{Gesehen} Bonnie & Clyde

Quelle: imdb.com

Worum geht es:
1934. Young adults Bonnie Parker, a waitress, and Clyde Barrow, a criminal just released from prison, are immediately attracted to what the other represents for their life when they meet by chance in West Dallas, Texas. Bonnie is fascinated with Clyde’s criminal past, and his matter-of-factness and bravado in talking about it. Clyde sees in Bonnie someone sympatico to his goals in life. Although attracted to each other physically, a sexual relationship between the two has a few obstacles to happen. Regardless, they decide to join forces to embark on a life of crime, holding up whatever establishments, primarily banks, to make money and to have fun. They don’t plan on hurting anyone physically or killing anyone despite wielding loaded guns. They amass a small gang of willing accomplices, including C.W. Moss, a mechanic to fix whatever cars they steal which is important especially for their getaways, and Buck Barrow, one of Clyde’s older brothers.

Trailer:

Eckdaten:
Jahr: 1967
Land: USA
Laufzeit: etwa 111 Minuten
FSK: 16
Darsteller: Warren Beatty, Faye Dunaway, Michael J. Pollard, Gene Hackman, Estelle Parsons, Denver Pyle, Dub Taylor, Gene Wilder

Meine Meinung:
Eine kleine Universitätsstadt irgendwo in Schweden, im Herbst 2007. Eine kleine Austauschstudentin hat genug davon ihre (in Schweden schon erstaunlich langen) Abende unter der Woche nur damit zu verbringen für Prüfungen zu lernen und schaut sich beim Einkaufen mal den Ständer mit DVDs genauer an. Nur um mit Freude festzustellen, wie viele davon eine deutsche Tonspur hatten (damals hatte sich unsere kleine Studentin noch nicht angewöhnt nahezu alles auf Englisch zu sehen, aber eine englische Tonspur war auf den DVDs selbstverständlicher als eine schwedische..). Und so landet dieser Film (und als Kontrastprogramm Robin Hood – Helden in Strumpfhosen) im Einkaufskorb.

Es war Liebe auf den ersten Blick.

Diese Szene liegt nun dieses Jahr schon 10 Jahre zurück, ich vermiss Schweden (nun gut, das sommerliche Schweden) wahnsinnig und liebe den Film noch genauso sehr.
Und kann nicht mal genau sagen warum.

Historisch korrekt ist der Film kaum, aber dafür umso spannender. Clyde und vor allem Bonnie, beide großartig gespielt, wirken gerade zu Beginn des Films unerwartet sympathisch und es macht anfangs auch einfach Spaß mit ihnen in das kriminelle Leben einzutauchen. Vor allem auch, weil es erst mal wie ein Spiel wirkt. Banken werden ausgeraubt, ein bisschen mit Waffen rumgefuchtelt, aber alles hat eine heitere Note, niemand nimmt es so ganz ernst, nichts wirkt bedrohlich.

Doch nach und nach ändert sich das, es gibt immer mehr Aufmerksamkeit durch Polizei und Presse und immer öfter brenzlige Situationen. Auch die Gewalt – überraschend präsent und auch ungeschönt dargestellt in dem Film, besonders die Szene am Ende – nimmt immer mehr zu und aus dem Spiel wird blutiger Ernst. Und genauso wie Bonnie und Clyde wird auch dem Zuschauer klar, dass dies kein gutes Ende nehmen kann.

Man merkt dem Film natürlich an, dass er inzwischen 50 Jahre (hey, happy Birthday xD) alt ist, schon allein an der Qualität des Bildes. Aber das schauspielerische Niveau und die Handlung sind so gut, dass einen das nicht davon abhalten sollte den Film zu sehen.

Bechdel Test: 3/3 erfüllt
1) es gibt zwei namentlich eingeführte Frauen: Bonnie (kinda obviuos, isn’t it? xD) und Blance
2) die sich miteinander unterhalten: jepp
3) über etwas anderes als einen Mann: jepp

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