{Gelesen} Der König der purpurnen Stadt / Die Hüter der Rose / Das Kreuz und die Lanze

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Rebecca Gablé: Der König der purpurnen Stadt:
Zur Abwechslung mal ein Buch der Autorin, in dem ein Tuchhändler und kein Adeliger im Mittelpunkt steht – aber er freundet sich natürlich schnell nach einem nicht wirklich glaubwürdigen Zwischenfall mit König und Königin an. Wie üblich sind die Figuren ziemlich deutlich in Gute und Böse eingeteilt und es ist klar, wer am Ende gewinnen wird. Was aber nichts macht, denn Jonah ist ein sehr sympathischer Hauptcharakter und man wünscht ihm einfach alles Gute. Und es ist einfach fesselnd geschrieben, man will gar nicht aufhören zu lesen.

4 Sterne - klein

Rebecca Gablé: Die Hüter der Rose (Waringham #2):
Hmm, ich könnte jetzt einfach einen Großteil von dem obigen Absatz abschreiben, weil es hier genauso zutrifft. Der Schreibstil ist einer der besten, der mir bei historischen Romanen begegnet ist. Und ich bin eh ein Fan dieser Epoche und auch wenn die Autorin schon einseitig aus Sicht der Lancaster(anhänger) beschreibt, ist es doch unheimlich faszinierend und auch lehrreich.

5 Sterne - klein

Stephen Lawhead: Das Kreuz und die Lanze
Schon der Aufbau ist doof. Es gibt eine Rahmenhandlung, die überhaupt keinen Sinn ergibt und vollkommen überflüssig ist und die eigentliche Handlung. Und die war schon nicht besonders gut. Eine Geheimgesellschaft von wenigenMönchen, die als einzige irgendein mystisches Geheimnis kennen – das dann aber ganz bereitwillig mit einem dahergelaufenen Jungen teilen und für ihn grundlos ihr Leben – und damit auch dieses hochwichtige Geheimnis – riskieren. Ist klar. Mir war da zu viel mystischer Blödsinn und vorhersehbare Handlung.

2 Sterne - klein

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2 Antworten zu {Gelesen} Der König der purpurnen Stadt / Die Hüter der Rose / Das Kreuz und die Lanze

  1. Ui, Der König der purpurnen Stadt steht bei mir auch ganz oben auf der „Endlich mal lesen“-Liste. Schön, dass es scheinbar genauso schmökerig ist wie die Waringham-Saga. Der arme Lawhead wirkt dagegen nicht empfehlenswert, wär aber auch nicht so mein Ding gewesen. Das „mystische Mönche“-Thema wurde nach Dan Brown doch ziemlich überstrapaziert. Warte: Vorher auch.

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    • Amerdale schreibt:

      „Der König…“ ist an sich sehr ähnlich zu den Waringham-Bücher, nur halt ein Tuchhändler und kein ziemlich mittelloser Adliger im Mittelpunkt. Aber wenn du die einen magst, ist die Wahrscheinlich, dass auch das andere magst, hoch.

      Ja, das Thema der Mönche ist echt überstrapaziert (ich glaub das lässt sich bis auf Ecos Der Name der Rose zurückverfolgen xD), und wäre es ein anderer mir unbekannter Autor gewesen, hätte ich das Buch wohl gar nicht aufgeschlagen. Aber von Lawhead hab ich schon einiges gelesen, daher dachte ich vielleicht gewinnt er dem ja was neues ab, aber war leider nicht so…

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