{Gelesen} Andrea Schacht: Auf Tigers Spuren

Auf Tigers Spuren

Taschenbuch, 230 Seiten
Aufbau Verlag, 2009
ISBN: 978-3-7466-2451-8
Tiger #2
Goodreads

Klappentext:
Eigentlich ist Anne mit einer Katze vollkommen beschäftigt, doch als die zarte Nina ihr einen kleinen herrenlosen Kater anschleppt, kann sie nicht widerstehen. Sie nimmt Junior auf – und damit beginnen die Turbulenzen, denn der kleine Kater jagt nicht nur Diebe und Sittenstrolche, sondern erweist sich auch als gewiefter Experte in Liebesdingen.

Mein Eindruck:
Das Buch ist der zweite Band einer Reihe, in deren Mittelpunkt Anne und ihre Erlebnisse mit Katzen stehen. Allerdings wird nirgends auf dem Buch erwähnt, dass es Teil einer Reihe ist und so habe ich es gelesen ohne den Vorgängerband zu kennen. Was aber auch nicht schlimm ist, verstanden hab ich es trotzdem.

Und ja. Wie von Frau Schacht nicht anders gewohnt, sind die Teile des Buches, die sich mit Katzen beschäftigen großartig. Sie hat einfach ein Auge dafür Katzenverhalten zu beschreiben – auch und gerade, wenn aus der Sicht einer Katze erzählt wird -, so dass es zauberhaft und gleichzeitig realistisch wirkt. Gerade die kleinen Abenteuer von Junior (gut, der Name hätte gern kreativer sein können – wollen sie den Kater mit 15 Jahrne immer noch so rufen?), einem Jungkater, der im Buch so langsam seine Umwelt entdeckt und öfter mal nur Unsinn im Kopf hat, sind sehr unterhaltsam. Er ist so eine Art kätzischer Michel von Lönneberga.

Über den Teil der Handlung, der sich eher mit den Menschen beschäftigt, lässt sich leider wenig Positives sagen, da war ich eher enttäuscht. Alles ist da sehr simpel und einfach. Anne ist ein ganz toller Mensch und weiß immer genau,, was richtig ist und was andere mit ihrem Leben machen sollen. Und genau das war mein Problem hier, Anne ist die menschliche Hauptfigur des Romans – und sie nervt. Sie ist furchtbar direkt und mehrmals unhöflich zu anderen – und wenn andere damit nicht umgehen können, liegt der Fehler nur bei Ihnen. Von Staubinger ganz zu schweigen, der nur ein wandelndes Klischee aber keine ausgereifte Figur ist.

Insgesamt ist es ein nettes Buch, dass mit seinen gerade mal 230 Seiten die perfekte Lektüre für ein gemütliches Wochenende bietet.

4 Sterne - klein

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