{Monatsrückblick} #1/2017

Gelebt:
Fuck you Trump. I am so scared. But also: oh so very angry.

Boah, können wir die letzte Januarwoche nochmal neu und optimiert duchleben? Also ich mein nicht die Weltpolotik (wobei wenn wir schon dabei sind…), aber die Woche war einfach doof. Nicht nur, dass ich eh mit Erkältung und Fieber daheim war, nein es musste an ner Heizung noch ne Dichtung platzen, so dass schön Wasser ausgelaufen ist und meine Küchendecke jetzt schön großflächige Flecken hat (gut, die muss eh renoviert werden, aber menno). Und meine Oma ist mit ner verschleppten Lungenentzündung im Krankenhaus gelandet. Ich hab ja Mitleid mit ihr aber gleichzeitig argh, wenn man sich halt acht Wochen Zeit lässt und nur jammert, anstatt mal seinen Hintern zum Arzt zu bewegen (und ich hab echt den Überblick verloren, wie oft man es ihr angeboten hat – mein Vater muss eh alle 14 Tage hin, es wäre also absolut kein Problem gewesen), ist so was am Ende kein Wunder. Und es ist nicht das erste Mal, dass sie wartet, bis irgendwas fast nicht mehr zu behandeln ist. Lernfähigkeit: null. Aber soviel rumgejammer.

Zum Glück war der Rest des Januars besser, abgesehen von dem Scheiß Wetter. Aber hey, ich weiß jetzt, dass ich unfallfrei auf Schnee und Eis fahren kann. Wissen, auf dass ich verzichten könnte. Will Sommer.
Aber ich war mehrmals im Schwimmbad und nachdem sich mein Körper daran erinnert hat, was Schwimmen nochmal ist (ich war vor 15+ Jahren das letzte mal, es dauerte wirklich länger xD), hat es auch Spaß gemacht. Leider konnte ich dank Menstruationskrämpfen und eben jener Erkältung nicht ganz so oft gehen, wie ich wollte, aber gut. Besser als gar nicht.
Ansonsten hab ich den Monat mal Habit Tracking ausprobiert und bin begeistert. Sicher nicht für jeden was, aber mir hilft es unheimlich die Motivation für was zu finden, einfach wenn ich dann danach ein Kreuzchen für erledigt setzen ‚darf‘. Ich bin noch etwas am rumprobieren und testen, was genau jetzt für mich wichtig ist. Aber ich merk schon nach nur 4 Wochen wie es mir wirklich hilft Gewohnheiten aufzubauen und zu festigen.

Gelesen:
Mehr als ich zum Anfang des Monats dachte. Angefangen hat das Jahr mit Ein Lied für meine Tochter von Jodi Picoult und Filou von Sophie Winter, die mich beide aber nicht wirklich überzeugen konnten. Bei ersterem fand ich das Ende doch und bei zweitem wurden Tiere einfach viel zu sehr vermenschlicht.
Ach ja und Pamuks Rot ist mein Name hatte ich angelesen und ziemlich direkt auch wieder abgebrochen, weil ich mit den Stil absolut nicht klar kam.
Danach hab ich mich Sanderson und seiner Mistborn-Welt zugewandt und mich den Romanen Shadows of Self und The Bands of Mourning gelesen. Es dauerte etwas bis mich mit Shadows warm wurde und es ist für mich auch der bisher schwächste Band der Reihe. Bands dagegen hat mich rundum begeistert, was auch vor allem an Steris liegt, die sich direkt als einer meiner absoluten literarischen Lieblinge etabliert hat. Ach ja und die Novella A secret History zu den Mistborn-Büchern, welche ich zwar gut und interessant, aber auch nicht so toll fand.
Und angefangen, aber in Januar nicht mehr beendet habe ich Quiet von Susan Cain, ein hochinteressantes Sachbuch über Introvertismus sowie den dritten Dexter-Band, Dexter in the Dark, von Jeff Lindsay.

Gesehen:
An Serien habe ich vor allem 3% gesehen, eine brasilianische Netflix-Serie, welche besser war als erwartet. Nicht unbedingt sonderlich innovativ, aber interessante Charaktere. Und die vierte Staffel von Sherlock, was einfach nur Zeitverschwendung war. Die Staffel hat weder was mit den Geschichten von Conan Doyle zu tun noch mit all dem, was Sherlock früher mal toll machte. Inzwischen ist mir auch egal, ob es ne fünfte Staffel gibt, ich hab beschlossen, dass für mich nur noch die ersten zwei Staffeln Sherlock existieren.
Ach ja und die zweite Staffel von Fuller House hatte ich angefangen, aber mich haben alle nur noch genervt und ich hab es ständig mit dem Original verglichen. Da kann ich auch gleich das Original sehen, hab ich mehr von.
Sowie das Staffelfinale von The Good Place, welches mit einer super Wendung aufwartet. Die Serie ist für mich die Überraschung der letzten Monate und ich kann sie echt nur empfehlen. Und das Finale der dritten The Librarians-Staffel, die ich allerdings schwächer fand als die ersten beiden.
Außerdem hab ich es geschafft ganze vier Filme zu sehen, was ich für mich eine Wahnsinnsleistung ist. Leider hat mir aber nur einer davon gefallen – Mad Max:Fury Road. Die Handlung ist zwar nicht umwerfend, aber die Action-Szenen einfach klasse. Die anderen drei Filme – Angelique, The Lovely Bones und 13 – waren okay, aber auch nicht mehr.

Geschnappt:
20170131_230752Immerhin: 3 Bücher davon bereits gelesen und bei zwei weiteren bin ich dabei.

Gemacht:
Ich hatte so viel vor und bin doch zu kaum was gekommen. Das einzige, was ich den Monat wirklich beendet habe, ist endlich meinen Kalender für 2017 fertig zu stellen. Wurde auch echt Zeit.

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4 Antworten zu {Monatsrückblick} #1/2017

  1. Firyar schreibt:

    Oh, du hast Quiet noch nicht gelesen? Das war für mich eine Offenbarung vor 4 Jahren (yay, auch Professoren verstecken sich auf Toiletten) 😀
    Gute Besserung an deine Oma, hätte echt nicht sein müssen. Aber manche Leute bleiben störrisch wie ein Kind.

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  2. Miss Booleana schreibt:

    Da wünsche ich dir und der Oma gute Besserung! Auch wenn ich einfach mal zwei Wochen zurück liege …

    Gefällt 1 Person

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