{Gelesen} Brandon Sanderson: The Final Empire (Mistborn #1)

Mistborn

Taschenbuch, 647 Seiten
Tor, 2007
ISBN: 978-0-7653-508-1
Mistborn #1
Goodreads

Klappentext:
Once, a hero arose to save the world. A young man with a mysterious heritage courageously challenged the darkness that strangled the land.
He failed.
For a thousand years since, the wolrd has been a wasteland o fash and mist ruled by the immortal emperor known as the Lord Ruler. Every revolt has failed miserably.
Yet somehow, hope survives. Hope that dares to dream of ending the empire and even the Lord Ruler himself. A new kind of uprising is being planned, one built around the ultimate caper, one that depends on the cunning of a brilliant criminal mastermind and the determination of an unlikely heroine, a street urchin who must learn to master Allomancy, the power of a Mistborn.

Mein Eindruck:
Ich weiß nicht, was es ausgelöst hat oder warum, aber auf einmal hat gefühlt jeder zweite in meiner Timeline bei Twitter und Goodreads Bücher von Sanderson gelesen und war von ihnen höchst begeistert. Und ich wurde natürlich neugierig. Die Wahl fiel auf The Final Empire, vor allem weil es die ersten drei Bände dieser Reihe zu einem guten Preis und in einem hübschen Schuber gab. Joa. Ich sollte mich vielleicht öfter von solchen inhalts-unabhängigen Faktoren leiten lassen, wenn das Ergebnis immer so gut ist.

Denn ich bin begeistert von diesem Roman. Vin und Kelsier, die beide den Mittelpunkt der Handlung bilden, sind unheimlich sympathisch. Besonders Kelsier, der trotz seines nicht gerade schönen bisherigen Lebens, recht optimistisch ist und mich überhaupt mit seinem esen und Verhalten etwas an Malcolm Reynolds erinnert hat, ist mir ans Herz gewachsen.
Aber auch die Welt, in der The Final Empire spielt, macht neugierig. Zumindest zum darüber lesen, zum dort leben klingt es noch um einiges abschreckender als Westeros. Es ist eine Welt, die nahezu tot ist. Grüne Pflanzen gibt es schon seit Jahrhunderten keine mehr, es regnet nahezu dauerhaft Asche vom Himmel und ein Großteil der Menschen ist versklavt und den Launen ihres Herrn ausgeliefert. Und diese wiederum dem Lord Ruler, dem Tyrannen. Doch nicht alle sind bereit dies weiterhin als gegeben hinzunnehmen.

Aber was mich noch viel mehr begeistert hat, ist das magische System, welches sich Sanderson hier ausgedacht hat. Und zwar gibt es hier zwei Arten von Magie – Allomancy und Ferumancy. Beide basieren darauf, dass die Person a) eine angeborenes Talent zur Nutzung von Magie hat und b) bestimmte Metalle schluckt (also kleine Späne oder so, völlig ungefährlich). Bei Allomancy führt das Schlucken von bestimmten Metallen dazu, dass die Person erlaubt sich schneller bewegen zu können oder besser zu hören und ähnliche verstärkte Körperkräfte. Ferumancy dagegen erlaubt es Metalle als eine Speicher zu nutzen um beispielsweise Erinnerungen oder Körperkräfte zu speichern.
Es ist ein tolles Konzept mit klaren Grenzen und Schwierigkeiten, bei dem man nie das Gefühl hat, die Helden haben zu viel Macht und können praktisch alle Probleme mit einem Fingerschnipsen lösen. Im Gegenteil, die Anwendung dieser Magieformen bringt auch ihre ganz eigenen Probleme mit. Es ist ein System, dass sich einfach irgendwie realistisch anfühlt. Und es ist einfach faszinierender und wohlüberlegter als ich es hier in Worte fassen kann.

Die Handlung selbst ist gut und fesselnd, aber nicht unbedingt etwas, dass dem Roman zu etwas Besonderem macht, dafür sind eben eher Personen und gerade das Magiesystem zuständig. Teilweise fand ich Wendungen schon ziemlich lange offensichtlich, bevor sie dann wirklich enthüllt werden und auch die Romanze in dem Buch fand ich zwar gut gemacht, aber eben auch nicht mehr.

Übrigens hat der Band, obwohl er der Auftakt zu einer Reihe ist, ein abgeschlossenes Ende und könnte auch durchaus als Einzelband gelesen werden. Also theoretisch, ich finde die Welt viel zu toll und interessant um nicht weiterzulesen.

5 Sterne - klein

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3 Antworten zu {Gelesen} Brandon Sanderson: The Final Empire (Mistborn #1)

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