{Gesehen} The Help

the help

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Aibileen Clark is a middle-aged African-American maid who has spent her life raising white children and has recently lost her only son; Minny Jackson is an African-American maid who has often offended her employers despite her family’s struggles with money and her desperate need for jobs; and Eugenia „Skeeter“ Phelan is a young white woman who has recently moved back home after graduating college to find out her childhood maid has mysteriously disappeared. These three stories intertwine to explain how life in Jackson, Mississippi revolves around „the help“; yet they are always kept at a certain distance because of racial lines.

Trailer:
Dsdfds

Eckdaten:
Jahr: 2011
Land: USA
Laufzeit: 146 Minuten
FSK: 0
Darsteller: Emma Stone, Viola Davis, Bryce Dallas Howard, Octavia Spencer, Jessica Chastain, Allison Janney, Chris Lowell, Mike Vogel, Sissy Spacek, Ahna O’Reily

Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch gelesen habe, wurde es Zeit auch mal den Film zusehen. Und das war eine gute Entscheidung, auch wenn ich im Prinzip hier nur einen Großteil dessen, was ich schon bei der Buch-Kritik geschrieben habe, nur wiederholen kann.

Der Cast ist einfach großartig, besonders beeindruckt haben mich die unheimlich großartige Viola Davis (und ich fand es stellenweise komisch, wenn sie mich mit Gestik oder Mimik an ihre so völlig andere Rolle in How to get away with murder erinnert hat) und Jessica Chastain, die es geschafft hat mir hier Celia so viel liebenswerter erscheinen zu lassen. Und Hilly ist herrlich  in ihrer Zickigkeit. Niemand, mit dem ich im realen Leben auch nur den geringsten Kontakt haben möchte, aber in dem Film ein super Antagonist.

Und ich kann zwar nicht wirklich beurteilen, wie realistisch der Süden der USA in den 1960ern in dem Film dargestellt wird, aber auf mich wirkte es überzeugend. Der Film entwickelt da eine ganz eigene Atmosphäre von einer ländlichen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und ein paar Leute den Ton angeben und alles entscheiden müssen.

Der Film kommt ohne große Effekte auf, im Vordergrund stehen ganz klar die Charaktere und ihre Entwicklung sowie ihre Beziehungen untereinander über den Film hinweg. Und das ist richtig angenehm unaufgeregt. Sehr schöner Film.

4 Sterne - klein

Bechdel Test: 3/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Ohja. Skeeter, Aibileen, Hilly, Minny, Celia u.v.m.
2) die sich miteinander unterhalten: ebenfalls so oft, dass ich es nicht aufzählen kann
3) über etwas anderes als einen Mann: jupp

Vergleich Buch/Film (Achtung hier Spoiler!):
Alles in allem fand ich den Film erfreulich nah an dem Buch. Es gibt natürlich einige Änderungen, was sich aber auch nicht vermeiden lässt, da das Buch oft von Skeeters Gedanken hält und das ist filmisch nun mal schwierig umzusetzen. Aber dadurch werden Minny und Aibileen nur noch mehr in den Fokus gestellt und das fand ich gut.
Ansonsten sind mir größere Veränderungen vor allem in Skeeters Familie aufgefallen. Die Beziehung zu Sam (?, hab den Namen schon wieder vergessen) verläuft zwischendrin etwas anders – der Besuch bei Sams Familie fällt im Film weg – aber das Ende ist das gleiche. Und Skeeters Mutter kam mir im Film viel sympathischer vor als im Buch, wobei das zu einem Teil auch daran liegen kann, dass ich die Schauspielerin mag. Und es gibt da einige Änderungen, was ihre Krankheit betrifft, aber die haben nicht wirklich Auswirkungen.
Die einzige Änderung, die mich wirklich gestört hat, ist die um Constantines Tocher, welche im Film komplett anders dargestellt wird als im Buch. Und die Handlung um sie im Buch (da ha Lulabelle einen weißen Vater und entsprechend helle Haut und als sie ihre Mutter bei den Phelans besucht, mischt sie sich unter das DAR Meeting und füllt einen Mitgliedsantrag aus; Mama Phelan fordert sie auf zu gehen, sie weigert sich, Constantine unterstützt sie und wird gefeuert) hat für mich mehr mit der zentralen Thematik der Rassentrennung/-unterschiede/-ausbeutung zu tun als die entschärfte Version des Films (Rachel [die Namensänderung ist ganz seltsam] hat dunklere Haut und weigert sich die Hintertür zu benutzen, Constantine unterstütz sie und wird gefeuert). Es ist immer noch ein Konflikt, aber für mich ein deutlich kleinerer, harmloser und das finde ich schade.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 4 Sterne, Filme, Historical abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu {Gesehen} The Help

  1. Pingback: Top 2015 | Mind Palace

  2. Alice schreibt:

    Den Film habe ich zusammen mit meinem Mann gesehen, er hat uns beiden richtig gut gefalln. Irgendwann will ich noch das Buch lesen…

    Gefällt 1 Person

    • Amerdale schreibt:

      Mir hat das Buch sogar noch etwas besser gefallen (wobei das auch einfach daran gelegen haben kann, dass ich es zuerst gelesen habe und da die Handlung neu war…). Aber wirklich ein toller Film.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s