{Gesehen} And then there were none

And then

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Ten strangers, drawn away from their normal lives to an isolated rock off the Devon coast. But as the mismatched group waits for the arrival of the hosts — the improbably named Mr. and Mrs. U.N. Owen — the weather sours and they find themselves cut off from civilization. Very soon, the guests, each struggling with their conscience, will start to die — one by one, according to the rules of the nursery rhyme ‚Ten Little Soldier Boys‘ — a rhyme that hangs in every room of the house and ends with the most terrifying words of all: ‚… and then there were none.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: BBC One (UK)
Jahr: 2015
Staffeln: 1
Anzahl Folgen/Staffel: 3
Laufzeit einer Folge: etwa 60 Minuten
Schauspieler: Maeve Dermody, Charles Dance, Douglas Booth, Burn Gorman, Anna Maxwell Martin, Sam Neill, Miranda Richardson, Toby Stephens, Noah Taylor, Aidan Turner

Meine Meinung:
Die Mini-Serie basiert auf dem gleichnamigen Buch von Agatha Christie und ist laut wikipedia auch die erste Verfilmung, welche sich an das Ende des Buches hält und nicht das etwas veränderte Ende des Theaterstücks nutzt.
Ich kenne allerdings weder Buch noch Theaterstück und hatte vor der ersten Folge auch nicht mehr Kenntnis über den Inhalt als obige Beschreibung und den Trailer. Von daher kann ich nicht beurteilen, wie spannend und unterhaltsam die Serie auf Zuschauer wirkt, welche die Vorlage und damit eben auch von Anfang an den Mörder kennen.

Am faszinierendsten fand ich die Grundidee: Zehn sich unbekannte Personen landen durch verschiedene Tricks auf einer einsamen Insel und analog zu den im Lied ‚Ten Little Soldier Boys‘ (eine britische Version von 10 kleine Negerlein) genannten Ereignissen stirbt eine Person nach der anderen. Und der Leser ist bis zum Schluss genauso ahnungslos wie die Personen selbst, was den Mörder und das Motiv angeht. Und genau dieses Raten und Vermuten über die Folgen hinweg, fand ich so spannend. Ich sags mal so: Umso verdächtiger mir jemand schien, umso wahrscheinlicher war es, dass er als nächstes starb. Ich hätte als Polizist bestimmt viel Erfolg gehabt 😀

Allerdings gibt es zwischen den einzelnen Morden auch immer wieder längere Szenen, in denen sich alle gegenseitig verdächtigen und immer mehr verzweifeln. Und das war teilweise ziemlich zäh und langweilig, weil sie sich im Kreis drehten und einfach nichts neues passierte. Da konnte auch der wirklich großartige Cast nichts mehr retten, obwohl alle super spielen.
Und mir stand Vera im Vergleich zu den anderen Charakteren viel zu sehr im Vordergrund ohne dass es dafür einen einleuchtenden Grund gab. Was aber auch daran liegt, dass ich sie als eine der am wenigsten interessanten Personen empfand.

Insgesamt kann man sich mit den drei Episoden einen netten Abend machen. Vor allem, wenn man es zu mehreren sieht und sich über die verschiedenen Theorien, wer denn nun hinter dem Ganzen steckt, austauschen kann. Aber lange im Gedächtnis wird es wohl eher nicht bleiben.

3 Sterne - klein

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