{Gelesen} An Rutgers: Die Kinderkarawane

Die Kinderkarawane

Originaltitel: De Kinderkaravan
Taschenbuch, 189 Seiten
dtv, 1997
ISBN: 3-423-07181-8
Goodreads

Beschreibung:
Das ist die Geschichte der sieben Sager-Kinder, die im Jahr 1844 ganz allein durch den wilden Nordwesten Amerikas gezogen sind, begleitet nur von einem Hund, einer Kuh und einem Ochsen. Die Kinder hatten ursprünglich zu einem Treck gehört, der in die fruchtbaren Täler Oregons führen sollte. Dort wollten die Auswanderer ein neues Leben beginnen. Aber Vater und Mutter erliegen bald den großen Strapazen dieser Reise. Wenig später beschließt der Rest der Auswanderer sich im leichter erreichbaren Kalifornien anzusiedeln. So ziehen die Kinder unter den größten Anstrengungen und Entbehrungen – das Jüngste auf dem Arm – zu Fuß weiter um das vom Vater gesteckte Ziel zu erreichen.

Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht mehr, woher ich das Buch als Kind mal hatte, aber ich habe es geliebt und unzählige Male gelesen. Und auf einmal war es verschwunden – ich fühle mich in meiner Theorie, dass auf unserem Speicher ein kleines schwarzes Loch lebt, bestätigt. Aber aus irgendeinem Grund habe ich mich an das Buch erinnert und musste es unbedingt mal wieder lesen, also habe ich mir eine zweite Ausgabe organisiert.

Und entgegen meiner Befürchtung ist der Zauber des Buches auch nicht verloren gegangen. Gut, stilistisch ist es ziemlich einfach  – aber es ist ja auch ein Kinderbuch, und als Kind hatte mich der Stil nie gestört – und manches hätte doch detaillierter erzählt werden können. Ist ja nicht so als wäre das Buch ein Wälzer, ein paar Seiten mehr hätten nicht geschadet.

Aber die Handlung ist immer noch so toll, wie ich es in Erinnerung hatte. Es gibt einen großartigen Eindruck davon, wie schwer und mühsam die Besiedlung Amerikas war und welche Opfer sie forderte. Besonders John ist mit erneut sehr ans Harz gewachsen, er ist ein wunderbarer Charakter und macht eine tolle und auch glaubhafte Entwicklung durch. Ein wunderbares Kinderbuch, dass ich wirklich nur empfehlen kann.

Die Geschichte beruht übrigens sehr lose auf wahren Ereignissen (siehe auch hier) und ich hätte es begrüßt, wenn es noch ein Nachwort oder so mit ein paar Informationen zu den historischen Fakten gegeben hätte.

5 Sterne - klein

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