{Gesehen} 3:10 to Yuma

310_to_Yuma_(2007_film)

Quelle: en.wikipedia.org

Worum geht es:
In Arizona in the late 1800’s, infamous outlaw Ben Wade and his vicious gang of thieves and murderers have plagued the Southern Railroad. When Wade is captured, Civil War veteran Dan Evans, struggling to survive on his drought-plagued ranch, volunteers to deliver him alive to the „3:10 to Yuma“, a train that will take the killer to trial.

Trailer:

Eckdaten:
Jahr: 2007
Land: USA
Laufzeit: etwa 122 Minuten
FSK: 16
Darsteller: Christian Bale, Russell Crowe, Logan Lerman, Ben Foster, Peter Fonda, Dallas Roberts, Alan Tudyk, Gretchen Mol

Meine Meinung:
Bei dem Film handelt es sich um ein Remake des gleichnamigen Films (im englischen, im deutschen trägt der ältere Film den Titel „Zähle bis drei und bete“) von 1957. Was ich aber auch erst weiß, seitdem ich für den Post hier die Schauspieler im entsprechenden Wikipedia-Artikel nachgeschlagen habe. Aber da ich das Original nicht kenne, will ich auch gar keine Vergleiche anstellen.

Ich bin überrascht, wie gut mir der Film gefallen hat, das hatte ich vorher nicht unbedingt erwartet. Aber sowohl Wade als auch Dan sind beides sehr sympathische und faszinierende Figuren – auch wenn genau das, was Wade so faszinierend macht, ihn gleichzeitig zum unrealistischsten Postkutschenräuber ever macht. Aber es ist einfach toll zu sehen, wie beide auf der langen Reise von ‚irgendwo in der Pampa‘ bis hin zu ‚anderes irgendwo mit Bahnhof‘ sich kennen lernen und Respekt und eine Art Freundschaft zueinander entwickeln.

Und dann ist da noch Charlie Prince. Ich kann nicht mal sagen warum, aber diese Figur hat mich den ganzen Film über am meisten gefesselt. Ben Foster spielt den loyalen Gefolgsman von Wade einfach mit einer großartigen Präsenz.

Aber auch unabhängig von den Figuren ist die Handlung sehr spannend. Es gibt viele Wendungen und Höhepunkte mit tollen Actionszenen, die es einem keine Minute langweilig werden lassen. Und das Ende hat mir wirklich gut gefallen, weil es zum einen einfach gut gemacht ist und zum anderen nicht dieses „die Guten triumphieren über die Bösen“ -Ende ist.
Es ist auf der einen Seite genau das, was ich mir unter einem Western vorstelle – also Pferde, Staub, Schießereien, Blut und viel Prärie. Aber andererseits auch irgendwie  mehr, was auch wieder vor allem an der großartigen Performance von Crowe und Bale als Wade und Dan liegt. Die beiden tragen wirklich zum großen Teil den Film.

Ein toller Film und auch für Leute sehenswert, die nicht unbedingt Western-Fans sind.

4 Sterne - klein

Bechdel Test: 0/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: die einzige Frauenrolle mit Namen ist Alice, Dans Frau
2) die sich miteinander unterhalten: —
3) über etwas anderes als einen Mann: —

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