{Gesehen} The Boy in the Striped Pyjamas

The Boy

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Set during World War II, a story seen through the innocent eyes of Bruno, the eight-year-old son of the commandant at a concentration camp, whose forbidden friendship with a Jewish boy on the other side of the camp fence has startling and unexpected consequences.

Trailer:

Eckdaten:
Jahr: 2008
Land: United Kingdom
Laufzeit: 94 Minuten
Darsteller: Vera Farmiga, David Thewlis, Amber Beattie, Asa Butterfield, Rupert Friend, David Hayman, Jack Scanlon, Sheila Hancock, Richard Johnson, Cara Horgan, Jim Norton

Meine Meinung:
Ich bin mehr zufällig auf den Film gestoßen, zwar wusste ich von dem zu Grunde liegenden Film, hatte aber gar nicht mitbekommen, dass es auch eine Verfilmung gab. Dementsprechend hatte ich zwar eine vage Vorstellung vom Inhalt, bin aber ohne irgendwelche Erwartungen an ihn herangegangen.

Und bin positiv überrascht worden. Vor allem von der langsam immer bedrückender werdenden Atmosphäre. Es berührt einen zu sehen wie Brunos einst so heile Welt nach und nach immer mehr Risse bekommt. Auch wenn man als Zuschauer im Gegensatz zu Bruno recht schnell versteht, was wirklich passiert, so ist es doch bewegend mit anzusehen, wie der Junge so lange wie möglich versucht die Widersprüche zwischen der Realität und seinem Bild von seinem Vater wegzuerklären und damit immer mehr scheitert.

Weniger begeistert hat mich dagegen die Handlung, weil ich da einiges einfach nicht für sonderlich glaubhaft halte. Zum Beispiel die Art und Weise, wie das Lager bewacht wurde. Wenn sich da Bruno und Schmuel tagelang für eine längere Zeitspanne – die spielen immerhin Schach oder so! – unterhalten können, ohne dass es auffällt. Ganz zu schweigen von der Art und Weise, wie jemand unauffällig und ohne große Planung und großen Aufwand in das Lager kommt.
Aber was mich auch etwas störte, war dass bei den Erwachsen die Männer alle völlig auf Parteilinie waren und begeisterte Mittäter waren, während die paar Frauen eher skeptisch oder ablehnend eingestellt waren. Ich kann nicht genau sagen warum, aber diese Teilung der Meinung anhand des Geschlechts war auffallend und hat mich gestört.

Ein berührender, nachdenklich machender Film, gerade weil er ein anfangs unschuldiges Kind in den Mittelpunkt stellt. Keine einfache Unterhaltung, aber sehenswert.

4 Sterne - klein

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