serienjunkies :D)

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How to get away wurde verlängert, aber das überrascht ja wohl keinen… Deutlich erstaunlicher finde ich, dass Agents of Shield tatsächlich noch eine Staffel spendiert bekommen hat. Wobei mir letzteres aber auch ziemlich egal ist, schauen tu ich es eh nicht mehr.
Traurig finde ich es dagegen immer noch, dass Conviction abgesetzt wurde.

Was die neuen Shows angeht, so sehe ich ein gewisses Potential in The Crossing (Trailer). Und For the People (Trailer) sieht nach großartigem Drama aus, so ne Mischung aus Quantico und HTGAWM.
Ach ja und dann ist da noch Still Star-Crosed (Trailer), dass schon letztes Jahr bei den Upfronts vorgestellt wurde, aber erst nächste Woche die erste Folge ausgestrahlt wird. Steht noch auf meiner Liste, aber auch vor allem weil Anthony Stewart Head beteiligt ist. Aber auch die sind alle eher auf dem Level von „joa kann man mal reinschauen“ aber nicht „muss ich sehen“.

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Öhm O_O Okay, offensichtlich hab ich keine einzige CBS-Serie gesehen. Könnte daran liegen, dass es sich zu 99,99% eh nur um austauschbare Police und legal procedurals handelt.
Aber dass MacGyver ne zweite Staffel bekommt, wundert mich schon. Wer schaut das und wieso?

Oh look: more procedurals. Quelle surprise.
*wartet immer noch auf Star Tek:Discovery (Trailer) und gibt bald die Hoffnung auf*

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Uhm ja. Sleepy Hollow wurde abgesetzt, aber das fand ich schon einige Zeit vor dem Ende doof und hab aufgehört zu schauen. Kann aber bitte jemand den Typen von dort in irgendner Geschichts-Serie casten, damit er wieder in alten Kostümen sexy auf meinem Bildschirm auftaucht? Danke.

Unter den neuen Serien sticht für mich vor allem The Gifted (Trailer) heraus. Aus mehreren Gründne: zum einen ist da der Cast (Amy Acker! Der langweilige von den zwei wichtigen True Blood Vampiren!), zum anderen ist es ne Marvel-Serie und außerdem erinnert es mich etwas an Heroes. Außerdem The Orville (Trailer), weil es wenigstens etwas Trek-ish ist und außerdem Adrianne fucking Paladicki! Und der Trailer ist halbwegs amüsant.

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The Good Place* bekommt eine zweite Staffel, worüber ich mich sehr freue. Ansonsten ist da ebenfalls noch Taken verlängert worden, das zwar auf meiner Liste steht, in das ich aber noch nicht reingesehen habe.
Abgesetzt wurde Powerless, was mich aber nach den zwei Folgen, die ich gesehen hatte, absolut nicht überrascht.

Meh, offensichtlich gibt es hier noch keine Trailer, sondern nur 2-3 Sätze Beschreibungen. Von daher formulier ich es mal so: Good Girls, A. P. Bio und Rise klingen interessant und wenn (irgendwann hoffentlich verfügbare) Trailer einen positiven Eindruck hinterlassen, werde ich da mal zumindest reinschauen.

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Supernatural wurde (natürlich) verlängert, ich glaub der Sender hat viel zu viel Angst vor den Fans um die Serie abzusetzen 😉 Und bei iZombie* freue ich mich auch sehr über eine weitere Staffel

Es gibt ein Reboot/Revival von Dynasty (Trailer) und ich hoffe auf eine erwachsenere Version von Gossip Girl, besonders da auch die damaligen Macher hinter der neuen Serie stehen. Und zu meiner eigenen Überraschung finde ich den Trailer zu Life Sentence interessant.

*auch wenn das die Wahrscheinlichkeit für neue Veronica Mars-bezogene Sachen natürlich deutlich vermindert, egal ob Buch, Film oder Serie…. Alles hat seine Nachteile.

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{Gesehen} The Good Place – Season 1

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Eleanor Shellstrop is an ordinary woman who, through an extraordinary string of events, enters the afterlife where she comes to realize that she hasn’t been a very good person. With the help of her wise afterlife mentor, she’s determined to shed her old way of living and discover the awesome (or at least the pretty good) person within.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: NBC
Jahr: 2016
Staffel: 1 von bisher 2
Anzahl Folgen/Staffel: 13
Laufzeit einer Folge: etwa 22 Minuten
Schauspieler: Kristen Bell, William Jackson Harper, Jameela Jamil, D’Arcy Carden, Manny Jacinto, Ted Danson, Adam Scott

Meine Meinung:
Ich bin so froh, dass Kristen Bell da mitspielt. Denn nur deswegen hab ich überhaupt in den Trailer reingeschaut, die Beschreibung an sich fand ich gar nicht so sehr verlockend. Und dann schaute ich den Trailer, saß blinzelnd da – und schaute ihn gleich nochmal. Denn er gefiel mir. Der Trailer einer Comedy. Das ist so was Seltenes.

Und zum Glück kann die Serie auch halten, was die Trailer versprechen. Da ist zum eine  der Humor, der nie platt oder vulgär wird. Und eine herrliche Situationskomik. Allein Bells viele Grimassen und verdrehte Augen sind es schon wert, dass man die Serie sieht. Die Serie bedient sich eines ziemlichen Himmel (aka The Good Place) und Hölle (The Bad Place)-Konzepts, ohne dabei aber dem Christentum als Religion irgendwie einen Vorzug zu geben. Überhaupt spielt Religion in der Serie kaum eine Rolle. In Folge eins wird erklärt, dass alle Religion ein bisschen was von dem Konzept richtig haben, aber keine komplett und das war es dann. Stattdessen geht es zwar viel darum was einen guten Menschen ausmacht aber aus verschiedenen ethisch-moralischen Perspektiven. Und as ist gleichzeitig amüsant aber auch unheimlich lehrreich gemacht. Was man zu einem nicht geringen Teil der super Chemie zwischen Kristen Bell und William Jackson Harper zu verdanken, die das Herzstück des Ganzen sind.

Zwischen drin gab es einiges, dass mich an der inneren Logik beziehungsweise Konsistenz der Serie zweifeln liess, aber dann kam das großartige Finale der Staffel. und dort wurden genau die Punkte angesprochen und – schlüssig! – erklärt. Und so ganz nebenbei die komplette Serie auf den Kopf gestellt, so dass man alle bisherigen Ereignisse rückblickend aus einem ganz anderen Blickwinkel sieht. Wirklich eines des besten Staffelfinale, die ich in der letzten Zeit gesehen habe.

Für mich eine der großen Überraschungen der TV-Saison 2016/2017. Eine wirklich intelligente Comedy mit philosophischem Background, die es schafft super und mit Niveau zu amüsieren und unterhalten. Wirklich einen Blick wert.

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{Gelesen} Neil Gaiman: Norse Mythology

Hardcover, 297 Seiten
Norton, 2017
ISBN: 978-0-393-60909-7
Goodreads

Klappentext:
Neil Gaiman has long been inspired by ancient mythology in creating the fantastical realms of his fiction. Now he turns his attention back to the source, presenting a bravura rendition of the great northern tales. In Norse Mythology, Gaiman fashions primeval stories into a novelistic arc that begins with the genesis of the legendary nine worlds; delves into the exploits of the deities, dwarves, and giants; and culminates in Ragnarok, the twilight of the gods and the rebirth of a new time and people. Gaiman stays true to the myths while vividly reincarnating Odin, the highest of the high, wise, daring, and cunning; Thor, Odin’s son, incredibly strong yet not the wisest of gods; and Loki, the son of a giant, a trickster and unsurpassable manipulator. From Gaiman’s deft and witty prose emerges the gods with their fiercely competitive natures, their susceptibility to being duped and to dupe others, and their tendency to let passion ignite their actions, making these long-ago myths breathe pungent life again.

Meine Meinung:
Ich bin mit Götter- und Heldensagen und -legenden aufgewachsen und seit meiner Kindheit davon fasziniert. Und besonders von den nordischen Sagen. Und als ich dann das erste Mal das Cover von Norse Mythology sah, war ich verliebt.

Das Buch ist eine Nacherzählung der Edda, wobei manche Geschichten, wie zum Beispiel die Lokasenna sehr gekürzt und in andere Geschichten eingebettet erzählt werden. Dabei gelingt es Gaiman sehr geschickt das ganze in eine zusammenhängende Form zu bringen und auch sprachlich leicht zu modernisieren. Dabei klingt er aber trotzdem noch wie ein Erzähler vor einem Feuer, der sich auch öfter mal direkt an das Publikum beziehungsweise den Leser wendet. Eine sehr gelungene Gratwanderung.

Aber während die Geschichten gut zu lesen sind und es an sich eine angenehme Lektüre ist, war ich doch etwas enttäuscht. Ich kann zwar nicht genau sagen was, aber mir fehlte irgendetwas, dass über eine reine Nacherzählung der Mythen hinausgeht. Eine andere Interpretation, ein anderer Blickwinkel, irgendwas in diese Richtung. Immerhin steht mit Gaiman ein ohne Zweifel sehr talentierter Geschichtenerzähler hinter dem Buch, der sicher seine individuelle Sicht mehr hätte einbringen können ohne die Mythen in ihrem Kern zu verändern.

Aber so wie es ist, ist das Buch eine sehr gute und auch optisch sehr ansprechende Einführung in die Welt der nordischen Mythologie und auch gerade für Kinder wohl in einer leicht zu verstehenden Form. Aber mehr auch nicht. Für jemand, der mit der Thematik vertraut ist, bietet es nichts neues und lohnt sich leider nicht wirklich (auch wenn sich das Cover echt gut im Bücherregal macht). Da würde ich eher empfehlen sich Harris‘ Gospel of Loki anzuschauen.

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30 Day TV Show Challenge

Es fing alles mir einem Tweet von @LaPetiteVicky an:

Und mir fiel spontan zu fast jedem Punkt etwas ein. Aber wenn ich es wirklich über 30 Tage verteilt beantwortet hätte, hätte ich spätestens am fünften Tag nicht mehr daran gedacht. Und hier hab ich im Gegensatz zu Twitter auch kein Zeichenlimit.

Und eine kleine Warnung: nicht geplant, aber die Antworten fallen sehr Joss Whedon-lastig (also seine Serien) aus.

1) A Show that should have never been canceled
Firefly natürlich. Was denn sonst? 😀

2) A show that you wish more people were watching
Hannibal, dann gäbe es vielleicht auch mehr Staffeln. Oder, wenn man es auf aktuell ausgestrahlte Serien bezieht: Killjoys.

3) Your favorite new show (aired this tv season)
Uhm… *grübel* One day at a time und The Good Place haben mich bei gleichermaßen begeistert und überrascht. Wirklich gute, empfehlenswerte Comedys.

4) Your favorite tv show ever
Nochmal Firefly zu sagen, wäre langweilig oder? Dann halt alle Whedon-Serien zusammengefasst.

5) A show you hate
Äh no, die gibt es nicht. Serien, die mir nicht (mehr) gefallen, werden nicht (weiter) gesehen. Was mich zwar manchmal enttäuscht, aber hassen nö. Viel zu viel emotionaler Aufwand.

6) Favorite episode of you favorite tv show
Once more, with feeling ❤ *fängt an zu singen*

7) Least favorite episode of your favorite tv show
*grübelt*

*grübelt noch mehr*

Trash. Wobei ich auch die Episode noch mag, aber eben nicht so sehr wie die anderen.

8) A show everyone should watch
O_O Tagesschau?
Ernsthaft, es gibt keine Serie, die jedem gefällt, warum sollen also alle die gleiche Serie sehen? Ich empfehl unheimlich gern Leuten Serien (und Bücher), aber dann muss ich auch was über sie wissen,

9) Best scene ever
Himmel, die Fragen werden kompliziert. Ich könnte da jetzt nicht eine Szene herausheben. So viele Serien haben großartige Szenen, da kann ich mich nicht auf eine beschränken.

10) A show you thought you wouldn’t like but ended up loving
Fällt mir jetzt nichts ein. Aus einem ganz simplen Grund: Wenn mri eine Serie von der Beschreibung und/oder den Trailern nicht zusagt, schau ich gar nicht erst rein. Es gibt so viel Serien, die ich gern sehen würde, da schaue ich mir keine an, bei der ich schon im Vorfeld „och muss jetzt eigentlich nicht sein“ denke.

11) A show that disappointed you
Agents of Shield
Nach einem holprigen Start fand ich die ersten beiden Staffeln sehr gut. Und dann haben die Macher entschieden statt dem Spy-Drama Inhuamns mit ihren ach so tollen Fähigkeiten und vor allem die super langweilige Sky/Daisy/Quake [wenn eine Figur schon dauernd ihren Namen ändern muss, kann sie ja nicht so toll sein] in den MIttelpunkt zu stellen und es war einfach nicht mehr, was ich mir erhofft habe.
Außerdem werde ich der Serie nie verzeihen, dass sie so völlig unnötig mit Bobby und Hunter ihre zwei coolsten Charaktere rausgeschrieben haben.

12) An episode you’ve watched more than 5 times
Die ganze Serie xD

13) Favorite childhood show
Mutig und freundlich,
so tapfer und gläubig
fröhlich und frech kämpfen sie auch für dich.
Leben im Wald unter Bäumen und Steinen,
in ihren Höhlen da sind sie zu Haus.
Gummibären hüpfen hier und dort und überall.
Sie sind für dich da wenn du sie brauchst,
das sind die Gummibären.

(und Als die Tiere den Wald verliessen)

14) Favorite male character

15) Favorite female character

16) Your guilty pleasure show
My little Pony

Ja, wirklich. Für ne Kleinkinderserie ist die erstaunlich gut.

17) Favorite Mini Series
Nochmal Firefly zu sagen, wäre langweilig oder? Ist ja auch nicht wirklich eine. Und Dr Horrible hatten wir auch schon.
The Night Manager

18) Favorite title sequence
Definitiv Game of Thrones. Ich liebe es die Intros der einzelnen Folgen ganz konzentriert zu sehen und nach den kleinen Veränderungen zu suchen, die Hinweise auf die Folge geben,
Außerdem: endlich wieder das richtige Sigil über Winterfell ♥

19) Best tv show cast
Game of Thrones, da passt einfach alles. Also abgesehen davon, dass sie sterben wie Fliegen.

20) Favorite kiss

21) Favorite ship

(die Antworten zu 21 und 20 lassen sich auch gerne austauschen, passt dann immer noch beides)

22) Favorite series finale
Hmmmmm…. Friends. Friends hatte ein schönes rundes passendes Ende.

23) Most annoying character

Nichts und niemand kann Connor diesen Titel streitig machen. Nicht mal Joffrey oder Ramsay.

24) Best quote

25) A show you plan on watching
Eine? Hahahaha

26) OMG WTF? series finale
Dexter. Aber nicht im positiven Sinne.

27) Best pilot episode
Twin Peaks.

28) First tv show obsession
Gossip Girl, schätze ich. Blair und Chuck übten eine sehr große Faszination auf mich aus.

29) Current tv show obsession
Ich weiß nie wie ich current interpretieren soll. Current im Sinne von schaue ich aktuell wäre Twin Peaks. Current im Sinne von wird aktuell ausgestrahlt, gibts gerade nicht (ich bin noch nicht zu Handmaids Tale & American Gods gekommen, vermute aber sie wären Anwärter auf die Bezeichnung)-

30) Saddest character death
Es gab davor und danach kaum eine Figur mehr mit der ich mich so sehr identifizieren konnte wie Tara (aus Buffy, nicht True Blood!!!*). Dementsprechend schmerzhaft war ihr Tod für mich und ich habe ihn nie ganz verwunden oder Whedon komplett verziehen, auch wenn ich natürlich verstehe warum er für die Handlung notwendig war.

*die einzige andere – viel früher – war übrigens Viola Veilchenscheu. Mein Vorname, Brille, schüchtern, intelligent, liebt Bücher, lösungsorientiert. Es passt alles und sie hat auch nach bald 30 Jahren noch einen ganz speziellen Platz in meinem Herz.

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{Gesehen} The Imitation Game

Quelle: imsb.com

Worum geht es:
Based on the real life story of legendary cryptanalyst Alan Turing, the film portrays the nail-biting race against time by Turing and his brilliant team of code-breakers at Britain’s top-secret Government Code and Cypher School at Bletchley Park, during the darkest days of World War II.

Trailer:

Eckdaten:
Jahr: 2014
Land: USA
Laufzeit: etwa 113 Minuten
FSK: 12
Darsteller: Benedict Cumberbatch, Keira Knightley, Matthew Goode, Mark Strong, Charles Dance, Allen Lech, Rory Kinnear, Matthew Beard

Meine Meinung:
Ich schaff es gerade so einen Cäsar-Code zu entziffern, aber trotzdem oder deswegen fasziniert mich Kryptologie schon seit Jahren. Von daher war mir auch Enigma schon vor dem Film ein Begriff, was mein Interesse daran aber eher verstärkt hat. Gleichzeitig kenn ich mich aber nicht genug mit der Thematik aus um sagen zu können, wie historisch korrekt der Film wirklich ist. Aber es ist ja auch ein Spielfilm und keine Dokumentation.

Und als solcher hat er mich auch überzeugt, was vor allem an Cumberbatch als Alan Turing liegt. Zumindest, was den Teil angeht, der während des Zweiten Weltkrieges spielt und sich mit der Enigma Entschlüsselung beschäftigt. Daneben gibt es noch eine zweite Zeitebene, die als Rahmenhandlung genutzt wird, und später liegt. Und mich leider gar nicht so überzeugen konnte, weil sie einfach blasser und auch wirrer war. Obwohl sie an sich natürlich genauso wichtig ist um ein komplettes Bild von Turing zu formen.

Leider fand ich den Film aber teilweise auch etwas zäh. Für mich zogen sich die Entschlüsselungsversuche eine gefühlte Ewigkeit hin, ohne dass irgendetwas passiert wäre und mir viel es schwer auf den Film konzentriert zu bleiben. Gut, so ähnlich haben sich Turing & Co. während ihrer Arbeit wahrscheinlich auch gefühlt von daher passt es wieder, aber etwas Straffung hätte ich hier sehr wohltuend empfunden.

Trotzdem alles in allem eine sehr interessanter Film, der auch dazu einlädt sich nach seinem Ende noch mehr mit der Thematik zu beschäftigen.

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{Monatsrückblick} #4/2017

Gelebt:
Ich kann nicht glauben, dass schon ein Drittel von 2017 vorbei ist.
Aber trotzdem war der April kein schlechter Monat. Auf der Arbeit hab ich gegen Aprilende zum ersten Mal seit Jahresanfang das Gefühl, dass nicht alles nur Stress ist, sondern sich so langsam die Aufgabenmenge auf Normalmaß wieder einpendelt und Zeug auch aufgearbeitet werden kann. Was mein Körper als Zeichen sah, dass es der perfekte Zeitpunkt für eine Erkältung ist *schnief*
Ansonsten hab ich das lange Osterwochende genossen. Und war das letzte Wochenende für ein paar Tage in Luxemburg (Stadt). Und frag mich jetzt, warum ich da nicht viel früher war. So eine schöne, überraschend kleine und grüne, gemütliche Stadt. Und so ein tolles Sprachgemisch ❤
So langsam könnte es aber mal Frühling werden…

Gelesen:
Ich kämpfe immer noch mit dem Kurzgeschichtenband Up and Coming, hab aber immerhin schon etwa ein Viertel der 3.000 Seiten geschafft. Ob ich das dieses Jahr noch gelesen bekomme? xD
Beendet habe ich aber auch einige Bücher. Als erstes im April Elizabeth wird vermisst von Emma Healey, von dem ich mir aber deutlich mehr erwartet hatte. Fand es ziemlich zäh und die Hauptfigur nervend. Eine positive Überraschung dagegen war Lock and Key von Sarah Dessen, ein Jugendbuch mit unerwartet realistisch agierenden Teenagern. Des weiteren Wassermelone von Mariah Keyes, das okay war, aber auch nicht so unterhaltsam wie ich gehofft hatte.
Außerdem noch ein paar alte Kinderbücher, die mir vererbt wurden, die ich aber alle nicht großartig fand.

Gesehen:
Ich befinde mich mitten in einem ReWatch von Twin Peaks und bin bis Ende April bis zu 2×05 gekommen. Und mit jeder Folge steigt die Vorfreude auf die neuen Folgen. Noch etwa 2,5 Wochen…
Außerdem die letzten Folgen der dritten White Collar Staffel, ebenfalls als ReWatch. Logik ist nicht gerade sehr präsent, aber eine unterhaltsame Staffel. Und endlich ist Kate nicht mehr Thema.
Und natürlich das Finale der dritten (und letzten *seufz*) Broadchurch Staffel. Sie hat mir gut gefallen, auch wenn sie völlig anders als die ersten zwei Staffeln ist.
Ein paar Filme habe ich tatsächlich auch gesehen: Angefangen bei Primal Fear, den ich sehr mochte. Netter Twist am Ende. Außerdem The Painted Veil – huh, mir fällt erst jetzt auf, dass Norton in beiden mitspielt xD -, den ich aber ziemlich langweilig fand.
Und noch zwei Dokumentationen: Minimalism mit offensichtlicher Thematik, dass ich aber nicht so interessant und hilfreich fand wie gehofft. Und Afro.Deutschland, eine Dokumentation über Schwarze Menschen in Deutschland. Deutlich interessanter. Kann hier gesehen werden.

Neuzugänge:

Einen Großteil der Bücher habe ich geschenkt bekommen und will einige davon nach dem Lesen wahrscheinlich auch gar nicht behalten (oben erwähnte Kinderbücher zum Beispiel).

Gemacht:
Nicht wirklich viel. Ich hab für Ostern ein paar Serviettenringe und eine schnelle Tischdeko gebastelt.

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{12 Monate} #3

Aaaargh, ich hab es total vergessen, bis gestern die ersten Beiträge von anderen in meinem Twitterfeed auftauchten >.< Und dann war ich in Luxemburg und 2 Stunden von meinem Wohnzimmer entfernt* und deswegen gibt es den Beitrag jetzt mit einem Tag Verspätung und qualitativ nicht besonders guten Fotos.

Viel hat sich eh nicht geändert, abgesehen davon dass es beschämend unordentlich ist. Ich hatte ja gehofft, dass bis zum Monatsende die Zimmerpflanzen schon in ihr Sommerquartier auf den Balkon gewandert wären, aber dazu hätte es ja erst mal einen Frühling geben müssen *seufz* Aber dafür ne schlafende Madame Katz als Bonus.

Vormonate:
Februar
März

*ich leb seit 31 Jahren so nah an Luxemburg und war noch nie dort vorher. Waaarum?!?

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{Gesehen} Vikings Season 4

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Season 3 culminated with the extraordinary battle in Paris, where Ragnar seized victory from the jaws of defeat–but still returns to Kattegat dangerously ill. Thoughts of his death galvanize the forces who seek to succeed him as king, including his wife Queen Aslaug and his oldest son, Bjorn. Meanwhile, Lagertha continues power struggles with her calculating, former second in command, Kalf; Rollo betrays his Vikings heritage by remaining in Frankia and Floki is seized for his brutal actions to the Christian priest Athelstan.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: History
Jahr: 2016
Staffel: 4 von bisher 5
Anzahl Folgen/Staffel: 20
Laufzeit einer Folge: etwa 44 Minuten
Schauspieler: Travis Fimmel, Katheryn Winnick, Clive Standen, Gustaf Skarsgåd, Alexander Ludwig, Alyssa Sutherland, Linus Roache, Alex Høgh

Meine Meinung:
Es fällt mir etwas schwer mich an den Anfang der Staffel zu erinnern, immerhin liefen die ersten 10 Folgen schon 2016. Die Aufteilung in im Prinzip zwei Staffeln ist einfach unsinnig, vor allem mit so einer langen Pause zwischen den beiden Teilen.

Wie schon in den vorigen Staffeln ist die Handlung nicht mehr allein auf Kattegat und Ragnars näheres Umfeld beschränkt, sondern spielt auch in Essex bei King Ecbert und in Paris, wo Rollo zurückgeblieben ist und sich in die französische Gesellschaft zu integrieren versucht. Und es ist soooo langweilig.
Essex geht ja noch teilweise, weil Ecbert zwar ein Unsympath ist aber als Figur auch faszinierend. Ich hab trotzdem bei den ganzen Intrigen und Problemen von seinem Sohn und irgendwelchen Kindern und Frauen nicht durchgeblickt. Und war ehrlich gesagt auch nie interessiert genug um es auch nur ernsthaft zu versuchen.
Aber Rollos Handlungsfaden in Paris war dagegen echt nur seltsam und ich hätte gern darauf verzichtet.

Aber auch bei den Vikingern haben sich die Kräfteverhältnisse geändert nach den Ereignissen von Paris. Ich sag nur, was sollte denn bitte die Handlum um Yidu? Ich hab das nicht mal in Ansätzen verstanden. Aber auch sonst hat sich Ragnar sehr verändert und es ist mir oft schwer gefallen in ihm die Figur wiederzuerkennen, die ich in den vorigen Staffeln so sehr gemocht habe. Er verliert hier für mich viel von seiner einzigartigen Faszination.

In der zweiten Handlung passiert dann Ereignis X, dass jeder, der sich mit dem historischen Hintergrund beschäftigt hat (also den Wikipedia-Artikel zu Ragnar gelesen hat xD) schon lange kommen sah.
Und es war sehr gut gemacht. Besser als ich dachte. Sehr dem Verhalten einer bestimmten Person angepasst.

Und dann gab es ein Vakuum in der Serie, das die Macher einfach nicht zu füllen wussten. Und dementsprechend haben die letzten 5 Folgen für mich auch einen deutlichen Qualitätsverlust. Es fehlt einfach ein sehr wichtiges Element und niemand scheint in der Lage zu sein es zu ersetzen. Es gibt zwar noch interessante Handlungsfäden, aber die Verbindungen dazwischen sind viel schwächer geworden und das ganze wird einfach zerfasert.

Insgesamt – wobei wie gesagt mein Eindruck stärker von den letzten 10 Episoden geprägt ist – fand ich die Staffel schwächer als die vorher. Zum einen liegt das ganz klar an Ragner, der hier so viel anders ist. Und zum anderen eben an den historischen Ereignissen, die im Prinzip alles in Frage stellen. Es ist durchaus noch spannend und allein für Lagertha (und Astrid!) lohnt isch das Weitersehen. Aber meine Begeisterung hat sich doch merklich abgekühlt.

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{Media Monday} #304


Jeden Montag stellt Wulf von Medien-Journal Fragen rund um die verschiedensten Medien:

1. Der Welttag des Buches würde jedes Jahr an mir vorbei gehen, wenn nicht darüber getwittert werden würde..

2. Bücher zu verschenken mache ich gern aber ist nicht unbedingt einfach.

3. Lesen ist für mich Teil meines Lebens und so natürlich und notwendig wie Atmen oder Trinken..

4. Am liebsten lese ich im Bett (was mich auch schon einiges an Schlaf gekostet hat…).

5. Das Buch „Lock and Key“ von Sarah Dessen hat mich als letztes begeistert, weil es ein unerwartet gut geschriebenes und realistisches Jugendbuch ist.

6. Und weil ja auch Welttag des Bieres heute ist: Bier ist bäh.
(Gibt es auch einen Welttag für Crack und Crystal Meth?)

7. Zuletzt habe ich „Wassermelone“ von Marian Keyes ausgelesen und das war mit seiner Durchschnittlichkeit enttäuschend, weil ich mir mehr davon versprochen hatte, nachdem mir schon mal ein anderes Buch von der Autorin gut gefallen hatte.

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