{Gesehen} Agent Carter Season 2

Agent Carter

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Dedicated to the fight against new Atomic Age threats in the wake of World War II, Agent Carter journeys from New York City to Los Angeles for her most dangerous – and bizarre – assignment yet. East Coast SSR Chief Jack Thompson sends Peggy to work with newly appointed West Coast SSR Chief Daniel Sousato explore a strange homicide involving a body that glows and emanates cold.
Upon her arrival, Peggy reunites with Howard Stark’smbutler and her loyal partner-in-crime, Edwin Jarvis, who welcomes her to the Hollywood life and sets her up at Stark’s mansion. There, Peggy meets Ana, Jarvis’ free-spirited and devoted wife to whom she takes an immediate liking.
Eventually, the odd investigation leads Peggy to quirky yet charming scientist Jason Wilkes, who quickly becomes an ally — and sparks fly. As Peggy continues to find clues in this peculiar case, she is introduced to the machinations of Whitney Frost, a movie starlet, brilliant physicist and the true power behind husband and senatorial candidate Calvin Chadwick. Calvin, a politician who will do anything to get to the top, befriends Vernon Masters, a veteran of the War Department with a keen understanding of how to work the system. Peggy soon discovers that corruption seemingly runs deep, making it hard to distinguish the good versus the bad.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: ABC
Jahr: 2016
Staffel: 2 von bisher 2, über weitere bisher nichts bekannt
Anzahl Folgen/Staffel: 10
Laufzeit einer Folge: etwa 45 Minuten
Schauspieler: Hayley Atwell, James D’Arcy, Chad Michael Murray, Enver Gjokaj, Wynn Everett, Reggie Austin, Lotte Verbeek, Ken Marino
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1

Meine Meinung:
Mit der zweiten Staffel zieht Agent Carter von dem hektischen New York in das sonnige Los Angeles und die ganze Serie wird mit dem Ortswechsel auch erfreulich farbenfroher. Außerdem hat Howard Stark da seine Residenz, was a) für nette Pool-Szenen sorgt und b) für mehr Dominic Cooper, was mich immer erfreut.

Überhaupt hat die Serie in der neuen Staffel einige neue Rollen hinzugefügt. Zwar gibt es von Angie zu meinem Bedauern nur einen einzigen, kleinen Auftritt, dafür lernen wir aber endlich Ana Jarvis kennen, die sich schnell zu einem meiner Highlights der Staffel entwickelt hat. Obwohl (oder weil?) sie so vollkommen anders ist, als ich sie mir vorher vorstellte – sie ist der totale Gegensatz zu Jarvis. Aber genau deswegen geben die beiden auch ein großartiges Paar ab. Die Serie geht natürlich nicht zu sehr auf ihre Beziehung ein, aber was man sieht, ist wirklich toll.
Und dann ist da noch Ken Marino (Veronica Mars‘ Vinnie van Lowe), der hier in der Rolle als Mafiaboss für eine Prise Humor sorgt und einfach nur Spaß macht.

Außerdem noch Whitney Frost, Peggys Gegenspielerin für diese Staffel, welches mich aber leider in dieser Rolle nicht wirklich überzeugend konnte. Was vor allem daran lag, dass ihre Motivation für ihre Taten nie wirklich klar wurde. Es wird zwar gesagt, dass sie es vor allem macht um die Welt zu einem bessern Ort zu machen, aber dazu passt ihr Verhalten, welches sehr egozentrisch und selbst herrisch ist, nicht. Aber gleichzeitig mochte ich sie als Person auch sehr. Ihr Leben ist von der Kindheit an davon geprägt, dass sie sich in von Männern dominierten Bereichen durchsetzen musste und trotz ihrer überragenden Intelligenz nur auf ihr Äußerstes reduziert wird. Und sich ständig versucht dagegen aufzulehnen, was sie mir doch wieder ein Stück sympathisch machte.

Überhaupt lässt sich die Staffel damit zusammenfassen, dass ich die Weiterentwicklung von so ziemlich allen Beziehungen (platonisch und romantisch) super und auch nahezu alle Figuren sympathisch oder zumindest interessant fand, aber die Handlung um diese ominöse schwarze Masse eher so naja. Es war zwar spannend und durchaus unterhaltsam, aber nie wirklich emotional packend. Und in den einzelnen Folgen oft auch vorhersehbar. Aber die Entwicklung der Beziehungen hat ausgereicht, dass ich immer schon Tage vorher auf die nächste Folge gefreut habe. Sogar das Liebesdreieck um Peggy war ganz nett, wenn auch nicht wirklich nötig. Im Mittelpunkt stand und steht aber immer noch das Duo aus Peggy und Jarvis, welches zusammen die seltsamsten Situationen erlebt. Und die zwei ergänzen sich mit ihren verschiedenen Personalitäten einfach toll.

Insgesamt lässt sich sagen, dass mir die Staffel trotz Handlungsschwächen doch gut gefallen hat und ich mir eine dritte davon sehr wünsche. Inzwischen sogar mehr als von Agents of Shield. Aber bitte weiter in Los Angeles.

4 Sterne - klein

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Eine Antwort zu {Gesehen} Agent Carter Season 2

  1. Zeilenende schreibt:

    Das klingt insgesamt doch positiv. Ich hatte mir nach der ersten Staffel gewünscht, dass die Figuren mehr Tiefe bekommen. Und von dem, was ich beim Überfliegen so gelesen habe, wird sich der Wunsch erfüllen. 🙂

    Gefällt mir

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