{Gelesen} Brandon Sanderson: The Hero of Ages (Mistborn #3)

The Hero of Ages

Taschenbuch, 760 Seiten
Tor, 2009
ISBN: 978-0-7653-5614-7
Mistborn #3
Goodreads

Klappentext:
Killing the Lord Ruler to end the Final Empire was obviously the right thing to do, wasn’t it? With the return of the lethal form of the ubiquitous mists, increasingly heavy ashfalls, and ever more powerful earthquakes, Vin and Elend are no longer so sure. Long ago, Ruin – one of the primal beings, who created the world – was promised the eventual right to destroy all things. Now that Vin has been tricked into releasing him from the Well of Ascension, Ruin apparently intends to collect.

Meine Meinung:
Als ich den Band angefangen hatte, war ich direkt etwas enttäuscht und ungläubig. Alles war so negativ, deprimierend und aussichtslos. Und es wurde mit jeder Seite schlimmer. Irgendwann war ich an einem Punkt, an dem ich mir nicht mehr vorstellen konnte, dass das noch ein gutes Ende haben könnte.

Und dann änderte sich alles. Und es war so toll. Mir fällt beim besten Willen kein anderes Buch ein, mit dem ich das hier vergleichen könnte. Während der erste und der zweite Band noch recht konventionelle – wenn auch sehr gute – Fantasy-Bände waren, wird hier so viel auf den Kopf gestellt und mit den Erwartungen des Lesers gespielt. Und es hat ein Ende, dass einfach unbeschreiblich ist und das ich nie erwartet hätte. Aber gleichzeitig ist es so logisch und schon im ersten Band gab es die ersten frühen Hinweise und Weichenstellungen genau dafür, ich hab sie bloß nicht erkannt. Wirklich großartig, wie am Ende alles seinen Platz findet und sich logisch zusammenfügt. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich das Ende beeindruckt hat, es war ein Gefühl, dass so noch kein Buch zuvor bei mir ausgelöst hat. Ich kann die Trilogie (bzw. die ersten drei Bände; die Reihe hat an sich noch mehr Bände aber nach den ersten drei gibt es einen Zeitsprung von 300 Jahren) jedem Fan von High Fantasy nur empfehlen.

Aber um nicht nur vom Ende des Buches zu schwärmen: Auf dem Weg dorthin erfährt man endlich mehr über die Inquisitors und die dahinter stehende Magie – Hermalogy. Welche genauso  faszinierend und großartig durchdacht ist, wie Allomancy und Feruchemy – aber auch viel schrecklicher und grausamer in der Anwendung. Aber auch hier kann man Sanderson nur bewundern für die konsistente und komplett durchdachte Welt, die er hier erschaffen hat.

Ich weiß ehrlich nicht, was ich noch schreiben soll ohne x-mal großartig und toll zu verwenden. Auch wenn mir der Einstieg in das Buch schwer fiel, macht das Ende dies mehr als wett. Für mich eines der besten, wenn nicht sogar das beste Buch, das ich 2015 gelesen habe.

5 Sterne - klein

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Eine Antwort zu {Gelesen} Brandon Sanderson: The Hero of Ages (Mistborn #3)

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