{Gelesen} Brandon Sanderson: The Well of Ascension (Mistborn #2)

The Well of Ascension

Taschenbuch, 781 Seiten
Tor, 2008
ISBN: 978-0-7653-5613-0
Mistborn #2
Goodreads

Klappentext:
They did the impossible, deposing the godlike being whose brutal rule had lasted a thousand years. Now Vin, the street urchin who has grown into the most powerful Mistborn in the land, and Elend Venture, the idealistic young nobleman who loves her, must build a healthy new society in the ashes of an empire.
They have barely begun when three separate armies attack. As the sige tightens, an ancient legend seems to offer a glimmer of hope. But even if it really exists, no one knows where to find the Well of Ascension or what manner of power it bestows.
It may just be that killing the Lord Ruler was the easy part. Surviving the aftermath of his fall is going to be the real challenge.

Meine Meinung:
Ein Jahr ist seit dem Ende von The Final Empire vergangen und … im Prinzip herrscht Chaos. Elend versucht mit der Hilfe von Vin und Kelsiers Crew Luthadel zu regieren, aber er muss feststellen, dass sich sein theoretisches Wissen nicht so leicht in die Praxis umsetzen lässt. Besonders, wenn dann der eigene Vater plötzlich  mit einer Armee vor den Stadttoren steht…

In dem Buch geht es deutlich mehr um Politik und politische Intrigen als in dem vorigen. Durch den Sturz des Lord Rulers ist ein Machtvakuum entstanden und verschiedene Häuser kämpfen um die Herrschaft – nicht nur in Luthadel, sondern auch den anderen Orten des Empires.
Und es ist düsterer und bedrückender als ich nach dem Sieg am Ende von Band 1 erwartet habe. Keinerlei Hochgefühl über den Sieg oder irgendwas in die Richtung, sondern einfach eine zunehmende Anzahl von Problemen.

Ich hatte während des Lesens Probleme die Leute aus Kelsiers Crew auseinanderzuhalten und merke, dass ich auch jetzt Probleme hab mich überhaupt an sie zu erinnern. Wirklich im Gedächtnis geblieben sind mir nur Vin (logisch), Sazed, Marsh (der hier aber nahezu keine Rolle spielt) und Spook. Der Rest uhm ja das sind nur so verschwommene Figuren. Tindwyl dagegen, die hier zum ersten Mal, auftaucht hat von Anfang an ein eindeutigeres Profil.

Aber das Beste an dem Buch ist immer noch das Magiesystem, das nichts von seiner Faszination verloren hat. Und man lernt so viel mehr über die Kandra, die unheimlich interessant, wenn auch etwas creepy, sind – und was für Implikationen ihre Imitations-Fähigkeiten haben. Nicht nur das Stehlen von Informationen, sondern die Unsicherheit, die einfach durch ihre Existenz geschaffen wird. Jede Person könnte im Prinzip seit man sie das letzte Mal gesehen hat, durch ein Kandra ersetzt worden sein. Wie kan man da – gerade als solche wichtigen Personen wie Vin oder Elend – überhaupt noch irgendjemand vertrauen?
Ebenso wie man mehr über die Prophezeihung des Hero of Ages erfährt und damit auch,w as damals zwischen Rashek und Alendi passiert ist. Und über das Volk aus welchem diese Prophezeihung stammt, was mich ganz besonders erfreut hat, weil die Terrismen und ihre Keeper mit ihrer Feruchemy-Magie mich von Anfang an besonders angesprochen haben. Ich glaube diese Erweiterung der Mythologie war für mich der beste Punkt des Buches überhaupt.

Eine tolle Fortsetzung. Und das Ende erst. Das war völlig unerwartet, weil absolut nicht das passiert, was man nach den Konventionen des Genres eigentlich erwarten würde.

5 Sterne - klein

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 5 Sterne, Buchbesprechungen, Fantasy abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s