{Gesehen} Secret Diary of a Call Girl Season 1

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Hannah is more than she appears to be in Secret Diary of a Call Girl. Hannah is also Belle, one of the top high class call girls in the city of London. Hannah and Belle have the same common goal; to make as much money as possible while they still can. Her family and friends think she is a legal secretary, but this woman in the designer suit, known professionally to her clients as Belle, is, as she so delicately puts it, „a whore.“ Hannah/Belle isn’t caught up in semantics. She’s a very high-class London call girl who charges by the hour, and she charges a lot.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: ITV2 (UK)
Jahr: 2007
Staffel: 1 von 4
Anzahl Folgen/Staffel: 8
Laufzeit einer Folge: etwa 25 Minuten
Schauspieler: Billie Piper, Iddo Goldberg, Cherie Lunghi, Ace Bhatti

Meine Meinung:
Ich wusste vorher nicht mehr über die Serie als dass Billie Piper dort eine Edelprostituierte spielt. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war dass die Staffel (wie die folgenden übrigens auch) nur aus gerade 8 Folgen von jeweils 25 Minuten, also insgesamt nicht mal 3,5 Stunden, bestand. Das hat mich doch etwas irritiert und ich finde es auch etwas schade. Denn ich glaube vielen der Handlungsstränge hätte mit etwas mehr Zeit besser gewirkt, so fühlte es sich für mich oft etwas gehetzt an.

Der Einblick in Hannahs oder eher gesagt in Belles Leben ist aber schon interessant, auch wenn es wohl kaum dem eine*r durchschnittlichen Sexarbeiter*in Londons entspricht. Was ich aber schön fand, ist wie vorurteilsfrei und unbefangen die Serie die Thematik zeigt. wobei aber gleichzeitig auch die Schattenseiten nicht verschwiegen werden. So erzählt Hannah beispielsweise lange nicht Freunden und Familie von ihre Arbeit oder Belle hat mit einem aggressiven Kunden zu tun.

Eine Besonderheit der Serie ist, dass sich Belle/Hannah oft an die Zuschauer direkt wendet und die vierte Wand durchbricht. Das ist eigentlich etwas, dass ich bei Serien weniger mag, aber hier bewirkt es, dass die Serie damit einen dokumentarischen Touch bekommt, der überraschend passend ist.

Außer Belle/Hannah selbst spielt eigentlich nur ihr Freund (platonisch*) Ben eine größere Rolle und ist öfter mal zu sehen, ansonsten ist es meistens Belle mit einem Kunden und eben Hannah als ihre anderes Leben. Wobei ich allerdings auf Ben auch gern verzichtet hätte, denn der ging mir teilweise schwer auf die Nerven mit seiner Art.

Insgesamt eine schöne Behandlung der Thematik, aber auch nicht umwerfend. Durch die kurzen Folgen wird die Handlung für mich einfach zu schnell abgehandelt.

3 Sterne - klein

*Warum gibt es im Deutschen keine so praktische Differenzierung zwischen friend und boy/girlfriend….

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