{Gesehen} Into the Badlands Season 1

Into

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
The wars were so long ago nobody even remembers. Darkness and fear ruled until the time of the barons, seven men and women who forged order out of chaos. People flocked to them for protection. That protection became servitude. They banished guns and trained armies of lethal fighters they called Clippers. This world is built on blood. Nobody is innocent here. Welcome to the Badlands.
In a land ruled by Feudal Barons, Into the Badlands tells the story of Sunny, a great warrior and M.K., a young boy who embark on a journey across a dangerous land to find enlightenment.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: AMC
Jahr: 2015
Staffeln: 1, eine zweite wurde bereits bestellt
Anzahl Folgen/Staffel: 6
Laufzeit einer Folge: etwa 45 Minuten
Schauspieler: Daniel Wu, Orla Brady, Sarah Bolger, Aramis Knight, Emily Beecham, Oliver Stark, Ally Ioannides, Marton Csokas

Meine Meinung:
Ich mag Kämpfe, die aussehen wie komplizierte, choreographierte Tänze – nur eben mit Waffen, bevorzugt Schwertern, und Blut. Kein Wunder also, dass ich nach dem Trailer unbedingt mehr von der Serie sehen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Mit den vielen Intrigen und Täuschungen und den einzelnen Baronen, welche mit den verschiedenen Häusern vergleichbar sind, erinnerte es mich von der Grundidee etwas an Game of Thrones. Allerdings spielt es in einer merkwürdigen Welt, die gleichzeitig modern (es gibt Motorräder) und total veraltet ist (es gibt keine Schusswaffen, mindeste ein Baron lebt in einer der typischen Sürstaaten-Villen). Dieses Mischmasch hat seinen ganz eigenen Reiz und sorgt dafür, dass die Serie auch ein ziemliches Unikat ist, verwirrt aber auch, weil nie erklärt wird, warum es bestimmte Dinge nun gibt, andere aber nicht.

Die Serie spielt in den sogenannten Badlands, eine Gegend, welche von sieben sich untereinander nicht gerade wohlgesonnen Baronen regiert wird, welche nach irgendwelchen mysteriösen Kriegen gebildet wurden. Außerhalb der Badlands gibt es auch noch irgendwas, aber dazu gibt es in der ersten Staffel nur mysteriöse Andeutungen. Wirklich viel des Universums wird nicht erklärt und man sollte da auch nicht zu viel drüber nachdenken.

Was viel besser ist, sind die Charaktere. Zum einen schon mal allein weil mit Sunny die zentrale Figur von einem Asiaten gespielt wird, was ja leider immer noch sehr eine Ausnahme ist. Und es gibt auch unheimlich viele tolle Frauenrollen, die den Männern in keiner Weise nachstehen.
Aber nicht nur die Besetzung ist toll, sondern auch die Figuren an sich. Besonders Sunny und The Widow (die Ehefrau eines versorbenen Barons, welche nun statt seiner regiert, deswegen der Name) haben es mir angetan. Sunny ist der beste Kämpfer der Badlands und manchmal schon fast zu gut. Zumindest schien es mir zwischendrin doch etwas unglaubwürdig, wenn er sich allein gegen mehr als ein Dutzend Gegner durchsetzt und kaum ins Schwitzen kommt. Aber es macht Spaß ihm dabei zu zu sehen.
Und die Widow weiß sich auf ihre ganz eigene Art in einer Männerwelt durchzusetzen und ist überhaupt eine der komplexesten und faszinierendsten Figuren der Serie.
Und dann ist da noch M.K., dessen Name einfach Blödsinn ist. Ich hab keine Ahnung, wofür die Buchstaben stehen sollen und warum er überhaupt so einen komischen Namen hat, wenn alle anderen relativ normal sind. Aber M.K. scheint auch eine Art chosen one zu sein, und ich bin dieser Trope einfach etwas müde aktuell. Und manchmal ist er einfach nervend, weil er sich für besser/schlauer hält als er eigentlich ist.

Die Handlung selbst beginnt eigentlich erst. In den sechs Folgen werden kleine Konflikte langsam größer und beginnen sich zu entladen, was zu einer großen Konfrontation im Finale endet, welche alle Figuren betrifft. Aber die Konsequenzen werden noch nicht gezeigt, so dass die Staffel durchaus mit einem Cliffhanger endet, weswegen ich auch sehr froh bin, dass sich der Sender inzwischen für eine zweite Staffel entschieden hat.

Die Serie hat eine großartige Optik mit sehr satten Farben und vielen Kontraste, was ihre Einzigartigkeit nur noch verstärkt. Es ist sehr weit entfernt von dem düsteren Ton vieler ähnlich blutiger und gewaltsamer – denn ja es fließt hier nicht gerade wenig Blut – Serien. Und auch das macht ihren Reiz aus. Sie ist so erfrischend anders.
Und natürlich die schon oft erwähnten Kämpfe. Man sollte wohl Martial Arts zumindest ansatzweise mögen, sonst werden einem die vielem Kampfszenen wohl schnell langweilig. Aber wenn man es mag, dann wird einem hier wirklich ein Genuß geboten.

4 Sterne - klein

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Eine Antwort zu {Gesehen} Into the Badlands Season 1

  1. bullion schreibt:

    Ah, schön, dass du die Serie inzwischen auch gesehen hast. Mir hat sie ähnlich gut gefallen und ich freue mich auch schon auf die 2. Staffel 🙂

    Gefällt 1 Person

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