{Gesehen} Person of Interest Season 1

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Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Set in New York City, with all of its multifaceted elements of justice (i.e., cops, criminals, corruption), this procedural centers on an ex-CIA agent, presumed dead, who partners with a mysterious billionaire to prevent violent crimes.
Using data siphoned off the United States intelligence agencies‘ threat matrix deemed irrelevant to national security — information concerning not terrorism, but violent crimes of a personal nature — the unpredictable former agent Reese and his enigmatic partner, Finch, identify a „person of interest“ and set about solving the mystery of the impending crime that person will be involved in. Tapping into the world’s Big Brother-like surveillance network, the shadowy duo knows that something bad is going to happen; it’s their mission to discover what that event will be … and somehow prevent it.
Operating on a parallel track are New York detectives Carter and the corrupt Fusco, who must enforce the law while still abiding by it. Running counterpoint to Reese’s unconventional yet effective methods, Carter strives not only to collar criminals, but the evasive Reese as well. Inspired by the chilling omnipresence of global surveillance and information tracking, Person of Interest delivers the familiar elements of a crime procedural in a heightened, unpredictable manner — as Reese and Finch race to solve each crime before it occurs

Trailer:

Eckdaten:
Sender: CBS
Jahr: 2011
Staffel: 1 von 5
Anzahl Folgen/Staffel: 23
Laufzeit einer Folge: etwa 43 Minuten
Schauspieler: Jim Caviezel, Michael Emerson, Kevin Chapman, Michael Emerson, Amy Acker, Taraji P. Henson, Enrico Colatoni

Meine Meinung:
Ich wusste von der Serie vorher nicht viel, außer dass a) Amy Acker mitspielt und zwar in späteren Staffeln in einer Hauptrolle, b) viele Leute, deren Geschmack recht gut mit meinem übereinstimmt, begeistert sind und c) die Serie sich mit recht aktuellen Themen – Überwachung, Verhaltensvorhersagen und dergleichen beschäftigt. Was reichte um mich neugierig zu machen.

Was mir aber nicht klar war, war dass es sich bei der Serie um ein Procedural handelt mit zumindest in der ersten Staffel auch sehr wenig rotem folgenübergreifenden Faden. Was ja an sich nicht schlimm ist, aber nicht so meins. Dementsprechend begeisterte mich das sich jede Folge wiederholende Muster auch nicht gerade, aber ich hab die 23 Folgen in recht schneller Zeit gesehen, von daher war es okay. Aber ich glaube es hätte mir mehr gefallen, wenn die einzelnen Fälle länger Zeit gehabt hätten.

Ansonsten hab ich auch so meine Probleme mit dem Konzept. Es ist ohne Zweifel faszinierend und regt auch zu Diskussionen an, aber die Art und Weise wie the Machine hier dargestellt wird überzeugt mich einfach nicht bzw. erscheint mir nicht nachvollziehbar. Miss Booleana, die ohne Zweifel mehr Ahnung in dem Bereich hat als ich, findet die Darstellung allerdings sehr realistisch und ich will ihre Wertung rational auch gar nicht anzweifeln, aber für mich ist es genauso nachvollziehbar/logisch, wie wenn ein blondgelockter Engel mit silbernen Glitzerflügeln Finch alle drei Tage mit Posaunenklängen und Trompetenstößen besuchen würde und ihm eine Sozialversicherungsnummer verkünden würde.

Und dann ist da noch Reese. Auf der einen Seite bin ich davon beeindruckt, wie stoisch und unemotional der Charakter die meiste Zeit angelegt ist, aber wie viel und wie vielseitig Caviezel sich gleichzeitig mit den kleinsten Mimikveränderungen ausdrücken kann. Wirklich großartig.
Aber auf der anderen Seite ist Reese einfach zu unverwundbar. Also nicht wortwörtlich, er hat eigentlich ständig irgendwelche Schrammen und Blutergüsse und wird auch mindestens einmal angeschossen. Was ihn aber nie wirklich behindert. Scheinbar lösen Schläge auf den Kopf keine Kopfschmerzen aus, Schüsse in die Schulter halten ihn nicht davon ab mehrere Leute in einem Nahkampf k.o. zu schlagen und dergleichen. Und er ist immer der bessere Kämpfer. Gnarf. Auch wenn man seine Vergangenheit berücksichtigt, war mir das einfach zu viel des Guten.

Eine vollkommen positive Überraschung war dagegen Enrico Colatoni, der hier einfach in einer (für mich) unerwarteten Rolle ausgezeichnete Arbeit liefert. Sehr unterhaltsam.
Aber überhaupt hat mir die Serie, auch wenn es bisher eher negativ klang, alles in allem recht gut gefallen. Ich mag die überraschenden Wendungen, wenn beispielsweise das vermeintliche Opfer auf einmal doch nicht so hilflos und schutzbedürftig ist wie erwartet. Und ich fand es durchgehend amüsant, wie sehr Finch und Reese die Staffel über die zwei Cops manipuliert und (aus)genutzt haben, ohne dass die beiden realisierten, was da abgeht.

Joa, ich freu mich auf die weiteren Staffeln. Und nicht nur wegen Amy Acker xD

4 Sterne - klein

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7 Antworten zu {Gesehen} Person of Interest Season 1

  1. Filmschrott schreibt:

    Die weiteren Staffeln haben dann auch etwas mehr roten Faden, wobei man sich von dem Procedural-Konzept nie verabschiedet, einfach weil der Sender das so wollte. Allerdings kann man hier auch mal sehr gut sehen, was fähige Writer aus so einer Case-Of-The-Week-Serie alles rausholen können. Dranbleiben lohnt sich also definitiv.

    Gefällt 1 Person

  2. Anica schreibt:

    Ich habe zwar bisher nur die ersten vier Folgen gesehen und fand es gut, aber ich habe meine Meinung doch schon sehr gut in deinem Text wiedergefunden.

    Gefällt 1 Person

  3. Miss Booleana schreibt:

    Haha blondgelockter Engel XD Sehr schön. Das wäre bestimmt auch ziemlich sehenswert 😉 Danke für die Erwähnung und ja, ich denke immer noch, dass es ein relativ lebensnahes Szenario ist. Zumal Finch auch Technik benutzt, die existiert und sinnvoll für die Aufgabe ist.
    Die erste Staffel ist hier tatsächlich nicht die beste, wenn du mich fragst, aber dass soviel im Unklaren bleibt hat mich damals verblüffenderweise ziemlich gut bei Laune gehalten. Ich wollte alles wissen darüber wie Finch die Maschine gebaut hat, was mit seinem Freund passiert ist und und und … denn eigentlich mag ich procedurals auch überhaupt nicht.
    Aber wie meine Vorredner schon sagten, wird der rote Faden sehr präsent in den nächsten paar Staffeln.

    Gefällt 1 Person

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