{Gelesen} Anne Plichota & Cendrine Wolf: Die Entschwundenen (Oksa Pollock #2)

Die Entschwundenen

 

Originaltitel: Oksa Pollock – La forêt des égarés
Hardcover, 460 Seiten
Oetinger, 2011
erstmals veröffentlicht 2010
ISBN: 978-3-7891-4503-2
Oksa Pollock #2
Goodreads

Klappentext:
Oksa kann es kaum glauben: Ihr bester Freund Gus ist wie vom Erdboden verschluckt! Niemand kann sich sein Verschwinden am helllichten Tag mitten in der St. Proximus-Schule erklären. Doch dann stellt sich heraus, dass Gus offenbar einem magischen Fluch zum Opfer gefallen ist und nun in einem Gemälde gefangen gehalten wird! Natürlich eilen Oksa und die Rette-sich-wer-kann ihrem Freund zu Hilfe. Bei dem Unterfangen, ihn zu retten, gerät die Gruppe in Todesgefahr. Dass der geheimnisvolle Tugdual mit von der Partie ist, macht die Sache für Oksa noch komplizierter, denn immer stärker verwirrt sie der finstere Junge.

Mein Eindruck:
Es ist Jahre her, dass ich Band 1 gelesen habe und ich kann mich nicht mehr an viel davon erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich zwar die damaligen Vergleiche mit Harry Potter für sehr übertrieben gehalten habe, aber das Buch auch nicht so schlecht, sondern recht unterhaltsam, wenn auch etwas kindlich, fand.
(Übrigens in dem Zusammenhang sehr lobend zu erwähnen: Am Anfang des Buches gibt es eine zweiseitige Zusammenfassung der Ereignisse aus Band 1. Das könnte andere Reihen gerne übernehmen.)

Nun ja. Entweder liegt es an dem zweiten Band oder an  meinem sich seit damals geänderten Lesegeschmack, aber ich hab mich hier bei der Lektüre mehrmals ziemlich gelangweilt. Gut, es war nicht total schlecht, sonst hätte ich es nicht zu Ende gelesen, aber gut ist auch anders. Vermutlich hätte es mir auch vollkommen gereicht die Zusammenfassung vor Band 3 zu lesen…

Es ist wirklich sehr kindlich geschrieben, das fängt schon an bei den albernen (mir fällt echt kein besseres Wort ein) Begriffen, die alle magischen Dinge haben. Es tut mir ja leid, aber ich kann ein Etwas, das Ringelpupo genannt wird, einfach nicht ernst nehmen und dass ich wirklich jedes Mal Popo anstatt Pupo lese, hilft auch kein bisschen.

Und auch sonst fand ich die Handlung nicht überzeugend. Es gibt einige Widersprüche und Figuren handeln höchst unlogisch ohne weitere Erklärungen. Da passt einfach vieles nicht zusammen. Und natürlich entwickelt sich noch ein völlig unnötiges Liebesdreieck zwischen Gus, Tugdual und Oksa. Warum auch nicht…

Wäre ich so rund zwei Jahrzehnte jünger, hätte ich wohl mehr Spaß an dem Buch gefunden. Aber ich glaube im Gegensatz zu Harry Potter ist das hier keine Kinder-Fantasy, die auch noch Erwachsene begeistern kann. Weswegen ich die Reihe auch nicht mehr weiterlesen werde.

3 Sterne - klein

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