{Gesehen} Captain America: The Winter Soldier

The price of freedom is a high price, and it’s a price I’m willing to pay!

Plakat

Worum geht es:
After the cataclysmic events in New York with The Avengers, Steve Rogers, aka Captain America is living quietly in Washington, D.C. and trying to adjust to the modern world. But when a S.H.I.E.L.D. colleague comes under attack, Steve becomes embroiled in a web of intrigue that threatens to put the world at risk. Joining forces with the Black Widow, Captain America struggles to expose the ever-widening conspiracy while fighting off professional assassins sent to silence him at every turn.

Trailer:

Wer spielt mit:
Chris Evans (Snowpiercer) als Steve Rogers/Captain America, Scarlett Johansson (Lucy) als Natascha Romanoff/Black Widow, Sebastian Stan (Once upon a Time) als Winter Soldier, Samuel L. Jackson (Pulp Fiction) als Nick Fury, Anthonie Mackie (The Fifth Estate) als Sam Wilson/Falcon, Robert Redford (Spy Game) als Alexander Pierce, Cobie Smulders (How I met your mother) als Maria Hill, Maximiliano Hernández (The Americans) als Jasper Sitwell

Meine Meinung:
Achtung Spoiler für die Filmhandlung und auch für die erste Staffel von Agents of Shield.

Der Titel weckt falsche Erwartungen. Der Winter Soldier hat nicht halb so viel Screentime und Bedeutung, wie ich bei dem Titel erwartet habe. Da hätte sie es eher Captain America & Shield oder Cap & Widow nennen sollen. Uh ja, ich mag Sebastian Stan und mit längeren Haaren erst recht, von daher hätte ich gern mehr gesehen, meh. Wehe, das wird in Captain America 3 nicht besser.

Dafür hat mir der Falcon viel besser gefallen als ich dachte. Und er wird auf tolle Weise eingeführt. Überhaupt find ich es gut, wie wenig der Film, dafür dass es ein Captain America Film ist, Steve Rogers in den Mittelpunkt stellt. Black Widow bekommt viel Raum, ebenso wie Fury und eben Wilson. Und keine Romanze zwischen Rogers und Romanoff. Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich dafür bin. Mich nerven diese ganzen grundlosen Liebes-Nebenhandlungen so sehr (Ja, Peter Quilt & Gamora, ich red von euch).

Was mich etwas gestört hat, war die mangelnde Einbindung in das Marvel Cinematic Universe. Klar, sie war durch Shield schon gegeben und es gibt auch schönes name-dropping mit Stark und Banner. Aber da ist die eine Szene, wo Romanoff versucht eine Verschlüsselung zu knacken und merkt: „The person who developed this is slightly smarter than me.“ Warum fragt sie dann nicht Stark/Jarvis um Hilfe? Und wo sind Hawkeye und Coulson (+Team), als Shield zusammenbricht? Und Captain America – Coulson größtes Idol (die Karten in Avengers!) – von Shield gejagt wird? Beziehungsweise eigentlich schon viel früher bei Furys Unfall/Operation. Aber da taucht nur Hill auf. Zumindest eine Zeile, die ihr Nicht-Auftauchen erklären, hätte ich hier als sehr angebracht empfunden. Immerhin wird später auch Coulson neuer Direktor von Shield und nicht Hill.

Die Handlung selbst kannte ich in groben Zügen schon von Agents of Shield – da wird in den letzten Folgen, wenn sie selbst mit Hydra in ihren Reihen (ah, wurde Ward da endlich interessant xD) aufräumen, ja mehr oder weniger die komplette Filmhandlung noch mal kompakt wiedergegeben – und Tumblr schon. Die großen Überraschungsmomente wie „HYDRA?!?“ haben dementsprechend nicht so gewirkt, wie sie vermutlich gedacht waren. Trotzdem hat mich der Film die ganze Zeit über gefesselt, auch ohne große Schockmomente. Und die Kritik an der heutigen Überwachungsgesellschaft und „Täter ausschalten bevor Taten begangen werden“ ist wirklich toll und zutreffend. Allzu weit sind die westlichen Regierungen von der Hydra in dem Film nicht mehr entfernt.
Natürlich einige Logiklücken in der Handlung, aber mein Gott, es ist Marvel, ich erwarte schon gar nichts anderes mehr.

Awww und die Mid-Credit-Szene ❤ Scarlet Witch und Quicksilver in Kombination/Zusammenhang mit Lokis Glow-stick of Destiny? Yes please. Und die Erwähnung von Stephen Strange? *squeeee*

4 Sterne - klein

Bechdel Test: 3/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Ja, sogar mehr: Romanoff, Hill, Carter, Kate/Agent 13, Hawley
2) die sich miteinander unterhalten: Ja, Romanoff und Hill (so um Filmminute 36:45)
3) über etwas anderes als einen Mann: Ja, über die Kugeln aus Schusswunden und deren Herkunft (man kann hier diskutieren, weil die Wunden einem Mann zugefügt werden und er so indirekt Thema des Dialogs ist, aber für mich stehen die Kugeln und nicht der Verwundete deutlich im Vordergrund)

Marvel regt mich ja etwas auf was das angeht. Die verstehen es super in jedem Mini-Franchise innerhalb des Cinematic Universe großartige weibliche Charaktere zu schreiben, egal ob Romanoff, Carter, Hill, Potts, Sif, May, Frigga etc (okay, Jane nicht so sehr). Aber jeder dieser Charaktere kommt mir vor wie eine kleine Insel in einem Ozean voll männlicher Charaktere – weil es kaum bis keine Interaktionen unter den weiblichen Figuren gibt. Dabei wäre es doch so einfach.

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2 Antworten zu {Gesehen} Captain America: The Winter Soldier

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