{Gelesen} Wolfgang Hohlbein: Der Untergang

der-untergang

Taschenbuch, 405 Seiten
Ullstein, 2003
ISBN: 978-3-548-25554-5
Die Chronik der Unsterblichen #4
Goodreads

Klappentext:
Noch immer sind der Schwertkämpfer Andej und sein Gefährte Abu Dun auf der Suche nach der Puuri Dan, die Andrej über das Rätsel seiner Herkunft aufklären soll. In einem gefährlichen Hinterhalt werden sie von Kindern mit seltsamen Kräften schwer verletzt und erlangen erst in einem Zigeunerlager das Bewusstsein zurück. Dort, so scheint es, ist der Unsterbliche endlich am Ziel seiner Reise angelangt.

Meine Meinung:
Jedes Mal, wenn ich bei der Reihe ein dämliches Buch lese, denke ich mir, wenn das nächste nicht direkt besser wird, hör ich auf. Und? Das nächste ist besser, ich schöpfe Hoffnung und das übernächste ist dann wieder doof und alles beginnt von vorne. Ich versteh eh nicht, wie man solche Schwankungen in einer Buchreihe haben könnte.

Also nicht, dass die besseren Bücher wirklich gut wären, die ganze Reihe bietet ja eher anspruchslose Unterhaltung, aber es ist doch ein Unterschied im Vergleich zu den schlechteren Büchern. Wie dem hier.

Zum einen war ich schon in der Mitte des Buches angekommen, bis ich endlich mal das Gefühl hatte, dass sich so langsam etwas wie Handlung entwickelt. Alles vorher war einfach nur Geplänkel, dass sich nirgendwo hin bewegte, sondern nur irgendwelche mysteriösen (also für den Idioten Helden Andrej, ich als Leser fand sie absolut offensichtlich) Andeutungen machte. Und man hätte es einfach unheimlich kürzen können, aber dann hätte das Buch vermutlich nur 200 Seiten gehabt.

Und eben Andrej, der fucking Idiot. Ich weiß echt nicht, wie der Typ es geschafft hat noch nicht an seiner eigenen Dummheit zu verrecken. Starrköpfig, unfähig über die Warnungen anderer auch nur nachzudenken – er weiß es ja grundsätzlich besser und alle anderen sind nur auf ihn eifersüchtig – und einfach nur dämlich. Gott, was hab ich mich bei dem Band nur über ihn aufgeregt. Ich konnte sein Verhalten echt noch weniger nachvollziehen als in den Vorgänger-Büchern, und da fiel es mir schon schwer. Ich weiß echt nicht, warum Abu Dun mit ihm durch die Gegend reist, allein wäre für ihn so viel einfacher.

Kleiner Spoiler:
Und außerdem ist das Buch einfach überflüssig. Also ich mein, am Ende ist Andrej in seiner Suche nach Antworten genauso weit wie vorher. Das bisschen, was in dem Buch passiert, trägt einfach gar nichts dazu bei, in der übergreifenden Handlung voran zu kommen. Wozu also überhaupt das Buch? Es ergibt einfach keinen Sinn. Zumindest ein paar Antworten – und wenn sie nur weitere Fragen aufgeworfen hätten – hätten mich dem Band gegenüber so viel versöhnlicher gestimmt. Aber so kam ich mir einfach verarscht vor.

2 Sterne - klein

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2 Antworten zu {Gelesen} Wolfgang Hohlbein: Der Untergang

  1. Stepnwolf schreibt:

    Ich glaub, bei dem Band bin ich schon ausgestiegen aus der Reihe. Das war mir irgendwann einfach zu langweilig und nichts sagend…

    Gefällt 1 Person

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