{Gelesen} Georgia Dunn: Breaking Cat News

Breaking Cat News

Taschenbuch, 123 Seiten
Andrews McMeel Publishing, 2016
ISBN: 978-1-4494-7413-3
Homepage der Autorin
Goodreads

Klappentext:
Cynical, no-nonsense Elvis and shy, sweet, sensitive Puck are the reporter kitties in the field, while the adventurous jokester Lupin serves as anchor cat. Together they break headlines on the food bowl, new plants, mysterious red dots, strange cats in the yard, and all the daily happenings in their home.

Meine Meinung:
Wie auch schon bei Adulthood is a Myth, habe ich auch hier den kostenlosen Online-Comic vor Erscheinen des Buches (und dem Zeitpunkt bis ich es endlich erhalten habe – bestell keine englischen Bücher bei Thalia vor, ich sag’s euch….) verfolgt, war davon begeistert und hab das Buch bis zu einem gewissen Grad auch vor allem als Dankeschön an die Autorin gekauft.

Was ich an dem Buch aber besonders toll finde, ist, dass die darin abgebildeten Comics scheinbar auch das Schaffen der Autorin über einen längeren Zeitraum widerspiegeln. Man kann das schön an dem Aussehen der Katzen sehen, da sich da doch mal Details – so werden mit der Zeit die Ohren beispielsweise die Ohren weniger spitz gezeichnet – ändern und man merkt, wie verschiedenes ausprobiert wurde, bevor sich Frau Dunn für eine Darstellung entscheidet. Aber von Anfang an ist ihr ´zeichnerisches Talent offensichtlich. Die Katzen und Personen (Frau Dunn und ihre Familie, bestehend aus „The Man“ und „The Baby“) sind niedlich aber auch realistisch (also die Katzen als Reporter nur bedingt, aber grundsätzlich schon) dargestellt.

Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit allem, was drei Hauskatzen ebenso interessiert und was von ihnen für berichtenswert gehalten wird. Das kann das Essen an Thanksgiving sein, die fremde Katze am Fenster oder die Verpackungsflocken eines neu angekommenen Pakets. Nichts ist dramatisch, es gibt keine großen Ereignisse, sondern einfach Szenen aus dem Familienleben aus der Sicht der Katzen. Besonders gefällt mir dabei, dass sich die Katzen zwar untereinander unterhalten – und mit Rücksicht auf den Leser auch in Englisch und nicht in Miau-isch -, sie aber eben nicht von den Menschen in den Comicstrips verstanden werden, diese hören nur die normalen Katzenlaute. Auch hier gefällt mir der beibehaltene Realismus wieder gut, weil dadurch eben trotz allem die Katzen Katzen bleiben und nicht zu Menschen in Katzengestalt werden.

Es ist einfach ein Buch, das jeden Katzenliebhaber innerhalb kürzester Zeit zum Lächeln bringen wird. Sollte es jemals eine Übersetzung ins Deutsche geben, könnte ich es mir auch problemlos vorstellen mir das Buch und die einzelnen Strips mit meiner Nichte als eine Art Bilderbuch anzuschauen. Sie wäre bestimmt begeistert davon.

5 Sterne - klein

Für diejenigen, die bei Twitter aktiv sind: Frau Dunn ist dort unter @pseudooctopus zu finden und auch abseits ihrer Comicstrips eine sehr sympathische und interessante Person (soweit man das über Tweets beurteilen kann). Außerdem postet sie oft Katzenbilder 😀

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 5 Sterne, Buchbesprechungen, Comic, Comic / Graphic Novel, Tiergeschichten abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s