{Gelesen} Brandon Sanderson: The Alloy of Law (Mistborn #4)

Taschenbuch, 383 Seiten
Tor, 2012
ISBN: 978-0-7653-6854-6
Mistborn #4
Goodreads

Klappentext:
In the three hundred years since the events of the Mistborn trilogy, science and technology have marched on. Scadrial is now on the verge of modernity, with railroads, electric lightning, and even the first steel-framed skyscrapers racing for the clouds.
Yet even with these advances, the magics  of Allomancy and Feruchemy continue to play a role in this reborn world. Out in the frontier lands known as the Roughs, they are crucial tools for those attempting to establish order and justice.
One is Waxillium Ladrian, a rare Twinborn who can Push on metals with his Allomancy and use Feruchemy to become lighter or heavier at will. After twenty years in the Roughs, Wax must now put away his guns and assume the duties incumbent upon the head of a noble house – until he learns the hard way that the mansions and elegant tree-lined streets of the city can be even more dangerous than the dusty plains of the Roughs.

Meine Meinung:
Der Band ist der vierte Band der Mistborn-Reihe, spielt aber 300 Jahre nach den ersten drei Bänden und hat dementsprechend inhaltlich wenig mit ihnen gemein. Ich würde trotzdem empfehlen, die anderen drei Bände vorher zu lesen, weil ihnen das Magiesystem (meinem Empfinden nach) ausführlicher und besser erklärt wird. Und weil sie einfach großartig sind.

Aber zurück zu „The Alloy of Law“. Das Buch hat einen deutlichen Western-Vibe gepaar mit Industrialisierung – inklusive all der damit aufgetauchten Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit, Slums etc. Es war schon allein unheimlich faszinierend die Stadt, wie sie hier gezeigt zu werden, mit ihrer Version aus den vorigen Büchern zu vergleichen. So viel hat sich verändert, aber auf eine total logische Art und Weise. Natürlich steht auch dort die Zeit nicht still, nur weil es in einer fiktiven Welt spielt. Aber wann erlebt an so etwas als Leser schon mal?

Doch auch die Handlung wusste zu überzeugen. Sie hat nicht die umwerfende Komplexität der ersten drei Bände, was aber auch gut ist. So kann sie sich von Anfang an auf Wax, Wayne und Marasi konzentrieren, die drei zentralen Figuren. Und sie sind alle sympathisch ohne perfekt zu sein. Gerade Wax und Wayne sind wie ein altes Ehepaar – ständig nörgelt einer am anderen rum und gleichzeitig würden sie für einander sterben. Herrlich unterhaltsam.
Ansonsten fühlt sich die Welt, die Sanderson hier erschaffen, so bewundenrswert komplett und durchdacht an, dass es mir überhaupt nicht schwer fiel, mir all dies vorzustellen. Es könnte genauso gut reale Vergangenheit gewesen sein.

Eine gelungene Fortsetzung, obwohl oder gerade weil sie gar nicht wirkliche eine Fortsetzung in dem Sinne ist. Aber auf jeden Fall bestätigte mit der Band nochmal, dass die Mistborn-Reihe nicht umsonst zu den besten Fantasy-Serien gehört, die ich je gelesen habe.

5 Sterne - klein

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