{Gelesen} Cindy Spencer Pape: Steam & Magic – Feuerspiel

Originaltitel: Steam and Sorcery – Gaslight Chronicles
Übersetzer*in: Corinna Vierkant
Taschenbuch, 351 Seiten
Heyne, 2012
ISBN: 978-3-453-52990-8
Goodreads
Gaslight Chronicles #1

Klappentext:
London, Mitte des 19. Jahrhunderts: Mit verwegenem Mut und ausgeklügelter Technologie jagt der charismatische Sir Merrick Hadrian alles, was sich zwischen dem Diesseits und dem Jenseits tummelt. Doch die fünf Straßenkinder, die er bei sich aufnimmt, bringen ihn an seine Grenzen. Seine Rettung: Die junge Gouvernante Caroline Bristol, die nicht nur Merricks Zöglinge vom ersten Augenblick an verzaubert. Als Dämonen der Unterwelt angreifen, muss das ungleiche Paar zusammenarbeiten – denn nur gemeinsam können sie die Stadt retten…

Meine Meinung:
Bei dem Buch handelt es sich um eine Mischung aus Steampunk und Romance, wie Cover und Klappentext ja auch andeuten. Und ich kann echt nicht sagen, warum ich es erworben habe. Steampunk okay, aber Romance ist eigentlich nicht so meins. Aber manchmal hat man eben auch Glück mit Spontankäufen.

Denn das Buch entpuppte sich als kleine Überraschung.Natürlich ist von Anfang an klar, wer am Ende mit wem zusammen sein wird und bla, aber das war gar nicht mal der Hauptteil der Handlung. Denn bildete vielmehr der Versuch von Hadrian und seiner zusammengewürfelten Truppe eine Gruppe Vampire davon abzuhalten die Weltherrschaft zu ergreifen. Und das war spannend und vor allem unerwartet amüsant erzählt, auch wenn es am Ende etwas schnell ging.

Aber was mich am meisten überrascht hat, sind die Charaktere. Hadrian ist (natürlich) der strahlende Held, der die Welt und ganz besonders das Objekt seiner Liebe schützen möchte. Dummerweise will Caroline, jenes Objekt, aber viel lieber mit ihm zusammen die Welt retten und lässt sich von der Idee auch so gar nicht abbringen. Und dann ist da noch die Gruppe quasi-adoptierter Waisenkinder, die alle irgendwelche Fähigkeiten und Begabungen haben – auch auch sehr verschiedene Wesen.
Caroline war von ihrem ersten Auftritt, bei dem sich auf geschickte Weise den Annäherungsversuchen eines ‚Gentlemans‘ zu erwehren weiß, mein absoluter Liebling, aber ich mochte eigentlich jeden. Und es war schön zu sehen, wie diese Truppe sich im Laufe des Buches zu einer großartigen Familie zusammen raufte.

Klar, das Buch fällt immer noch in die Reihe der eher seichten Oberflächlichkeiten und das Worldbuilding ist nicht so sonderlich ausgeprägt – wobei ich ja sowieso ne Schwäche für ein Steampunk-London habe -, aber dennoch war die Lektüre deutlich besser als ich vorab dachte. Gut genug, dass ich fest vorhabe die restlichen Bände der Reihe auch zu lesen.

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