{Gelesen} Terry Pratchett: The Light Fantastic

The Light Fantastic

Taschenbuch, 217 Seiten
Corgi, 1986
ISBN: 0-552-12848-1
Discworld #2
Goodreads

Klappentext:
As it moves towards a seemingly inevitable collision with a malevolent red star, the Discworld has only one possible saviour. Unfortunately, this happens to be the singularly inept and cowardly wizard called Rincewind, who was last seen falling off the edge of the world…

Meine Meinung:
Während normalerweise die Reihenfolge, in der man die Discworld-Bände liest nur bedingt Einfluß auf das Lesevergnügen hat, kann ich es hier nur empfehlen vorher The Colour of Magic zu lesen. Denn dessen Handlung setzt sich hier fast nahtlos fort und beantwortet auch den Cliffhanger, mit dem Colour of Magic endet.

Aber obwohl die Handlung beider Bände als eine durchgehende Erzählung betrachtet werden kann, wirkte The Light Fantastic für mich deutlich Discworld-typischer als der erste Band. Ich hatte den Eindruck, dass Pratchett hier viel besser wusste, wie er diese Welt beschreiben und darstellen sollte.

Rincewind wurde mir hier sogar noch sympathischer als er es mir eh schon vorher war. Er ist einfach eine tolle Figur und ich freue mich schon sehr darauf ihm noch in weiteren Büchern zu begegnen. Selten war ein Pechvogel so lustig, ohne dass Schadenfreude eine große Rolle spielt, und auf absurde Weise auch vom Glück ausgewählt. Wortwörtlich sogar.

Über die Handlung will ich gar nicht so viel sagen, weil eben durch die enge Verbindung mit Band 1  im Prinzip alles ein Spoiler ist. Aber es ist zu großen Teilen eine Parodie/Satire auf bekannte Fantasy- und Märchen-Erzählungen (Stichwort: Cohen the Barbarian) und einfach herrlich amüsant zu lesen.

Ein großartiger Lesespaß und zusammen bilden The Colour of Magic und The Light Fantastic auch einen wirklich empfehlenswerten Einstieg in das doch etwas unübersichtlich wirkende Discworld-Universum.

5 Sterne - klein

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3 Antworten zu {Gelesen} Terry Pratchett: The Light Fantastic

  1. Marcel Michaelsen schreibt:

    Mir hat Light Fantastic damals auch nen Tacken besser gefallen als ColourOf Magic. Ich glaube, das liegt aber auch daran, dass man eben mit der Welt dann schon etwas vertrauter ist. Ich gebe dir aber recht, dass Pratchett hier wohl auch besser wusste, wie er die Welt darstellen will.Er war dann eben hier auch vertrauter mit ihr.

    Wenn ich mich übrigens nicht komplett irre, hängen die Rincewind Geschichten tatsächlich alle zusammen. Also jede weitere schließt direkt an die vorherige an. Wären dann Colour Of Magic (Farben der Magie), Light Fantastic (Licht der Fantasie), Sourcery (Der Zauberhut),Eric Interesting Times (Echt zauberhaft) und abschließend dann The Last Continent (Heiße Hüpfer). Trotzdem funktioniert jede Geschichte aber auch für sich, ohne Vorkenntnisse.

    Gefällt 1 Person

    • Amerdale schreibt:

      Ah, gut zu wissen, dann werde ich da nochmal besonders drauf achten, die in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Danke.

      Gefällt 1 Person

      • Marcel Michaelsen schreibt:

        Kein Problem.
        Es ist ohnehin nicht unbedingt verkehrt, die Reihenfolge einzuhalten.Es gibt zwar nicht wirklich komplett zusammenhängende Geschichten, aber immer mal wieder werden vergangene Ereignisse erwähnt oder aufgegriffen und die Charaktere entwickeln sich halt auch weiter und es kommen neue reguläre dazu wie bei den Stadtwache-Geschichten.

        Gefällt 1 Person

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