{Gelesen} Brandon Sanderson: Shadows of Self (Mistborn #5)

Taschenbuch, 436 Seiten
Tor, 2016
ISBN: 978-0-753-7856-9
Mistborn #5)
Goodreads

Klappentext:
When family obligations forced Waxillium Ladrian to forske the fronier lands and return to the metropolis of his birth to take his place as head of a noble house, he little imagined that the crime-fighting skills he accquired during twenty years in the dusty plains would be jst as applicable in the big city. He soon learned that there, too, just being a talented Twinborn – one who can use both Allomancy and Feruchemy, the dominant magical modes on Scadrial – would not suffice.
The bustling, optimistic, but still-shaky society now faces its first test by terrorism and assassination, crimes intented to stir up labor strife and religious conflict. Wax, his eccentric sidekick, Wayne, and brilliant Marasi, now officially part of the constabulary, must unravel the conspiracy before civil strife can stop Scadrial’s progress in its tracks.

Meine Meinung:
Der zweite Band um Wax, Marasi und Wayne. Wax hat sich inzwischen weitestgehend in das Stadtleben eingefunden. Dementsprechend nimmt der Western-Vibe aus dem Vorgängerband auch ab, was aber auch okay ist. Er wäre hier wirklich fehl am Platz gewesen. Stattdessen hatte es etwas von beginnender Industrialisierung mit all seinen Problemen wie Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot in überbevölkerten Stadt, Aufruhr gegen die Machthabenden, Fanatiker, Dreck von Fabriken etc.

Allerdings dauerte es etwas, bis mich die Geschichte fesseln konnte und am Anfang war ich regelrecht etwas enttäuscht, weil das sogar nicht zu den vorigen Büchern passte. Dies änderte sich dann aber schnell und vollkommen, als die Handlung anfing auf die Mythologie aus der ‚ersten‘ Trilogie zurückzugreifen. Und spätestens vor diesem Band sollte man die auch dann gelesen haben, sonst wird es hier wohl irgendwann doch etwas unverständlich. Wenn man sie – und vor allem die Kendra mit all ihren speziellen Fähigkeiten kennt – ist es großartig.

Und die Charaktere sind noch genauso toll, wie schon in ihrem ersten Band. Als Überraschung entpuppte sich hier allerdings Steris, die sich mit jedem Auftritt immer mehr in mein Herz schlich (auch wenn ich ihren Namen jedes Mal erst mal falsch als Setris schreibe….). Und auch Wayne fand ich hier sympathischer, wenn er mir auch immer noch manchmal auf die Nerven ging mit seinen Kommentaren. Aber in Kombination mit Wax ist er der perfekte Ausgleich.

Alles in allem ist das für mich der schwächste Band der Serie, was aber hier heißt, dass er nur gut ist und nicht umwerfend wie die anderen vier – sich aber immer noch auf sehr hohem Niveau befindet. Und ein Ende hat, bei dem man einfach direkt den nächsten band lesen muss.

4 Sterne - klein

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