{Gelesen} Jenny Colgan: Die kleine Bäckerei am Strandweg (Little Beach Street Bakery #1)

280520165826Originaltitel: Little Beach Street Bakery
Übersetzer: Sonja Hagemann
eBook, 343 Seiten
Berlin Verlag, 2016
ISBN: 978-3-8270-7861-3
Little Beach Street Bakery #1
Verlagsseite mit Leseprobe
Goodreads

Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!

Klappentext:
Es klingt fast zu gut um wahr zu sein – Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht.

Meine Meinung:
Selbstgebackenes Brot und sein Duft hat für mich einen ganz besonderen Zauber. Dementsprechend neugierig wurde ich auch beim Lesen des Klappentextes, klang es doch so als würde Backen da eine relativ große Rolle spielen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Nicht nur ist das Backen von Brot wichtig, nein, es gibt am Ende des Buches auch noch Rezepte dazu. Was sehr gut ist, denn die Lektüre von dem Buch macht einem so richtig Lust darauf selbst zu backen.
Und außerdem Neil, der Papageientaucher, der heimliche Star des Buches. Er spielt zwar für die Handlung keine sonderlich große Rolle, ist dafür aber umso niedlicher und liebenswerter.

Aber auch mal vom Brot und dem Vogel abgesehen war das Buch eine positive Überraschung und weitaus weniger klischeehaft liebesromanartig, als ich im Vorfeld erwartet hatte.
Polly ist mir unendlich sympathisch gewesen und ich habe mich auch durchaus etwas mit ihr identifizieren können. Aber auch die anderen Charaktere sind zum großen Teil sehr glaubwürdig gezeichnet – naja bis auf Reuben, der doch etwas eindimensional ist – und es macht einfach Spaß zu lesen, wie sich Polly nach und nach ein Leben auf der Insel aufbaut und sich von den Ereignissen in ihrer Vergangenheit erholt.

Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz und es kommt hier auch etwas zu einem Liebesdreieck. Allerdings entwickeln sich alle Beziehungen sehr natürlich und recht langsam, so dass es wirklich überzeugend und passend ist.

Gut, Polbearne (die Insel, auf die Polly umzieht) ist etwas zu idyllisch um so wirklich existieren zu können, aber genau das trägt auch irgendwie zu dem Zauber des Buches bei. Außerdem habe ich durch das Buch gelernt, was eine Gezeiteninsel ist und das klingt unheimlich faszinierend.

Eine schöne Wohlfühl-Geschichte mit überwiegend tollen Figuren, die zwar nicht immer ganz realistisch ist, dafür aber auch nicht davor zurück schreckt ernstere Themen anzusprechen. Es ist übrigens der erste Band einer Reihe, aber mit abgeschossener Handlung. Trotzdem freue ich mich schon auf weitere Geschichten aus Polbearne.

4 Sterne - klein

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