{Gelesen} Benjamin Behnke & Kai Daniel Du: Trick 17

Trick 17

Softcover, 399
frechverlag, 2014
ISBN: 978-3-7724-7514-6
Goodreads

Klappentext:
Lifehacks – so werden die cleveren Ideen zur Lösung von Alltagsproblemen genannt. Wie zündet man ein Windlicht an, ohne sich die Finger zu verbrennen? Wie bringt man Ordnung in den Kabelsalat? Wie lässt sich Toast gleichmäßig mit einer Scheibe Wurst belegen? Im Internet finden sich die verschiedensten Lösungsvorschläge. Doch funktionieren die Low-Budget-Tipps und machen sie das Leben wirklich einfacher? Benjamin Behnke und Kai Daniel Du haben alles ausprobiert und die 365 genialsten Lifehacks für alle Lebenslagen in diesem Buch zusammengestellt.

Meine Meinung:
Der Aufbau des Buches ist so simpel wie wirkungsvoll: Auf jeder Seite gibt es ein Foto des jeweiligen Tricks mit einer kurzen Erklärung von ein, zwei Sätzen. Die Tipps sind dabei in verschiedene Kategorien eingeordnet, allerdings fand ich diese Logik nicht immer sinnvoll. So ist beispielsweise ein Tipp um Gerüche aus Schuhen zu entfernen unter „Sport&Spiel“, während ich „Haushalt&Reinigen“ sinnvoller gefunden hätte, auch wenn es Turnschuhe sind.

Die Tipps selbst waren mir zum Teil schon bekannt, einige lösten auch spontan den Gedanken „Ja, wie soll man es denn sonst machen“ in mir aus. Andere dagegen waren ganz interessant und ich werde einiges mit der Zeit auch ausprobieren.
Aber viel zu viele Tipps sind für mich einfach keine, sondern Rezepte oder Bastelanleitungen. Und ich hab mir von dem Buch nicht erwartet, dass es mir das Basteln von Dosenstelzen, Halloween-Kerzen oder Tassen-Brownies als „Lösung von Alltagsproblemen“ (Formulierung aus dem Klappentext) präsentiert. Was für ein alltägliches Problem sollen denn Dosenstelzen oder selbst hergestellte Geheimtinte bitte lösen? Und als solche ‚falschen‘ Lifehacks würde ich doch rund 10% der vorgestellten Ideen bezeichnen, was ganz schön viel ist.

Das Buch ist insgesamt ganz nett und es hat Spaß gemacht es durchzublättern. Aber hätte ich es nicht aus der Bibliothek ausgeliehen, sondern gekauft, wäre ich wohl doch etwas enttäuscht gewesen. Für den Preis von doch immerhin stolzen 17 Euro sind mir definitiv zu wenig Tipps und zu viel Rezepte und Bastelanleitungen drin. Zum mal durchblättern ganz nett, aber mehr auch nicht.
Und für jemand, der des Englischen halbwegs mächtig ist und sich etwas im Internet auskennt, lohnt sich das Buch erst recht nicht wirklich. Die Tipps sind alle auch auf den einschlägigen Seiten zu finden und oftmals so bebildert, dass man sie intuitiv versteht.

3 Sterne - klein

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 3 Sterne, Bücher, Buchbesprechungen, non-fiction abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s