{Gesehen} Agent Carter: Staffel 1

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Quelle: imdb.com

Worum geht es:
It’s 1946, and peace has dealt Peggy Carter a serious blow as she finds herself marginalized when the men return home from fighting abroad. Working for the covert SSR (Strategic Scientific Reserve), Peggy must balance doing administrative work and going on secret missions for Howard Stark all while trying to navigate life as a single woman in America, in the wake of losing the love of her life (Steve Rogers).

Trailer:

Eckdaten:
Sender: ABC (US)
Erstausstrahlung: 2015
Anzahl Folgen: 8
Länge einer Folge: etwa 40 Minuten
Darsteller: Hayley Atwell, James D’Arcy, Chad Michael Murray, Enver Gjokaj, Shea Wigham, Lyndsy Fonseca, Bridget Regan, Dominic Cooper

Meine Meinung:
Vorneweg sei gesagt: Mann muss weder den ersten Captain America Film noch den dazugehörigen One-Shot oder sonst irgendwas aus dem Marvel Cinematic Universe kennen um die Serie zu verstehen. Am Anfang der ersten Folge gibt es eine kurze Szene, die einem Peggy Carter und ihre Bedeutung für Captain America (und umgekehrt) und SSR (die Vorgänger des heutigen Shield) vorstellt und damit alles notwendige erklärt.

Und die Serie ist einfach sehenswert. Auch wenn man mit Superheldenkram sonst weniger am Hut hat. Denn darum geht es kaum. Sondern viel mehr um Frauen und ihre Probleme in der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Und das ist super interessant.
Peggy, die während des Krieges gleichberechtigt mit ihren männlichen Kollegen, an der Front arbeitete, findet sich nun in einem New Yorker Büro wieder, wo sie – obwohl faktisch immer noch gleichwertig – nur als Sekretärin, Botenmädchen und dergleichen eingesetzt wird. Und es passt ihr gar nicht, aber sie hat darauf so gut wie keinen Einfluß. Und da tritt Howard Stark auf. Oder eher gesagt taucht unter. Nachdem Erfindungen von ihm in Russland auftauchen wird er als Feind der USA gesucht – auch von der SSR. Aber Peggy ist von seiner Unschuld überzeugt und gemeinsam mit Starks Butler Jarvis macht sie sich auf die Suche nach den wahren Schuldigen, auch wenn sie so gegen ihre Kollegen von der SSR arbeiten muss.

Und es bildet sich so das Herz der Serie, denn Atwell und D’Arcy sind ein großartiges Team. Sehr viel amüsanter Dialog zwischen den beiden, die völlig unterschiedliche Typen darstellen. D’Arcy ist toll als steifer, typisch britischer Butler, der anfangs mit seiner Rolle als Spionage-Assistent mehr als überfordert ist.
Und Hatley ist sowieso großartig. Peggy ist mir in dem Captain America Film nicht besonders aufgefallen (gut, ich hab den Film eh nur einmal gesehen), aber hier ist sie mir richtig ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke Frau, die verdammt gut auf sich selbst aufpassen kann und besser ist als 2/3 ihrer männlichen Kollegen und so die Nase voll hat von der Misogenie, der sie ständig ausgesetzt ist. Aber gleichzeitig ist sie durchaus auch verletzlich und hat ihre Fehler.

Überhaupt hat die ganze Serie mit ihrem 1940er Flair so einen leichten Noir-Touch, der sie anders und unverwechselbar macht. Es ist eine schöne kleine Zeitreise, in eine Welt die so völlig anders und doch wieder vertraut ist.

Ich hoffe wirklich, dass die Serie für eine zweite Staffel verlängert wird. Die bisherigen acht Folgen sind auf keinen Fall genug.

4 Sterne - klein

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4 Antworten zu {Gesehen} Agent Carter: Staffel 1

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