{Gesehen} How to get away with Murder Season 2

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Quelle: en.wikipedia.org

Worum geht es:
They say the first year of law school is the hardest. After taking Professor Annalise Keating’s class at Middleton University in “How to Get Away with Murder,” the Keating 5 were pushed to their limits as their values, convictions, dreams and even truths about themselves were revealed to be as dark as the law and justice system they’re trying to learn. Following the aftermath of the murder mystery cover up that Wes Gibbins, Connor Walsh, Michaela Pratt and Laurel Castillo were involved in, they each fear the worst when Rebecca Sutter escapes from under their watch. Unbeknownst to them, she is found dead by Annalise and her trusted associate Frank Delfino, creating an entirely new murder and undoubtedly, a new web of lies and suspects.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: ABC (US)
Jahr: 2015
Staffel: 2 von bisher 3
Anzahl Folgen/Staffel: 15
Laufzeit einer Folge: etwa 43 Minuten
Schauspieler: Viola Davis, Billy Brown, Alfred Enoch, Jack Falahee,  Aja Naomi King, Matt McGorry, Karla Souza, Charlie Weber, Liza Weil,
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1

Meine Meinung:
Hach ja, How to get away with murder. Für mich die Überraschung von 2014/2015. Aber leider konnte für mich die zweite Staffel nicht ebenso überzeugen wie die erste. Das lag an einer Vielzahl von kleinen Punkten, die an sich gar nicht so schlimm waren, sich aber einfach aufsummierten.

Zum einen sind mir diese Staffel Wes ‚Sad Puppy‘ Gibbins und Asher ‚White Male Privilege‘ Millstone mit ihrem achso tragischen Leben schwer auf die Nerven gegangen. Uns es hilft auch nicht gerade, dass ich sie für die beiden überflüssigsten Teile der Keating Five halte – und die Serie zumindest in Bezug auf Sad Puppy einer komplett anderen Meinung ist. Was aber wenigstens dazu führt, dass der Zuschauer erfährt warum Annalise so ein starkes und persönliches Interesse an ihm hat. Allerdings fand ich diese Verbindung nicht wirklich überzeugend, da waren mir zu viele Verbindung zu konstruiert.

Und zum anderen benutzt die Serie auch in dieser Staffel das gleiche Prinzip wie in der ersten mit drei Zeitebenen (Flaschbacks, Gegenwart und Flash forwards) in der ersten Staffelhälfte, so dass von der ersten Folge an klar sein wird, dass Annalise in der Staffelmitte in Lebensgefahr schweben und möglicherweise sterben wird. Was in Theorie vermutlich total viel Spannung reinbringen soll und bla. Aber wer glaubt denn auch nur für eine Sekunde, dass die Serie ihre zentrale Rolle – dazu noch gespielt von einer Oscar-Gewinnerin! – sterben lassen würde? Dementsprechend verpuffte diese Spannung bei mir auch ziemlich, auch wenn ich natürlich etwas daran interessiert war zu sehen,w ie es zu Annalises Verletzung kommt.
Außerdem hat die zweite Staffel auch einen einzigen Fall als roten Faden durch die komplette Staffel anstatt vieler case-of-the-week-Fälle. Was ich an sich auch gut finde, ich mag ja eh seriale Dramen mehr. Allerdings war der Fall hier um ein Geschwisterpaar, welches möglicherweise seine Eltern getötet hat oder auch nicht oder auch nur eine/r von ihnen und dass sich möglicherweise liebt (sie sind adoptiert, das ist ist immer noch ABC und nicht HBO :D) und es ist einfach sehr verworren und kompliziert und hochdramatisch. Und zu viel des ganzen, weil die Serie auch so schon genug Drama mit den Keating Five, Annalise, Bonny und Frank hat. Ein simplerer Fall wäre da meiner Meinung nach besser gewesen.

Aber nicht alles war negativ. Die Beziehung zwischen Oliver und Connor ist einfach großartig, auch wenn nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen ist. Und zum Glück ignoriert die Serie nicht die psychischen Auswirkungen der Ereignisse von Staffel 1 auf die Keating Five, welche Stück für Stück daran kaputt gehen. Was natürlich nicht schön für sie ist, aber es sorgt für eine faszinierende Handlung. Und auch die einzelnen Backgrounds werden mehr beleuchtet, unter anderem erfährt man auch mal mehr über Bonnies und Franks Vergangenheit (inklusive ihre Frisuren-Sünden….).

Und die Serie versteht es immer noch in die Handlung politische Themen und Kommentare einzubauen und einen Standpunkt zu beziehen ohne irgendwie belehrend oder auch nur konstruiert zu wirken. Inzwischen würde ich das sogar als die größte Stärke der Serie bezeichnen.
Es ist jetzt nicht so als hätte ich die Staffel für total schlecht gefunden. Aber ich glaube, dass nach der ersten Staffel meine Erwartungen einfach zu groß waren. Trotzdem freue ich mich schon jetzt auf die nächste Staffel (und rate wer dann in der Staffelmitte in Lebensgefahr schweben wird… Wes?).

3 Sterne - klein

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Eine Antwort zu {Gesehen} How to get away with Murder Season 2

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