{Gesehen} Supernatural Season 1

Supernatural

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Brothers Sam and Dean travel the darker corners of the American landscape in search of their father, who’s gone missing while hunting the malevolent forces that lead to the death of their mother. In the course of their search, the siblings encounter a host of otherworldly creatures, including vampires, ghosts, and witches, as well as such distinctly American phenomena as the urban-legend favorite the Hook, monsters from Native American mythology, and fearful figures from children’s games.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: The CW
Jahr: 2005
Staffel: 1 von bisher 11
Anzahl Folgen/Staffel: 22
Laufzeit einer Folge: etwa 45 Minuten
Schauspieler: Jared Padalecki, Jensen Ackles, Jeffrey Dean Morgan, Nicki Aycox,

Meine Meinung:
In vieler Hinsicht hat mich die erste Staffel von Supernatual an die erste Staffel von Buffy erinnert – und damit meine ich nicht mal die gemeinsame Thematik des Bekämpfens von übernatürlichen, bösartigen Wesen. Sondern zum einen die sehr seriale Struktur der Folgen mit einem Monster der Woche und ohne fogenübergreifende Konsequenzen. Wobei das gegen Ende der Staffel etwas besser wurde. Und zum anderen hatte ich hier auch das Gefühl, dass die Serienverantwortlichen noch nicht genau wissen, wohin sie willen und noch am Ausprobieren sind.

Es gibt zwar mit der Suche um den Vater einen gewissen roten Faden, der sich durch die ganze Serie zieht, aber eben viel zu selten aufgegriffen wird. Und außerdem für mich nicht wirklich Sinn ergibt. Das Verhalten von Daddy Winchester ist einfach seltsam und ich kann es nicht nachvollziehen. Und am Ende gibt es nicht mal ne richtige Auflösung der Sache, sondern einen Cliffhanger.

Wie gesagt Monster der Woche-Folgen, die alle nach dem gleichen Schema ablaufen. Mehr oder weniger so: die beiden Brüder werden auf ein übernatürliches Wesen aufmerksam, versuchen es zu vernichten, einer der beiden gerät in Lebensgefahr, der andere rettet ihn in letzter Sekunde, Happy End. Dazwischen ein paar schöne Aufnahmen des Impala.
Zu viele Folgen haben dieses Schema. Mit der Zeit wird es damit einfach zu berechenbar und nimmt der Folge viel von ihrer Spannung (wobei es da auch eine Rolle spielen kann, dass ich die Folgen ziemlich schnell hintereinander gesehen habe).
Dazu kommt, dass es zwar eine Vielzahl von Monstern gibt, was grundsätzlich ein Pluspunkt wäre – gerade die hier unbekannteren wie beispielsweise der Wendigo fand ich interessant -, aber man erfährt nie viel über sie. Die Erklärungen, die es gibt sind immer sehr kurz und oberflächlich und mir fiel es von daher schwer ihre Bedrohlichkeit wirklich ernst zu nehmen. Sie tauchen auf, lassen sich besiegen und werden nie wieder erwähnt. Das ist zwar meist durchaus unterhaltsam, aber mir hat da einfach etwas Tiefe gefehlt.

Was mich dagegen wirklich bei der Serie überzeugt hat, waren Sam und Dean und ihre Beziehung zueinander. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere, aber gleich faszinierend mit ihrer unterschiedlichen Einstellung zu ihrer Arbeit und ihrer Definition von Familie. Sowieso hat sich Dean zu meinem bisherigen Liebling entwickelt.
Und auch wenn es natürlich absolut unrealistisch ist, dass die zwei sich mit so wenig Problemen durchs Leben schlagen können, scheinbar problemlos von Kreditkartenbetrug und Poker leben können und ihnen ständig abgekauft wird, dass sie FBI-Agenten und dergleichen sind, so fand ich gerade diesen Aspekt höchst unterhaltsam und spaßig.

Aber ganz ehrlich, hätte ich dank Tumblr nicht schon so viele Bilder und Gifs von späteren Folgen gesehen und wäre ich dadurch nicht so neugierig auf Crowley, Lucifer, Castiel und Co ich weiß nicht, ob ich die Serie unbedingt weiter schauen wollte. Denn zumindest Staffel eins war zwar nett, aber auch echt nicht mehr.

3 Sterne - klein

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9 Antworten zu {Gesehen} Supernatural Season 1

  1. Filmschrott schreibt:

    Dran bleiben lohnt sich. Aber ich gebe dir recht, dass die erste Staffel noch recht wenige Highlights zu bieten hat. Das macht man aber heutzutage gerne: Den Zuschauer erst mal langsam rantasten lassen, mit dem Fall der Woche, und dann ganz langsam einen roten Faden einführen, der im Verlauf der weiteren Staffeln immer weiter gesponnen wird. Nur nach Sinn und Logik solltest du auch in den weiteren Staffeln nicht unbedingt suchen. man versucht zwar meist alles zu erklären,aber man hat hier eben ein übernatürliches Universum. Da nimmt man sowas nicht ganz so ernst.

    Gefällt 1 Person

    • Amerdale schreibt:

      Ich brauch Sinn und Logik nur insofern, also die (beziehungsweise jede) Serie eben eine konsistente innere Logik haben muss, die mich überzeugen muss. Das muss mit den logischen Regelungen und Gesetzen unserer Welt nichts zu tun (also wenn die Serie in einer Fantasiewelt spielt), sondern muss einfach in sich stimmen.

      Gefällt mir

  2. bullion schreibt:

    Ist auch tatsächlich so: Die erste Staffel ist nur nett. Die Serie steigert sich dann bis zu ihren Höhepunkten (Staffel 4 und 5) und flaut danach wieder ab. Mochte ich dennoch immer noch recht gerne.

    Gefällt 1 Person

  3. jarichan schreibt:

    Ich habe die Serie damals noch auf… Pro7 (?) geguckt, habe aber irgendwann nicht weitergeschaut, weil mir die ganze Stimmung zu düster-traurig wurde. Vielleicht sehe ich das unterdessen ja anders? Ich habe eh schon seit Langem Lust, mal wieder etwas Supernatural zu schauen 🙂

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  4. Alice schreibt:

    Ich habe zusammen mit meinem Mann zwei Staffeln gesehen und bin dann ausgestiegen – er ist dabei geblieben. Ich fand die ersten beiden Staffeln gar nicht mal schlecht, aber als ich dann gehört/gelesen habe, wohin der Weg führt hatte ich ungefähr 500 WTH?!-Momente… nix für mich 😀

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  5. Miss Booleana schreibt:

    Hach, das ist ja spannend. Ich verfolge Supernatural seit wahnsinnig vielen Jahren. Vielleicht so acht oder 7. Als ich damit angefangen habe, warum meine Ansprüche noch nicht so groß. Das Erzählen einer fortlaufenden Handlung war weniger populär als monster of the week. Daher hat mich dieser lose rote Faden in der Handlung damals zufrieden stellen können. Heute wäre das möglicherweise tatsächlich nicht mehr so. Aber wie Filmschrott schon sagte: dranbleiben lohnt sich. Was das betrifft, hat die Serie bald ein wesentlich ausgewogeneres Verhältnis und dreht noch ziemlich stark auf. Meiner Meinung hat sie ihren Höhepunkt in der 5. Staffel.
    Der Humor und die Mythologie halten mich aber heute noch bei Laune. Tolle Charaktere! Bin mal gespannt was du zu kommenden Staffeln sagst.

    Gefällt 1 Person

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