{Gelesen} Jostein Gaarder: Das Weihnachtsgeheimnis

Das Weihnachtsgeheimnis

Originaltitel: Julemysteriet
Hardcover, 267 Seiten
Hanser, 2001
ISBN: 3-446-20103-3
Goodreads

Klappentext:
Joachim will einen Adventskalender. Doch alle sind bereits ausverkauft – bis auf einen. Der Buchhändler, bei dem er steht, weiß selbst nicht, wie dieses alte, handgearbeitete Stück in seinen Laden kommt. Joachim ist überglücklich. Zu Hause öffnet er das erste Fenster. Heraus fällt ein kleiner, eng beschriebener Zettel. Die Geschichte, die Joachim entziffert, erzählt von einer seltsamen Pilgerreise, die in Norwegen in einem weihnachtlichen Kaufhaus mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens beginnt. Jeden Tag gibt es einen weiteren Zettel mit der Fortsetzung der Reise. Sie führt immer weiter zurück bis nach Bethlehem zur Geburt des Jesuskindes. Aber wer hat die Zettel im Adventskalender geschrieben, und wer ist das kleine Mädchen? Detektivisch finden der kleine Joachim und seine Eltern immer mehr heraus, aber die Lösung bekommen sie erst am 24. Dezember.

Mein Eindruck:
Bei dem Buch handelt es sich um einen literarischen Adventskalender, sprich die Handlung ist in genau 24 Kapitel eingeteilt und lässt sich so gut in der Adventszeit lesen. Und außerdem spielt ein Adventskalender die Hauptrolle in der Handlung.
Also einem Teil der Handlung. Denn zum einen ist da Joachim, der besagten Adventskalender bekommt. Und zum anderen die Geschichte, welche der Adventskalender erzählt und die der Leser gemeinsam mit Joachim Tag für Tag ein Stückchen mehr erfährt.

Es richtet sich klar an Kinder oder jüngere Teenager, mit Joachim als Hauptperson, der meinem Gefühl nach im Alter eines Grundschulkindes ist; und auch recht kurzen Kapiteln. Aber auch für Erwachsene ist es durchaus eine schöne und lesenswerte Geschichte.

Sie hat ganz klar einen christlichen Touch, aber das sollte jedem nach dem Lesen des Klappentextes schon bewusst sein. Und sie wird auf eine ruhige unaufdringliche Art erzählt (sogar an einer Stelle durchaus mit Kritik an der Kirche), die mir auch als überzeugte Nicht-Christin gefallen hat.

Was mich ber doch etwas gestört hat, war die Auflösung um Elizabet, die irgendwie nicht zum Rest der Geschichte passt. Ihre Vergangenheit ist zu dunkel und traurig und schlicht und ergreifend auch unpassend für ein Kinderbuch. Zumindest in der Art und Weise wie die Themen hier angesprochen werden.

Es ist kein Buch, dass jetzt einen größeren Eindruck auf mich gemacht hat oder mich noch lange beschäftigen wird, aber es hat mich durchaus gefesselt und ich habe es in wenigen Tagen* durchgelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Einfach eine nette, entspannende Lektüre für die Adventszeit.

*Ich= chronischer Adventskalender-früher-Öffner xD

4 Sterne - klein

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Eine Antwort zu {Gelesen} Jostein Gaarder: Das Weihnachtsgeheimnis

  1. Cathrin Rubin schreibt:

    Vor ein paar Jahren hatte mir eine Freundin das Buch zum Advent geschenkt. Es ist wirklich eine schöne Geschichte!

    Gefällt 1 Person

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