{Gesehen} White Collar – Season 1

White Collar S1

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Charming con man Neal Caffey escapes from a maximum-security prison, only to be recaptured by his nemesis, FBI Agent Peter Burke. With few options, Caffey agrees to help the bureau bring down other elusive criminals in exchange for his eventual freedom. But before long, Caffey finds himself playing a game of cat and mouse with those who want him back in prison or dead.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: USA
Jahr: 2009
Staffeln: 1 von 6
Anzahl Folgen/Staffel: 14
Laufzeit einer Folge: etwa 40 Minuten
Schauspieler: Matt Bomer, Tim DeKay, Willie Garson, Tiffany Thiessen, Sharif Atkins, Diahann Carroll, James Rebhorn, Natalie Morales, Alexandra Daddario, Noah Emmerich

Meine Meinung:
Zum besseren Verständnis: Ich habe die Staffel 2011/2012 schon mal gesehen und kenne auch die folgenden fünf Staffeln, was sich möglicherweise auf die Beurteilung dieser Staffel niederschlägt, auch wenn ich versucht hab zukünftige Ereignisse auszublenden.
Aber ich kann auf jeden Fall sagen, dass die Serie auch beim wiederholten Schauen sehr gut unterhält.

Für diejenigen, die White Collar noch nicht kennen: Im Prinzip orientiert es sich an der wohl bekannten Formel von ‚ungleichartige Partner lösen jede Woche einen Fall + etwas folgenübergreifende Handlung‘. Und zwar handelt es sich bei den Partner in diesem Fall um einen FBI-Agenten, Peter Burke, und einen verurteilten Trickbetrüger, Neal Caffrey, der die Arbeit mit den FBI einer Gefängnisstrafe vorzieht. Wie bei einigen anderen Serien, beispielsweise Castle, liegt der Schwerpunkt allerdings nicht auf den Fällen, sondern den Beziehungen der Charaktere untereinander, vor allem natürlich Peter und Neal.

Und genau das ist auch die Stärke der Serie. Die verschiedenen Figuren sind alle unheimlich sympathisch und bilden zusammen einen großartigen Cast. Im Mittelpunkt stehen natürlich Peter und Neal, aber auch deren Familie und Freunde sind toll. Allen voran Mozzie, Neals Freund und (früherer?) Partner in Crime, ein paranoider Fran von Verschwörungstheorien. Und Elizabeth, Peters Frau. Überhaupt finde ich es großartig, dass Elizabeth und Peter eine funktionierende Beziehung haben und miteinander glücklich sind. Ich mein, ernsthaft, wie viele TV-Serien gibt es mit funktionierenden Beziehungen? Ich find es einfach erfrischend, hier mal ein ganz alltägliches Paar zu sehen, dass sich liebt aber auch kleine normale Konflikte (Ich hab gekocht und du bist um zehn noch auf der Arbeit…) hat. Und gleichzeitig ist Elizabeth nicht einfach nur Peters Frau, sondern führt selbst ein erfolgreiches Catering-Unternehmen. Und ist einfach so toll. Hach, Elizabeth ist mein Liebling.
Der einzige Schwachpunkt ist für mich die eine FBI-Agentin, welche erst ab der zweiten Folge auftritt und für mich nicht ganz zum restlichen Cast passt. Ich weiß selbst nicht warum, vielleicht einfach weil die Rolle in der Pilotfolge von ein jemand anders viel besser gespielt wird Aber scheinbar sahen es die Serienverantwortlichen genauso, denn im Laufe der Staffel rückt sie immer mehr in den Hintergrund. Und für die nächste Staffel taucht dann auch zum Glück wird die Figur aus dem Piloten auf.

Die Fälle sind dagegen mehr oder weniger nur da, weil man halt Handlung braucht. Und man sollte weder über die Verbrechen – übrigens meist sehr blut- und gewaltlos, mehr Kunstfälschungen/-diebstahl und Wirtschaftsverbrechen – ebenso wie über deren Aufklärungen nicht sehr nachdenken, sonst merkt man wie unheimlich unrealistisch das alles ist. Allerdings versucht die Serie auch nie es als realistisch zu verkaufen, von daher stört es mich auch hier nicht.Es geht ganz klar Unterhaltung vor Realismus.

Was ich dagegen auch beim zweiten Schauen nicht mal in Ansätzen kapiere ist die folgenübergreifende Handlung um Kate, Neals große Liebe. Egal aus welchem Blickwinkel, Kate als manipulierende, eiskalte Bitch oder Kate als hilfloses, Neal liebendes Opfer, betrachte – ich versteh es nicht. Und das nervt. Wenn sie nicht freiwillig mit den Bösen zusammenarbeitet, warum nutzt sie dann nicht dieses eine Treffen (wie kam das überhaupt zustande?) um sich aus der Situation zu befreien? Und andererseits, wenn sie zu den Bösen gehört, warum ist sie überhaupt aufgetaucht? Und warum nutzt sie nicht das allererste Telefonat um zu sagen, was die Hintermänner eigentlich wollen? Warum braucht es x Folgen und wahnsinniges Rumgerate anstatt dass einfach mal jemand glasklar sagt „Artefakt x gegen Kate“. Man hätte dann die Staffel um die Hälfte der Folgen kürzen können, ey.
(Ja ich weiß, dass das im Prinzip die Antwort ist, aber ich mag es wenn Handlung Sinn ergibt. Und das macht sie hier nicht.)

Außerdem: Kate als Neals große Liebe. Ich glaub es nicht. Ich seh es zwischen den beiden nicht. Da ist null Chemie zwischen den beiden, echt. Neal hat mit echt jedem anderen Wesen in der Serie, selbst der doofen FBI-Agentin, eine bessere Chemie als ausgerechnet mit der Liebe seines Lebens. Und um die haben sich Keller und Neal gestritten? Alex könnte ich viel besser verstehen.

4 Sterne - klein

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7 Antworten zu {Gesehen} White Collar – Season 1

  1. An schreibt:

    Ich kann dir mal wieder nur absolut und vollkommen zustimmen. 😀 Man kann es auf jeden Fall super mehrmals schauen, die Charaktere sind sympathisch, die Beziehungen untereinander, Mozzie, Elizabeth selbst und ihre wunderbar funktionierende Beziehung zu Peter, die FBI-Agentin, die zum Glück irgendwann ersetzt wird. Und das mit Kate habe ich auch nicht kapiert. 😀

    Gefällt 1 Person

  2. Alice schreibt:

    Ich habe die erste Staffel vor einigen Jahren im TV gesehen und es danach gelassen. Ich mochte die Hauptdarsteller, aber diese seltsame Kate-Story war für mich völlig unglaubwürdig.

    Gefällt 1 Person

    • Amerdale schreibt:

      Alles um Kate ist auch einfach doof. Ist aber nach der ersten Staffel auch ziemlich vorbei. Danach wird sie noch einmal paar Mal erwähnt, aber ist nicht mehr wichtig. Zum Glück.

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