{Gesehen} One Day at a Time – Season 1

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
Penelope Alvarez, a newly single Army Nursing Corps veteran is raising her two children: Elena and Alex with the support of her colorful Cuban mother, Lydia. She is currently a nurse for Dr. Leslie Berkowitz, that provides her with a regular shift so she can return home to her loving family at the end of the day. However, being back for Penelope has been difficult as she faces a lot of unresolved issues from her time in the Army. She has not been in contact with her estranged husband, Victor Alvarez, who is also an Army veteran. He is an alcoholic with Post-Traumatic Stress Disorder and a Traumatic Brain Injury, that is working for a private contractor in Afghanistan, which is what made Penelope leave him and choose to raise her children alone.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: Netflix
Jahr: 2017
Staffel: bisher 1, eine zweite ist aber bestellt
Anzahl Folgen/Staffel: 13
Laufzeit einer Folge: etwa 30 Minuten
Schauspieler: Justina Machado, Rita Moreno, Isabella Gomez, Marcel Ruiz, Todd Grinnell, Stephen Tobolowsky

Meine Meinung:
Es ist doch gut, dass ich schon fast automatisch jeden Trailer schaue, den Netflix veröffentlicht. Sonst hätte ich diese kleine Comedy-Perle sicherlich verpasst. Es ist das Reboot irgendeiner alten Serie, von der ich vorher auch noch nie gehört habe, allerdings scheint nur das absolute Grundgerüst übernommen worden zu sein.

Aber was ist nun so toll an One Day at a Time?

Nun das fängt schon mal mit dem Intro an beziehungsweise dem Song von Gloria Estefan, der a) einfach super die Atmosphäre der Serie wiedergibt und b) abartige Ohrwurm-Qualitäten hat – ich hab ab der zweiten Folge fröhlich mitgesungen und das Intro nie übersprungen.

Weiter geht es mit der Familie Alvarez (+ dem inoffiziellen Familiemitglied / Vermieter / walking white male privilige Schneider), die so unendlich sympathisch-durchgeknallt sind. Und die Schauspieler haben – bis auf Schneider natürlich – auch einen südamerikanischen Hintergrund, was ja alles andere als selbstverständlich ist. Aber was ich noch wichtiger fand, sie sind nicht die typischen Comery-Versionen von alleinerziehender Mutter, Teenie-Tochter und Teenie-Sohn sowie Grandmother.
Elena, die Tochter und oh so, so sehr mein absoluter Liebling der Serie, ist Feminist, sucht noch ihre Sexualität (und Gott ist dieser Handlungsfaden so großartig und einfühlsam und alles andere als für billige Lacher gemacht) und ist allgemein an social justice interessiert.
Und Penelope war als Krankenschwester (oder so ähnlich, halt Soldat in irgendeiner medizinischen Kapazität) im Krieg (Afghanistan? Iran? Wo spielen sich die Amis noch auf?) und leidet unter den Folgen. Körperlich durch eine Schulterverletzung aber auch seelisch.
Und Lydia ist einfach ein Unikat, das man mögen muss.

Last but definitely not least die gelungene Mischung aus Humor und der ernsten Betrachtung von Themen – ich hab es bei den Damen ja schon angedeutet, jeder in der Serie hat durchaus auch Probleme. Schneider und Alex auch, aber ich wollte nicht auf alles eingehen. Und die Serie nimmt die auch wahr und behandelt sie auch. Durchaus auf einer humorvollen Ebene (so zum Beispiel <3), aber auf eine respektvolle und sehr niveauvolle Art. So soll das sein. Und so ganz nebenbei lernt man noch so einiges über Kubas Geschichte – schon mal von der Operation Peter Pan gehört?.

Anschauen! Ideal für die nächste Sommernacht, in der es eh zu warm zum Schlafen ist.

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