{Gelesen} Ulrike Schweikert: Pyras (Die Erben der Nacht #3)

Pyras

 

Taschenbuch, 544 Seiten
cbt, 2009
ISBN: 978-3-570-30480-8
Goodreads
Die Erben der Nacht #3

Klappentext:
Europa, 1879: Die Macht der letzten Vampir-Clans ist am Schwinden. Um das Überleben der Vampire zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam zu unterrichten. Bei den Pyras, den Herrschern über das unterirdische Paris und seine Ratten, geht die Ausbildung ins dritte Jahr. Doch im Labyrinth unter der Metropole lauert ein alter Feind – und er ist gefährlicher denn je. Der Vampirjäger ist zurück, mit einer Waffe, die für die Geschöpfe der Nacht den Untergang bedeuten könnte.

Mein Eindruck:
Das Buch behandelt zwei Familien und Schauplätze. Die Erben begeben sich eigentlich nach Hamburg, können dort aber aufgrund von unerwarteten Schwierigkeiten nur ein paar Wochen bleiben und reisen gezwungenermaßen für den Rest des Jahres nach Paris.
Was an sich nicht weiter schlimm wäre, wenn nicht diese ein, zwei Kapitel alles sind, was die Reihe an Zeit in Hamburg verbringt. Dementsprechend wenig erfahren wie auch darüber wie der Clan der Vamalia lebt und ich finde es einfach schade und ungerecht, dass sie so vernachlässigt werden (es hilft nicht gerade, dass ich die Vamalia auch tausendmal interessanter finde als die Pyras).
Und zum anderen stellt der kurze Aufenthalt in Paris für mich auch etwas das Konzept der gesamten Reihe in Frage. Denn der kurze Aufenthalt in Hamburg reicht aus um den Erben das einzigartige Können der Vamalia – das Überqueren von Brücken (was zugegeben wie ne Abwandlung von dem Talent der Nosferas klingt) – lernen. Wenn sie Zeug so schnell begreifen können, warum dauert es bei den anderen Clans dann jedes Mal ein Jahr? Es passt für mich einfach nicht zusammen.

Also kurz gesagt: Das Buch und ich hatten keinen guten Start. Ich trauerte den Vamalia hinterher und wollte mich nicht unter Paris verkriechen. Und naja, die Pyras konnten mich einfach nicht begeistern. Ihre Fähigkeit mit Ratten zu kommunizieren, wirkt nur wie eine spezialisiertere Version der Lycana und damit einfach schon viel zu bekannt. Die Dracas und Vyrad klingen im Vergleich einfach so viel interessanter. Und ich mag keine Ratten, was natürlich auch nicht gerade hilfreich ist.

Es gibt aber auch ein paar Pluspunkte: Die Nebenhandlung um das Phantom der Oper fand ich wirklich gelungen und viel faszinierender als die eigentliche Haupthandlung. Und ich mag tatsächlich die Liebesgeschichte zwischen Latona und Malcolm hier.

Für mich der bisher schwächste Band der Reihe, aber immer noch unterhaltsam. Trotzdem freue ich mich darauf mit dem nächsten Band wieder zu einer interessanten Familie zu kommen.

4 Sterne - klein

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Eine Antwort zu {Gelesen} Ulrike Schweikert: Pyras (Die Erben der Nacht #3)

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