{Gesehen} The Hobbit: The Battle of the Five Armies

Will you follow me, one last time?

The_Hobbit_-_The_Battle_of_the_Five_Armies

Worum geht es:
Mere seconds after the events of „Desolation“, Bilbo and Company continue to claim a mountain of treasure that was guarded long ago: But with Gandalf the Grey also facing some formidable foes of his own, the Hobbit is outmatched when the brutal army of orcs led by Azog the Defiler returns. But with other armies such as the elves and the men of Lake-Town, which are unsure to be trusted, are put to the ultimate test when Smaug’s wrath, Azog’s sheer strength, and Sauron’s force of complete ends attack. All in all, the trusted armies have two choices: unite or die. But even worse, Bilbo gets put on a knife edge and finds himself fighting with Hobbit warfare with all of his might for his dwarf-friends, as the hope for Middle-Earth is all put in Bilbo’s hands. The one „precious“ thing to end it all.

Trailer:

Wer spielt mit:
Martin Freeman, Ian McKellen, Richard Armitage, Benedict Cumberbatch, Orlando Bloom, Evangeline Lilly, Luke Evans, Lee Pace, Graham McTavish, Ken Stott, Aidan Turner, Dean O’Gorman, Mark Hadlow, Jed Brophy, Adam Brown, John Callen, Peter Hambleton, William Kircher, James Nesbitt, Stephen Hunter, Cate Blanchett, Hugo Weaving, Christopher Lee, Sylvester McCoy, Manu Bennett, Lawrence Makoare, Billy Connolly, Mikael Petersbrandt, Stephen Fry, Ryan Gage, John Bell und Bret McKenzie

Mein Eindruck (Spoiler darüber, wer stirbt!):
Ich hab so ein bisschen ein Problem über den Film was vernünftiges zu schreiben. Während des Schauens hat er mir sehr gut gefallen, aber umso mehr ich darüber nachdenke (worin wahrscheinlich der Fehler liegt xD), desto mehr Kritikpunkte finde ich.

Dazu sagen sollte ich wohl, dass ich den Hobbit gelesen habe. Zwar vor Jahren, aber ich wusste noch wer stirbt. Es war also nicht schockierend oder überraschend. Aber trotzdem bewegend und gut gemacht. Gerade die letzte Szene zwischen Bilbo und Throrin hat mich tatsächlich etwas zum Weinen gebracht. Bei Kili dagegen war ich eher genervt, was aber an den Umständen und Legolas zirkusreifen Balance- und Klettervorführungen lag (das war ja schön anzusehen, aber wer hatte dafür die Schwerkraft deaktiviert?) und nicht an Kili selbst.
(Hat Bilbo eigentlich gar kein Temperaturgefühl in seinen Füßen? Als der da barfuß über das Eis gelatscht ist, sind meine Füße ja vom Zuschauen kalt geworden!)
Überhaupt fand ich Thorins dragon sickness sehr gut dargestellt und faszinierend. Thorin und seine Entwicklung sind eh für mich so etwas zum Kern dieses Teils geworden. Was aber wohl auch zu einem Teil daran liegt, dass sonst keiner eine großartige Entwicklung durchmacht und Thorin allein dadurch heraus sticht.

Allerdings ging mir nach dem Ende der Schlacht (btw komm ich irgendwie auf sechs Armeen – zählen die zwei Orc-Heere als eine?) alles viel zu schnell und ich hatte den Eindruck, dass vieles nicht beantwortet wurde. So gab es den schönen Dialog zwischen Thranduil und Legolas, der eine Brücke zu Lord of the Rings schlägt, aber was ist mit den anderen Charakteren? Wo ist der Arkenstone abgeblieben? Hat irgendjemand endlich diesen nervtötenden Idioten Alfrid off-camera erschlagen? Was passierte mit Bard – ich mein, hallo, der wird zum König von Dale und der Film erwähnt nichts? Was ist mit dem Gold passiert? Was mit den anderen Zwergen?

Und natürlich diese dämliche Liebesgeschichte mit Tauriel im Mittelpunkt, die in dem Teil fröhlich weitergeht. Okay, man kann das diesem Film nicht wirklich anlasten, weglassen ging nach dem Anfang in Teil 2 ja auch schlecht. Aber es nervte einfach. Wenigstens gab es kein kitschiges Happy-End für irgendjemand der Beteiligten.

Oh und Smaug. Also nix gegen Smaug und das Ende seines Handlungsteils, das war schon zzufriedenstellend. Es ist nur so sehr früh und schnell passiert, das hatte ich nicht erwartet. Und verdammt nochmal, die ganzen Videos von Cumberbatchs motion capture für die Rolle zu sehen war ungeschickt, die sind nämlich jedes Mal in meinem Kopf abgelaufen, wenn Smaug zu sehen war und das war merkwürdig xD Aber die Stimme ♥

Sicher hätte man die ganze Trilogie auch problemlos in einen oder zwei Filme packen können, ohne dass wichtiges gefehlt hätte und ich versteh bis heute nicht, warum das überhaupt so geteilt wurde – also ja natürlich schon: Geld -, aber trotzdem hab ich den Film genossen und es war ein schöner (letzter?) Besuch in Mittelerde.
Ich freu mich schon darauf, irgendwann mal alle drei Teile an einem Wochenende in aller Ruhe direkt hintereinander sehen zu können.

4 Sterne - klein

Bechdel Test: 1-2/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Tauriel und Silgrid & Tilda (Bards Töchter)
2) die sich miteinander unterhalten: Silgrid und Tilda reden, glaube ich, mal miteinander…
3) über etwas anderes als einen Mann: …aber da geht es um ihren Vater

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4 Antworten zu {Gesehen} The Hobbit: The Battle of the Five Armies

  1. netty schreibt:

    Kommentar enthält SPOILER !!!

    Also beim Bechdel Test biste glaub ich zu streng. Ich bin mir sehr sicher das Tauriel mit den Mädchen spricht, über was anderes als ihren Vater/Bruder. Und selbst wenn, ich glaube dieses „spricht über einen Mann“ bezieht sich vorrangig auf „Love interest“ Sachen und nicht so sehr auf Verwandte. Aber da könnte ich mich auch irren, bzw. den Test zu großzügig auslegen.

    Aber ja, die Tauriel/Kili (landläufig auch Kiliel genannt) Lovestory find ich auch doof. Also nicht die Lovestory an sich, die fand ich irgendwie süß, wenn auch mega hardcore und unverhältnismäßig unlogisch und unwahrscheinlich. Aber dass der soooooo viel Raum gegeben wurde und dieses ganze „Kili!“ „Tauriel!?!“ „Wo bist du?!“ „ich komm‘ und rette dich!“ „Stib nicht. Ich glaub ich lieb dich!“ Gedöns hat so viel von der Fili&Kili&Thorin Geschichte weg genommen. Und im Gegenzug wurde Fili so viel Screentime genommen, das find ich so schade. Er war schließlich der Erbe Durins und hätte wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient.

    Und über Legolas‘ Sprung- bzw. Hyperschnellbewegungs-Magic brauchen wir gar nicht erst reden. Der ganze Saal hat gelacht. Aber nich weil’s so geil war. Echt dämlich und absolut unnötig 😦

    Und der ausgebaute Alfrid Storyarc war vermutlich so als comic relief gedacht (hat teilweise funktioniert, meistens aber schwer genervt!) und sollte eben nochmal die Bescheidenheit Bards unterstreichen, denk ich. Genervt hat’s trotzdem. Bääh. Ich meine, es wurde ja nicht mal versucht, diesen Charakter weiter zu entwickeln. Dann hätte man sich das auch echt sparen können.
    Und wieder kann man hier nur sagen: und dafür wurden Dains und Filis Screentime geopfert? Ich versteh’s einfach nicht.

    Ist halt schade, ich hab mich sooo sehr auf den Film gefreut. Ich mein klar, er war gut, und Thorin wurde gut gespielt, Dain Ironfoot war großartig! (Hallo wo bleibt die Krönungszeremonie für ihn UND Bard?! Hoffentlich in der extended version) Aber es waren so viele super bescheuerte Elemente drin (noch nicht erwähnt die Eartheater/Sandworms. Ernsthaft?! The F**k!), dass ich es auch nur semi genießen konnte. Wirklich, wirklich schade.

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    • Amerdale schreibt:

      Du meinst während Lake Town brennt? Ja stimmt, da könnten sie miteinander geredet haben.

      Das mit Tauriel und Kili entwickelte sich für mich auch einfach zu schnell, die wechseln drei Sätze miteinander und sind sofort unsterblich ineinander verliebt? Meh. Und genau diese Beziehung zwischen Thorin, Fili und Kili, die in Teil 1 noch so toll war, wurde damit völlig an die Seite geschoben. Ich finds ja grundsätzlich toll, dass Jackson halt zumindest einen Charakter weiblich machen wollte, aber wenn man das Buhc eh schon so frei verfilmt, warum dann nicht einen der Zwerge?

      Das mit den Sandworms hab ich gar nicht so wirklich kapiert xD

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  2. olivesunshine91 schreibt:

    Hab deine Kritik nur überflogen, weil ich nicht alle Änderungen im Bezug auf das Buch wissen wollte (das hab ich noch nicht gelesen), aber gerade die Sache mit Kili kann ich so unterschreiben: Mich hat er auch total genervt, aber es ist nicht seine eigene Schuld, sondern die von Legolas und Tauriel. Und dieses ewige Angestarre ging mir voll auf die Nerven.
    Und was Alfrid angeht: Genau das Gleiche hab ich während des ganzen Films gedacht – Wann geht die Nervensäge endlich drauf? Für mich ein ziemlich überflüssiger Charakter

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    • Amerdale schreibt:

      Ich denke bei Alfrid trifft „weniger ist mehr“ total zu. Wäre der nur in ein paar Szenen vorgekommen, wie eben auch in Teil 2, hätte es anders gewirkt. Aber so war er einfach viel zu präsent und dafür war er zu deutlich einfach nur Comic Relief.

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