{Gesehen} White Collar Season 3

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
At the end of the previous season, Caffrey found himself in possession of a trove of classical art recovered from a sunken Nazi U-boat. His moral quandary–whether or not to sell the art and run–is the thread woven throughout the season, tying together assorted single-episode high jinks about stolen objects like an Egyptian scarab amulet or a Stradivarius violin, a forged will that turns out to be a treasure map, and speed dating with a possible black widow murderess. Another element recurring over the course of the season: Both Peter and Neal are deviled by figures from their respective pasts–Peter’s former mentor and Neal’s former partner. Lies, false identities, and shifting allegiances are the bread and butter for White Collar.

Trailer:

Eckdaten:
Sender: USA Network
Jahr: 2001
Staffel: 3 von 6
Anzahl Folgen/Staffel: 16
Laufzeit einer Folge: etwa 45 Minuten
Schauspieler: Matt Bomer, Tim DeKay, Willie Garson, Tiffani Thiessen, Marsha Thomason, Sharif Atkins, Hilarie Burton, Beau Bridges
Rezensionen zu weiteren Staffeln: Season 1, Season 2, Season 6

Meine Meinung:
Hach ja, Staffel 3. Für mich eine der besten Staffeln der ganzen Serie. Hier stimmt einfach so vieles.

Zum einen liegt es daran, dass Kate endgültig verschwunden ist und Neil auch seine Trauer um sie überwunden hat. Und eine Figur, die mir in den späteren Folgen genauso auf die Nerven gehen sollte, taucht noch nicht auf. Stattdessen ist da Alex. Und Keller in seinem traditionellen Kurzauftritt.

Und zum anderen ist zwischen Neil und Peter ein gespanntes, verunsichertes Verhältnis und keiner weiß, wie sehr er dem anderen trauen kann. Und genau in dieser Situation finde ich die beiden und ihre Katz-und-Maus-Spiele am faszinierendsten. Sie müssen zusammenarbeiten und – das ist ja gerade das verzwickte – können das auch super, harmonieren und ergänzen sich gegenseitig wunderbar und mögen sich extremst.
Aber gleichzeitig ist da im Hintergrund immer das Verhältnis Cop-Criminal, dass sie einfach nicht los lässt. Und keiner kann sich von seiner Vergangenheit und seinen Verhaltensmustern lösen.

Natürlich bleiben einige Kritikpunkte, die ich schon an den vorigen Staffeln hatte, auch hier bestehen. Die staffelumfassende Handlung über den U-Boot-Schatz ist sicher super dramatisch und alles, aber eines absolut nicht – realistisch. Sobald man anfängt, näher darüber nachzudenken, fällt das ganze Konstrukt in sich zusammen.
Wobei das ja sowieso auch für die Grundidee der ganzen Serie gilt: Neil – als der weltbeste Con Artist – kann unmöglich vier Jahre als Informant für das FBI arbeiten, ohne dass sich das in der Unterwelt von New York (nicht mal Amerika, nur New York; also doch ein relativ überschaubarer Bereich) herumspricht und er ständig erkannt werden würde.
Aber andererseits will die Serie auch zu keinem Zeitpunkt ein realistisches Drama sein, sondern einfach eine unterhaltsame Serie nach Art der Ocean’s Filme. Und dass muss vom Zuschauer dann einfach akzeptiert werden.

Aber dann macht es Spaß und die Folgen entwickeln eine Art Sogwirkung. Man ist gut unterhalten, kann es genießen ohne groß mitdenken zu müssen.

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