{Gelesen}Ulrike Schweikert: Oscuri (Die Erben der Nacht #6)

Oscuri

 

Taschenbuch, 459 Seiten
cbt, 2013
ISBN: 978-3-570-30857-8
Die Erben der Nacht #6
Rezensionen zu weiteren Bänden: Lycana, Pyras, Dracas, Vyrad

Goodreads

Klappentext:
Europa, 1883: Die Macht der letzten Vampir-Clans schwindet. Um das Überleben der Vampire zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam auszubilden. Nach Abschluss der Akademie verschlägt es die jungen Vampire in die verwunschene Lagunenstadt Venedig. Doch dann verschwindet Clarissa spurlos und der verzweifelte Luciano macht sich auf die Suche nach ihr. Als die geheimnisvollen Oscuri ihre Weg kreuzen, ahnen sie noch nicht, mit welchem uralten Unheil sie es wirklich zu tun haben.

Mein Eindruck:
Auch wenn das Buch offiziell zu der Die Erben der Nacht – Reihe gehört und einige der daraus bekannten Personen auch hier auftauchen, so wirkte es für mich mehr wie der Auftakt zu einem Sequel. Denn die Sruktur hier ist völlig anderes als in den bisherigen Büchern. Es wird nicht irgendein Clan besucht (natürlich nicht, denn wir haben ja in den vorigen Büchern schon alle abgehakt), sondern Luciano und Clarissa flüchten vor dem Zorn ihres Clans nach Venedig und geraten dort in Probleme. Ein paar mehr der bekannten Vampire allen voran Alisa und Franz Leopold tauchen auch auf und versuchen zu helfen.

Tja. Zum einen fand ich Luciano und Clarissa noch nie sonderlich interessant und ihre Beziehung zueinander schon gar nicht. Bei den anderen Büchern war das kein Problem, weil es durch die große Anzahl an Personen genug Gegengewicht gab, aber hier stehen sie mir viel zu sehr im Mittelpunkt. Und dafür fehlen mir einfach meine Lieblingsvampire. Keine Iy, keine/r der Vyrad. Gnah. Das macht es etwas schwierig, denn nach ihrem ganzen doofen Rumgehampele in Vyrad finde ich auch Alisa und Franz-Leopold nicht mehr so toll.

Und zum anderen Venedig. Also nicht die Stadt selbst, aber was die Jungvampire hier erleben. Sie begegnen einer weiteren Art übernatürlicher Wesen, die keine Vampire, aber auch keine Menschen sind. Was genau wird leider nie erklärt. Und das ist auch das Problem. Frau Schweikert führt hier ein neues Element ein, aber gibt kaum Erklärungen ab. Ich wusste zumindest bis zum Ende nicht, wie ich mir diese Wesen vorstellen soll. Und das hat es mir schwer gemacht die Geschichte zu genießen.

Rückblickend wünsche ich mir ich hätte nach dem fünften Band aufgehört zu lesen, da das meiner Meinung nach einen viel besseren Abschluss der Reihe darstellen würde. Oscuri wird so nachträglich angefügt, ohne dass es wirklich passt. Das Ende dieses Bandes klingt etwas danach, als ob da noch weitere Bücher geplant wären, aber falls dem so ist, hab ich wenig Interesse daran sie wirklich zu lesen.

3 Sterne - klein

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