{Media Monday} #161

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Immer wieder jeden Montag stellt Wulf von Medien-Journal Fragen rund um die verschiedensten Medien:

1. Das Stilmittel, Splitscreens einzusetzen macht manchmal Sinn, wird aber oft auch überstrapaziert.

2. Selten gab es eine unsympathischere Hauptfigur als _____-, denn ______ . Nachdem ich 5 Minuten lang grübeln vor dem DVD- und dem Bücherregal stand, muss ich passen. Keine Ahnung.

3. Mit britischen Schauspielern hat man mich im Grunde schon am Haken, weil sexy Stimmen und Akzente xD.

4. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Hype um Twilight / 50 Shades of Grey ein Ende findet, denn es nervt und ist (zumindest den Ausschnitten nach, die ich gesehen/gelesen hab) nicht mal gut. Und ehrlich was ist an Stalking und Misshandlung so toll?

5. Bester Nebeneffekt, mich mit meinen Seh- und/oder Lese-Gewohnheiten auf meinem Blog auseinanderzusetzen ist das genauere Nachdenken und Bestimmen, warum mir ein Buch / eine Serie / ein Film gefällt oder nicht und das irgendwie verständlich auszudrücken.

6. Von Reality-Shows kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden, weil ich nicht verstehe warum man sich vor Zuschauern so zum Deppen machen kann.

7. Zuletzt gesehen habe ich das Video vom Nerd HQ „A Conversation with Joss Whedon and Mystery„-Panel und das war sehr amüsant und toll, weil Joss Whedon, Nathan Fillion und Alan Tudyk *fangirl* xD.

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16 Antworten zu {Media Monday} #161

  1. oldboyrap schreibt:

    3. Mal was anderes: Wieso sagt man eigentlich, dass Briten einen Akzent hätten? Die sprechen doch Hochenglisch und die Amerikaner haben den Akzent? Oder täusch ich mich da?

    4. Misshandlung? Nein, Mann, BDSM und das ist cool, aber in „Shades of Grey“ viel zu lasch und scheiße geschrieben.

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    • Amerdale schreibt:

      Historisch gesehen wohl schon, aber meinem Eindruck nach ist heute vor allem das US-Englisch vorherrschend und wird immer mehr zur Norm und der Rest (Australisch, Britisch, Irisch etc) eher als Variationen wahrgenommen. Und eigentlich gibt es ja auch nicht den britischen Akzent. Nordiren, Schotten, Waliser. Es wäre treffender gewesen wenn ich Oxford Englisch oder Queen’s English (halt das was mit dem Received Pronunciation gemeint ist) geschrieben hätte.

      Uh, ich bleib dabei die Art wie BDSM in 50SoG dargestellt wird ist (emotionale und körperliche) Misshandlung. Wenn Ana so Dinge wie „I have neglected to mention Christian’s stalker tendencies to my mom.“ / „He is suffocating me. With a deep dread uncurling in my stomach, I scroll down to his number and press dial. He’d probably like to beat seven shades of shit out of me.“ denkt, ist das für mich keine gesunde Beziehung, unabhängig von den einvernehmlichen (soweit man das bei den Büchern überhaupt behaupten kann) Spielen im Bett. io9 hat das schon mal schön für Twilight aufgezeigt und mMn gilt es noch mehr für 50SoG.

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      • oldboyrap schreibt:

        Ja gut, es gibt 2 Arten von BDSM (eig gibts paar mehr, aber ich brechs mal runter): Nur die Spiele im Bett oder die Hardcore-Version, wo das ganze Leben nach Sub und Dom ausgerichtet wird. Ich rede 50SoG nicht gut, es ist ein fürchterliches Buch weil es richtig scheiße geschrieben ist und die Handlung fürn Arsch ist, aber doch, es gibt solche Beziehungen.

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        • Amerdale schreibt:

          Ich weiß. Aber das ändert nichts daran, dass für mich die Art Beziehung, die Ana und Christian da führen absolut nicht unter safe, sane and consensual fällt – und das sollte auch eine 24/7-Beziehung. Und auch in einer solchen Beziehung sollte Ana keine Panikattacken haben nur weil Christian unangemeldet in einer Bar auftaucht und sauer ist, weil Ana dort mit ihrer Mutter zusammen was getrunken hat – besonders, da es vorher keinerlei Absprachen gab, die Christian irgendwelche Entscheidungsrechte über Anas Trinkverhalten eingeräumt hätten. Und er eigentlich auch gar nicht wusste, dass sie dort ist, wenn er nicht irgendwo einen Tracker bei ihrem Handy oder so angebracht hätte (ohne ihr das zu sagen natürlich…).

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  2. Miss Booleana schreibt:

    Oh Gott, ich hab das aus Neugier tatsächlich gelesen – 50 Shades. Die Beziehung war krankhaft, so wie du es beschreibst. Aber ansonsten ist das Buch eher ein süßlicher Mädchentraum. Von Peitschenhieben mal abgesehen. Der superreiche, gutaussehende Typ verliebt sich in ein unscheinbares Girlie und sie verändert den kaputten Typen und sie lieben sich, blablabla. Total platt. Und die Sprache ist … ich fands grottig. Die immer mit ihrer inneren Göttin, ich bin genervt, wenn ich nur daran denke. Am Ende kriegen die das mit BDSM und der Obsession im Film noch besser hin, als im Buch.

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    • Amerdale schreibt:

      Süßlicher Mädchentraum ist echt ne gute Beschreibung, ich versteh nur nicht, was gerade ältere (und in der Regel damit doch auch lebenserfahrenere) Frauen daran so toll finden. Bei Teenagern kann ich es ja noch verstehen, aber da? Aber das war ja auch schon mein Problem bei Twilight.

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      • Miss Booleana schreibt:

        Das wird sich mir wohl auch nie erschließen. ich fand das Buch so naiv geschrieben, dass ich mich frage, ob es denn wirklich noch das „unsichere Mädchen“ im inneren der älteren Leserinnen gibt, die das irgendwie anmacht …
        und wie bitte ist aus einer Twilight-Fanfic so ein Franchise geworden? Das ist doch ein Witz. Ein Partywitz.

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        • Amerdale schreibt:

          Und vor allem auch noch aus so einer schlechten Fanfic, wenn es doch echt zu nahezu allem so viele bessere Fanfics gibt. Und gerade das wird weltweit ein Erfolg >.<

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          • Miss Booleana schreibt:

            Du hast die Fanfic gelesen? Erzähl mal. 🙂 Ich hab keinen Antrieb danach zu suchen und zu schauen, ob die wirklich noch online ist und so. Würde mich ja schon interessieren, ob es echt dasselbe ist aber mit Bella und Edward in den Hauptrollen oder wie? Schräg … das ist echt so eine Story aus der Twilight Zone. Fanfic wird Literatur-Kassenschlager wird verfilmt wird …. ach … schräg. Ich würde es ja feiern, wenn es andere Genre und Serien wären.

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          • Amerdale schreibt:

            Uh nee, die Fanfic hab ich nie gelesen, ich find Twilight ja schon eher doof xD. Aber wenn ich nach der stilistischen Qualität gehe von FSoG-Ausschnitten (und für das Buch hat es doch bestimmt/hoffentlich einen Lektorat gegeben), dann hab ich schon Fanfictions gelesen die deutlich besser waren und es meiner Meinung nach einfach eher verdient hätten.

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          • Miss Booleana schreibt:

            Das hätte ich jetzt aber seeehr lustig gefunden, wenn du es gelesen hättest XD
            Stimmt – unter den Fanfic-Schreibern gibt es immer wieder extrem gute. Aber auch viel Schrott. Ich kann ja mit diese Shared Universes nicht so viel anfangen. Oder wenn plötzlich alle Vampire sind. Das killt immer meine Laune irgendwie XD

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          • Amerdale schreibt:

            Ja, mit solchen starken Änderungen kann ich auch nur selten was anfangen. Ich seh da nicht den Reiz drin…

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  3. Alice schreibt:

    Jeoffrey Baratheon! Ich finde der zählt als Hauptfigur und allerböseste Figur überhaupt in dem steckt einfach kein Funken Mitleid *grmpf*

    Shades of Grey habe ich nicht gelesen, aber es gab mal von einem Comedian… André irgendwas… auf seinem Blog (ich denke noch über den Link nach) eine Zusammenfassung aller drei Bücher, die sich dan auf ca. 100 Seiten belief. Die war klasse und hat es auf den Punkt gebracht. Shades of Grey scheint total panne, peinlich und sinnlos zu sein und das letzte worum es geht ist Sado Maso. Natürlich bin ich die Tage dann über den Trailer gestolpert und war neugierig und dann verwirrt, da ich die Hauptdarstellerin leider so wahnsinnig unattraktiv finde, dass noch nicht mal mehr die Parodie des Buches Sinn macht o_O

    Liebe Grüße, Alice

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    • Amerdale schreibt:

      Ich hab schon irgendwie Mitleid mit Joffrey, auch wenn ich seine Taten damit keineswegs kleinreden oder entschuldigen will und er hat sicher verdient, was in Staffel 4 passiert. Mit Sansa hab ich sicher noch mehr Mitleid.

      Aber einfach hatte es Joffrey meinem Eindruck nach auch nicht. Da ist die lieblose Beziehung zwischen seinen ‚Eltern‘ (also aus Joffreys Sicht war ja Robert sein Vater, von Jaime weiß er nichts), die sicher belastend war. Und zumindest in den Büchern (weiß gerade nicht wie es in der Serie ist) wird auch deutlich gemacht, dass Robert nie ein positives Wort für Joffrey übrig hatte, der immer wieder vergeblich versucht hat seine Anerkennung zu gewinnen und ihm nachzueifern – wobei Robert ja jetzt auch nicht gerade ein gutes Vorbild war. Und auf der anderen Seite Cersei, die ihn vergöttert hat und ihm eingeflüstert hat, dass er als Kronprinz über allen steht, was besonders ist und es für ihn keine Regeln und Grenzen gibt. Was Joffrey meinem Gefühl nach fehlte war einfach jemand, der ihm ganz klare Grenzen setzte, aber auch eine Erziehung angedeihen ließ. Ich denke da [Achtung Spoiler für Season 4] an die Szene zwischen Tywin und Tommen in der Septa, als sie darüber reden, was einen guten König ausmacht. Die Rolle, die Tywin da für Tommen übernimmt als Mentor, so etwas fehlte Joffrey völlig und hätte ihn vielleicht zu einer anderen Person werden lassen. Aber in Joffreys Kindheit war Tywin halt in Casterly Rock, John Arryn als damalige Hand scheint sich nicht für den Prinz interessiert zu haben und Tyrion, der das als einziger wohl erkannt hat, fehlte die Unterstützung von Cersei, die jede seiner Bemühungen schon aus Prinzip zunichte gemacht hat, weil es eben Tyrion ist. Joffrey ist ja durchaus noch beeinflußbar auch zum Positiven. Margaery Tyrell hatte da ja bespielsweise einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf ihn.

      Und so nebenbei: Warum wird oft nur Joffrey als böse Figur angeführt aber nie Ramsay? Ich finde die beiden sind sich eigentlich extrem ähnlich.

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