{Monatsrückblick} 10/2016

Gelebt:
Ich war im Theater, auf einer Con und im Kino. In einem Monat. Was ist nur los mit mir xD Ich mag sogar den Herbst dieses Jahr, was mich ziemlich überrascht. Aber gut, ich musste auch noch nicht Eis vom Auto kratzen, das hilft wahrscheinlich. Ansonsten bin ich schon im ‚zu Hause einigel‘-Modus mit einer Couch voller Decken.
Viel passiert ist den Monat nicht, zumindest fällt mir nichts erwähnenswertes ein und ein schnelles Blättern durch den Kalender (verdammt ich brauch so langsam einen für 2017) weckt auch keine Erinnerungen. Aber meinem Wesen entspricht ein routinierter Alltag ohne spontane Überraschungen nur mit geplanten Events eh viel mehr. Nur auf dein einen Sonntag mit Migräneanfall hätte ich gut verzichten können. Ansonsten netter Monat, gerne öfter so.
Der Blog kam etwas zu kurz, weil mir doch abends öfter mal die Motivation fehlte zum Bloggen. Muss mir angewöhnen am Wochenende Artikel vorzubereiten für unter der Woche.
Im November stehen einige familiäre Geburtstage an und joa Weihnachtszeit rückt näher. Ansonsten bin ich gespannt auf das scheinbar traditionelle betriebliche Martinsgansessen. Die Vorteile eines Unternehmens, welches auch einen Catering-Service anbietet 😀
Und ich hab nen Termin beim Zahnarzt. Ugh. Aber ich brauch den doofen Stempel im Bonusheft *seufz*

Gelesen:
Ah ja. Tolle Quantität, miese Qualität könnte das inoffizelle Oktober-Motto gewesen sein…
Das Highlight war mit Abstand zu den meisten anderen Büchern Sturmnacht von Jim Butcher, welches ich erst gestern beendet hab. Schöner Reihenauftakt, ich freu mich auf die weiteren Bände. Wer Urban Fantasy ohne großes Liebesgedöhns mag, ist da ziemlich richtig. Ebenfalls noch gut, aber als Sachbuch halt einfach nicht so mitreißend wie ein Roman, war Winter is coming.
Der Rest war naja okay, mehr aber auch nicht. Ein König für Deutschland hatte inhaltlich völlig andere Schwerpunkte als ich erwartete. Und es nervt mich einfach unendlich, wenn ein Autor einem Roman durch Fußnoten einen wissenschaftlichen Anstrich geben will und dann auf wikipedia (und auch noch ohne Angabe des Zugriffsdatums!) als Quelle verweist. Ein Lamm unter Löwen konnte mich einfach nicht fesseln, da plätscherte die Handlung einfach so vor sich hin. Und dann waren da noch Schöner Mist, Das Weihnachtslos und Liebe kommt auf leisen Pfoten, die sich zwar alle drei gut lesen ließen, aber auch einfach vollkommen belanglose leichte Kost waren. Was ja an sich nicht schlimm ist, aber ich hatte mir von ihnen mehr versprochen. Und dann war da noch Der Fremde, welcher mir auch das ganze Buch über sehr fremd blieb.

Gesehen:
Doctor Strange. Wohoo, das war stellenweise echt so wie ich mir nen LSD-Tripp vorstelle 😀 (zum Glück hab ich ihn in 2D gesehen, ich glaub 3D wäre mir da nicht unbedingt bekommen…). Aber gefällt mich echt gut. Nicht unbedingt die originellste Story, aber doch eigenständig genug um sich von den anderen Marvel-Filmen abzusetzen. Und einfach ein rundum großartiger Cast.
Und Oh Gott die Mid-Credit-Szene *quietscht in freudiger Erwartung*
Ansonsten herrschte bei den Serien wie bei den Büchern mehr Quantität als Qualität. Ich hab in ein paar neue Serien reingeschaut:
Bei Eyewitness hab ich nicht mal eine Folge durchgehalten, weil es einfach nicht gefunkt hat. Van Helsing das gleiche, das war mal gar nichts.
Bei Berlin Station hab ich bisher zwei Folgen gesehen und am meisten ist mir die Serie in Erinnerung, weil die Deutschen dort auch wirklich Deutsch sprechen (also meinem Eindruck nach sind es echt deutsche Schauspieler*innen). Und es einfach lustig klingt, wenn die Amerikaner versuchen deutsche Namen auszusprechen xD
Und dann ist da noch Conviction, eigentlich ein ziemliches 08/15-Procedural, dass etwas versucht HTGAWM nachzueifern. Das einzige, was mich da auch noch hält, sind Hayley Atwell und Eddie Cahill sowie die Love-Hate-Beziehung zwischen ihren Charakteren.
Aber ernsthaft, dafür haben die Agent Carter abgesetzt? Dafür?
Bei The Fall habe ich die dritte Staffel beendet und bin ziemlich enttäuscht. Sie ist nicht direkt schlecht, aber auch weit vom Niveau der vorigen zwei entfernt. Wobei ich den großen Twist um Spector auch einfach nur bescheuert finde.
Deutlich besser war dann Luke Cage. Ist für mich zwar die schwächste der bisherigen Marvel/Netflix-Serien, weil ich mit Luke als Person wenig anfangen kann. Aber es gibt mit Misty, Claire und Mariah drei auf so unterschiedliche Art und Weise großartige Frauenrollen. Und die Serie setzt halt für Marvel mal ganz neue Maßstäbe in punkto Diversität. Wurde aber auch echt Zeit.
Und ich hab Carmilla entdeckt, eine Webserie über Vampire. Man merkt das minimale Budget dahinter deutlich, aber es ist super. Toller Humor, spannend und so viele Anspielungen auf pop culture.

Geschnappt:
20161031_111903

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2 Antworten zu {Monatsrückblick} 10/2016

  1. Miss Booleana schreibt:

    Luke Cage hat mir auch extrem gut gefallen. Und ich hab mir einen Spaß gemacht und wollte die weißen Charaktere zählen. Hab ich aber irgendwann vergessen ^^“ Jedenfalls schön, dass es mal umgedreht ist 😀

    Seitdem ich arbeitstätig bin, musste ich auch dazu übergehen am Wochenende zu bloggen und meine Artikel vorzuschreiben. Dadurch entgehen mir zwar Spontanaktionen in der Blogosphäre aber inzwischen geht es gar nicht mehr anders. Zumindest wenn ich mir nach Feierabend die Freiheit erhalten will mal Sport zu machen oder was mit den Freunden etc.

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