{Gelesen} Gail Carriger: Changeless

Changeless

Taschenbuch, 388 Seiten
Orbit, 2010
ISBN: 978-0-316-07414-8
The Parasol Protectorate #2
Goodreads

Beschreibung:
Alexia Maccon, the Lady Woolsey, awakens in the hours of the mid-afternoon to find her husband, who should be decently asleep like any normal werewolf, yelling at the top of his lungs. Then he disappears – leaving her to deal with a regiment of supernatural soldiers encamped on her doorstep, a plethora of exorcised ghosts and an angry Queen Victoria.
But Alexia is armed with her trusty parasol, the latest fashions, and an arsenal og biting civility. Even when her investigations take her to Scotland, the backwater of ugly waistcoats, she is prepared: upending werewolf pack dynamics as only the soulless can. She might even find time to track down her wayward husband – if she feels like it.

Meine Meinung:
~~~ Spoiler zu dem vorigen Band möglich ~~~

Oh Alexia, du bist einer der tollsten Charaktere überhaupt.

Eine sehr gelungene Fortsetzung, die mich mindestens genauso begeistert hat wie der erste Band. Die damals schon tollen Charaktere sind noch toller geworden. Sschade, dass durch die Handlung bedingt Professor Lyall nicht so oft vorkommt. Andererseits könnte das Buch nur von ihm handeln und es wäre mir zu wenig und ich würde dann darüber meckern, dass x andere Leute nicht vorkommen. Frau Carriger hat einfach zu viele wirklich ausgefeilte wunderbare Charaktere (Madame Lefoux ist ein Neuzugang, in dem ich mich spontan unendlich verliebte), so dass zwangsweise welche zu kurz kommen müssen bei der Seitenzahl.
Und es ist eine gelungene Erweiterung, der Welt in welcher Alexia & Co leben. Während Band eins uns die Werwölfe und Vampire vorstellte, kommen jetzt noch Geister hinzu. Und die sind so interessant beschrieben, es ist einfach faszinierend.

Überhaupt ist es eine der Stärken des Buches, wie Gail Carriger so nebenbei einfliessen lässt und den Leser daran erinnert, dass viele der Charaktere eben nicht menschlich sind und ihre Beziehungen untereinander nicht immer menschlichen Konventionen folgen, auch wenn sie zu dem Zeitpunkt der Handlung gerade menschliche Form annehmen. Zum Beispiel folgende Stelle (S. 70): „He pulled his cravat down to show his neck ever so slightly.“

Oh und der fiese und völlig unerwartete Cliffhanger. Er ist großartig. Aber auch fies und zwingt zum Weiterlesen. Soll er ja auch, erfüllt seine Funktion also völlig. Aber wirklich einer von mir absolut nicht erwartete Wendung und ich bin sehr gespannt auf die Erklärung dafür.

Wenn ich etwas zu bemängeln hätte, dann höchstens, dass mir etwas der Schlagabtausch zwischen Alexia und Conall gefehlt hat. Also nicht, dass sie sich nicht genug streiten, aber es ist jetzt innerhalb einer Beziehung doch eine andere Art Streit als vorher. Kann es nicht wirklich in Worte fassen, aber die Beziehung der beiden zueinander und damit auch ihr Umgang miteinander hat sich geändert. Aber das ist wirklich nur ein minimaler Kritikpunkt, denn ich finde die beiden toll zusammen, und verzichtete dafür gern auf die Streitereien aus Band 1.

Warum ist noch niemand auf die Idee gekommen das zu verfilmen? Obwohl, ist vielleicht auch besser so.

5 Sterne - klein

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