{Gelesen} Rob Thomas: Rats saw God

130220165459

Taschenbuch, 202 Seiten
Simon Pulse, 1996
ISBN: 0-689-80777-5
Goodreads

Klappentext:
Houston, Sophomore Year:
Steve is on top of the world. He and his friends are the tal of the school. He’s in love with a terrific girl. He can even deal with the astronaut – a world-famous hero, who happens to be his father.

San Diego, Senior year:
Steve is bummed out, drugged out, flunking out. A no-nonsense counselor says he can graduate if he writes a 100-page paper. And in telling how he got to where he is, Steve discovers how to get to where he wants to be.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch ja nur gelesen, weil es vom Schöpfer von Veronica Mars geschrieben wurde und mich einfach interessiert hat, ob er auch allein gute Bücher schreiben kann. Und jetzt frage ich mich, warum es bei den Veronica Mars-Büchern überhaupt noch einen zweiten Autor gibt.
Denn stilistisch ist das Buch hier wirklich großartig. Steve ist toll mit seinen frechen und geistreichen Kommentaren, die ihn manchmal als etwas altklug erscheinen lassen aber unheimlich viel Spaß machen.

Die Handlung selbst dagegen konnte mich nicht wirklich überzeugen. Sie ist nicht schlecht, aber einfach schon x mal dagewesen. Es ist der 0815-Teenke-Kram: erste Liebe, Drogen, geschiedene Eltern inklusive angespannten Verhältnis zu einem Vaterteil, gebrochene Herzen, High-School-Drama, yadda yadda. Da fehlt einfach irgendwas, dass neue Aspekte des Ganzen beleuchtet und einen frischen Wind reinbringt. So hatte ich beim Lesen ständig das Gefühl, dass ich all das schon mal woanders gelesen hatte und konnte dementsprechend nur wenig Interesse daran aufbringen.

Wäre der Stil nicht so toll gewesen und wirklich ein Genuss, hätte ich das Buch wohl kaum beendet. Für Fans von Rob Thomas mag es interessant zu sein, einfach weil man schon viel von dem merkt, was später Veronica Mars so besonders machte (und sich noch später in iZombie wiederfindet). Aber sonst würde ich eher zu anderen Young Adult-Büchern raten.

3 Sterne - klein

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