{Gelesen} Richard David Precht: Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Wer bin ich und wen ja wie viele

Goldmann, 2007
Taschenbuch, 377 Seiten
ISBN: 978-3-442-31143-9
Goodreads

Beschreibung:
Bücher über Philosophie gibt es viele. Aber Richard David Prechts Buch ist anders als alle anderen. Denn es gibt bisher keines, das den Leser so umfassend und kompetent – und unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse – an die großen philosopischen Fragen des Lebens herangeführt hätte: Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Was darf die Hirnforschung? Prechts Buch schlägt einen weiten Bogen über die verschiedenen Disziplinen und ist eine beispiellose Orientierungshilfe in der schier unüberschauberen Fülle unseres Wissens vom Menschen: Eine Einladung, lustvoll und spielerisch nachzudenken – über das Abenteuer Leben und seine Möglichkeiten.

Meine Meinung:
Im Nachhinein frage ich mich warum ich das Buch überhaupt gelesen habe, denn ich fühle mich kein Stück schlauer oder philosophisch besser informiert.

Vor dem Lesen beschränkte sich mein Kontakt zu Philosophie auf eine zweitätige Blockverlesung (die ich zum größten Teil mit Monopoly spielen und lesen verbracht habe) und ein halbes Jahr Ethikunterricht, was für mich nicht gerade eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik darstellt. Aber trotzdem war mir ein Großteil des Buches schon bekannt und zwar weitergehend als es hier behandelt wurde. Von daher fand ich das Buch selbst für eine Einführung viel zu oberflächlich. Es behandelt einfach viel zu sehr Autobiografien von Philosophien und Denker und erzählt vor allem irgendwelche Anekdoten, als wirklich philosophische Fragen zu behandeln.

Aber gut, das lässt sich vielleicht noch damit erklären, dass ich eben nicht die Zielgruppe war. Und interessant war ein Teil auch bei erneutem Lesen durchaus.
Was mich aber sehr gestört hat. war der oft belehrende Ton, der einfach fehl am Platz war und nicht gerade Spaß beim Lesen gemacht hat. Und der mehrmals vorkommende deutliche Versuch den Leser mit aller Macht von seiner Meinung überzeugen zu wollen anstatt unter Philosophen strittige Punkte objektiv darzustellen.

Nein danke, von dem Buch hatte ich mir mehr versprochen. Sowohl in informativer Hinsicht als auch in punkte Lesevergnügen.

2 Sterne - klein

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