{Gesehen} Agents of S.H.I.E.L.D – Season 2

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Massive Spoiler für Staffel 1 im Text!

Worum geht es:
The second season of Agents of S.H.I.E.L.D. revolves Phil Coulson and his team of S.H.I.E.L.D. agents and allies, who attempt to rebuild the organization following its collapse by the infiltration of the terrorist organization Hydra. They are forced to operate in secrecy due to being wanted fugitives and hunt down the remaining threats of Hydra, while also dealing with the emergence of the Inhumans and rival S.H.I.E.L.D. factions.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: ABC (US)
Erstausstrahlung: 2014
Anzahl Folgen: 22
Länge einer Folge: etwa 40 Minuten
Staffeln: bisher 2 ausgestrahlte, eine dritte ist in Planung
Darsteller: Clark Gregg, Ming-Na Wen, Chloe Bennett, Iain De Caestecker, Elizabeth Henstridge, Brett Dalton, Nick Blood, Henry Simmons, Adrianne Palicki, B.J. Britt, Ruth Negga, Kyle MacLachlan, J. August Richards, Dichen Lachman, Maya Stojan, Reed Diamond

Mein Eindruck:
Nachdem Staffel eins ja zuerst eine recht große Enttäuschung für mich was und erst nach dem Aufgreifen der Ereignisse von Captain America sich zu einer interessanten Serie entwickelte (zum Glück gibt’s Hydra :D), war ich etwas vorsichtig mit meinen Hoffnungen für die zweite Staffel. Und joa. Um das Fazit mal vorneweg zu nehmen: Ich hab es nicht bereut die Staffel zu sehen und werd auch die nächste sehen, aber mit Agent Carter oder Daredevil kann sich Agents of Shield nicht messen. Es ist unterhaltsam, aber mehr auch nicht.

Was sich aber sehr zum Beiseeren entwickelt hat, zumindest für mich persönlich, ist das Casting für die zweite Staffel. Es kamen einige neue Leute dazu, sowohl innerhalb Shields, als auch auf Seiten Hydras oder beider dritten Partei, den Inhumans (mehr dazu später). Und da sind einfach tolle Leute dabei. Adrienne Palicki als Bobbi hat sich innerhalb weniger Folgen zu meinem absoluten Lieblings-Shield-Agent entwickelt, dicht gefolgt von ihrem Ex Lance Hunter (Nick Blood).
Außerdem merkte man dieser Staffel ihre Wurzeln als Joss Whedon-Serie insofern an, dass mehre Alumni von früheren Serien gecastet wurden: Neben dem schon in Staffel eins zu sehenden J. August Richards hier zu meiner großen Freude Dichen Lachman und Reed Diamond, die mir beide schon bei Dollhouse sehr gefallen haben.

Die Cast-Erweiterung bedeutet natürlich auch, dass sich der Fokus etwas weg von dem ursprünglichen 6er-Team um Coulson verschiebt. Wobei das nach dem Finale von Staffel 1 ja ziemlich klar war, zumindest dass das Team dank Ward in dieser Form eh nicht weiter existieren könnte. Aber auch sie entwickeln sich weiter und der Zuschauer erfährt mehr über sie, wie beispielsweise die Geschichte hinter Mays Spitznamen. Oder so ziemlich Skyes ganze  Vergangenheit.

Die einzige Entwicklung, die mir nicht wirklich gefällt, ist die von Ward. Wobei das nicht ganz richtig ist: Seine Entwicklung gefällt mir schon, aber die Serie weiß ihn in der Form einfach nicht zu nutzen und vernünftig in die Handlung einzubinden. Das zeigt sich auch darin, dass Ward in 8 Folgen in dieser Staffel (also immerhin 36%) überhaupt nicht auftaucht und in anderen oft nur kurze Szenen hat.
Und das nervt. Denn eigentlich finde ich gerade seine Position – weder zu Shield gehörig noch wirklich zu Shields Gegner – furchtbar interessant. Er kann ohne Verpflichtungen seiner eigenen Agenda folgen, sich der Seite anschließen, die ihm mehr Vorteile bietet, aber auch jederzeit wechseln. So eine Art Wild Card / Joker, die ihre ganz eigene Dynamik mit sich bringt. Aber die Serie nutzt diese Möglichkeit kaum aus. Das Finale gab mir da etwas Hoffnung, dass Ward in Staffel 3 mehr in die Handlung eingebunden wird, aber gleichzeitig zweifle ich bei der Entwicklung auch, ob er überhaupt noch lange leben wird. Nun ja.

Die Handlung selbst stellt in der Staffel einen Übergang von einer Spionage-Serie (Staffel 1 und die erste Hälfte von Staffel 2) zu einer Superhelden-Serie (zweite Hälfte Staffel 2) da, in der endlich mit den Inhumans auch mehr Menschen/Wesen auftauchen, die besondere Fähigkeiten besitzen. Und dabei steht Skye im Mittelpunkt, was der Entwicklung der Figur nur nutzt. Denn sie ist es, welche Shield und die bis dahin friedlich im Verborgenen lebenden Inhumans zusammenbringt. Und das lässt natürlich einiges an Konflikten entstehen.

Die Einbindungen in das größere Cinematic Universe sind gleichzeitig gering und groß. Gering insofern, als dass auf den während der Staffel erschienen Film (Avengers: Age of Ultron) nur minimal eingegangen wird und die Ereignisse dort auch nichts zur Handlung in der Serie beitragen, es gibt abgesehen von etwas Name-Dropping und nem Mini-Auftritt von Maria Hill keine Beeinflussung. Groß, insofern dass hier eben zum ersten Mal Inhumans auftauchen und damit in das MCU eingeführt werden, was ja irgendwann (also Juli 2019) zu einem Kinofilm führen wird. Ich versteh zwar nicht ganz, was sie damit die restlichen vier Jahre machen wollen bzw. ob die Einführung in der Serie überhaupt wirklich im Film berücksichtigt werden wird, aber immerhin hat die Serie als ersten die Bezeichnugn genutzt und definiert.

4 Sterne - klein

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5 Antworten zu {Gesehen} Agents of S.H.I.E.L.D – Season 2

  1. jacker schreibt:

    Ich bin mal gespannt, die erste Season mochte ich sehr – gerade weil es mehr Intelligence- als Superhelden-Inhalt war – und hatte gerade gesehen, dass die neue nun auf Netflix verfügbar ist. Hab Bock, auch wenn es etwas zerwürfelt klingt in seiner Beschreibung 😉

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  2. Miss Booleana schreibt:

    Hmmmm okay – ich war ziemlich entschlossen die zweite Staffel nicht zu schauen, da mir die erste Staffel irgendwie zu belanglos war. Ich fand die Aufklärung von Coulsons Geheimnis zu Wischiwaschi. Zwar empfand ich auch die 2. Hälfte interessanter, aber sagen wir es mal so: ich habe das Gefühl nichts verpasst zu haben, wenn ich die Serie nicht geschaut hätte. Wenn du jetzt aber sagst, dass Skyes Hintergrundgeschichte aufgeklärt wird oder warum May diesen Spitznamen hat, werde ich schon etwas neugierig. Was ich mir unter den Inhumans vorstellen muss, weiß ich aber noch nicht ganz so recht …

    Gefällt 2 Personen

    • Amerdale schreibt:

      Naja, wirklich verpassen würdest du immer noch nichts. Aber man erfährt wirklich mehr über Skye (ich fands stellenweise schon zu viel, aber ich bin auch kein Fan von ihr xD). Mays Spitzname und die Erklärung ist nur eine Folge (2×17), aber die Episode ist wohl nur verständlich, wenn man die vorher kennt. Die Inhumans hängen mit dem Rätsel um Skye zusammen, ich will da nicht zuviel verraten.

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  3. Pingback: {Gesehen} Agents of Shield Season 3 | Mind Palace

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