{Gesehen} Fleming: The Man who would be Bond

Fleming

Quelle: imdb.com

Worum geht es?
London, 1939: Ian Fleming is an irresponsible playboy living in the shadow of his dead war hero father, his successful author brother and his domineering mother. When the Second World War breaks out, Ian suddenly finds himself with a chance to shine – to prove his worth – with a job in Naval Intelligence. At first, Ian is inclined to treat his new job as a big adventure but, as the shocking consequences and challenges of war become ever more clear to him, he begins to learn where his real talents lie. Packed with romance, humour, jeopardy and explosive action – and set in Britain, France, Germany and Jamaica – this is the fascinating story of the man whose own life and adventures were the inspiration for one of the most iconic spies in modern literature – James Bond

Trailer:

Eckdaten:
Sender: BBC America
Jahr: 2014
Staffeln: 1
Anzahl Folgen/Staffel: 4
Laufzeit einer Folge: etwa 60 Minuten
Schauspieler: Dominic Cooper, Lara Pulver, Samuel West, Anna Chancellor, Rupert Evans, Lesley Manville, Pip Torrens, Camilla Rutherford, Annabelle Wallis

Meine Meinung:
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie die Serie auf meiner Liste gelandet ist. Ich habe noch keinen einzigen Bond-Film komplett gesehen, nur immer mal wieder Ausschnitte, noch nie eins der Bücher gelesen und eigentlich null Interesse an dem Autor und Urheber des Franchise.

Von daher war es sehr gut, dass der Titel leicht irreführend ist, Bond spielt nämlich so gut wie keine Rolle. Die Serie endet als Fleming gerade den ersten Bond-Roman schreibt. Stattdessen geht es um Fleming während des Zweiten Weltkrieges und das ist ne spannende Abenteuer-/Spionage-Geschichte.

Keine Ahnung, wie viel davon sich mit der Autobiogaphie von Fleming deckt – die Serie selbst deutet an, dass einige der gezeigten Szenen von Fleming (also dem Serien-Charakter, nicht der realen Person) erzählerisch aufgewertet wurden, ich vermute also der Umgang mit den Fakten war eher frei. Aber: es ist mir auch völlig egal, weil mich die reale Person nicht interessiert. Wer Interesse am realen Ian Fleming hat, mag die Serie mit ganz anderen Augen sehen als ich.

Wem es aber mehr um gute Unterhaltung als Faktentreue und Realismus allgemein geht, der findet das hier (wie wohl auch in jedem Bond-Film, zumindest hab ich das so öfter aufgeschnappt xD). Es ist von Anfang an klar, wie es enden wird. Wortwörtlich: Die Serie beginnt nach dem Ende des Krieges und springt nach einer Szene zurück zu den Anfängen von Flemings Karriere als Naval Intelligence Officer. Von daher sind die Szenen als Fleming an der Front in bedrohliche Situationen kommt, nicht so spannend wie sie sein könnten – ist ja klar, dass er überlebt.

Aber gut. Dafür ist Fleming auf die Art wie Cooper – dem die Uniform einfach viel zu gut steht – einfach großartig. Nict unbedingt sympathisch und im realen Leben eher unausstehlich. Ein Aufschneider, Playboy und was nicht sonst noch alles. Aber auch unorthodox, charmant und clever.

Schöne, unterhaltsame Mini-Serie, wenn auch nicht mit so viel Anspruch. Wobei die Kostüme toll sind und was man von dem unter Bombenangriffen leidenden London sieht, wirkt beeindruckend.

4 Sterne - klein

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