{Gelesen} Ulrike Schweikert: Vyrad (Die Erben der Nacht #5)

Vyrad

 

Taschenbuch, 574 Seiten
cbt, 2011
ISBN: 978-3-570-30655-0
Die Erben der Nacht #5
Goodreads

Klappentext:
Europa, 1881: Die Macht der letzten Vampir-Clans ist am Schwinden. Um das Überleben der Vampire zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam zu unterrichten. Das fünfte Akademiejahr führt die jungen Vampire zum Clan der Vyrad – ins viktorianische London. Unterdessen muss Ivy sich von ihren Freunden fernhalten. Sie sieht eine schreckliche Gefahr heraufziehen, doch sie kann ihre dunkle Ahnung mit niemandem teilen.

Mein Eindruck:
Hach ja. Es fällt mir schwer den Band zu bewerten, weil ein Teil davon toll war und ein anderer einfach doof. Im Mittel gibt das mehr oder weniger ein okay, aber das sagt so wenig aus…

Das Positive: Der Clan der Vyrads. Seit in Lycana ihre Fähigkeiten zum ersten Mal angedeutet wurden, fand ich sie mit jeder Erwähnung interessanter. Und jetzt in London als man noch mehr von dem alltäglichen Leben in dem Clan erfahren hat, wurde es nur noch faszinierender. Von allen Vampir-Clans aus der Reihe, ist dies der einzige, bei dem ich mir vorstellen könnte, dort über Jahrhunderte zu leben ohne an Langeweile zu sterben.
Und erst ihre Fähigkeiten. Sich in Nebel aufzulösen und im Tageslicht wandern zu können, sind großartig. Und nicht so Twlight/Vampire-Diaries-mäßig, sondern auf eine überzeugende Art.
(Hab ich übrigens schon mal erwähnt, wie wenig ich nachvollziehen kann warum die Erben ihre Zeit zwischen den Reisen zu Hause nicht dazu nutzen um dem Rest ihrer jeweiligen Familie das neu erworbene Wissen weiterzugeben? Das wäre für mich so naheliegend.)

Dagegen war die eigentliche Handlung um die Erben absolut nicht meins. Die Teile, wo sie neue Fähigkeiten gelernt haben, ging ja noch. Aber das Buch läuft über von Liebesdramatik, allem voran natürlich zwischen den ewigen Turteltauben Alissa und Leo. Und es ist diese dämliche Art von Liebesgeschichte, bei der ein Konflikt auf einem ganz, ganz banalen Missverständnis beruht und in 5 Minuten (inklusive minutenlangen Lachen über ihre eigene Bescheuertheit) geklärt sein könnte. Wenn die zwei Idioten mal miteinander reden würden. Tun sie aber natürlich nicht, weil der Konflikt muss ja künstlich für die ganzen 574 Seiten am Leben gehalten werden.

Und Ivy. Oh Gott Ivy. Vom ersten Moment ihres Auftauchens im ersten Band war ich etwas in Ivy verliebt und das hat sich über die ganzen Bände nur gesteigert. Ich war schon traurig, weil sie hier im Buch erst später auftaucht. Aber als sie dann endlich da war, wünschte ich mir, sie wäre weggeblieben. Sie agiert völlig verschieden zu den Bänden vorher und wirkt wie eine komplett andere Person und es ist einfach nicht nachvollziehbar.

Insgesamt waren die Vyrads von allen Clans das Highlight für mich und sie haben mir das Buch auch gerettet. Die eigentliche Handlung kann man zwar durchaus lesen, ist aber deutlich schwächer als in den vorigen Bänden.

3 Sterne - klein

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 3 Sterne, Bücher, Buchbesprechungen, Fantasy abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu {Gelesen} Ulrike Schweikert: Vyrad (Die Erben der Nacht #5)

  1. Pingback: {Gelesen}Ulrike Schweikert: Oscuri (Die Erben der Nacht #6) | Mind Palace

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s