{Blogparade} Gegen den Strom – 10 unbekannte oder unbeliebte Lieblingsfilme

Die Singende Lehrerin ruft zu einer neuen  Blogparade auf und ich lasse sie einfach mal selbst erklären, worum es geht:

Welche Filme mögt ihr, die sonst kaum jemand kennt oder die viele eher ablehnen? Erstellt eure persönliche Top 10, veröffentlicht sie bis zum 11. Juni (das ist mein Geburtstag😉 ) auf eurem Blog, verlinkt dort auf meinen Ursprungsartikel und postet hier in den Kommentaren den Link dazu. Natürlich würde mich auch interessieren, warum ihr die jeweiligen Filme mögt. Ja, da kommt die Lehrerin in mir heraus: Give reasons for your opinion. 😉 

Und das ist doch ein Aufruf, dem man gerne folgt. Wobei ich das Lieblingsfilme eher frei interpretiert habe. Ich mag zwar jede der folgenden Filme, aber als Lieblingsfilme würde ich sie nicht bezeichnen. Meine Lieblingsfilme sind dann doch ziemlich bekannt. Und der übliche Disclaimer: Die Reihenfolge stellt keine Wertung da. Die Links bei den jeweiligen Titel führen übrigens zu imdb.com.

1) Rote Laterne (大紅燈籠高高掛 / 大红灯笼高高挂, China/Hongkong, 1991)

Ich kann gar nicht mehr sagen, wie ich auf den Film aufmerksam wurde und was mich letztendlich bewogen hat ihn zu sehen, denn er ist von meinem üblichen Geschmack ungefähr so weit entfernt wie Hongkong von Deutschland.
Aber schon nach wenigen Minuten hatte mich der Film total fasziniert. Und zwar nicht mal nur für seine Handlung, sondern auch oder gerade weil ich ihn ästhetisch als sehr angenehm empfand. Ein richtiges Kleinod einfach.

2) Buffy (USA, 1992)

Der Film hat einen eher schlechten Ruf (imdb: 5,5/10, Rotten Tomatoes: 4,2/10, Metacritics: 48/100) und ich hab mich trotz meiner Begeisterung für die TV-Serie deswegen lange nicht mit dem Film beschäftigt, weil ich einen entsprechnd schlechten Film erwartet habe. Und auch wenn er in keinster weise mit der Serie mithalten kann, so fand ich ihn unerwartet unterhaltsam und gar nicht so schlecht.

3) Benny & Joon (USA, 1993)

Allein wegen dem tollen Titelsong sollte man diesen Film mögen 😀 Nein im Ernst, es ist einfach ein großartiger Film mit großartigen Darsteller*innen.

4) Sophie Scholl – Die letzten Tage (Deutschland, 2005)

Ich hab zu Schulzeiten so viel über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg hören müssen, dass ich wann immer mir das Thema in Buch, Film & Co begegnet, erst mal reflexartig zurückschrecke und Nein Danke denke. Aber trotzdem hat mich der Film – der eigentlich viel mehr Geschwister Scholl heißen sollte übrigens -, weil er sich viel mehr auf die Überzeugungen und Mut der jungen Studenten konzentriert und man sie einfach bewundern muss.

5) Hogfather (UK, 2006)

Hey, zu dem Film hab ich schon mal was geschrieben. Thanks Past-Me!

6) Van Helsing (USA, 2004)

Ja, der Film ist nicht wirklich gut und alles. Aber er macht mir einfach Spaß.

7) The Illusionist (USA, 2006)

Ich geb ja zu, ursprünglich hab ich ihn nur wegen Edward Norton gesehen. Aber er hat eine überraschend clevere Handlung mit einigen überraschenden Wendungen.

8) Thank you for Smoking (USA, 2005)

Film gewordener Sarkasmus ❤

9) Spartacus (USA, 2004)

Ich hab tatsächlich ein Remake in der Liste xD Wobei ich den 1960(?)er-Film bisher auch nicht kenne. Aber der neue Spartacus gefällt mir sehr gut. Person und Film. So weit ich es beurteilen kann, für einen Fernsehfilm auch überraschend historisch korrekt. Und die Kampfszenen sind wirklich gut gemacht.

10) Viel Lärm um Nichts (USA, 2012)

Joss Whedon. Amy Acker. Nathan Fillion. Alexis Denisof. Reed Diamond. Sean Maher. Clark Gregg. Franz Kran. Tom Lenk. Und:: Bloody Shakespeare.
Wie soll ich den Film nicht mögen?

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13 Antworten zu {Blogparade} Gegen den Strom – 10 unbekannte oder unbeliebte Lieblingsfilme

  1. Pingback: Gegen den Strom – 10 unbekannte oder unbeliebte Lieblingsfilme | filmexe

  2. Zeilenende schreibt:

    Van Helsing hat mich gleich zu einem eigenen Eintrag für meine Liste inspiriert, nun fehlt nur noch einer für die Singende Lehrerin. Und „Thank you for smoking“ ist in der Tag ganz großes Kino. Was habe ich gelacht.

    Gefällt 1 Person

  3. Corly schreibt:

    Huhu,

    ich glaub Spartacus hab ich sogar gesehen. Manch andere kenne ich nur von Namen her und manche gar nicht.

    LG Corly

    Gefällt 1 Person

  4. jarichan schreibt:

    The Illusionist ist ein toller Film! Von Viel Lärm Um Nichts habe ich auch schon gehört, den Film aber noch nicht gesehen.

    LG
    Jari

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  5. bullion schreibt:

    Oh, da sind ja direkt einige Filme dabei, die ich kenne und auch mag. Teils aber eher Guilty Pleasures (wie z.B. „Van Helsing“) als Lieblingsfilme… 😉

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  6. olivesunshine91 schreibt:

    Yaaaas, Benny und Joon! Allein dafür ist es schon eine gute Liste 😀
    Bei „The Illusionist“ muss ich sagen, dass ich „Prestige“ besser fand – aber der Film ist auf keinen Fall schlecht.

    Gefällt 1 Person

  7. singendelehrerin schreibt:

    Ah – sooooo schön, dass du Whedons „Much Ado about Nothing“ dabei hast! Hach ja! 🙂 Wobei ich zugeben muss, dass ich da die „alte“ Verfilmung von und mit Kenneth Branagh schon noch einen Tick besser finde. Trotzdem eine feine Perle! Wir Whedon-Fans halt… ❤

    "Thank you for smoking" fand ich auch herrlich, aber zu "Spartacus" sei gesagt: UNBEDINGT mal den Klassiker mit Kirk Douglas und Peter Ustinov ansehen! [altelehrerinmodus off]. Ich kenne das Remake nicht, ich wüsste aber nicht, zähle ihn aber trotzdem in eine Reihe der unnötigen Neuverfilmungen von (nahezu) perfekten Klassikern.

    ich finde, es ist übrigens keine Schande, einen Film wegen Edward Norton anzusehen. 😉

    Der einzige Film, von dem ich wirklich noch gar nichts gehört hatte, ist "Hogfather" (kenne auch die literarische Vorlage nicht).

    Vielleicht noch ein Wort zu Sophie Scholl: Sie war das erste Idol meiner Jugend, nachdem ich damals mit 15 oder 16 das Buch "Das kurze Leben der Sophie Scholl" geschenkt bekommen hatte. Ich fasste damals den Entschluss, dass meine Tochter einmal ihren Namen tragen sollte. Das Leben hat mich nun nicht dahin geführt, aber ich bin über jeden Film, über jedes Buch, über jede Doku glücklich, die auch der Generation nach mir diese mutige junge Frau (und ihre Mitstreiter) näher bringt,

    Danke! 🙂

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    • Amerdale schreibt:

      Unbedingt Hogfather sehen oder lesen, Pratchetts Humor ist großartig. Am besten direkt auf Englisch, die Wortwitze sind teilweise schwer zu übersetzen.

      Die Kenneth Branagh Version kenn ich noch nicht. Ich muss unbedingt mal wieder Zeit finden mehr Filme zu sehen…

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  8. Gerd Duerner schreibt:

    Schöne gemischte Auswahl, bei „Buffy“ bevorzuge ich die Serie, „Benny und Joon“ ist ein toller Liebesfilm mit großartigen Darstellern, „Sophie Scholl“ hat mich sehr beeindruckt und auch wieder mehr für das deutsche Kino eingenommen.

    Gefällt 1 Person

    • Amerdale schreibt:

      Ja klar, die Serie ist bei Buffy um Welten besser. Aber ich hatte im Vorfeld so viel negatives über den Film gelesen, dass ich ganz erstaunt darüber war, wie wenig schlecht er mir dann doch vorkam.

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  9. blaupause7 schreibt:

    Vieles sagt mir was, aber Thank you for smoking würde ich mir wahnsinnig gerne anschauen,

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