{Blogparade} Lieblingsserie – Firefly

Veranstaltet wird die Blogparade von Petra, darauf aufmerksam wurde ich aber durch die Beiträge von Neues vom Schreibtisch (Fringe ♥) und Wortman. Und als ich überlegte mitzumachen, wurde ich erstmal von einem Kaleidoskop an kurzen Szenen, Dialogen und sonstigen Eindrücken in meinem Kopf überwältigt – von antiken Politintrigen über Shakespeares Prince Hal oder Fantasy-Rosenkriege,  verdammt gutem Kaffee oder diabolischen Anwaltskanzleien in LA, consulting detectives/criminals bis hin zu Teenage-Detektiven, oder erwachsenen Detektiven in Highschools – bis sich ein Team von ‚Big Damn Heroes‘ durchsetzen konnte.
(minimale Spoiler über die Handlung, aber nicht wirklich großartiges)

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Quelle: moviepilot.com

Als ich das erste Mal von Firefly hörte, konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass das a) funktioniert und b) etwas für mich wäre. Ich mein ‚Space Western‘ – what the hell? Zu dem Zeitpunkt konnte ich weder mit Western noch mit Science Fiction viel anfangen und das sollte auch noch kombiniert was ergeben? Aber ja ich hab es ausprobiert und hab mich schon beim Titelsong unsterblich verliebt.

Aber zu erst mal zu den harten Fakten:
Wie gesagt, die Serie gehört zu dem Genre des Space Western. Inhaltlich geht es darum:

500 Jahre in der Zukunft existiert eine völlig andere Welt. Auf ihrer abenteuerlichen Reise nimmt die Besattzung des Raumschiffs Serenity jeden Job, legal oder illegal an, um die Tanks voll und Essen auf den Tisch zu haben. Als die Crew jedoch einen Passagier an Bord nimmt, der von der totalitären Regierung der Allianz gesucht wird, gestaltet sich die Reise bald sehr viel komplizierter. Denn nun befinden sie sich auf der Flucht: sowohl vor den Schiffen der Allianz als auch vor den Fleisch fressenden Monstern, die in den Randgebieten des Weltalls lauern.

Firefly ist eine unverdient kurzlebige Serie mit gerade mal 14 Folgen. Ausgestrahlt und abgesetzt wurde sie auf/durch den Sender Fox im Jahre 2002 (und es wurde Fox von vielen Browncoats – der Bezeichnung für Fans – auch 12 Jahre später noch nicht verziehen). In Deutschland lief sie ganze sieben Jahre später auf SuperRTL. Nun ja. Inzwischen ist sie auch auf DVD/Blueray erhältlich und einem oder mehreren Streamingdiensten.
Man sollte beim Anschauen allerdings auf die richtige Reihenfolge achten, die hat Fox damals auch schon meisterlich verbockt. Wikipedia hat hier die korrekte Reihenfolge.
Für die Serie verantwortlich ist Joss Whedon, die Hauptrollen werden gespielt von Nathan Fillion, Gina Torres, Alan Tudyk, Morena Baccarin, Adam Baldwin, Jewel Staite, Sean Maher, Summer Glau und Ron Glass.
2005 gab es in dem Film Serenity eine Fortsetzung mit den gleichen Leuten vor und hinter der Kamera. Außerdem sind verschiedene Comics erschienen.

Der Trailer:

Und weil es einfach so großartig ist das Titellied: http://youtu.be/JPwkDF5AxQM

Aber was gefällt mir nun so gut? Uhm, eigentlich alles. It’s so shiny.

Wie gesagt, ich war von Anfang an begeistert. Ich hab ja eh eine Schwäche für Figuren, die eher als Antihelden angelegt sind. Und was ist da besser als eine zusammengewürfelte Crew von Dieben, die sich mit der Regierung anlegen?
Der Cast ist mit 9 Leuten (plus das Raumschiff Serenity, welches auch ein wichtiger Charakter ist) relativ groß, aber es sind sehr unterschiedliche Charaktere, die alle ihre Stärken und Schwächen haben und einfach sympathisch sind. Ich kann nicht mal sagen, wer von ihnen mein Liebling ist, weil sie einfach alle so großartig sind. Und wahnsinnig komplex. Alle. Jeder einzelne.

Und es ist nie wirklich klar, wer nun die Guten und die Bösen sind; es ist moralisch so herrlich grau. Unsere ‚Helden‘ sind Diebe und ja auch Mörder. Und nicht unbedingt die edle Dexter-artige Sorte von Killern. Nein, da wird mal beiläufig jemand in die Turbine gekickt, weil er im Weg war. Passiert. Aber gleichzeitig beschützt die Serenity-Crew ein Mädchen, das von der Regierung gesucht wird. Und an der von staatlicher Seite experimentiert wurde.
Und einfach Whedons Humor und Talent für Dialoge. Es gibt so viele Zeilen aus der Serie, die ich auswendig kann, weil sie einfach super sind.

Das Setting ist super interessant. Die verschiedenen Planten sind zwar super unterschiedlich, und ich wünschte die Serie hätte mich noch auf mehr von ihnen entführen können oder mehrmals auf welche. Ich hätte so gern mehr über Ariel, einen der am meist entwickelten und ‚zivilisiertesten‘ Planeten erfahren. Aber auch die Randplaneten, welche im Zustand vergleichbar sind mit unseren Dritte-Welt-Ländern haben einen ganz eigenen Charme.
Es fühlt sich alles extrem real und glaubwürdig an. So als könnte das echt unsere Zukunft in wenigen Jahren sein und zwar genau in dieser eher unschönen Entwicklung mit Bürgerkrieg und allem.

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5 Antworten zu {Blogparade} Lieblingsserie – Firefly

  1. Firyar schreibt:

    ^___^ Hinzuzufügen wäre, dass auch das dazugehörige Spiel „Firefly The Game“ echt klasse ist 😀

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  2. bullion schreibt:

    „Firefly“ hätte ich auch vorstellen können. Ebenso eine meiner absoluten Lieblingsserien und aufgrund der Kürze auch eine der Serien, die ich schon öfter komplett geschaut habe – und bestimmt nicht zum letzten Mal! Eben etwas ganz Besonderes 🙂

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  3. Pingback: Das Ende der Blogparade: Serien | Mein Blog – meine Gedankenfürze

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