{Gelesen} Gemma Halliday: Vier Schnappschüsse und ein Todesfall

Originaltitel: The Perfect Shot
Übersetzer*in: Frauke Lengermann
Taschenbuch, 317 Seiten
Lyx, 2012
ISBN: 978-3-8025-8436-7
Hollywood Gossip #2
Goodreads

Klappentext:
Cameron Dakota ist Starfotografin bei dem berüchtigten Klatschmagazin L.A. Informer. Als sie eines Abends Aufnahmen von dem attraktiven Schauspieler Trace Brody machen will, beobachtet sie, wie dieser von Unbekannten bedroht und entführt wird. Die Polizie schenkt Cam keinen Glauben – sie hält das Ganze für einen Publicity Gag. Also macht Cam sich allein auf die Suche nach dem vermissten Schauspieler und gerät dabei schon bald selbst in große Gefahr.

Meine Meinung:
Ich fand den ersten Band der Reihe zwar komplett unrealistisch und oberflächlich, aber gleichzeitig auch sehr amüsant und angenehm zu lesen. Von daher ist es wohl auch wenig überraschend, dass ich freudig zugrief als mir der zweite Band als günstiges Mängelexemplar über den Weg lief.

Man, was bin ich enttäuscht. Das Grundprinzip ist zwar das selbe – eine Mischung aus unrealistischem Krimiplot mit sehr vorhersehbarer Liebesgeschichte. Aber dies Mal wollte der Funke so gar nicht überspringen. Im Gegenteil ich war vor allem damit beschäftigten die Augen zu verdrehen und „so ein Scheiß“ zu murmeln.

Die Krimihandlung war von Anfang bis zu dem unglaublich absurden Ende hin einfach nur bescheuert und komplett unlogisch. Und weil die Autorin wohl selbst merkte wie dünn das Ganze ist, hat sie noch schnell eine Nebenhandlung um einen mysteriösen Mord von vor Jahrzehnten eingebaut um Seiten zu füllen. Der sich dann von selbst in Wohlgefallen auflöst und absolut nichts zur eigentlichen Handlung oder zur Entwicklung irgendeiner Figur beiträgt.

Und dann sind da noch Cam* und Trace, das Liebespaar des Buches. Oder genauer gesagt Cam und Traces 0%-Fett-100%-Muskeln-Körper, denn was anderes interessiert sie gar nicht an ihm. Ich weiß gar nicht wie oft ins kleinste Detail beschrieben wird, wie Schweißperlen die leicht gebräunte Haut hinunter laufen und dabei Cam ganz tolle Schmetterlinge im Bauch bekommt…. Nee keiner in dem Buch wirkt auch nur kurz sympathisch oder auch nur interessant.
*aus dem Namen Cameron und der Tatsache, dass sie Fotografin ist, den Spitznamen Cam zu bilden, ist noch das Cleverste und Beste an dem ganzen Buch.

Irgendwo ist es wohl doch dem Schreibstil der Autorin hoch anzurechnen, dass ich das Buch überhaupt beendet habe. Aber den dritten band werde ich trotzdem nicht auch noch lesen.

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