{Gelesen} Terry Pratchett: The Colour of Magic

The Colour of Magic

Taschenbuch, 287 Seiten
Corgi, 1990
ISBN: 978-0-52-12475-1
Discworld #1
Goodreads

Klappentext:
Somewhere on the frontier between thought and reality exists the Discworld, a parallel time and place which might sound and smell very mcuh like our own, but which looks completely different. Patricularly as it’s carried though space on the back of a giant turtle (sex unknown). It plays by different rules.
But then, some things are the same everywhere. The Disc’s very existence is about to be threatened by a strange new blight: the world’s first tourist, upon whose survival rests the peace and prosperity of the land. Unfortunately, the person charged with maintaining that survival in the face of robbers, mercenaries and well, Death, is a spectacularly inept wizard.

Meine Meinung:
Nach x Büchern aus dem Discworld-Universum hab ich es dann auch mal geschafft das allererste zu lesen. Was nicht unbedingt eine empfehlenswerte Reihenfolge ist, denn natürlich ist ein großer Teil des Buches damit beschäftigt den Leser langsam an diese fremde Welt und ihre Eigenheiten heranzuführen. Was mir aber schon aus den anderen Büchern mehr als bekannt war und mich dementsprechend eher langweilte. Kann man dem Buch aber nicht wirklich vorwerfen.
Es ist aber einfach auffällig, wie sehr die Discworld in dem Band noch mit ‚unserer‘ Welt verglichen wird und auf unser Universum Bezug genommen wird. Da besteht eine Nähe, die ich mir so gar nicht vorstellen konnte vorher.

Was ich aber wirklich vermisst habe, ist eine Eigenheit, die in späteren Büchern viel ausgeprägter ist: Die Fußnoten. Ich glaube, der ganze Band hatte nur zwei Fußnoten. Das haben spätere Bände auf einer Seite.

Was das Buch aber zum Glück schon genauso hat, wie spätere Bände ist Pratchetts unverwechselbarer Stil und Humor. Und den Sarkasmus, ohne den die Discworl-ROmane einfach unvorstellbar wären.

Rincewind, dem ich hier zum ersten Mal als Hauptfigur begegnet bin, ist einfach großartig als ewiger loser und gleichzeitiger Überlebenskünstler und auf diesen Aspekt bezogen doch auch irgendwie Glückspilz. Auch wenn es etwas beängstigend ist, wie oft ich mich beziehungsweise Verhaltensmuster von mir selbst in ihm wieder erkannt habe. Ich sag nur: “I’ve seen excitement, and I’ve seen boredom. And boredom was best.”
Die ganze Wirkung von Rincewind kommt natürlich erst durch die Paarung mit Twoflower, der in so vielen Punkten der absolute Gegensatz zu Rincewind ist, zum Vorschein und die beiden bilden ein perfektes Duo mit einer herrlichen Dynamik. Schade, dass es nur zwei Bände mit den beiden gibt.
Und natürlich Luggage, die allerbeste Gepäcktruhe, die es in der kompletten Literaturgeschichte jemals gab ♥

Ich denke das Buch bietet Neulingen wirklich einen guten Einstieg in die Discworld – sowohl das Universum als auch die Buchreihe – mit vielen Erklärungen, einer recht simplen aber trotzdem spannenden und fesselnden Handlung und einfach dem typischen tollen Humor. Wenn man schon spätere Bücher kennt, wird es einem wahrscheinlich etwas schwächer vorkommen, weil eben ein ganzes Universum vorgestellt wird (werden muss) und weniger auf die Details eingegangen wird, aber auch dann wird man seinen Spaß dran haben.

4 Sterne - klein

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Eine Antwort zu {Gelesen} Terry Pratchett: The Colour of Magic

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