{Gelesen} Jay Asher / Carolyn Mackler: Wir beide, irgendwann

Wir beide irgendwann
Originaltitel: The Future of Us
Übersetzer*in: Knut Krüger
Taschenbuch, 394 Seiten
Goldmann, 2013
ISBN: 978-3-442-48016-6
Goodreads

Klappentext:
Im Mai 1996 bekommt die sechzehnjährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mit der Hilfe ihres besten Freundes Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später! Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Der schüchterne Josh dagegen wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Aber Emma ist nicht gewillt sehenden Auges in das Unglück zu laufen, und sie beginnt, die Gegenwart zu verändern. Doch ihr Versuch Schicksal zu spielen, hat ungeahnte Folgen.

Meine Meinung:
Man braucht wohl nicht darüber diskutieren, wie unrealistisch die Grundidee des Buches ist, aber dass muss einfach während dem Lesen ignorieren und hinnehmen. Es ist eigentlich auch gar nicht so wichtig.
Denn der eigentliche Gedanke des Buches ist es, sich nicht unbedingt so viele Gedanken darüber zu machen, wie sich (kleine) Aktionen heute auf die (weit entfernte) Zukunft auswirken (könnten), sondern das Hier und Jetzt zu genießen. Natürlich nicht komplett, man sollte schon einen gewissen groben Plan für sein Leben haben, aber eben auch nur einen groben. Und trotzdem die Gegenwart genießen. Und das ist eine tolle Botschaft.

Außerdem hat das Buch einige Erinnerungen an meine ersten Schritte in das Internet – und die damalige Vorherrschaft von AOL (Oh Gott die ganzen verdammten CDs xD) – geweckt. Und dieser Nostalgietrip war schon schön.

Aber trotzdem hat mich das Buch nicht wirklich überzeugen können. Was vor allem daran lag, dass ich weder Emma noch Josh wirklich mochte. Es war zwar interessant zu sehen, wie sie im Laufe der Handlung dazu lernten und sich weiterentwickelten, aber es war eher eine Art wissenschaftlich-distanziertes Interesse ohne Einbindung von Gefühlen.
Und das Leben und die Probleme der beiden ist abgesehen von der „Einblick in die Zukunft“-Sache einfach eine typische Young Adult-Romanze. Nicht schlecht, aber auch einfach schon x-mal dagewesen und dementsprechend wenig fesselnd.

3 Sterne - klein

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